DE321193C - Geschoss zum Anzeigen von Treffern auf einer kinematographischen Zielscheibe - Google Patents

Geschoss zum Anzeigen von Treffern auf einer kinematographischen Zielscheibe

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DE321193C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/40Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of target-marking, i.e. impact-indicating type

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Description

  • Geschoß zuln Anzeigen von Treffern auf einer kinematographischen Zielscheibe. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen von Treffern, die durch Kugeln auf kinematographischen Zielscheiben hervorgerufen werden. Man hat schon vorgeschlagen, zum Anzeigen des Auftreffpunktes auf einer kinematographischen Zielscheibe die bekannten Blitzkugeln zu verwenden, wie sie zum Schießen von Wild in der Dunkelheit verwendet werden und die beim Auftreffen einen Lichtblitz verursachen. Wenn gewöhnliche explosive . Blitzkugeln auf eine kinematographische Zielscheibe gefeuert werden, so muß das Feuern häufig unterbrochen werden, da solche Kugeln die Oberfläche des Zielschirmes beschmutzen und es nach einer gewissen Zahl von. Schüssen notwendig wird, die von den Kugen auf dem Schirm hervorgerufenen Marken abzuwischen, da diese Marken das scharfe Erkennen des sich bewegenden Bildes stören. Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Kugel verwendet, die beim Auftreffen einen Lichtblitz erzeugt, zur Anzeige des Fleckens, der durch den Treffer der Kugel auf dem Schirm hervorgerufen ist; der blitzerzeugende Stoff der Kugel aber ist von solcher Art, daß auf dem Schirm eine Ablagerung angenähert von der gleichen Farbe wie der schirm selbst entsteht, so daß also der letztere durch das Auftreffen der Kugel nicht beschmutzt wird. Da der Schirm ein kinematographischer ist, so muß die Farbe notwendigerweise eine entsprechend helle sein. Wenn auch das Blitzlicht von beliebiger Farbe sein kann, so ist es doch vorzuziehen, die Kugeln mit einem Stoff zu füllen, der ein weißes Blitzlicht ergibt.
  • Eine geeignete Blitzlichtladung der Geschosse, welche ein-hell glänzendes Blitzlicht ergibt und einen weißen Niederschlag hervorruft, besteht aus einer Mischung gepulverten Aluminiums oder einer Legierung davon mit einem Nitrat oder Chlorat, z. B. salpetersaurem oder chlorsaurem Baryt. Hierfür hat sich folgende Zusammensetzung als besonders geeignet erwiesen: salpetersaurer Baryt 8'/4 Teile, feine Kohle "J4 Teil, Aluminium Teile.
  • Da der Treffer allein durch das Blitzlicht angezeigt wird, so braucht natürlich die Bildprojektion durch Anhalten des Films nicht unterbrochen zu werden.
  • Der Schirm wird aus Eisen oder Stahl mit einer zur Wiedergabe des Bildes geeigneten Oberfläche hergestellt.
  • Auf der Zeichnung ist ein zur Ladung mit einem Blitzlichtgemenge geeignetes Geschoß dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt, Fig. z eine. Vorderansicht.
  • Der vordere Kegel a besitzt eine Aushöhlung, die mit dem Blitzlichtgemenge b ausgefüllt ist. Es hat sich ergeben, daß ein besseres Blitzlicht erzielt wird, wenn diel adung b sich nicht ganz bis zur Grundfläche der Aushöhlang erstreckt, sondern ein Luftraum c frei gelassen wird.
  • Die Blitzlichtladung darf nicht verderben, wenn die Geschosse eine gewisse Zeitlang gefüllt vorrätig gehalten werden. Die Ladung ist nicht in dem Sinne gefährlich, daß sie unter dein Stoß des Abfeuerns zur Explosion fähig wäre: Hierdurch werden die Geschosse auch brauchbar für das Abfeuern aus Pistolen oder Revolvern.
  • Die Dauer des Blitzlichtes kann in bekannter Weise schwanken, z. B. von 1A20 bis 1/1" Sekunde. Sie wird dadurch verlangsamt, daß inari einen negativ katalysierenden Stoff, z. B. Kalziumplumbat, beimengt oder ein Material, das einerseits dazu dient, die Reibung zu erhöhen und andererseits die Explosion zu verzögern, z. B. Zinkoxyd, Venetianischröt, braune Uinbra, gepulverter Quarz, Kieselgur, gepulverter Asbest, Sand, Bimstein, gepulvertes Glas u. dgl.
  • Entsprechend der Größe der Ladung schwankt die Helligkeit des Blitzlichtes.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCH$: T. Geschoß zum Anzeigen von Treffern auf einer kinematographischen Zielscheibe, das finit einer Mischung gefüllt ist, die beim Auftreffen ein Blitzlicht erzeugt, gekennzeichnet durch eine Blitzlichtniischung, die einen Niederschlag hinterläßt, der ungefähr der Farbe des Zielscheibenschirines entspricht.
  2. 2. _ Geschoß nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß dieBlitzlichtinischung außer gepulvertem Aluminium einen oxydierenden Stoff in so geringer Menge enthält, daß er zur Herbeiführung der Verbrennung nicht ausreicht, außer beim Auftreffen des Geschosses, wenn es von einer Feuerwaffe abgefeuert wird.
  3. 3. Geschoß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieBlitzlichtinischung aus etwa 5 Teilen gepulverten Aluminiums, $1/4 Teilen salpetersauren Bary ts und % Teil feiner Kohle besteht.
DE1914321193D 1913-04-19 1914-03-31 Geschoss zum Anzeigen von Treffern auf einer kinematographischen Zielscheibe Expired DE321193C (de)

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FR2703445B1 (fr) * 1993-03-29 1995-05-12 Contralco Sarl Projectile en matière plastique pour tir d'entraînement.
DE102005053491B4 (de) * 2005-11-09 2015-05-13 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Geschoss mit Markierung des Auftreffpunktes

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FR470249A (fr) 1914-08-28

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