DE3150946A1 - "vorrichtung zum entzundern eines stahlstrangs" - Google Patents

"vorrichtung zum entzundern eines stahlstrangs"

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DE3150946A1 DE19813150946 DE3150946A DE3150946A1 DE 3150946 A1 DE3150946 A1 DE 3150946A1 DE 19813150946 DE19813150946 DE 19813150946 DE 3150946 A DE3150946 A DE 3150946A DE 3150946 A1 DE3150946 A1 DE 3150946A1
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Bruno Hans 4000 Düsseldorf Schmidt
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Woma Apparatebau Wolfgang Maasberg and Co GmbH
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    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21B45/00—Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B45/04—Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills for de-scaling, e.g. by brushing
    • B21B45/08—Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills for de-scaling, e.g. by brushing hydraulically
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B21B—ROLLING OF METAL
    • B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/46—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling metal immediately subsequent to continuous casting

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Ent zundern eines Stahlstrangs
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entzundern eines von einer Stranggießanlage kommenden Stahlstrangs.
  • In der älteren Anmeldung P 31 25 146.3 ist vorgeschlagen worden, zum Entzundern von heißen Stahlblöcken drehbar gelacJerte Düsenbalken zu verwenden, in deren Endbereichen Spritzdüsen angeordnet sind. Derartige Drehdüsenbalken können jedoch nur eingesetzt werden, wenn zwischen der Vorrichtung zum Entzundern und dem zu entzundernden Material eine Relativgeschwindigkeit vorhanden ist, die etwa größer 10 m/min (Vorschubc3eschwindigkeit der Brammen) ist. Bei Blockbrammenstraßen u. dgl. ist dies der Fall, jedoch beträgt bei Stranggießanlagen die Vorschubgescllwindigkeit des Strangs bzw. der durch die Brennschneidmaschine aus dem Strang erzeugten Braunen je nach Stahlqualität zwischen etwa 0,5 bis 2 m/min. U'erner benötigen Drehdüsenbalken einen relativ großen Raum entsprechend der Breite der Stahlblöcke und würden auch bei Vorschubgeschwindigkeiten, wie sie bei Stranggießanlagen auftreten, eine zu große Wassermenge auf den Strang bzw. die Bramme spritzen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen geringen Raumbedarf aufweist und deren Wasserbedarf zum Entzundern so gering wie möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
  • Eine derartige Vorrichtung kann bereits vor der Brennschneidmaschine aufgrund ihres geringen Platzbedarfs angeordnet werden, so daß nicht erst die aus dem Strang erzeugten Brammen, sondern bereits der Strang selbst entzundert wird. Hierbei wird der Strang auf seiner Gesamtoberfläche mit Hilfe von zwei Düsenträgern entzundert, die quer zur Transportrichtung des Strangs über dessen Ober- und Unterseite hinweg verfahrbar angeordnet sind. Die Düsenträger sind dabei derart verfahrbar, daß die Düsen auch die Seitenflächen des Strangs überstreichen und damit entzundern können.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Entzundern eines Stahlstrangs in Frontansicht.
  • Fig. 2 zeigt eine Anordnung der Düsen in Draufsicht für die Vorrichtung von Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt die Anordnung der Düsen von Fig. 2 in Seitenansicht.
  • Ein von einer Stranggießanlage kommender Strang 10 wird über Rollen 11, von denen jeweils ein Satz auf einer Achse 12 angeordnet ist, wobei die Sätze von Rollen 11 mit Abstand zueinander hintereinander angeordnet sind, einer Brennschneidmaschine (nicht dargestellt) zugeführt, wo der Strang 10 in einzelne Brammen zertrennt wird. Vor der Brennschneidmaschine besitzt der Strang eine Temperatur von et,a 9000 C und eine Vorschubgeschwindigkeit zwischen etwa 0,5 bis 2 m/min, abhängig von der Strahlqualität.
  • Die Vorrichtung zum Entzundern besteht aus zwei Düsenträgern 13, von denen einer oberhalb und einer unterhalb des Stangs 10 angeordnet ist. Die Düsenträger 13 tragen Flachstrahldüsen 14, vorzugsweise zwei Flachstrahldüsen 14, die zur Transportrichtung (Pfeil 15) des Strangs 10 angestellt, und zwar vorzugsweise um ca. 1000 entgegen der Transportrichtung und ferner zur Oberfläche des Strangs 10 angestellt sind, und zwar vorzugsweise um ca. 600 (Winkel zwischen Oberfläche und Flachstrahl), wie sich aus den Fig. 2 und 3 ergibt, so daß die austretenden Flachstrahlen entsprechend angestellt auf den Strang 10 auftreffen. Durch diese Anstellung wird erreicht, daß der abplatzende Zunder gleichzeitig von dem Strang 10 schräg vor dem Flachstrahl, der aus der Flachstrahldüsen 14 austritt, in Richtung auf die noch nicht gereinigte Fläche gespült und von dem Strang 10 herunterbefördert wird, wenn sich der Düsenträger 13 quer zur Förderrichtung (Pfeil 15) des Strangs 10 über diesen hinwegbewegt. Die Düsenträger 13 werden so weit über den Strang 10 .hinweggefahren, daß die Flachstrahldüsen 14 auch die Seitenflächen zusätzlich zu der Ober- und Unterseite des Strangs 10 entzundern können. Der untere Düsenträger 13 wird zwischen zwei Sätzen von Rollen 11 verfahren. Die Düsenträger 13 werden vorzugsweise wechselseitig mit Geschwindigkeiten von etwa 20 bis 60 m/min quer zur Transportrichtung des Strangs 10 über bzw. unter diesem bewegt.
  • Die Düsenträger 13 werden taktweise verfahren, wobei eine Taktsteuerung in Abhängigkeit von der Gießgeschwindigkeit und der Reinigungsbreite vornehmbar ist, zu welchem Zweck ein der Gießgeschwindigkeit entsprechendes elektrisches Signal verwendet wird.
  • Bei wechselseitigem Verfahren der Düsenträger 13 können die Flachstrahldüsen 14 des oberen bzw. unteren Düsenträgers 13 wechselweise beispielsweise durch ein 3/2-Ventil gesteuert mit einer Hochdruckwasserquelle (nicht dargestellt), die Hochdruckwasser mit einem Druck in der Größenordnung von 300 bar liefert, abwechselnd beaufschlagt werden, so daß die Hochdruckwasserquelle, etwa eine Hochdruckwasserpumpe, nur auf den Bedarf der Düsen 14 eines Düsenträgers 13 ausgelegt zu werden braucht und kontinuierlich durchlaufen kann, so daß auf einen Hochdruckwasserspeicher verzichtet werden kann, der bei stoßweiser Abnahme des Spritzwassers notwendig wäre.
  • Der Düsenträger 13 ist beispielsweise über einen Seiltrieb verfahrbar, der aus einem Drehzylinder 16 besteht, um den ein Seil 17 gewickelt ist, dessen freie Enden mit jeweils einem Arm 18 verbunden ist, wobei jeder der beiden Arme 18 jeweils an einem Ende des Düsenträgers 13 befestigt ist und die beiden Arme 18 versetzt zueinander angeordnet sind. Die beiden Drehzylinder 16 für den oberen bzw. unteren Düsenträger 13 sind vorzugsweise gegenläufig drehbar, so daß ein Düsenträger 13 in Richtung auf den Strang 10 und der andere Düsenträger 13 vom Strang 10 weg und zurück in die Ausgangsposition verfahren werden, während jeweils diejenigen Düsen 14 an die ochdrckwasserquelle angeschlossen sind, die sich an dem Düsenträger 13 befinden, der zum Strang 10 und über diesen hinweg bzw. unter diesen hindurch verfahren wird.
  • Anstelle eines Seiltriebs kann aber auch ein Zahnstangen- oder Reibradantrieb o. dgl. verwendet werden.
  • Die Düscnt.räger 13 sind beispielsweise Vierkantrohre, die auf einer Seite des Strangs 1 0 im Bereich des Seiltriebs durch Führungsrollen 19 gelagert sind.
  • Eine Reinigungsbreite von ca. 30 cm kann erzielt werden, wobei aufgrund der Vorschubgeschwindigkeit des Strangs 10 und der Geschwindigkeiten der Düsenträyer 13 ein jeweils stückweises Entzundern der Gesamtoberfläche des Strangs 10 vorgenommen werden kann.
  • Leerseite

Claims (7)

A ns p r ü c h e.
1. Vorrichtung zum Entzundern eines von einer Stranggießanlage kommenden Stahlstrangs, gekennzeichnet durch zwei Düsenträger (13), die an eine Hochdruckwasserquelle ventilgesteuert angeschlossen sind, wenigstens eine Flachstrahldüse (14) zur Transportrichtung des Stangs (10) und zur Oberfläche des Strangs (10) angestellt aufweisen und quer zur Transportrichtung des Strangs (10) an dessen Ober- bzw Unterseite entlang mittels eines Antriebs (16, 17) taktweise verfahrbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstrahldüsen (14) in Abhängigkeit von der Gießgeschwindigkeit und der Reinigungsbreite des Stahlstrangs taktweise verfahrbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Düsenträger (13) abwechselnd über ein Umschaltventil mit Hochdruckwasser beaufschlagbar und gegenläufig bezüglich des Strangs (10) verfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstrahldüsen (14) zur Oberfläche des Strangs (10) um ca. 600 angestellt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachstrahldüsen (14) zur Transportrichtung des Strangs (10) um ca. 100 entgegen der Transportrichtung angestellt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenträger (13) mit einer Geschwindigkeit von wa 20 bis 60 m/min verfahrbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenträger (13) durch einen Seiltrieb (16, 17) verfahrbar sind.
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