DE314581C - - Google Patents

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DE314581C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
    • B05B7/203Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed having originally the shape of a wire, rod or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

Zum Zerstäuben von flüssigen Metallen sind die verschiedenartigsten Vorrichtungen .in Gebrauch. Zum Teil arbeiten diese so, daß geschmolzenes Metall, in pistolenförmigen Zerstäubern mit entsprechenden Wärmevorrichtungen versehen, verarbeitet wird, oder daß das Metall in Drahtform durch die Pistole hindurchgeführt und beim Austritt an der Zerstäuberdüse abgeschmolzen und zerstäubt
ίο wird. Erfahrungsgemäß läßt sich aber ein richtig geschlossener Strahl (Stichflamme) nur dann erzielen, wenn das Druckmittel nicht nur zerstäubend, sondern auf den Strahl schließend wirkt. Dies ist aber nur erreichbar, wenn das Druckmittel genau aus dem Mittelpunkte der Zerstäuberdüsen mit hohem Druck austritt und sozusagen die übrigen Zerstäubermittel injektorartig in sich aufsaugt.
Um den fraglichen Zweck zu erreichen, ist es aber auch notwendig, daß das Metall, welches zerstäubt werden soll, in der richtigen Entfernung mit der Stichflamme in Berührung kommt. Der einfachste Weg wäre der, so zu verfahren, wie der Schweißer den Schweißdraht vor die Pistole hält, wenn er Schweißarbeiten auszuführen hat.
Zur Behandlung von kleinen Werkstücken hat sich diese einfache Lösung als sehr praktisch erwiesen; denn genau so wie beim Schweißen durch langjährige Übung die kompliziertesten Arbeiten ausgeführt werden können, indem der Schweißer den Schweißdraht in die richtige Stellung zur Flamme und zum Schweißgegenstand bringt, läßt sich ein gleich gutes Ergebnis auch beim Zerstäuben von Metall erreichen. Sollten aber Massenartikel behandelt werden, so wirkt es störend, wenn zwei Hände zu gleicher Zeit tätig sein müssen, um den fraglichen Zweck zu erreichen. Es wurde daher vom Erfinder die Maßnahme getroffen, daß sich vor dem Me.tallspritzapparat ein Blechstreifen von passender Breite bewegt, der von der Stichflamme durchbohrt, und von dem ein ganz bestimmtes Quantum mitgerissen und zerstäubt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine solche Vorrichtung. Diese arbeitet beispielsweise wie folgt: .
Bei ι tritt ein Gasdruckmittel ein; dies wird, durch den hohlen Stift 2 hindurch bis zur Zerstäuberdüse 3 geleitet, wo es ins Freie tritt. Bei 4 tritt ein weiteres Druckmittel ein; dies tritt zwischen der Düse 3 und dem Zerstäuberkopf 5 ins Freie. Bei 6 wird der Vorrichtung ein drittes Gasdruckmittel zugeführt, dies tritt ins Freie zwischen Düse 3 und Stift 2. Um das von 1 kommende Druckmittel regulieren zu können, trägt 2 einen An- · satz 7, der mit dem Hebel 8 entsprechend betätigt werden kann. Um die Zerstäuberpistole herum läuft ein Transportband 9 von entsprechender Breite und Stärke aus Kupfer, Eisen o. dgl. Das Band wird getragen und geführt von Rollen 10, die mit der Vorrichtung selbst in Verbindung gebracht werden.

Claims (4)

  1. Das Band kann in unbegrenzten oder auch in abgepaßten Längen durch geeignete Antriebsmittel, oder auch von Hand in der angegebenen Pfeilrichtung fortbewegt werden. Auf eine genaue Bewegungsart kommt es weniger an, weil beim Zurückziehen von Hebel 8 die Schmelzkraft von selbst aufhört und beim Loslassen von , 8 eine entsprechende Steigerung des Schmelzprozesses erreicht wird.
    ίο Mithin hängt die Menge des Metalls, das zerstäubt werden soll, nicht vom Transport des Bandes 9 ab, sondern von der Geschicklichkeit, mit der der Hebel 8 mehr oder weniger betätigt wird. Zieht man 8 soweit zurück, daß der Stift 2 an die Gehäusewand 11 anstößt, so wird die von 1 kommende Druckmittelzuführung ganz unterbrochen. Eine Feder 12 bewirkt den selbsttätigen Vorschub des Hohlstiftes 2. Tritt dieser bis auf eine gewisse Entfernung über 3 hinaus, so tritt dann auch mehr oder weniger eine injektorartige Wirkung auf diejenigen Druckmittel ein, die von 4 und 6 kommen. Die Flamme erscheint als Stichflamme und wird in dieser Verfassung dem Verwendungszweck zugeführt.
    Ρλ τ ent-A ν Sprüche:
    ι. Vorrichtung zum Zerstäuben von Metall mittels Gasdruck, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Zerstäuberdüse mechanisch oder von Hand ein Metallband bewegt wird, welches von einer Stichflamme durchbohrt wird, so daß das hierbei mitgerissene Metall in zerstäubter Form auf Gegenstände aufgeblasen werden kann.
  2. 2. Vorrichtung mit Stichflammenwirkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittel aus einem hohlen Stift (2) kommt und injektorartig die übrigen Zerstäubergase von der Mitte aus an sich saugt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine verschiebbare hole Nadel (2) zur Steuerung der injektorartigen Wirkung.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rollen (10), über die das Metallband während des Zerstäubens geführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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