DE322263C - Saugvorrichtung fuer Prothesen - Google Patents
Saugvorrichtung fuer ProthesenInfo
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- DE322263C DE322263C DE1919322263D DE322263DD DE322263C DE 322263 C DE322263 C DE 322263C DE 1919322263 D DE1919322263 D DE 1919322263D DE 322263D D DE322263D D DE 322263DD DE 322263 C DE322263 C DE 322263C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/24—Fastening by suction, i.e. total dentures
Landscapes
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Description
- Saugvorrichtung für Prothesen. Es ist bekannt, Zahn- und andere Prothesen, die durch eine Vakuumkammer festgehalten werden, aus hartem und weichem, in einer solchen Weise zusammenvulkanisiertem Kautschuk herzustellen, daß der die künstlichen Zähne haltende Teil des Prothesenkörpers aus hartem Kautschuk besteht, während der gegen den Gaumen anliegende aus einer Schicht von weichem Kautschuk besteht, der besser als harter Kautschuk geeignet ist, die erforderliche Luftdichtheit zu schaffen.
- Bei allen derartigen Prothesen macht sich der Übelstand geltend, daß der Gaumen oder die betreffenden weichen Teile in die Vakuumkammer mehr oder weniger hineingesaugt werden und diese schließlich ausgefüllt wird, so daß die Wirkung aufhört, und jedenfalls eine schädliche Irritation der Schleimhaut stattfindet. Um diesem Mangel abzuhelfen, ist bereits vorgeschlagen worden, in der Vakuumkammer eine Schraubenfeder oder einen anderen zweckmäßigen, porösen oder perforierten Ausfüllungskörper anzubringen, der die Aufgabe- hat, den freiliegenden, gegen die Vakuumkammer gekehrten Teil des Gaumens zu unterstützen, ohne die Saugwirkung wesentlich zu verhindern.
- Es hat sich jetzt herausgestellt, daß ein günstiges Ergebnis dadurch erreicht werden kann, daß die weiche, die Anlegefläche bildende Kautschukschicht über die Öffnung oder Rinne der Prothese hinaus erstreckt wird, so daß nur ein schmaler Spalt zwischen den von entgegengesetzten Seiten vorragenden Lippen übrigbleibt, ohne die Saugwirkung herabzumindern, und diese Vorkehrung genügt, um ein zu tiefes Einsaugen des Gaumens in die Vakuumkammer zu verhindern. Die neue Anordnung kann auch in Verbindung mit der oben erwähnten Schraubenfeder oder mit anderen Ausfüllungskörpern verwendet werden.
- Auf der Zeichnung zeigt Fig. x einen Schnitt durch -einen Teil einer Prothese nach der Erfindung, und Fig. a einen ähnlichen Schnitt durch eine Ausführungsform, bei welcher die Erfindung mit der bekannten Schraubenfeder vereinigt ist.
- a (Fig. x) bezeichnet den Gaumen, b den aus hartem Kautschuk bestehenden Teil der Prothese, der die künstlichen Zähne c trägt, d den weichen Kautschuk, dessen Lippen f, wie angedeutet, über die Vakuumkammer e hinausragen, so daß zwischen den Rändern der Lippen nur ein enger Spalt übrigbleibt, durch den die -Reinigung und Ausspülung der Vakuumkammer stattfinden kann. Trotzdem angenommen werden sollte, daß die Lippen f das wirksame für die Festsaugung in Betracht kommende Areal in bedeutendem Grade vermindern würden, hat es sich doch gezeigt, daß die Prothese praktisch nicht merkbar weniger festsitzt, als eine Prothese mit gleichen Abmessungen der Vakuumkammer, aber ohne die erwähnten Lippen, während die Lippen doch imstande sind, zu verhindern, daß Einsaugung von dem Gaumen in die Vakuumkammer in schädlichem Grade stattfindet.
- Fig. 2 zeigt die Anordnung in Verbindung mit einer in die Vakuumkammer e eingelegten Schraubenfeder g, über welche die Lippen f ein Stück hinweggreifen. Da die Lippen f; wie erwähnt, aus weichem, d. h. nachgiebigem Kautschuk hergestellt sind, verhindern sie nicht das Herausnehmen und Einlegen der Feder durch den zwischen den Kanten der Lippen übrigbleibenden freien Spalt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Saugvorrichtung für Prothesen, gekennzeichnet durch Lippen o. dgl. aus weichem Kautschuk von so bedeutender Starrheit, daß sie selbst imstande sind, den über der Öffnung liegenden Körperteil zu unterstützen, und die über die Öffnung der Vakuumkammer (e) beiderseits hinausragen, so daß nur ein schmaler Spalt entsteht, wodurch ein zu starkes Einsaugen des Körperteils verhindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322263T | 1919-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322263C true DE322263C (de) | 1920-06-24 |
Family
ID=6166201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919322263D Expired DE322263C (de) | 1919-06-19 | 1919-06-19 | Saugvorrichtung fuer Prothesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322263C (de) |
-
1919
- 1919-06-19 DE DE1919322263D patent/DE322263C/de not_active Expired
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