DE3136243C2 - Innenfilter für Aquarien - Google Patents

Innenfilter für Aquarien

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DE3136243C2 DE19813136243 DE3136243A DE3136243C2 DE 3136243 C2 DE3136243 C2 DE 3136243C2 DE 19813136243 DE19813136243 DE 19813136243 DE 3136243 A DE3136243 A DE 3136243A DE 3136243 C2 DE3136243 C2 DE 3136243C2
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    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
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Abstract

Es wird ein Innenfilter für Aquarien vorgeschlagen, mit einer länglichen Filterpatrone und einem darauf lösbar aufgesetzten Kopf, der einen Elektromotor mit Pumpe enthält. Die Filterpatrone besteht aus einzelnen zusammensteckbaren Modul-Elementen, von denen sich je nach gewünschter Länge zwei oder mehrere zusammenstecken oder bis auf ein verbleibendes Modul-Element abziehen lassen. Der Kopf ist hinsichtlich seiner Länge, seiner Querabmessung und der Außenform genauso wie jedes Modul-Element gestaltet, wobei der Kopf und die damit zusammengesteckten Modul-Elemente ein in Längsrichtung durchgehendes, etwa stabförmiges Kompakt element bilden. Der Kopf und die zusammensteckbaren Modul-Elemente können Zylinderform oder mit Vorzug eine Vieleck-Außenform, insbesondere Achteckform, aufweisen. Dabei sind der Kopf relativ zu den Modul-Elementen und/oder letztere relativ zueinander in Umfangsrichtung um die Längsachse mit Versatz nach Wahl des Benutzers zusammensteckbar. Das unterste Modul-Element ist im Bodenbereich durch einen aufsteckbaren Verschlußdeckel verschlossen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Innenfilter für Aquarien der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art.
Bei einem bekannten Innenfilter dieser Art (DE-GM 76 00 673) sind die einzelnen Modul-Elemente einschließlich des unteren Verschlußdeckels durch formschlüssige Mittel quer zur Längsachse der Filterpatrone zusammensetzbar. Jedes Modul-Element hat dazu am dem Kopf abgewandten Ende eine in Querrichtung verlaufende Rinne mit beidseitig übergreifenden Rändern. In entsprechender Zuordnung ist am dem Kopf zugewandten anderen Ende jedes Modul-Elementes und auch des Verschlußdeckels eine im Querschnitt etwa T-förmige Rippe angeformt, die mit seitlich überkragenden Vorsprüngen beim Zusammensetzen in Querrichtung in die Rinne eingreift Diese formschlüssig ineinandergreifenden Mittel sind dem hindurchströmenden Wasser ausgesetzt. Auch dort können sich Schmutz und Kalk ablagern, die später ein Querverschieben der einzelnen Modul-Elemente sowie des Kopfes und/oder des Verschlußdeckels zum Lösen unmöglich machen. Die Demontage der einzelnen Bestandteile des Innenfilters, insbesondere auch zum Wechsel der darin enthaltenen Schaumstoffkerne, bereitet erhebliche Schwierigkeiten und Mühen. Der Wechsel der Schaumstoffkerne wird daher in aller Regel nur dann vorgenommen werden können, wenn der komplette Innenfilter aus dem Aquarium entnommen ist und sich dann an den einzelnen Verbindungsstellen der Modul-Elemente, des Kopfes und/oder des Verschlußdeckels eine ungehinderte Querverschiebung zum Demontieren ermöglichen läßt. Die einzelnen Modul-Elemente sind an ihrer Mantelfläche überall verschlossen. Lediglich der ganz unten plazierte Verschlußdeckel weist in seiner Wandung öffnungen auf, durch die hindurch das Aquariumwasser an der untersten Stelle des Filters angesaugt wird. Von dort gelangt das angesaugte Wasser im Verschlußdeckel zunächst radial nach innen und sodann aufsteigend in Axialrichtung durch eine Längsbohrung zwischen Verschlußdeckel und Modul-Element in das nächstfolgende Modul-Element. Dort wird das Wasser bodenseitig wieder radial nach außen umgelenkt, um hiernach durch erneute Umlenkung um etwa 90" in einer Wandungskammer parallel zur Längsachse innerhalb des Modul-Elementes nach oben bis zu dessen oberem Ende hochzusteigen. Die die Wandungskammer vom Schaumstoffkern abteilende Trennwand endet mit
Abstand unterhalb des oberen Endes des Modul-Elementes und bildet dort eine Übertrittsöffnung, durch die das längs der Kammer hochgesaugte Wasser am oberen Ende des Schaumstoffkernes unter Umlenkung um etwa 180° in den Schaumstoffkern eintreten kann. Der Schaumstoffkern wird also auf seiner oberen Stirnseite und dort von oben her angeströmt Der Wasserfluß läuft dann durch den Schaumstoffkern gegensuvüg zur Aufströmrichtung und etwa parallel zur Achsrichtung nach unten hin, hiernach in Querrichtung bis zur axialen, inneren Längsbohrung des Schaumstoffkernes und sodann durch diese hindurch nach oben zum Kopf. Dieser vielfach umgelenkte Strömungsverlauf führt zu relativ geringer Leistung des Innenfilters, einseitiger, ungleichmäßiger Beaufschlagung der Schaumstoffkerne und birgt die Gefahr in sich, daß im Wasserstrom enthaltene Verunreinigungen, Kalk od. dgl. auf dem Weg des Wassers sich an den einzelnen Stellen des Filters ablagern und dort praktisch nicht mehr entfernt werden können, weil man zu Reinigungszwecken dort in der Regel überhaupt nicht hingelangt Der Innenfilter hat in Draufsicht etwa Dreieckform, wobei die eine Dreieckseite konvex nach außen gewölbt ist Auf dieser Seite befinden sich unten im Verschlußdeckel die Eintrittsöffnungen. Die im Kopf enthaltene Austrittsöffnung befindet sich auf dem gleichen Mantellinienbereich. Es wird also auf gleichem Mantellinienbereich angesaugt wie abgegeben. Ein Versatz in Umfangsrichtung ist nicht möglich. Daraus ergibt sich, daß je nach Gebrauchslage die untere Ansaugöffnung mitunter in einer ungünstigen Region des Aquariumbeckens zu liegen kommt und gleiches hinsichtlich der oberen Austrittsöffnung am Kopf der Fall sein kann. Die Filterwirkung jedes Modul-Elementes ist schließlich unterschiedlich. Es liegt bei den einzelnen Modul-Elementen eine echte Reihenschaltung, also Hintereinanderschaltung, vor. Dies bedeutet, daß im Bereich des Modul-Elementes, das der im Verschlußdeckel enthaltenen Einsaugöffnung am nächsten liegt, eine stärkere Filtrierung als im Bereich des in Längsrichtung nächstfolgenden Modul-Elementes geschieht. Der aus den Schaumstoffkernen gebildete Filterkern verschmutzt daher im unteren Modul-Element schneller und setzt sich schneller zu als in den nach oben hin nächstfolgenden Modul-Elementen. Dies hat einen ungleichförmigen Durchsatz in den Modul-Elementen zur Folge und führt zu abnehmender Saugleistung in Richtung zum jeweils oberen Modul-Element hin. Die relativ starke Verschmutzung der Filterpatrone im unteren Modul-Element zwingt zu einem schnelleren Austausch der Schaumstoffkerne und damit zu häufigerem Wechsel, der sehr zeitaufwendig und beschwerlich ist
Außerdem stellen die einzelnen Modul-Elemente hinsichtlich ihres Aufbaus relativ komplizierte Teile dar, die bei der Herstellung z. B. als Kunststoffspritzteile relativ verwickelte und teuere Formwerkzeuge erforderlich machen.
Ferner ist ein Innenfilter bekannt (DE-AS 10 77 913), der eine längliche, mit ihrer Längsachse liegende Filterpatrone aufweist Diese ist aus einzelnen etwa rohrförmigen Modul-Elementen zusammengesetzt, die in etwa gleichartig ausgebildet sind und von denen das letzte Modul-Element am Ende mittels eines plattenförmigen Verschlußdeckels verschlossen ist. Die Modul-Elemente enthalten jeweils innere Filterpatronen, die mit Radialabstand unter Belassung eines freien Ringraumes eingesetzt und axial an nach innen gerichteten Flanschen der Modul-Elemente abgestützt sind. Die Filterpatronen weisen einen endseitig offenen Käfig auf, der ringsum in seiner Wandung axiale Schlitze hat und in den Filtermittel eingefüllt sind. Je nach gewünschter Länge lassen sich zwei oder mehrere so gestalteter Modul-Elemente aneinanderfügen. An dem dem mittels des Verschlußdeckels axial verschlossenen Ende gegenüberliegenden anderen, offenen Ende der Filterpatrone ist ein etwa glockenförmiger Kopf lösbar aufgesetzt Der Kopf ist Teil einer Mammutpumpe, die aus einem
to äußeren Rohr und einem darin eingesetzten inneren Rohr kleineren Durchmessers gebildet ist Das kleinere Rohr geht quer über die glockenförmige öffnung hinweg und ist am unteren Ende offea Am gegenüberliegenden Ende wird mittels einer motorisch angetriebenen Luftpumpe Luft in das innere Rohr hineingedrückt, die an dessen unterem Ende austritt und im äußeren Rohr nach oben perlt und dadurch im Bereich der glokkenförmigen öffnung einen Sog erzeugt durch den das Wasser mit den Schmutzteilen angesaugt werden soll.
Die beiden Rohre der Mammutpumpe stehen senkrecht im Wasser und verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse der Filterpatrone. Die etwa glockenförmige, dem Anschluß der Filterpatrone dienende untere Öffnung des äußeren Rohres ist entsprechend der Außenform der Modul-Elemente und so ausgebildet, daß diese darauf aufgeschoben werden können. Jedes Modul-Element ist etwa rohrförmig, wobei es an einem Ende rohrförmig offen ist und am anderen Ende einen radial nach innen gerichteten Bodenflansch aufweist In der Wandung des Rohrteiles befindet sich zum Ansaugen des Wassers ein fensterartiger Durchbruch. Die einzelnen Modul-Elemente lassen sich untereinander axial zusammenstecken und auf den die glockenförmige öffnung enthaltenden Kopfteil des Außenrohres der Mammutpumpe aufstecken. Dabei ist eine relative Drehbar· keit in Umfangsrichtung um die Längsachse der liegenden Filterpatrone möglich. Im zusammengesteckten Zustand übergreifen die an einem Ende rohrförmig offenen Modul-Elemente am anschließenden Modul-Element dort endseitig vorgesehene, nach innen gerichtete Abstufungen mit einem zurückgestuften, inneren Steckbund, wodurch ein Zusammenstecken ohne zusätzliche Zwischenverbinder ermöglicht ist. Das äußere Rohr der Mammutpumpe hat etwa pilzförmig überstehende HaI-ter zur Befestigung von Gummisaugelementen, die ein Anbringen am Aquariumbecken ermöglichen. Zwischen dem durch die glockenförmige öffnung des äußeren Rohres der Mammutpumpe gebildeten Kopf einerseits und dem darauf aufgesteckten Modul-Element ist
so axial fixiert eine Filterscheibe sowie eine darauf folgende gewellte und gelochte Platte angeordnet. Am dem Kopf gegenüberliegenden, mittels der Verschlußplatte verschlossenen Stirnende der Filterpatrone folgt auf die Verschlußplatte zunächst ebenfalls eine gewellte und gelochte Platte. Durch die einzelnen Kammern der liegenden Filterpatrone kann ein gelochtes Rohr hindurchlaufen.
Bei diesem Filter wird aufgrund der Mammutpumpe und des so erzielten Soges das Wasser durch den Durchbruch jedes Modul-Elementes hindurch in den zwischen dem Modul-Element und darin enthaltenen Filterkern gebildeten Ringraum eingesaugt. Das Wasser soll dann durch die einzelnen axialen Schlitze jedes Filterkernes hindurch radial in den Filterkern eintreten und diesen dann axial passieren. Auch fließt das Wasser an der neben der Verschlußplatte befindlichen geweilten und gelochten Platte entlang und dringt auch von dort axial in das Filtermittel ein, in dem das Wasser
vorgefiltert wird. Die Feinfilterung des Wassers soll im Bereich der kopfseitig plazierten Filterscheibe geschehen. Bei diesem Innenfilter benötigt die Mammutpumpe eine vertikale Anordnung und dabei eine Mindesthöhe einer Wassersäule im Rohr, damit eine ausreichende Pumpwirkung erzeugt wird. Ein derartiger Innenfilter läßt sich also nur bei Aquarienbecken mit einer gewissen Mindesttiefe überhaupt einsetzen. Da er außerdem eine von der äußeren Luftpumpe zum Innenrohr führende Luftleitung benötigt, wird kein sehr ansprechendes außeres Bild erzielt. Auch kann man beim Hantieren am Aquariumbecken an der Luftleitung hängen bleiben und diese beschädigen oder den Innenfilter herausreißen. Eine Reinigung oder ein Austausch der Filterkerne oder Filtermasse macht es notwendig, den gesamten Innenfilter mit im Bodenbereich des Aquariumbeckens liegender Filterpatrone aus dem Becken herauszunehmen. Will man dann die einzelnen Filterkeme je Modul-Element herausnehmen, macht dies ein Demontieren der einzelnen Modul-Elemente notwendig, weil erst dann die einzelnen Filterkeme je Modul-Element axial frei werden und dann herausgezogen werden können. Man muß also die Filterpatrone in sämtliche-Einzelteile zerlegen. Die einzelnen paketartig wirkenden Filtermittel im Inneren jedes Filterkernes schließen nicht unmittelbar aneinander an, sondern es sind dazwischen jeweils axiale Lufträume enthalten, zusätzlich zu den durch die endseitig angeordnete gewellte und gelochte Platte vorgegebenen Lufträumen. Dies bedeutet, daß durch jeden Durchbruch eines Modul-Elementes radial angesaugtes Wasser den Filterkern nicht zwingend radial passiert. Vielmehr geht das Wasser im Bereich der vorhandenen Zwischenräume den Weg des geringsten Widerstandes. So kann es unter Umgehung des Filtermittels z. B. im Bereich der endseitigen, gewellten und gelochten Platte ungefiltert radial nach innen strömen und hiernach dann axial das Filtermittel passieren oder ungefiltert durch ein dortiges Rohr gleich abgesaugt werden. Auch im Bereich der axialen Lücken zwischen den aufeinanderfolgenden Filterkernen kann Wasser ungefiltert direkt in Radialrichtung eintreten. Die Folge ist eine ungleichmäßige Beaufschlagung der einzelnen Filterkeme mit ungleichmäßiger Verschmutzung, was sich bei einem Reihenfilterverhalten besonders nachteilig bemerkbar macht oder bei einem inneren Rohr eine gänzlich fehlende Filterwirkung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Innenfilter der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die einzelnen Modul-Elemente schnell und einfach zu demontieren und zusammenzusetzen sind und damit einen schneiien, unbeschweriicheri Wechsel der darin befindlichen Schaumstoffkerne ermöglichen, wobei ein Wechsel auch bei im Aquariumbecken belassenen Teilen des Innenfilters lediglich durch Abziehen des Kopfes möglich sein soll, daß femer im Bereich jedes einzelnen Modul-Elementes unabhängig davon, wieviele solcher Elemente zusammengesetzt sind, eine gleich gute Filterwirkung mit gleichförmigem Durchsatz gewährleistet ist und sich für jeden Filtereinsatz eine wesentlich größere Standzeit ergibt und daß der Benutzer selbst Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich der Relativlage zwischen den Ansaugstellen einerseits und dem kopfseitigen Druckauslaß andererseits hat
Diese Aufgabe ist bei einem Innenfilter nach der Gattung des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß durch die Merkmale in dessen Kennzeichnungsteil gelöst
Aufgrund der Rohrform sind die Modul-Elemente axial ohne die Notwendigkeit irgendwelcher Zwischenverbinder untereinander sowie mit dem Kopf und dem Verschlußdeckel durch axiales Zusammenstecken verbindbar. Es ergibt sich ein in Längsrichtung durchgehendes, etwa stabförmiges Kompaktelement, bei dem sich der Kopf problemlos in Richtung der Längsachse von der Filterpatrone, z. B. nach oben hin, abziehen läßt. Sodann können die Schaumstoffkerne ungehindert und ohne die Notwendigkeit der Demontage der einzelnen Modul-Elemente in gleicher Richtung herausgezogen, gegen neue ausgetauscht und die neuen gegensinnig dazu eingeschoben werden. Dies bedeutet, daß allein durch Abziehen des Kopfes das Innere der Filterpatrone freigelegt werden kann. Auf diese Weise ist es für den Benutzer möglich, die Schaumstoffkerne schnell, sauber und problemlos zu wechseln, und zwar sogar in der Weise, daß dabei der Innenfilter im Aquariumbekken belassen wird und lediglich der Kopf nach oben abgezogen wird, wodurch dann das obere Ende der Filterpatrone frei und offen zugänglich wird. Nach Einsetzen einer neuen Filterpatrone und Aufstecken des Kopfes ist der Innenfilter gleich wieder betriebsbereit. Dies bedeutet für den Benutzer eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung. Die Verbindung der einzelnen zusammengesteckten Modul-Elemente einschließlich Kopf und Verschlußdeckel geschieht durch reine Klemmung, wobei auch zusätzliche Mittel vorgesehen sein können, die noch einen Formschluß und eine Sicherung gegen selbsttätiges Abziehen gewährleisten. Da jedes einzelne Modul-Element in seiner Wandung an einer Umfangsstelle Durchbrüche enthält, im Inneren eine axial durchgehende Längsbohrung bei den Schaumstoffkernen vorhanden ist und letztere stirnseitig dicht am Kopf und am Verschlußdeckel anliegen, ist eine gleichmäßige Durchströmung der Schaumstoffkerne radial von außen nach innen bis hin zur Längsbohrung erzwungen. Es erfolgt bei jedem einzelnen Modul-Element unabhängig davon, wieviele zusammengesteckt sind, eine gleich gute Filterwirkung. Dies führt zu einem gleichförmigen Durchsatz. Aufgrund dessen ergeben sich beachtlich längere Standzeiten für jeden Filtereinsatz. Die Saugleistung ist erhöht und im übrigen auf Dauer im wesentlichen unverändert, wobei der Verschmutzungsgrad der einzelnen Schaumstoffkerne je Modul-Element im wesentlichen der gleiche ist und damit mit zunehmender Verschmutzung der Schaumstoffkerne die Saugleistung auch in jedem Modul-Element in gleichem Maße etwas absinkt Auch dann herrscht nach wie vor ein gleichförmiger Durchsatz selbst bei stärker zugesetzten Schaumstoffkernen vor. Die rohrförmig durchgehende Gestaltung jedes Modul-Elementes begünstigt im übrigen dessen Reinigung, einen möglichst verlustfreien Strömungsverlauf und verhindert, daß sich Verunreinigungen, Kalk od. dgl. aus dem Wasser ablagern können und dann nicht mehr entfernt werden können. Von Vorteil ist außerdem, daß der Benutzer den Kopf und/oder die einzelnen Modul-Elemente in Umfangsrichtung um die Längsachse mit ReIatiwersatz zueinander so einstellen kann, wie es den Wünschen und örtlichen Gegebenheiten entspricht. Steht z. B. die kopfseitige Druckauslaßöffnung nach den Gegebenheiten im Aquariumbecken und den Wünschen des Benutzers nicht richtig, relativ zum übrigen Teil der Filterpatrone, so kann der Benutzer schnell und einfach den Kopf abziehen und in Umfangsrichtung relativ zur Filterpatrone so verdrehen und axial wieder aufstecken, daß nun die Druckauslaßöffnung in diejenige Richtung zeigt, die der Benutzer gerade wünscht
In gleicher Weise kann er hinsichtlich der einzelnen Modul-Elemente verfahren, und zwar hinsichtlich der Orientierung der in den Wandteilen enthaltenen Durchbrüche, durch die je Modul-Element zu filterndes Bekkenwasser eingesaugt wird. Damit ist für den Benutzer eine Vielfalt von Verstellmöglichkeiten und Anpassungsmöglichkeiten bei einfacher Handhabung erschlossen. Die vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 verhindert, daß durch die Durchbrüche Fische hindurch angesaugt werden, mit all den sich daraus ergebenden Nachteilen. Gleichwohl lassen sich große Ansaugquerschnitte für großen Durchsatz verwirklichen.
Vorteilhaft sind ferner die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 3 bis 5. Hierdurch ist mit besonders einfachen Mitteln eine Steckverbindung zwischen den einzelnen Rohrteilen geschaffen. Halter mit Gummisaugelementen sind an sich beim beschriebenen Innenfilter bekannt (DE-AS 10 77 913), dort jedoch an dem Steigrohr der Mammutpumpe vorgesehen. Die Anordnung nach Anspruch 4 hat demgegenüber den Vorteil, daß der Benutzer Wahlmöglichkeit hinsichtlich der Anzahl der Gummisaugelemente und der Plazierung hat Da die einzelnen Modul-Elemente sich mittels der Halter und aufgesteckten Gummisaugelemente am Becken fixieren lassen, der Kopf dagegen nicht am Becken fixiert werden muß, läßt sich der Kopf problemlos nach oben abziehen, wobei die übrigen Teile der Filterpatrone am Becken verbleiben.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 6 führt zu dem Vorteil, daß sich hierbei immer zwei Wandungen des Rohrteiles ergeben, die in zueinander rechtwinkligen Ebenen verlaufen und den Innenfilter zum Eckfilter prädestinieren. Die genannten Wandungen verlaufen dabei parallel zu den sich in der Ecke treffenden Beckenwandungen. Im Bereich dazwischen ist hingegen ein Abstand zwischen der Beckenecke einerseits und der Außenseite der Filterpatrone andererseits geschaffen, wodurch Unre£7e!mäßiiTkeiten in der Beckenecke durch dort vorhandene Klebestellen od. dgl. entsprechend Rechnung getragen ist Außerdem ist erreicht, daß auch dort zwischen den Beckenwandungen und der Außenseite der Filterpatrone Beckenwasser vorhanden ist, was nicht nur den Eindruck verbessert, sondern auch zu einer ungestörten Beckenwasserzirkulation auch im Eckbereich führt
Eine weitere, vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 7. Perforierte Stützrohre, die in die Längsbohrung von Schaumstoffkernen als Filterelemente eingesteckt sind, sind an sich bekannt (DE-GM 17 60 429). Nachteilig ist hier jedoch, daß die Siützrohre bei segmentierter Ausbildung dort, wo sie durch Ineinanderstecken aneinander angeschlossen und zu einem Rohr verlängert werden, keine Öffnungen in der Rohrwandung haben, und dies über eine wesentliche Axialerstreckung, so daß in diesem Axialbereich auch die Filterwirkung unzureichend ist
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 8 bis 10. Die Abstandshalterstege des Verschlußdeckels stützen den Innenfilter z. B. bei hängender Befestigung auch am unteren Ende an der Beckenwandung ab und garantieren eine zur Beckenwandung zumindest im wesentlichen parallele Stabausrichtung, so daß die Filterpatrone nicht frei und dabei in bezug auf lotrechte Beckenwandungen nicht zu schräg hängt, unter gleichzeitiger Abstandssicherung auch am unteren Filterpatronenende in bezug auf die Beckenwandung.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische, zum Teil geschnittene Seitenansicht eines Innenfilters für Aquarien,
F i g. 2 einen vertikalen Längsschnitt der Einsatzteile des Innenfilters in Fi g. 1,
F i g. 3 und 4 eine Draufsicht in Pfeilrichtung III-III bzw. IV-IV in Fig. 1.
Der gezeigte Innenfilter 10 ist zum Einsatz und zur Fixierung in wahlweise vertikaler, schräger oder sogar nahezu horizontaler Ausrichtung in einem nicht gezeigten Aquariumbecken bestimmt. Er besteht aus einer länglichen Filterpatrone 11 und einem auf die Filterpatrone 11 lösbar aufgesetzten Kopf 12. Die Filterpatrone U ist am in Fig. 1 unteren Ende verschlossen und am gegenüberliegenden Ende offen. Der Kopf 12 enthält in seinem Gehäuse einen wasserdicht abgekapselten Elektromotor mit davon angetriebener Pumpe, die nicht weiter dargestellt sind. Im Zentrum des Kopfes 12 steht nach unten ein Ansaugstutzen 13 vor, durch den die Pumpe ansaugt Im Bereich des oberen Endes und einer Seitenwandung besitzt der Kopf 12 einen in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten Druckauslaßstutzen 14, der quer zur Längsmittelachse 15 des Kopfes 12 und des gesamten Innenfilters 10 gerichtet ist und durch den das angesaugte und gefilterte Wasser wieder abgegeben wird.
Die Filterpatrone 11 besteht aus einzelnen in Richtung der Längsmittelachse 15 zusammensteckbaren und völlig gleich ausgebildeten Modul-Elementen, von denen in F i g. 1 zwei Elemente 16 und 17 gezeigt sind. Je nach gewünschter Länge der Filterpatrone 11 können also bedarfsweise zwei Modul-Elemente 16, 17 oder auch mehrere zusammengesteckt werden oder, bis auf ein einziges verbleibendes Modul-Element 16, auch abgezogen werden.
Der Kopf 12 ist hinsichtlich seiner Länge sowie seiner Querabmessung und seiner Außenform genauso wie ein Modul-Element 16S 17 gestaltet, so daß im zusammengesteckten Zustand der Kopf 12 und die damit zusam-
mengesteckten Modul-Elemente 16,17 ein in Längsrichtung durchgehendes, stabförmiges Kompaktelement bilden, das je nach Außenform zylindrisch oder mehreckig ist. Die Filterpatrone 11 weist am freien Ende einen Verschlußdeckel 18 auf, der mit dem letzten Modul-Element 17 zusammensteckbar ist und dieses unten verschließt Beim gezeigten Ausführungsbeispiel haben der Kopf 12 und die zusammensteckbaren Modul-Elemente 16, 17 sowie der Verschlußdeckel 18 jeweils die gleiche Vieleck-Außenform, und zwar hier die Außen-
form eines regelmäßigen Achtecks.
Aufgrund der Zusammensteckbarkeit sind der Kopf 12 relativ zu den Modul-Elementen 16 und 17 und/oder die Modul-Elemente 16, 17 relativ zueinander in Umfangsrichtung um die Längsmittelachse 15 mit Versatz
zusammensteckbar, so daß der Benutzer hier den jeweils gegebenen örtlichen Verhältnissen leicht und einfach Rechnung tragen kann.
Jedes Modul-Element 16,17 enthält in einer Wandung des Achtecks Ansaugöffnungen in Form von vertikal gerichteten Ansaugschlitzen 19 bzw. 20, durch die hindurch das zu filternde Wasser im Aquariumbecken in das Innere der Filterpatrone 11 eingesaugt wird. Auch bezüglich der Anzahl, Anordnung und Verteilung der Ansaugschlitze 19,20 sind die Modul-Elemente 16 völlig
es gleich.
Die Zusammensteckbarkeit des Kopfes 12 und der Modul-Elemente 16, 17 mit Verschlußdeckel 18, und zwar beliebig mit Versatz in Umf angsrichtung, macht es
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ζ. B. möglich, das untere Modul-Element 17 um die Längsmittelachse 15 in Umfangsrichtung so in bezug auf das obere Element 16 versetzt zu plazieren, daß die Ansaugschlitze 20 des unteren Elementes 17 in einer anderen Umfangsregion sitzen und wirksam sind als die Ansaugschlitze 19 des oberen Elements. 1st der Innenfilter 10 z. B. im Eckbereich eines Aquariumbeckens und in im wesentlichen lotrechter Ausrichtung angebracht, so kann es von Vorteil sein, wenn über die oberen Schlitze
19 in einer Region, z. B. etwa parallel zu einer Wand, angesaugt wird und wenn über die unteren Ansaugschlitze
20 in einer anderen Region angesaugt wird, die der anderen Beckenwandung benachbart ist Sollte der Innenfilter 10 in z. B. horizontaler Ausrichtung nahe des Bekkenbodens angeordnet sein, so kann es wünschenswert sein, daß durch Umfangsversatz die Ansaugschlitze 19 und 20 nicht direkt im Bereich des Beckenbodens sind und dort ansaugen, sondern in höheren Regionen. Auch dies ist durch Zusammenstecken der Elemente 16 und 17 mit Umfangsversatz relativ zueinander erreichbar.
Für den Fall, daß der Druckauslaßstutzen 14 des Kopfes 12 in unerwünschter Richtung steht, läßt sich auch der Kopf 12 abziehen und in Umfangsrichtung um die Längsmittelachse 15 mit Versatz in bezug auf die Filterpatrone 11 in andere Position bringen und wieder zusammenstecken.
Jedes einzelne Modul-Element 16, 17 weist einen beidendig offenen Rohrteil 21,22 auf, der z. B. aus grün eingefärbtem Kunststoffmaterial besteht Bestandteil jedes Elementes 16,17 ist außerdem ein in den Rohrteil
21 bzw. 22 einsetzbares Filterstück in Gestalt z. B. eines Schaumstoffkernes 23 bzw. 24. Mittels der Schaumstoffkerne 23,24 werden die Schmutzpartikel aus dem Wasser abgefiltert und zurückgehalten. Jeder Schaumstoffkern 23, 24 füllt den zugeordneten Rohrteil 21 bzw. 22 auf dessen Länge im wesentlichen ganz aus. Er ist mit einer inneren Längsbohrung 25 bzw. 26 versehen, in die ein beidendig offenes Stützrohr 27 bzw. 28 aus relativ dünnem Kunststoffmaterial eingesteckt ist, das auf seiner ganzen Länge mit Durchlässen 29 bzw. 30 versehen, also perforiert, ist. Das obere Stützrohr 27 ist im zusammengebauten Zustand mit seinem oberen Ende auf den Ansaugstutzen 13 aufgesteckt. Der Verschlußdeckel 18 weist innenseitig einen zentralen, überstehenden Zentrier- und Verschlußzapfen 31 auf, der in das zugeordnete untere Ende des anderen Stützrohres 28 im zusammengebauten Zustand unter Verschluß dieses eingreift Auch wenn sich die Schaumstoffkerne 23,24 im wesentlichen spaltfrei in Richtung der Längsmittelachse 15 aneinanderschließen lassen, können sich doch je nach Bemessung zwischen den einander gegenüberliegenden Stirnseiten gewisse Zwischenräume ergeben. Ein derartiger Zwischenraum ist in F i g. 2 etwas vergrößert dargestellt Um in diesem Bereich einen Nebenschluß zu vermeiden und beide Stützrohre 27, 28 mit ihren Schaumstoffkernen 23, 24 zu einer starren Einheit zu verbinden, ist eine Verbindungsmuffe 32 vorgesehen, die über beide Enden der Stützrohre 27 bzw. 28 schiebbar ist und die Stützrohre 27, 28 miteinander verbindet Die Verbindungsmuffe 32 ist nicht perforiert Sie besteht ebenfalls aus Kunststoff, z. B. in grün eingefärbt
Der Verschlußdeckel 18 hat im Schnitt etwa Topfform (F i g. 1). Er weist beim gezeigten Ausführungsbeispiel zwei nach außen abstehende Abstandshalterstege 33, 34 auf, die an die Wandung im Bereich des oberen Randes des Verschlußdeckels 18 angeformt sind und an zwei Wandungsteilen sitzen, die zusammen einen Winkel von 90° einschließen. Nach dem gleichen Prinzip weist jedes Modul-Element 16,17, wie in F i g. 3 für das Element 16 gezeigt ist, nahe des einen, hier oberen Endes zwei angeformte, nach außen etwa pilzförmig überstehende Halter 35,36 auf, auf die jeweils ein Gummisaugelement 37 bzw. 38 lösbar aufgesetzt wird, das der Saugbefestigung des Innenfilters 10 an der Wandung des Aquariumbeckens dient Ebenso wie die zwei Abstandshalterstege 33, 34 sind auch die zwei Halter 35,36 auf ein und derselben Querebene, quer zur Längsmittelachse 15 gerichtet, angeordnet, wobei auch hier jeder Halter 35, 36 einstückig an einen Wandteil des Rohrteiles 21 angeformt ist und beide Wandteile einen Winkel von 90° einschließen.
Für die Zusammensteckbarkeit sind sowohl der Kopf 12 als auch alle Modul-Elemente 16, 17 zumindest an einem Ende, und zwar hier dem unteren Ende, mit einer nach innen gerichteten Abstufung 39 bzw. 40 bzw. 41 versehen, die innenseitig durch einen zurückgestuften, inneren Steckbund 42 bzw. 43 bzw. 44 begrenzt ist Jede Abstufung 39, 40, 41 weist auf dem Umfang des Teiles eine kleine, nach unten und außen überstehende Nase 45 bzw. 46 bzw. 47 auf, die ein zu tiefes Einstecken mit der Gefahr der zu starken Klemmhalterung und Nichtlösbarkeit verhindert
Wenn der Benutzer einen Innenfilter 10 mit einer derartigen Länge der Filterpatrone 11 wünscht, die z. B. zwei Modul-Elemente 16, 17 erforderlich macht, einschließlich der beschriebenen Innenteile dazu, so wird auf den inneren Steckbund 42 des unteren Elements 17 der Verschlußdeckel 18 aufgesteckt, so daß das Element 17 unten dicht verschlossen ist. Außerdem werden die zwei Stützrohre 27,28 benötigt, die am Stoß mittels der übergeschobenen Verbindungsmuffe 32 verbunden werden. Auf jedes Stützrohr 27, 28 wird ein zugeordneter Schaumstoffkern 23 bzw. 24 aufgeschoben, der darauf z. B. mit Klemmwirkung haftet Diese Teile werden in das untere Modul-Element 17 eingelegt, wobei das Stützrohr 28 mit seinem unteren Ende auf einem Zylinderabsatz des Zentrier- und Verschlußzapfens 31 des Verschlußdeckels 18 zentriert und zugleich stirnseitig verschlossen wird. Der untere Schaumstoffkern 24 ruht dabei stirnseitig auf dem Boden des Verschlußdeckels 18. Hiernach kann in der gewünschten Relativdrehstellung das obere Modul-Element 16 mit dem unteren 17 durch Zusammenstecken verbunden werden, wobei der innere Steckbund 43 in das obere Ende des Elementes 17 eingreift Die so zusammengesetzte Filterpatrone 11 kann sodann durch Aufstecken ebenfalls in der gewünschten Relativdrehlage mit dem Kopf 12 verbunden werden, dessen Steckbund 42 in das obere Ende des Elementes 16 eingreift Der Eingriff erfolgt jeweils formschlüssig und klemmend und dabei dicht, so daS es weiterer Verbindungsmittel und Abdichtmittel nicht bedarf.
Im eingeschalteten Zustand wird aus dem Aquariumbecken durch die Ansaugschlitze 19,20 hindurch Wasser in das Innere der Modul-Elemente 16, 17 eingesaugt Die abzufilternden Schmutzpartikel bleiben in den Schaumstoffkernen 23,24 hängen, während das Wasser durch die Schaumstoffkerne 23, 24 und die Durchlässe 29,30 in den Stützrohren 27 bzw. 28 hindurch und durch den Ansaugstutzen 13 im Kopf 12 gesaugt wird. Die Abgabe erfolgt durch den Druckauslaßstutzen 14 am oberen Ende des Kopfes 12
Der Innenfilter 10 ist einfach und vielfältigen Modifikationen zugänglich, die der Benutzer selbst vornehmen kann, je nach den Verhältnissen im Aquariumbekken und den gewünschten Absaug- und Filterrichtun-
gen sowie Druckauslaßrichtungen. Aufgrund der Außenkontur und der Gestaltung als durchgehendes, stabförmiges Kompaktelement kann der Innenfilter 10 praktisch in allen beliebigen Lagen z. B. mittels der Gummisaugelemente 37, 38 innenseitig am Aquariumbecken fixiert werden. Aufgrund der Gestaltung der Filterpatrone 11 aus einzelnen, jeweils gleichen, zusammensteckbaren Modul-Elementen 16, 17 reduzieren sich die Kosten beim Hersteller beträchtlich. Eine Senkung der Herstellungskosten ergibt sich dadurch, daß für die Herstellung z. B. als Kunststoffspritzteil nur ein einziges Werkzeug notwendig ist, das zugleich besser amortisiert wird. Die Senkung der Herstellungskosten führt auch zu einer Kostenersparnis beim Käufer. Außerdem wird die Anzahl verschiedener, beim Hersteller auf Lager zu haltender Teile reduziert, was eine Vereinfachung und ebenfalls eine Kostensenkung nach sich zieht. Herstellerseitig können die Käuferwünsche nach unterschiedlich langen Filterpatronen 11 durch einfache Aneinanderreihung völlig gleicher Modul-Elemente 16,17 befriedigt werden. Bei Beschädigung eines Modul-Elements 16 oder 17 braucht nicht gleich die gesamte Filterpatrone 11 in kostenaufwendiger Weise erneuert zu werden. Vielmehr ist es möglich, lediglich das einzelne beschädigte Modul-Element zu ersetzen. Wenn beim Benutzer sich die Gegebenheiten ändern und Nachfrage nach einer im Vergleich zur vorhandenen Filterpatrone größeren oder kleineren Filterpatrone besteht, braucht nicht die vorhandene Filterpatrone als unbrauchbar gänzlich entfernt zu werden. Es ist vielmehr eine Aufstockung durch Hinzunahme weiterer Modul-Elemente oder eine Verkürzung durch Abziehen dieser möglich. Auch dies begründet erhebliche Vorteile für den Verbraucher.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Innenfilter für Aquarien, mit einer länglichen, am einen Ende mittels eines Verschlußdeckels (18) verschlossenen Filterpatrene (11) aus einzelnen, zumindest in etwa gleichartigen, etwa rohrförmig zusammensetzbaren Modul-Elementen (16,17) mit inneren, eine axiale Längsbohrung (25,20) aufweisenden Schaumstoffkernen (23, 24) darin, von denen sich je nach gewünschter Länge zwei oder mehrere Modul-Elemente (16, 17) aneinanderfügen lassen, und mit einem am anderen, offenen Ende der Filterpatrone (1Ϊ) lösbar aufgesetzten Kopf (12), der im Gehäuse einen Elektromotor mit davon angetriebener Pumpe enthält und der hinbichtlich seiner Querabmessung und Außenform entsprechend einem Modul-Element (16, 17) gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes einzelne Modul-Element (16, 17) einen beidendig und axial durchgehend offenen Rohrteil (21, 22) aufweist, in dessen Wandung an einer Umfangsstelle Ansaugöffnungen bildende Durchbrüche (19,20) angeordnet sind,
daß der Kopf (12) und die Modul-Elemente (16, 17) in Richtung der Filterpatronenlängsachse (15) zusammensteckbar und relativ zueinander in Umfangsrichtung um diese Längsachse (15) versetzbar sind und
daß die Schaumstoffkerne (23, 24) den jeweiligen Rohrteil (21, 22) auf seiner Länge wenigstens annähernd vollständig ausfüllen sowie stirnseitig dicht einenends am Kopf (12) und anderenends am Verschlußdeckel (18) anliegen.
2. Innenfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (19, 20) als Schlitze ausgebildet sind.
3. Innenfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (12) sowie alle Modul-Elemente (16,17) am zum Verschlußdeckel (18) weisenden Ende eine nach innen gerichtete Abstufung (39 bis 41) mit einem zurückgestuften inneren Steckbund (42 bis 44) zum zwischenverbinderfreien axialen Zusammenstecken aufweisen.
4. Innenfilter nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Modul-Element (16, 17), vorzugsweise nahe einem Ende, ein oder zwei an sich bekannte angeformte, nach außen etwa pilzförmig überstehende Halter (35,36) aufweist, auf die jeweils ein der Saugbefestigung des Modul-Elementes (16, 17) am Aquariumbecken dienendes, an sich bekanntes Gummisaugelement (37, 38) od. dgl. lösbar aufgesetzt ist.
5. Innenfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Halter (35, 36) auf einer beiden gemeinsamen Querebene angeordnet sind.
6. Innenfilter nach einem der Ansprüche 1—5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (12) und die zusammensteckbaren Modul-Elemente (16, 17) jeweils eine Achteck-Außenform aufweisen.
7. Innenfilter nach einem der Ansprüche 1—6, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Längsbohrung (25, 26) axial aneinander anschließende, beidendig offene, perforierte Stützrohre (27, 28) angeordnet sind, von denen zwei aneinander anschließende Stützrohre (27, 28) mittels einer an sich bekannten, am Stoßende über beide schiebbaren Ver
bindungsmuffe (32) verbunden sind.
8. Innenfilter nach einem der Ansprüche 1—7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiußdeckel (18) etwa Topfform hat, am dem Kopf (12) zugewandten Ende offen ist und mit diesem Ende axial auf das letzte Modul-Element (17) aufgesteckt ist
9. Innenfilter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (18) innenseitig einen zentralen, überstehenden Zentrier- und Verschlußzapfen (31) aufweist, der in das zugeordnete Ende des Stützrohres (28) dieses verschließend eingreift
10. Innenfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (18) ein oder zwei nach außen überstehende Abstandshalterstege (33, 34) aufweist
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