AT115823B - Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen. - Google Patents

Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen.

Info

Publication number
AT115823B
AT115823B AT115823DA AT115823B AT 115823 B AT115823 B AT 115823B AT 115823D A AT115823D A AT 115823DA AT 115823 B AT115823 B AT 115823B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure plates
bolts
protective
choke coil
voltage systems
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Dipl Ing Kropff
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT115823B publication Critical patent/AT115823B/de

Links

Landscapes

  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchutzdrosselspulefürHochspanuungsanlagen. 



     Drosselspulen zum Schütze   von Hochspannungsanlagen gegen Überströme und Überspannungen werden vielfach als luftgekühlte, sogenannte Flachdrosselspulen mit mehreren aus isoliertem Kupferband   spirajig gewickelten ringförmigen Wicklungslagen ausgeführt,   die durch isolierende   Zwischenstücke   voneinander getrennt sind und durch Druckplatten zusammengepresst werden.

   Zum Verspannen der meist aus Porzellan hergestellten Druckplatten dienen   dabei gewöhnlieh durchgehende durch Mikanitrohre   isolierte   Messingbolzcn.   Eine derarige Bauart der   Schutzdrosselspulen,   reicht für viele Fälle vollständig 
 EMI1.1 
 Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die in an sich bekannter Weise zum Verspannen der Druckplatten dienenden Bolzen in der Hauptsache aus einem mechanisch festen, feuersicheren Isolierstoff (Porzellan oder Steatit) bestehen.   Zweckmässig werden   dabei die durch die Bolzen verspannten Druckplatten aus Metall (z. B.

   Messing) hergestellt und gegen die benachbarten Wicklungs- 
 EMI1.2 
 als der Abstand zwischen den beiden Druckplatten und an ihren Enden mit metallenen Kappen versehen sein. in welchen durch die Druckplatten hindurehgeführte kurze metallene Gewindebolzen kugelgelenkartig gelagert sind. Eine besonders vorteilhafte   Ansehlussweise   der Hochspannungsleitung ergibt sich, wenn man diese mit den beiden   äussersten Wicklungslagen   leitend verbindet, die ihrerseits wieder mit den benachbarten metallenen   Druckplatten   in leitender Verbindung stehen. 
 EMI1.3 
 zeigt Fig. l eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht der Schutzdrosselspule, während Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 darstellt. 



   Die   Schutzdrosselspule   baut sich aus sechs in parallelen Ebenen aus hochkant gelegtem isoliertem Flachkupferband spiralig gewickelten ringförmigen Wieklungslagen 1 auf, die durch radial gestellte rechteckig begrenzte   Zwischenstücke   2 aus Steatit voneinander getrennt und durch abwechselnd aussen und 
 EMI1.4 
 Zwischenstücke 2 werden durch sechs oben und unten angeordnete radial gestellte rechteckige Druckplatten 4 aus Messing zusammengehalten, die von der benachbarten Wicklungslage durch eine Mikanit- 
 EMI1.5 
 der durch die Wieklungslagen gebildeten Ringe angeordneter Bolzen 6 aus Porzellan. Die Bolzen 6 sind an ihren beiden Enden mit   Bronzekappen 7 yersehen.   in denen sie mittels einer schwach konischen Erweiterung 8 befestigt sind.

   In den   Bronzekappen 7 iôt   je ein durch die benachbarten Druckplatten 4   hindurchgeführter   Gewindebolzen 9 aus Messing, der an seinem einen Ende eine kugelige Verdickung 10 
 EMI1.6 
 platten 4 angeordneten Muttern 11. Die Druckplatten 4 können noch in einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Weise sowohl oben als auch   unten   mit einer durchgehenden Versteifung versehen sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die vorstehend beschriebene Drosselspule ist gegen Erde durch drei Stützen isoliert, die aus   einen)     gusseisernen     Fuss 12,   einer an einer der unteren Druckplatten befestigten ebensolchen Kappe l'und einer dazwischen angeordneten Steatitsäule 14 bestehen. 



   Die Hochspannungsleitung wird an die äusseren Enden der obersten und untersten   Wieklungs-   lagen 1 angeschlossen und mit der benachbarten Druckplatte 4 leitend verbunden. Es besteht somit kein oder nur ein verhältnismässig geringer Potentialunterschied zwischen den Metallteilen der aussenliegenden Verspannbolzen und der benachbarten äussersten Kupferwindung. Gegen die Metallteile der inneren Verspannbolzen ist die benachbarte innerste   Kupierwindung, deren Höchstpotential etwa   dem sechsten Teil der gesamten   Prüfspannung   entspricht, durch einen genügend grossen Luftabstand und gegen die benachbarte Druckplatte 4 durch die   Mikanitzwischenlage o ausreichend   isoliert.

   Die übrigen Wieklungslagen 1 sind von Metallkörpern, zu denen hin ein   Überschlag   erfolgen könnte, genügend weit entfernt, so dass auch insbesondere im mittleren Teile der Drosselspule, wo die relativ höchsten Potentialdifferenzen auftreten, eine absolute Sicherheit gegen   Spannungsübersehläge   besteht. Trotzdem weist die gemäss der Erfindung ausgebildete Schutzdrosselspule eine gedrungene und mechanisch feste Bauart auf. 
 EMI2.1 
 Isolierung verbessern. 



   Auf diese Weise ist es möglich, die Drosselspule ohne Änderung ihrer Bauart auch für noch höhere   Prüfspannungen   unbedingt sicher auszuführen. 



   Ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, kann man   natürlich   die Drosselspule statt mit mehreren   scheibenförmigen   Wieklungslagen auch mit einer durchgehenden zylinderförmigen Wicklung herstellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 angeordneten, gegebenenfalls durch isolierende Zwischenstücke voneinander getrennten   flaehring-oder   zylinderförmigen Wicklungslagen, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise zum Verspannen der Druckplatten   (4)   dienenden Bolzen   (6)   in der Hauptsache aus einem   mechanisch   festen,   feuersicheren   Isolierstoff (Porzellan oder Steatit) bestehen. 
 EMI2.3 
 verspannten Druckplatten   (4)   aus Metall (z. B. Messing) bestehen und gegen die benachbarten   Wicklungs-   lagen   (1)   (z. B. durch eine   Mikanitzwischenlage)   isoliert sind.

Claims (1)

  1. 3. Schutzdrosselspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspannbolzen (6) kürzer als der Abstand zwischen den beiden Druckplatten (4) sind und mit metallenen Kappen (7) ver- ziehen sind, in welchen durch die Druckplatten hindurchgeführte kurze, metallene Gewindebolzen (9) EMI2.4 4. Schutzdrosselspule nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äussersten Wieklungslagen mit den benachbarten Druckplatten leitend verbunden sind und zum Anschluss an die Hochspannungsleitung dienen.
AT115823D 1927-02-09 1928-01-17 Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen. AT115823B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE115823X 1927-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115823B true AT115823B (de) 1930-01-10

Family

ID=5654437

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115823D AT115823B (de) 1927-02-09 1928-01-17 Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115823B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7017125U (de) Ringkernstromwandler, geeignet zum einbau in eine gekapselte hochspannungsschaltanlage.
AT115823B (de) Schutzdrosselspule für Hochspannungsanlagen.
DE593679C (de) Hochspannungsdrosselspule mit einer oder mehreren zwischen Druckplatten angeordneten, gegebenenfalls durch isolierende Zwischenstuecke voneinander getrennten Wicklungslagen
DE683018C (de) Einleiterstromwandler mit zweiteiligem Durchfuehrungsisolator
DE1293334B (de) Eisenkernlose Hoechstspannungs-Nebenschlussdrossel
DE627614C (de) Spannungstransformator fuer hohe Spannungen
AT73226B (de) Einleiterstromtransformator.
DE934961C (de) Hochspannungstransformator mit allseitig in festes Isoliermaterial eingepackter, fluessigkeitsgekuehlter Hochspannungswicklung
DE954083C (de) Roehrenwicklung fuer elektrische Geraete und Apparate, insbesondere fuer Sperren fuer UEberlagerungstelefonie
AT205589B (de) Anordnung zur Verhütung von Entladungen bei Stoßspannung längs der aus Scheibenspulen aufgebauten Hochspannungswicklung eines Transformators
AT128096B (de) Schichtenweise aufgebaute Isolation, insbesondere für Hochspannungstransformatoren.
CH160857A (de) Transformator.
AT121692B (de) Transformator.
AT92883B (de) Eisenkörper für Öl-Transformatoren und -Drosselspulen.
CH356527A (de) Transformator oder Drosselspule mit besonders ausgeführter Isolation einer Wicklung
CH149546A (de) Hochspannungsdrosselspule.
DE1054563B (de) Transformator oder Drosselspule mit Zylinderwicklung
DE1079191B (de) Hochspannungslagenwicklung mit gegen Erde gestufter Isolation fuer Leistungs- und Prueftransformatoren
AT22922B (de) Spule für elektrische Vorrichtungen.
AT82351B (de) Sicherungs-Transformator.
AT237718B (de) Elektrischer Überspannungsableiter
AT272448B (de) Stromwandler
AT116968B (de) Einphasentransformator.
AT112771B (de) Kabelschutzvorrichtung mit einem oder mehreren in das Kabel eingebetteten Nebenleitern.
DE708527C (de) Konzentrische Hochfrequenzenergieleitung fuer hohe Spannungen