DE313701C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE313701C DE313701C DENDAT313701D DE313701DA DE313701C DE 313701 C DE313701 C DE 313701C DE NDAT313701 D DENDAT313701 D DE NDAT313701D DE 313701D A DE313701D A DE 313701DA DE 313701 C DE313701 C DE 313701C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- anode
- cathode
- partitions
- anodes
- lid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 22
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims description 6
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims description 6
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/32—Cooling arrangements; Heating arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/04—Main electrodes; Auxiliary anodes
- H01J13/16—Anodes; Auxiliary anodes for maintaining the discharge
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/50—Tubes having a single main anode
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
- H01J2893/0088—Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
Landscapes
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vakuum-■ apparate für große Leistungen oder Stromstärken,
beispielsweise Metalldampfgleichrichter. Es wird durch eine neue Gestaltung und Anordnung" der Anoden die Verwendung
eines einfach herzustellenden Vakuumgefäßes ermöglicht, das auch bei Apparaten für hohe
Leistung nur verhältnismäßig geringe Ab-' messungen aufweist.
-Zu diesem Zwecke werden erfindungsge-' maß bei. Verwendung mehrerer fester Anoden
diese konzentrisch angeordnet und dabei in , an sich bekannter Weise ringförmig ausgebildet.
Hierbei können die einzelnen Anoden bei Betrieb mit mehrphasigem Wechselstrom entweder nur einer Phase oder mehreren Phasen
des Wechselstromes angehören. Statt die Anoden als Vollringe auszubilden, können sie
auch als Teilringe hergestellt werden, z. B.
indem jede Anode nur die Hälfte eines Ring'es
. . bildet und von dem nächsten Halbring durch "! eine isolierende Scheidewand getrennt wird.
Von der aus dem Patent 198277 bekannten Anordnung unterscheidet sich die neue d.adurch,
daß statt eines Flüssigkeitsringes ein Ring aus festem Material als Anode verwendet
wird: Nur bei Verwendung· solcher festen Anodenringe ist die: im folgenden beschriebene,
konstruktive Durchbildung des Gleichrichters möglich.
Die Fig. 1 zeigt als Beispiel der Erfindung einen dreiphasigen Quecksilbergleichrichter.
Die ringförmigen Anoden sind mit 1, 2, 3 bezeichnet
und links im Schnitt, rechts in der Ansicht dargestellt. 4 ist die ebenfalls in an
sich bekannter Weise ringförmig angeordnete Kathode. Diese befindet sich im unteren
Teil des Gleichrichtergefäßes 5, während in bekannter Weise die Anoden mit Hilfe isolierter
und luftdicht eingesetzter Zuleitungen 7, 8, 9 am Gefäßdeckel 6 befestigt sind. Diese Zuleitungen werden zweckmäßig hohl
,ausgeführt und dienen gleichzeitig zur Zuführung des . Kühlmittels für die Anoden.
Durch röhrenförmige Zwischenwände 10, 11,
12 können voneinander getrennte Anodenräume geschaffen werden. Das Vakuumgefäß,
das zweckmäßig mit kreisförmigem Querschnitt hergestellt wird, ist am unteren Teil
erweitert und an der Erweiterungsstelle mit einer ringförmigen Schrägfläche 13 versehen,
die sich unmittelbar der Kathode gegenüber befindet. Das Vakuumgefäß ist außerdem
mit einem Mantel 14 umgeben, so daß zwischen Gefäßwand 5 und diesem Mantel ein
Hohlraum entsteht, der von einem Kühlmittel,
z. B. einer Kühlflüssigkeit 15, durchflossen werden soll. Zwischen der so gekühlten Gefäßwand
S, 13 und der ersten Scheidewand 10 für die Anoden ist damit ein Raum geschaffen,
der als Kondensationsraum wirkt. Die von
der Kathode aufsteigenden Dämpfe werden, soweit -sie nicht schon an der schrägen Fläche
13 -der Gefäßwand kondensiert werden, im
wesentlichen nur in diesen Kondensationsraum eindringen können und keinen Zutritt
zu den Anodenräumen haben. Hierdurch wird am besten und einfachsten die Rück-
Schlagsgefahr des Gleichrichters vermindert. Der Zutritt der Kathodendämpfe zu den
Anodenräumen wird auch wirksam dadurch verhindert, daß der Durchmesser des Kathodenringes
größer ist als der Durchmesser der äußeren Anode i.
In dem nach oben aufgestülpten Boden 16
des Vakuumgefäßes ist ein mit kegelförmigem Polschuh 17 versehener Elektromagnet angebracht,
dessen Wicklung mit 18 bezeichnet ist. Dieser Elektromagnet ist auf einer
Platte 19 befestigt, die als Grundplatte für den gesamten Aufbau dient und in einfacher
Weise mit dem Boden 16.des Vakuumgefäßes verschraubt wird. Der Elektromagnet ist somit
von dem Innern des eigentlichen Vakuumapparates vollständig getrennt. Zwischen seinem Pol 17 und einem ringförmigen Polansatz
20 im Deckel 16 wird sich, wie in der Fig. ι durch die punktieften Linien angedeutet
ist, ein im wesentlichen radial gerichtetes Magnetfeld über die ganze Kathode spannen, die zweckmäßig ebenfalls ringförmig
ist, so daß bei Erregung des Magneten durch Gleichstrom eine dauernde Drehung des Lichtbogens,
erzwungen wird. Hierdurch wird eine gleichmäßige Beanspruchung der gesamten Kathodenoberfläche herbeigeführt. Die An-.
Ordnung des magnetischen Feldes über dem Kathodenring ist jedoch lediglich in Verbindung
mit der konzentrischen Anordnung mehrerer fester ringförmiger Körper Gegenstand - der Erfindung. Die Strombelastung
kann so hoch gewählt werden, daß die Lichtbogenbasis auf der Kathodenoberfläche eine
sehr große Ausdehnung gewinnt und möglichst die ganze Kathodenoberfläche in Anspruch
nimmt. Dies wird erleichtert, wenn, wie in Fig. 3 angegeben, das Gefäß 21 für die
Kathodenflüssigkeit nach oben verengt wird, so daß hier die Kathode 4 nur einen schmalen
Ring bildet. Das Gefäß 21 kann aus einem feuerfesten Isolierstoff oder-aus Metall, z.B.
aus Eisen,, bestehen, und wie z. B. die Fuge in der Bodenwand (s. Fig. 3) andeutet, geteilt
sein, auch aus mehr als zwei Stücken bestehen. Um eine zu starke' Abkühlung der Kathodenoberfläche zu verhindern, wird
zweckmäßig an dem oberen Teil, in Fig. 3
z. B. an der verengten Stelle, außen und innen je ein Ring 22 aus geeigneten Wärmeschutzmitteln
angeordnet. Diese Ringe können des leichteren Einbaues wegen aus zwei oder mehreren Teilen zusammengesetzt sein.
Um auf dem Boden 16 des Vakuumgefäßes
das Entstehen eines Lichtbogens unmöglich zu machen, ist er in Fig. 1 mit einer isolierenden
kegelförmigen Kappe 23 abgedeckt. Auch hier ist es unter Umständen zweckmäßig eine
Unterteilung vorzunehmen, indem die Kappe aus soviel konzentrischen Einzelteilen hergestellt
wird als Anodenräumc vorhanden sind. Die Fig. 2 zeigt wie diese Kappe 23 als Hohlkörper
ausgebildet und mit Ansätzen 24, 25, 26 versehen werden kann, die in die Anodenräume
hineinragen. Diese Ansätze dienen dazu, das Aufsteigen der Kathodendämpfe in
die' Anodenräume zu erschweren. Um die Ansammlung von Kondensat zwischen den
einzelnen Ansätzen 24, 25 und 26 unmöglich zu machen, werden sie mit Durchbrechungen
48 versehen, so daß die kondensierte Flüssigkeit ohne, weiteres zur Kathode 4 zurückfließen
kann. Wird der Hohlraum der Bodenkappe ebenfalls durch ein Kühlmittel 15 gekühlt,
so wird durch die an den Ansätzen auftretende Kondensation der Zutritt der Katjiodendämpfe noch wirksamer verhindert.
Die Kathode braucht nicht notwendig, wie in Fig. ι angegeben ist, ringförmig gestaltet
zu sein, sondern kan-n auch scheibenförmig sein und in. der Mitte des Vakuumgefäßes
sich befinden. Die ringförmige Ausgestaltung bietet aber den Vorteil, daß man, wie in
Fig. ι angegeben ist, den Kondensationsraum an die Außenwand des Vakuumgefäßes 5 verlegen
kann. Statt einer Quecksilberkathode kann natürlich auch in beiden Anordnungen
eine Glühkathode verwendet werden, die entweder aus einem oder aus mehreren Teilen '90
besteht. Auch die Kathode kann aus mehreren konzentrischen Teilkathoden gebildet
werden, und auch aus Teilringen bestehen. Soll die Strombelastung für sämtliche Anoden
gleich werden, so kann man, wie; in der Fig. 1 angegeben ist, den Anodenquerschnitt mit
Avachsendem Anodendurchmesser verringern, so daß der Umfang des Querschnitts der
Anode umgekehrt proportional zum Durchmesser dieses Ringes wird.
Während in Fig. 1 die Stromzuführungen der Anoden isoliert durch den Metalldeckel 6
des Vakuumgefäßes hindurchgeführt sind, zeigen die Fig. 4 und 5 andere Arten der Befestigung
und gegenseitigen Isolation. Nach Fig. 4 ist der Deckel des Vakuumgefäßes in z\vei voneinander und vom \^akuumgefäß 5
isolierte Teile 27 und 28 unterteilt; die beiden Anoden 1 und 2 sind mit je einem dieser Teile
leitend verbunden. Die Stromzuführungen zu den Anoden können deshalb unmittelbar
von außen an die Deckelteile angeschlossen werden. Die Isolierung 29, 30 zwischen den
Deckelteilen unter sich und mit dem Vakuumgefäß muß deshalb für die Betriebsspannung,
die zwischen den einzelnen Teilen herrscht, bemessen werden.
Nach Fig. 5 ist der Deckel 36 selbst aus Isolierstoff, z. B. aus Porzellan, hergestellt
und zweckmäßig mit Rippen 31 versehen, um ihn widerstandsfähig gegen den äußeren Luftdruck
und genügend starr zu machen. Bei
der Durchführung der Anodenleitungen durch den Deckel braucht bei dieser Bauart nur auf
möglichst vakuumdichten Abschluß gesehen zu werden. Das Anpressen des Deckels an
den Flansch des Vakuumgefäßes 5 geschieht zweckmäßig mit Hilfe von Schrauben 32, die
gleichmäßig am Deckelumfang verteilt sind. Um ein sanftes Anpressen und eine gleichmäßige
Druckverteilung läng"s des Deckelrandes zu erreichen und so ein Zerspringen des Deckels zu verhüten, empfiehlt es sich,
entweder wie auf der rechten Seite der lugur gezeichnet ist, nachgiebige Unterlagsplatten
33 aus Holz, Blei, Preßspan o. dgl. zwischen Schraube und Deckel einzuschalten, oder, wie
auf der linken Seite gezeichnet ist, den Schraubendruck über eine Feder 34 zu übertragen.
Die Fig. 5 zeigt weiter, wie die Zu- und Abflußleitungen 35 und 36 für die Kühlflüssigkeit
der den Boden 16 des Vakuumgefäßes bedeckenden isolierenden Kappe 23
durch den Kern des Magneten hindurchgeführt werden können.
Auch die Befestigung der Scheidewände zwischen den Anoden kann in mannigfaltiger
Weise erfolgen. In Fig. 1 sind die Scheidewände am oberen Teil mit Flanschen 37 versehen,
mit denen sie von entsprechenden FIanschen'38 der Elektrodendurchführungen.
gehalten und am . Deckel 6 befestigt sind. Fig. 6 zeigt wie diese Flanschen 37 der Scheidewände
mit Hilfe von gegenseitigen Vorsprüngen miteinander in Eingriff gebracht werden können, so daß die Anodenräume
durch eine Isolierschicht völlig vom Deckel 6 getrennt werden. Die Fugen zwischen den
Flanschen 37 werden durch Asbest o. dgl. hitzebeständigen und nachgiebigen Isolierstoffen
ausgefüllt. Die innere rohrartige Scheidewand 12 ist zu dem gleichen Zweck
mit einem Bodenstück 39 versehen. Auch empfiehlt es sich die äußere zylindrische
Scheidewand 10 mit einem Flansch 40 zu versehen, der auf dem Flansch des Vakuumgefäßesselbst
aufliegt. 'Die Isolation, der Anodenräume geg'en den Deckel 6 ist nötig,
um Lichtbogen zwischen den Anoden und dem Deckel zu vermeiden.
Die Befestigung der Scheidewände am Deckel hat jedoch den Nachteil einer schwierigen
Montage. 'Dies wird vermieden bei den Anordnungen nach Fig. 5 und 7. Nach Fig. 5
ist die äußere zylindrische Scheide\vand 1,0 mit ihrem Flansch 40 wie vorher auf dem
Rand des Vakuumgefäßes gelagert. Um ihre Lage noch weiter zu sichern,, kann auch an
ihrem unteren Rande eine Abstützung 41 vorgesehen werden, die am Vakuumgefäß befestigt
ist. Die inneren Scheidewände 11 und 12 sind mit Stützen 42 versehen, die zu
der jeweils nächsten äußeren Scheidewand hinübergreifen und sich auf einen umlaufenden
Bund 43 abstützen. Die Stützen können in beliebiger Anzahl, zweckmäßig 3 oder 6,
am Umfang des Zylindermantels verteilt sein.
Fig. 7 zeigt auf der linken Seite nochmals die gleiche Befestigung der Scheidewände,.
Der äußere Zylinder 10 ist jedoch am oberen Teile nicht mit einem Flansch versehen, sondern
wird lediglich durch die untere Stütze 41 in seiner Höhenlage gehalten und durch
eine zweckmäßig elastische Zwischenlage 44 am äußeren Rande seitlich gegen die Gefäßwand
des Vakuumgefäßes 5 abgestützt. Die untere Stütze 41 kann federnd ausgebildet
sein, so daß beim Auflegen des Deckels 6 die Anodenscheidewände etwas nach unten nachgeben können. Hierdurch wird beim Anziehen
des Deckels das Zerspringen der Scheidewände verhütet und eine sichere Abdichtung"
des Deckels ermöglicht. Die rechte Seite der Fig. 7 zeigt wie die zylindrischen
Scheidewände auch auf die Bodenkappe 26 gestellt werden können. Um audit hier eine
federnde Aufstellung der Scheidewände zu erreichen, kann die Kappe 26 gegen die Unterlage
abgefedert oder sonstwie nachgiebig gelagert sein. Damit, wie häufig erwünscht ist,
die eine Scheidewand unabhängig für sich federn kann, kann die Kappe 26, wie schon
vorher angegeben ist, unterteilt werden, so daß jeder Teil nur eine Scheidewand trägt.
Die Abfederung dieser Teile gegen die Unterlage geschieht am besten durch Blattfedern
geringer Höhe, die sich der Ringform der Unterlage anpassen. Um einen ungehinderten
Durchtritt des Lichtbogens zu ermöglichen, sind die Scheidewände mit torbogenartigen
Öffnungen 45 versehen, die in Fig. 8 nochmals dargestellt sind. Zweckmäßig wer- .100
den, wie in Fig. 7 der Grundriß zeigt, die Füße 46 der Scheidewände gegeneinander
versetzt, um eine schädliche Steigerung der Widerstände für den Lichtbogen an einzelnen
Stellen des Umfanges nach Möglichkeit zu vermeiden. Fig. 7 zeigt auch wie wieder bei
Verwendung eines A-ietaildeckels 6 durch einen
besonderen Porzellandeckel 47 die Anodenkammern isoliert vom Deckel abgeschlossen
werden. Der Porzellandeckel 47 kann ohne weiteres auf die zylindrischen .Scheidewände
aufgelegt werden. Die Abstützung dieser Scheidewände von unten, etwa nach Fig. 5 '
und 7, hat den Vorteil eines leichteren Zusammenbaues, indem der Deckel mit den Anoden
erst nach Einbau der Scheidewände aufgelegt wird.
Claims (25)
1. .Vakuumapparat mit mehreren ringförmig
ausgebildeten Anoden, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Körper bil-
dende Anoden konzentrisch zueinander angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kathode
in bekannter Weise ringförmig ausgeführt ist. '
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
des Kathodenringes größer ist als
ίο der des größten Anodenringes.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer
zueinander konzentrischer Kathoden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang
der Anodenquerschnitte umgekehrt proportional dem Durchmesser der Anodenringe ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zylindrische Scheidewände
zwischen den Anoden oder zwischen der äußeren Anode und der Gefäßwand. , . ■..
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen
Gefäßwand und äußerer Anodenscheidewand als Kondensationsraum ausgebildet
ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine unmittelbar über
der Kathode liegende Kondensationsfläche.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Anordnung eines Kühlschirmes vor den Öffnungen der Anodenräume.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet
durch Kühlkörper zwischen den Anodenscheidewänden.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge
des Kühlschirmes in die Anodenräume hineinragen.
12. Einrichtung' nach Anspruch 11, gekennzeichnet
durch Abflußöffnungen in den Vorsprüngen, um das Kondensat zu der Kathode zurückzuleiten.
13. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewände
am Deckel des Vakuumgefäßes befestigt sind.
14. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenscheidewände
vom Deckel getrennt vom Vakuumgefäß getragen werden.
15. Einrichtung nach Anspruch .14, dadurch
gekennzeichnet, daß die zylindrischen Scheidewände sich mit radialen Stützen gegenseitig tragen.
16. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden-Scheidewände
federnd befestigt sind.
17. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewände
an ihrem unteren Ende Seitenöffnungen für den Durchtritt des Lichtbogens
aufweisen.
18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die zwischen den Öffnungen verbleibenden Stützen der einzelnen Anodenscheidewände gegeneinander
versetzt sind.
19. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet,, daß die Anodenräume gegen den Deckel des Vakuumgefäßes
isolierend abgeschlossen sind.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende
Abschluß der Anodenräume gegen den Deckel durch ineinandergreifende Flanschen der Anodenräume gebildet wird.
21. Einrichtung nach Anspruch 1 für den Fall, daß die Anoden am Deckel des
Vakuumgefäßes befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel in einzelne
voneinander isolierte Teile geteilt ist, von denen jeder eine Anode trägt.
22. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2,
gekennzeichnet durch ein nach oben ver- · engtes Kathodengefäß, das bis zum verengten Teil mit der Kathodenflüssigkeit
gefüllt ist.
23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Kathodengefäß
mit wärmeisolierenden Stoffen umgeben ist, um die Temperatur der wirksamen
Kathodenfläche durch Verminderung der \¥ärmeleitung! zu erhöhen.
24. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Anordnung eines ma-
. gnetischen Feldes über dem Kathodenring, der eine Rotation des Lichtbogens veran-.
laßt.
25. Betrieb der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Strombelastung der Kathode so hoch gewählt wird, daß die Lichtbogenbasis
die gesamte Oberfläche der Kathode bedeckt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313701C true DE313701C (de) |
Family
ID=566558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313701D Active DE313701C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313701C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088162B (de) * | 1953-08-24 | 1960-09-01 | Siemens Ag | Anodeneinfuehrung mit Anodenstrom-zufuehrung fuer einanodige, insbesondere pumpenlose Metalldampfstromrichter-gefaesse mit Ringanode |
-
0
- DE DENDAT313701D patent/DE313701C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088162B (de) * | 1953-08-24 | 1960-09-01 | Siemens Ag | Anodeneinfuehrung mit Anodenstrom-zufuehrung fuer einanodige, insbesondere pumpenlose Metalldampfstromrichter-gefaesse mit Ringanode |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69327577T2 (de) | Verbesserte Heizvorrichtung für Induktionsgefäss und Vakuumöfen | |
| DE1565575A1 (de) | Elektrischer Ofen | |
| DE1539304B2 (de) | Thermoelektrische Vorrichtung | |
| DE313701C (de) | ||
| DE2318193A1 (de) | Induktions-tiegelofen | |
| CH627314A5 (de) | ||
| AT78065B (de) | Elektrischer Gleichrichter, insbesondere Metalldampfgleichrichter. | |
| DE746746C (de) | Steuergitteranordnung fuer Stromrichter, insbesondere fuer Quecksilberdampfstromrichter | |
| DE305807C (de) | ||
| DE1179651B (de) | Plasma enthaltende Reaktionskammer, insbesondere fuer die Erzeugung von Starkstrom-Ringentladungen | |
| DE645805C (de) | Elektrolytischer Wasserzersetzer, insbesondere fuer Hochdruckbetrieb | |
| DE1433447C3 (de) | Freitragender keramischer Deckel für Lichtbogenstahlschmelzöfen | |
| DE905282C (de) | Elektrisches Entladungsgefaess fuer hohe Spannungen | |
| DE593679C (de) | Hochspannungsdrosselspule mit einer oder mehreren zwischen Druckplatten angeordneten, gegebenenfalls durch isolierende Zwischenstuecke voneinander getrennten Wicklungslagen | |
| DE4305521A1 (de) | Scheibenwicklung für eine eisenkernlose, kühlmittelgekühlte Drosselspule | |
| EP1397620B1 (de) | Vorrichtung zur elektrischen beheizung eines senkrecht stehenden raumes | |
| DE899088C (de) | Einanodiger Metalldampfstromrichter fuer hohe Spannungen | |
| DE3839970A1 (de) | Ofen mit einem dynamischen temperaturgradienten | |
| EP0037366A1 (de) | Gas- oder flüssigkeitsisolierter Stromwandler | |
| AT83076B (de) | Elektrischer Gleichrichter, insbesondere Metalldampfgleichrichter. | |
| AT115823B (de) | Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen. | |
| DE437414C (de) | Anodeneinfuehrung fuer Quecksilberdampfgleichrichter mit Metallgefaess | |
| AT166868B (de) | Axial unterteilte Schaltwalze | |
| CH221449A (de) | Kontaktstromrichter. | |
| AT118974B (de) | Gleichrichterentladungsgefäß mit mehreren Anoden. |