DE315207C - - Google Patents

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DE315207C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/54Making hollow objects characterised by the use of the objects cartridge cases, e.g. for ammunition, for letter carriers in pneumatic-tube plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. OKTOBER 1919
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.Mai 1915 ab.
Zylindrische Blechhülsen, z.B..solche, wie sie zu Kartuschhülsen verwendet werden, müssen einen gegen die übrige Wandung· der Hülse verstärkten Boden zum Einsetzen der Zündglocke sowie einen vorspringenden Rand zum Auswerfen der Hülse besitzen. Bei den bisher üblichen Herstellungsverfahren be- -standen Schwierigkeiten, diese beiden .Forderungen in einfacher und billiger Weise zu erfüllen. Besonders wenn die Hülsen aus einem schwer zu bearbeitenden Material, wie Stahl, hergestellt werden sollen, war es im allgemeinen notwendig, aus einem massiven Block ein Ausgangsprodukt herauszuarbeiten und dann durch Ziehen .allmählich die -zylindrische Wand der Hülse herzustellen. Zu beachten ist ferner, daß der verstärkte Boden beim Beschießen ganz besonderen . mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist, und
ao daß die Brauchbarkeit der Hülse wesentlich dadurch bedingt ist, daß an dieser Stelle kein Zerplatzen des Bodens oder Abreißen des Randes stattfindet.
Durch das Verfahren, das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, soll die Herstellung derartiger Hülsen vereinfacht und verbilligt werden, wobei zugleich durch den eigenartigen Aufbau des verstärkten Hülsenbodens und vorspringenden Randes eine besonders große Widerstandsfälligkeit dieser Teile erzielt wird. Als Ausgang.sprodukt dient in bekannter Weise eine runde Blechplatte, aus der durch Vorpressen ein zylindrischer Topf hergestellt wird. Das Eigenartige des vorliegenden Verfahrens besteht nun darin, daß etwa nach der z\veiten Pressung die Bodenfläche des Topfes noch besonders aus ihrer Ebene herausgearbeitet wird, so daß die zylindrische Wandung nicht unmittelbar mit einer Abrundung in den Boden übergeht, sondern zwischen Wandung und Bodenfläche eine Kröpfung eingeschaltet ist. Nachdem dann durch weitere Ziehprozesse in bekannter Weise die zylindrische Hülsenwand verlängert worden ist,wird die Verstärkung des Bodens und zugleich der Ansatz des Randes in der Weise erzeugt, daß aus einer gleichfalls kreisrunden Platte mit verstärktem Rande durch Ausstanzen des Mittelteiles ein Ring hergestellt wird. Der Innendurchmesser dieses Ringes ist gerade so groß, daß seine Innenfläche an die äußere Seite der Bodenkröpfung heraupaßt, während das aus dem Ring herausgestanzte Stück steh von der Innenseite der Hülse an die Kröpfung" anlegen läßt. Äußerer Ring und innere Platte Averden dann mit dem Hülsenboden in geeigneter Weise, am zweckmäßigsten durch elektrische Schwetßung, fest verbunden. Auf diese Weise ist durch außerordentlich ein-
A. Auflage, ausgegeben am 16. September igsoj
faclie Arbeitsmittel zugleich die Bodenverstärkung sowie der- Hülsenrand· hergestellt. Eine besonders widerstandsfähige Bauart ergibt sich, wenn die Kröpfungsflächen schräg,
5 d. h. ,in einem spitzen Winke! zur zylindrischen Mantelfläche der Hülse liegen. Versuche haben gezeigt, daß die mechanische Widerstandsfähigkeit einer derart hergestellten Hülse außerordentlich'hoch ist.
ίο In den Fig. τ bis; 3 ist das vorstehend beschriebene Herstellungsverfahren veranschaulicht, α ist die zylindrische Wandung der Hülse, b der ursprünglich vorhandene Boden, c die Kröpfungsfläche. Fig. 1 stellt die Hülse
■15 unmittelbar nach der Herstellung der Kröpfung dar, Fig. 2 die Hülse, nachdem durch weiteres Ziehen der zylindrische Mantel verlängert worden ist. In Fig. 3 bezeichnet rf den an die äußere Kröpfungsfläche angesetzten Ring·,, c die bei der,Herstellung des: Ringes ausgestanzte und an die innere Kröpfungsfläche zur A'erstärkung des Bodens b angesetzte Scheibe.:

Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche: ■
    . τ. . Verfahren zur Herstellung von Blechhülsen mit. verstärktem Boden und vorspringendem Rande, insbesondere Kartuschhülsen, aus einer in Topf form ge-. preßten Platte, : dadurch gekennzeichnet,. daß der Boden (b) der Hülse zunächst gekröpft wird und dann ein aus einer runden Platte mit verstärktem Rand hergestellter Ring (d) an die äußere, der aus der Platte ausgestanzte Innenteil dagegen an die innere Kröpfung (c) des Bodens in der 1 Weise; angelegt und beispielsweise durch . elektrische...Schweißung verbundenWird, daß in der Hülse ein gleichmäßig verstärkter. Böden mit vorspringendem Ram! <o gebildet, wird,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß.die Kröpfungsflächen -am Boden der Hülse schräg zu der zylindrischen Mantelfläche der Hülse ausgepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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