DE3144635A1 - Abspielgeraet fuer bildplatten - Google Patents

Abspielgeraet fuer bildplatten

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DE3144635A1
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needle arm
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Todd J. Indianapolis Ind. Christopher
Kevin Charles Plainfield Ind. Kelleher
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    • G11B21/04Automatic feed mechanism producing a progressive transducing traverse of the head in a direction which cuts across the direction of travel of the recording medium, e.g. helical scan, e.g. by lead-screw
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  • Moving Of Heads (AREA)
  • Moving Of The Head To Find And Align With The Track (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

3 IA 46 35
RGA 76 110 Ks/Ri
U.S. Serial No. 205, 3-4-2
Piled: November 10, 1980
EGA Corporation
New York, N.Y., V.St.v.A.
Ab sp i el κ er ät für Bildplatten
Die Erfindung bezieht sich auf Abspielgeräte für Bildplatten und betrifft speziell eine Anordnung zum Geleiten des Signaiabnehmers eines Bildplattenspielers über relativ große Plattendefkte, welche die normale Spurverfolgung des Abnehmers behindern.
Bildplattensysteme arbeiten typischerweise mit Aufzeichnungsplatten, auf denen die wiederzugebende Information in kreisförmigen Spuren oder in Windungen einer durchgehenden Spiralspur aufgezeichnet ist. Um genügend Information auf der Platte unterbringen zu können, macht ninn die Spurdichte auf der Platte sehr hoch, d.h. 6000 bis 10 000 Spurwindungen je Zoll (entspricht etwa 24-0 bit; 4-00 Windungen je mm),wobei sich für die einzelnen ßigno.1-elemente in Längsrichtung der Spur eine Länge in der Gi?nßonordnung von 10 Mikrozoll (entspricht etwa 0,25 Mikron) ergibt. Damit bei diesen Dimensionen das aufgezeichnete Gig- . nal ohne Übersprechen wiedergewonnen werden kann, benötigt man einen äußerst kleinen Signalabnehmerwandler. Kapazitiv abtastende Bildplattensysteme des vorstehend erwähnten Typs
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verwenden im Abnehmerwandler eine Abtastnadel, deren Kontur für den Eingriff in die Informationsspur ausgelebt L?i'r. ·χίι'~> fjl e eine dünne Siektrods tragt, weiche eine sich ändernde elektrische Kapazität mit den Signalelementen S auf der Aufzeichnungsplatt.e bildet. Die Nadel ist am freischwebenden Ende eines Arms befestigt, der in einer Supportoder Vorschubeinrichtung ("Schlitten") aufgehängt ist, um die Nadel in richtiger zeitlicher Abstimmung mit der Wiedergewinnung des Signals radial über die Platte zu verschieben.
Der Nadelarm ist im Schlitten freischwebend für relative Bewegung derart aufgehängt, daß die Nadel der Informationsspur unabhängig vom Schlitten folgen kann, und der Schlitten wird durch ein Servosystem nachgesteuert, um eine nomineile Relativlage zwischen Schlitten und Nadel einzuhalten. Im !"alle gerillter Aufzeichnungsplatten wird eine Nadel verwendet, die in die Rille eindringt und durch Seitenkräfte zwischen Nadelspitze und Rillenwandungen dazu gebracht wird, der Rille zu folgen. Kapazitiv abtastende Plattenspieler für rillenIose Aufzeichnungsplatten enthalten besondere elektromechanische Wandler, die zwischen dem Schnitten und dem freischwebenden Nadelarm angeordnet sind, um die Nadel über die Informationsspuren zu lenken.
Defekte in der Oberfläche von Aufzeichnungsplatten können die normale Wiedergewinnung des Signals stören, indem sie ein wiederholtes Abspielen einer oder mehrerer Rillen (sogenannter"Rillenschluß") bewirken oder die Nadel zwingen, verfrüht über eine oder mehrere Spuren weiterzurücken (sogenanntes "Überspringen"). Ein Überspringen ist weniger störend als ein Rillenschluß und wird typischerweise ignoriert. Ein Rillenschluß jedoch kann unter Umständen unbegrenzt lange andauern, und daher sind im Schlitten Mittel vorgesehen, um die Nadel unter Zwang über den Defekt hin-
5L5 wegzubringen. Eine typische Vorrichtung hierzu ist ein Nadelablenkmechanismus, der mit dem Nadelarm zusammenwirkt oder Teil desselben ist und eine vorbestimmte Nadelverset-
zung in Radialrichtung bewirkt, um die Nadel stoßartip; über den Defekt hinwegzubringen, ohne dabei Platte oder Nadel zu beschädigen. Um sicherzustellen, daß die Größe und Masse eines solchen Ab3enkmeobonismus die dynamischen Eigenschaften des Systems von Nadel und Nadelarm nicht beeinträchtigt, sind die entsprechenden Mechanismen so ausgelegt, daß sie nur begrenzte Ablenkkräfte erzeugen. Es hat sich aber gezeigt, daß derartige Ablenkmechanismen nicht in der Lage sind, der Nadel über gewisse größere Plattendefekte hinwegzuhelfen. Andererseits hat es sich als unzweckmäßig erwiesen, einfach den Schlitten derart vorzurücken, daß der Nadelarm an seinem freischwebenden Teil vom Schlitten ergriffen wird und sich seinen Weg über den Defekt bahnt, denn hierdurch kann die Abtastnadel beschädigt werden.Ein Abheben der Nadel beim Vorrücken des Schlittens zur Überwindung des Plattendefekts ist ebenfalls unerwünscht, weil während dieses Vorgangs ein längerer Bildverlust auf dem Bildschirm zu erwarten ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, in einem Bildplattenspieler Störungen des normalen Abspielbetriebs zu überwinden und dabei Signalstörungen während des Korrektur vor gangs sowie die Wahrscheinlichkeit von Beschädigungen der Platte oder der Nadel möglichst gering zu halten. Die wesentlichen Merkmale eines erfindungsgemäßen Plattenspielers, der diese Aufgabe löst, sind im Patentanspruch 1 beschrieben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In einem erfindungsgemäßen Bildplattenspieler wird beim Fühlen eines Rillenschlusses, der auch nach einem noriim* ' len Korrekturversuch noch andauert, ein Quantum eines Vorspannungssignals an das Servosystems des Schlittens gelegt, um die Position des Schlittens gegenüber der nominellen Helativlage zwischen Nadel und Schlitten zu versetzen, so daß dem Nadelarm eine mechanische Vorspannung in Richtung
C)
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der gewünschten Fortwanderung der Nadel auferlegt wird. Die mechanische Vorspannung des Nadelarms addiert sich zu der Kraft, die dem Nadelarm vom Nadelablenkmechanismus mitgeteilt wird, so daß der betreffende Ablenkmechanismus nunmehr größere Defekte überwinden kann. Wenn der Korrekturvorgang immer noch ergebnislos bleibt, wird ein weiteres Quantum des Vorspannungssignals an das Servosystem des Schlittens gelegt, um den Nadelarm noch weiter mechanisch vorzuspannen. Erst als letzter Ausweg wird die Nadel abgehoben oder durch den Defekt hindurchgepflügt.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand e:iner Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur teils in schematischer Darstellung und teils als Blockschaltbild eine erfindungsgemäße Ausstattung eines Bildplattenspielers zeigt.
Gemäß der Zeichnung trägt ein Support oder "Schlitten" eine Signalabtastnadel 114- und bewegt sie quer über eine Aufzeichnungsplatte 109 synchron mit dem radialen Fortschreiten der Spur, an welcher die Nadel angreift. Die Abtastnadel 114- greift durch eine Öffnung 108 im Schlitten auf die Platte, und der Schlitten wird durch einen Motor 111 angetrieben. Der Motor wird durch eine Treiberschal-PS tung 126 erregt, die über eine Verbindung 140 durch einen Mikroprozessor 128 und über ein Filter 150 durch Servosignale gesteuert wird.
Die Abtastnadel 114- sitzt am freien Ende eines in sich starren, freitragend aufgehängten Nadelarms 112. Das andere Ende des Nadelarms ist über eine nachgiebige Kupplung 113 am Schlitten befestigt oder an einer Abnehmerkapsel (nicht dargestellt), die herausnehmbar im Schlitten sitzt. Die Kupplung 113 erlaubt eine relativ freie Bewegung der Abtastnadel gegenüber dem Schlitten zumindest in der mit dem Doppelpfeil gezeigten Richtung V, wie es durch die gestrichelten Darstellungen des Nadelarms angedeutet ist.
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Die Kupplung ist jedoch genügend elastisch, um eine go~ wisse Rückstellkraft auf den Nadelarm auszuüben, da e "bestrebt ist, den Arm in seine nominelle oder Mi bt-enntel hinp; zu bringen.
Der Nadelarm 114 wirkt mit der Aufzeichnungsplatte 109 und mit einer Signalabnehmerschaltung 116 zusammen, um die auf der Platte aufgezeichnete Information wiederzugewinnen. Die von der Abnehmerschaltung am Anschluß 122 zur Verfugung gestellten wiedergewonnenen Signale werden in einer Ton- und Bild-Verarbeitungsschaltung 117 in eine derartige Form gebracht, daß sie den Antennenanschlüssen eines normalen Fernsehempfängers 118 zugeführt werden können. Die gezeigte Anordnung enthält einen Nadelpositionsfühler, der positiom?- fühlende Kapazitäten aufweist, die zwischen am Schlitten befestigten Elektroden 119 und einer Elektrode 106 bestehen, welche am Nadelarm befestigt ist und elektrisch mit der Abtastnadel verbunden ist. Die Elektroden 119 sind in Reihe mit Kapazitätsdioden (Varaktordioden) in einer Schaltung 120 angeordnet und werden mit einem Schwingungssignal von 260 KHz beaufschlagt. Die beiden Reihenschaltungen aus -jeweils einer positionsfühlenden Kapazität und einer Varaktordiode sind jeweils parallel zur Signalkapazität zwischen Nadel und Platte geschaltet, so daß Änderungen der jeweiligen positionsfühlenden Kapazität, d.h. des Abstandes zwischen der Elektrode 106 und der jeweiligen Elektrode 119, sich als elektrisches 260-KHz-Signal am Ausgangsanschluß 122 der Abnehmerschaltung äußern. Das 260-KHz-Signal wird durch ein 260-KHz-Bandfilter 124- aus dem wiedergewonnenen Informationssignal extrahiert und einem Detektor 125 angelegt, der ein in Relation zur Phase und Amplitude des wiedergewonnenen Signals stehendes Steuersignal erzeugt. Der ' Detektor 125 kann ein Quadraturdetektor wie z.B. die integrierte Schaltung CA2111 der RGA Corporation sein, die so angeschlossen ist, daß sie als Synchrondemodulator arbeitet. Das Servosystem für den Schlitten sei von einem Typ, wie er ausführlicher in der US-Patentanmeldunn; Nr. 116 ?¥■)
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beschrieben ist, die am 28. Januar 1980 unter dem Titel "Video Disc Stylus Position Sensor System" beschrieben ist. Das Ausgangssignal vom Detektor 125 wird über einen Widerstand 137 auf einen Verstärker 130 gegeben, der durch einen Rückkopplungskondensator 131 zwischen Eingangs- und Ausgangsklemmen als Integrator geschaltet ist. Der Verstärker 130 filtert oder glättet das Ausgangssignal des Detektors zur Beaufschlagung des Motortreibers 126.
Der Treiber 126 erregt unter dem Einfluß des über die Verbindung 140 kommenden Steuersignals den Motor 111 mit einem nominellen Treibersignal, welches so beschaffen ist, daß der Schlitten damit annähernd im Einklang mit der Spurverfolgung der Nadel verschoben wird. Dieses nominelle Treibersignal wird durch das Ausgangssignal vom Filter 130 moduliert, um die Nadel im Mittel in gleichem Abstand oder in irgendeinem anderen vorbestimmten Abstandsverhältnis zwischen den Elektroden 119 zu halten. Die positionsfühlende Schaltung, der Detektor, das Filter 130, der Treiber 126 und der Motor 111 bilden somit eine Servoschleife, um die '■ Nadel und den Schlitten in einer speziellen Lagebeziehung
zueinander zu halten, bei welcher im Nominalfall der Nadelarm und die Kupplung 113 in ungespanntem oder Ruhezustand sind.
" " ■ " Der Plattenspieler enthält eine Nadelablenkvorrichtung, die am Schlitten 110 befestigte elektromagnetische Spulen 115 und einen am Nadelarm befestigten Permanentmagneten 107 als Bestandteile hat. Wenn den Spulen Strom von einer Treiberschaltung 121 zugeführt wird, übt das magnetische Feld zwischen den Spulen eine Kraft auf den Magneten 107 aus und bewegt den Nadelarm in der passenden Richtung V. Typischerweise enthalten Plattenaufzeichnungen der hier betrachteten Art zusätzliche digitale Hilfsinformationen
Ύ)5 zur Numerierung der einzelnen Spuren oder Spurwindüngen, der aufgezeichneten Teilbilder, usw.. In der US-Patentschrift 4 142 209 ist ein Beispiel für dio Einfügung sol-
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-eher digitaler Hilfsinformationen in ein aufgezeichnetes Video signs: 1 "beschrieben. Beim Abspielen werden diese Hilfsinformationen mittels einer Schaltung 127 aus dem wiedergewonnenen Signal extrahiert und auf den Mikroprozessor 128 gegeben. Der Mikroprozessor überwacht die wiedergewonnenen Hilfsinformationen oder "Nummern", um festzustellen, ob das Fortschreiten der Nadel mit dem programmierten oder gewünschten Fortschreiten übereinstimmt. Besteht ddese Übereinstimmung nicht, dann legt der Mikroprozessor ein passendes Steuersignal zur Korrektur an d..i ο Treiberschaltung 121. An dieser Stelle sei erwähnt,.daß die Kombination eines servogesteuerten Schlittens und eines mikroprozessor-gesteuerten Nadelabienkers die Durchführung von Sp βζχειΐ effekt en erlaubt. Wenn der Mikroprozessor beispielsweise unter Steuerung durch einen Programmregler 129 den Puffertreiber 121 so einstellt, daß der Nadelarm mit einer gesteuerten Geschwindigkeit schneller radial einwärts abgelenkt wird, als es dem normalen Fortschreiten der Nadel in der Spur entspricht, dann stellt das die Nadelposition fühlende System den Motor so ein, daß dieser den Schlitten im Einklang mit der höheren mittleren Vörwärtsgescbwindigkeit der Nadel verschiebt. Auf diese Weise kann eine Schnellabtastung der Platte in Vorwärtsrichtunp; erreicht werden.
Jede Spur auf der Platte enthält mindestens ein Vollbild der Fernsehinformation einschließlich Austastintervalle, in denen Vollbild- und Spur-Identifizierungsnummern nacheinander untergebracht werden können.
Wenn eine Aufzeichnungsplatte einen Oberflächendefekt hat, der zu einem Rillenschluß führt, dann wird die Nadel daran gehindert, die Spuren in der normalen Abspielreihenfolge ■ zu durchfahren. Die Nadel wird vielmehr abweichend vom normalen Fortschreiten zurückgestoßen, möglicherweise über mehrere Spurwindungen. Wenn das Fortschreiten der Nadel aufhört oder wenn die Nadel rückwärts gestoßen wird, dann werden einzelne Spurnummern wiederholt, oder die fortlaufenden Nummern springen in Rückwärtsrichtung. Der Mikro-
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Ey nei erwähnt, daß im Fa]Ie einer langen Ansprechzeit .-„'. ^
der Servoscbleif e eine einzige Diode verwendet werden kann, ' ■» die mit einem relativ starken Signal auf Durchlaß geschal-: ■ tet wird. Der resultierende Spannungsabfall am Anschluß wird allmählich über den Kondensator 131 integriert, so daß eine allmählich anwachsende Versetzung der Relativlage zwischen Nadelarm und Schlitten erfolgt, während welcher mehrere Nadelablenkungen versucht werden können.
Eine Offsetspannung zur Erzeugung der Nadelarmvorspannung kann an verschiedenen Punkten im Servokreis angelegt werden. So ist es z.B. möglich, eine programmierbare, vom Mikroprozessor 128 gesteuerte Spannungsquelle vorzusehen, um dacs Bozupjapo tential, am 1.'1U 1t; erver stärk er 130 ein zustellt len. Eine Po ten ti al zunähme Δ. Y™„ am nicht-inverti er enden Eingang führt zu einem ähnlichen Ergebnis wie eine entsprechende Potentialverminderung am invertierenden Eingang des Verstärkers. Eine andere Alternative besteht darin, innerhalb des Detektors 125 Mittel vorzusehen, um das Ausgangssignal des Detektors zu versetzen.
Die Verwendung einer veränderbaren oder programmierbaren Einrichtung zur Spannungsversetzung in der Servoschleife für die Herstellung einer mechanischen Vorspannung des Nadelarms eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für die Einstellung des Plattenspielers. So kann eine adaptive Eichung des Nadelablenksystems erfolgen, um gleich große Nadelablenkungen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung für Erregersignale gleicher Amplitude zu erhalten oder um eine gewünschte Nadelablenkung für ein nominelles Ablenkerspulen-Erregungssignal zu bekommen. Zur Gleichmachung der Nadelablenkung in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung kann am Anfang des Abspielvorgangs eine Steuersequenz eingeschaltet werden, bei welcher die Nadelablenkschaltung für gleiche gewollte
^5 Vorwärts- und Rückwärts-Ablenkungen erregt wird und die Anzahl der Informationsspuren, die in der einen und der anderen Richtung jeweils tatsächlich übersprungen werden,
- 15-
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mit' Hilfe des die Spuridentifizierungsnummern überwachenden Mikroprozessors ausgerechnet werden. Sind die tatsächlichen Vorwärts- und Rückwärts-Ablenkungen nicht einander gleich, dann wird das Servosignal um ein Offsetmnß "versetzt", um den Nadelarm in der passenden Richtung im Sinne einer Angleichung von Vorwärts- und Rückwärtsablenkung vorzuspannen. Diese Sequenz wird iterativ wiederholt, bis die gewünschte Gleichheit der Ablenkungen erreich!; ir.t.
Die o.e. zweite Eichung, d.h. die Einstellung einer gewünnchten Nadelablenkung für ein nominelles Erregungssignal, erfolgt in ähnlicher Weise. Vor dem normalen Abspielvorgang wird vom Ablenker eine Nadelversetzung bewirkt, und die Anzahl der übersprungenen Spuren wird, erfaßt. Wenn sich diese Anzahl von der mit dem betreffenden Erregungssignal gewünschten Anzahl unterscheidet, dann wird das Servosignal und damit der Nadelarm versetzt oder vorgespannt, um die Ablenkkraft im Sinne einer Angleichung an die gewünschte Nadelablenkung entsprechend zu unterstützen oder zu begrenzen. Dies kann ebenfalls iterativ erfolgen, bis das gewünschte Ansprechverhalten des Ablenksystems auf aus ErreRungnrrt ρ;μγΠ erreicht ist.
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Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Abspielgerät für Bildplatten, Rekenn zeichnet durch:
    eine drehbare Unterlage für eine mit InforinationG-spuren versehene Aufzexchnungsplatte (109) ;
    einen Signalabnehmerwandler (114), der an der Informationsspur angreifen und aufgezeichnete Signale daraus gewinnen kann und der an einem ersten Ende eines Nadelarms (112) befestigt ist;
    einen Schlitten (110), in welchem das zweite Ende (113) des Nadelarms befestigt ist, derart, daß eine Längsachse des Nadelarms im wesentlichen tangential ; zu einer vom Abnehmerwandler gerade ergriffenen Informationsspur verläuft, wobei der Schlitten das an ihm befestigte Ende des Nadelarms im Einklang mit der radialen Wanderung des Ablenkwandlers quer über die Auf-
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    einen elektromechanischen Wandler (107, 115, 121), der mit dem Nadelarm zusammenwirkt, um wahlweise den Abnehmerwandler in Radialrichtung der Platte über die Aufzeichnungsspuren abzulenken; eine Einrichtung (130, 133, 135) zum wahlweisen Hervorrufen einer mechanischen Vorspannung zwischen dem Schlitten und dem Nadelarm, wodurch Kräfte in einer solchen Richtung erzeugt werden, daß sie die vom elektromechanischen Wandler bewirkten Ablenkkräfte unterstützen oder hemmen.
  2. 2. Abspielgerät nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (110) durch einen Motor (111) angetrieben wird, der aus einer in einem Servomechanismus enthaltenen Schaltung erregt wird, die auf die Relativlage zwischen Schlitten und Abnehmerwandler anspricht, und daß die mechanische Vorspannung zwischen dem Schlitten (110) und dem Nadelarm (112) durch eine Einrichtung (128, 133, 13^0 erzeugt wird, welche ein elektrisches Offsetsignal an die Servoschaltung legt.
  3. 3. Abspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Servomechanismus folgendes aufweist:
    einen positionsfühlenden Kondensator (106, 119), der eine fest mit dem Nadelarm (112) verbundene erste Elektrode (106) und eine fest mit dem Schlitten (110) verbundene zweite Elektrode (119) hat;
    eine ßignalquelle (120) zur Lieferung eines Schwingungssignals mit *im wesentlichen konstanter Frequenz und konstanter Amplitude, das an die zweite Elektrode (119) des Kondensators gelegt wird, so daß die auf die erste Kondensatorelektrode (106) gekoppelte Amplitude dieses Signals charakteristisch, für die relative Lage zwischen Abnehmerwandler (114) und Schlitten (110) ist; eine Oetektoranordnung (124-, 125), die an ihrem Ausgang eine Steuergleichspannung entsprechend der auf die erste Kondensatorelektrode (1O6) gekoppelten Amplitude
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    des Schwingungssignals erzeugt;
    eine mit dem Ausgang der Detektoranordnung gekoppelte Einrichtung (130) zur Konditionierung der Steuergleichspannung;
    eine Motortreiberschaltung (126), die Treibersignale zur Erregung des Motors (111) mit einer vorpownhiten Geschwindigkeit erzeugt und das konditionierte Steuersignal empfängt, um die vorgewählte Geschwindigkeit je nach der gefühlten Relativlage zwischen Abnehmerwandler (114) und Schlitten (110) zu erhöhen bzw. zu vermindern.
  4. 4. Abspielgerät nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (128) vorgesehen ist, die auf programmierte Gerätebefehle und auf Komponenten des von der Aufzeichnungsplatte wiedergewonnenen Signals anspricht, um den elektromechanischen Wandler (10), 115) und die Motortreiberschaltung (126) zu steuern, und daß die Einrichtunp; zum Anlegen einen elektrischen Offsetsignals eine auf die Steuer eiririclitung ansprechende Anordnung (133, 135; 134, 136) enthält, um die Steuergleichspannung, die von der Detektoranordnung (125) an die Einrichtung (130) zur Konditionierung dieses Steuersignals gelegt wird, wahlweise zu proportionieren.
  5. 5. Abspielgerät nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (133, 135) zur wahlweisen Proportionierung der Steuergleichspannung eine Diode (133) enthält, deren eines Ende an den Ausgang der Detektoranordnung (125) und deren anderes Ende an einen Ausgang der Steuereinrichtung (IP8) angeschlossen ist und die so gepolt ist, daß sie leitet, wenn der besagte Ausgang der Steuereinrichtung einen vorbestimmten Zustand hat.
  6. 6. Abspielgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Einrichtung zur Konditionierung der Steuergleichspannung einen Funktionsverstärker (130) enthält, der einen mit dem Ausgang der Detektoranordnung (125) verbundenen invertierenden Eingang, einen über einen weiteren Kondensator (131) mit diesem invertierenden Eingang verbundenen Ausgang und einen nichtinvertierenden Eingang hat, an den eine Gleichspannung gelegt ist, und daß die Einrichtung zum Anlegen eines elektrischen Offsetsignals eine programmierbare Spannungsquelle (izl-2) enthält, deren Ausgang mit dem nichtinvertierenden Eingang des Verstärkers verbunden ist, um diesem Eingang eine sich schrittweise erhöhende Spannung anzulegen.
DE19813144635 1980-11-10 1981-11-10 Abspielgeraet fuer bildplatten Ceased DE3144635A1 (de)

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