DE3149727C1 - Werkzeug zum Polieren von Kontaktlinsenoberflächen - Google Patents

Werkzeug zum Polieren von Kontaktlinsenoberflächen

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DE3149727C1
DE3149727C1 DE19813149727 DE3149727A DE3149727C1 DE 3149727 C1 DE3149727 C1 DE 3149727C1 DE 19813149727 DE19813149727 DE 19813149727 DE 3149727 A DE3149727 A DE 3149727A DE 3149727 C1 DE3149727 C1 DE 3149727C1
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DE
Germany
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polishing
ring
curvature
tool
contact lens
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Expired
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DE19813149727
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English (en)
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Siegmund 8062 Indersdorf-Langenpettenbach Scigalla
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THILO CONTACTLINSEN
Original Assignee
THILO CONTACTLINSEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/0025Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor for contact lenses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • R2. Letztere betragen beim menschlichen Auge etwa 5 bis 10 mm, während die Krümmungsradien r und r' in der Größenordnung von 0,5 mm liegen. Der Ring 2 besteht gewöhnlich aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Kautschuk, oder auch aus einem plastischen Werkstoff, beispielsweise aus Pech.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Werkzeug zum Polieren von Kontaktlinsenoberflächen mit einem aus einem Trägermaterial für ein Poliermittel bestehenden Ring, der auf einem drehbaren Werkzeugträger gehalten ist, wobei der Werkzeugträger und die Kontaktlinsenoberfläche bezüglich der Drehachse zueinander verschwenkbar sind und der Betrag des Krümmungsradius der Kontaktlinsenoberfläche das Zehn- bis Tausendfache des Betrags des Querschnittskrümmungsradius der polierenden, torisch gewölbten Arbeitsfläche des Rings ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (2) wenigstens zwei polierende, torisch gewölbte Arbeitsflächen (r, r51 aufweist, die zueinander konzentrisch angeordnet sind.
    Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Polieren von Kontaktlinsenoberflächen mit einem aus einem Trägermaterial für ein Poliermittel bestehenden Ring, der auf einem drehbaren Werkzeugträger gehalten ist, wobei der Werkzeugträger und die Kontaktlinsenoberfläche bezüglich der Drehachse zueinander verschwenkbar sind und der Betrag des Krümmungsradius der Kontaktlinsenoberfläche das Zehn- bis Tausendfache des Betrags des Querschnittskrümmungsradius der polierenden, torisch gewölbten Arbeitsfläche des Rings ist.
    Die Oberflächen von Kontaktlinsen haben gewöhnlich sphärische und asphärische Flächenbereiche. Die auf der Hornhaut sitzende Basisfläche ist gewöhnlich im Mittelbereich sphärisch und im peripheren Bereich asphärisch. Der sagittale Krümmungsradius im sphärischen Bereich ist in der Regel kleiner als der im zur Peripherie hin asphärischen Bereich.
    Für die Herstellung von Kontaktlinsen mit solchen Oberflächen wird das Material abgedreht. Diese Grobbearbeitung wird im Kopierverfahren mit Hilfe von abgetasteten Schablonen ausgeführt Auf den Oberflächen bleiben dabei Drehriefen in der Größenordnung von 10 llm zurück, die durch Polieren entfernt werden müssen.
    Es ist bereits bekannt, für derartige Polierarbeiten ringförmige Werkzeuge zu verwenden, die auf einen Werkzeugträger aufgespannt sind, wobei die Arbeitsfläche des Rings, wenn dieser mit dem Werkzeugträger rotiert und verschwenkt wird, das Werkstück poliert Dabei ist der Krümmungsradius der Ringquerschnittsfläche sehr viel kleiner als der Krümmungsradius der zu polierenden Kontaktlinsenoberfläche (FR-PS 2293 286, BE-PS 5 41 127).
    Beim Polieren wird der rotierende Ring über den Werkzeugträger gegen die zu polierende Oberfläche der Kontaktlinse gedrückt und leicht verschwenkt, wodurch auch die Übergänge zwischen den sphärischen und asphärischen Bereichen poliert werden, ohne daß Abweichungen bei der bereits durch das Abdrehen festgelegten Krümmung der Kontaktlinsenoberfläche auftreten. Die Arbeitsfläche des Rings nützt sich im polierenden Bereich jedoch sehr schnell ab, so daß der Krümmungsradius des Rings sich dem der zu polierenden Fläche annähert, wodurch die Polierwirkung erheblich abnimmt. Ein dem entgegenwirkendes Verdrehen des Rings auf dem Werkzeugträger um die Torusachse ist dabei nicht möglich, weil dies zu Spannungen im Ring und zu einer ungleichförmigen Auflage an den Verschleißbereichen führt, wodurch ein einwandfreies Polieren nicht mehr gewährleistet ist.
    Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb darin, das Polierwerkzeug der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine einwandfreie Polierwirkung über längere Zeiträume gewährleistet ist.
    Diese Aufgabe ist mit dem Polierwerkzeug der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Ring wenigstens zwei, d. h. also mehrere polierende, torisch gewölbte Arbeitsflächen aufweist, die zueinander konzentrisch angeordnet sind.
    Das erfindungsgemäße Polierwerkzeug hat den Vorteil, daß durch die Steigerung der Anzahl der sehr stark gekrümmten torischen Arbeitsflächen an ein und demselben Ring eine gesteigerte Polierleistung bei gleichbleibender Polierqualität möglich ist.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 schematisch im Schnitt ein erfindungsgemäßes Polierwerkzeug beim Polieren einer Kontaktlinsenoberfläche und Fig. 2 die Einzelheit z aus Fig. 1, wobei der das Polierwerkzeug aufnehmende Träger weggelassen ist.
    Die in der Zeichnung gezeigte zu polierende Kontaktlinse 3 hat eine Basisfläche 4 für die Auflage auf der Hornhaut des Auges und eine Außenfläche 5. Die Basisfläche 4 hat einen zentralen und praktisch sphärischen Bereich 6 mit einem durchschnittlichen Krümmungsradius R1 und einen daran angrenzenden asphärischen peripheren Bereich 7, dessen Sagittalradien R2 zur Peripherie hin größer werden und in der Regel größer sind als der zentrale Krümmungsradius R,.
    Am freien Ende einer drehbaren und verschwenkbaren Welle 8 sitzt ein Werkzeugträger 1, an dessen Umfang ein Polierwerkzeug in Form eines Rings 2 gehalten ist.
    Wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, hat der Ring 2 zwei polierende, torisch gewölbte Arbeitsflächen mit den Krümmungsradien r und r'. Diese Krümmungsradien sind erheblich kleiner als die Krümmungsradien R1 bzw.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE541127A (de) *
US1156953A (en) * 1913-11-12 1915-10-19 Sam J Warlick Device for truing spherical bodies.
FR2293286A1 (fr) * 1974-05-02 1976-07-02 Le Prevost Jacques Nouvelles methodes d'obtention d'outillages destines a l'usinage de materiaux optiques

Patent Citations (3)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Fachbuch Kontaktlinsen von H.Baron 1981 Verlag Optische Fachveröffentlichung GmbH Heidelberg S. 184-201

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