DE31332C - Centrifugalventilator mit Schöpfschaufeln - Google Patents
Centrifugalventilator mit SchöpfschaufelnInfo
- Publication number
- DE31332C DE31332C DENDAT31332D DE31332DA DE31332C DE 31332 C DE31332 C DE 31332C DE NDAT31332 D DENDAT31332 D DE NDAT31332D DE 31332D A DE31332D A DE 31332DA DE 31332 C DE31332 C DE 31332C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fan
- air
- blades
- centrifugal fan
- paddle blades
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/26—Rotors specially for elastic fluids
- F04D29/28—Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
- F04D29/30—Vanes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
Bei den Centrifugalventilatoren wird die Wirkung bekanntlich dadurch erzielt, dafs die
Luft, welche in den Ventilator einströmt, von diesem in Rotation versetzt und durch die
Centrifugalkraft hinausgetrieben wird. Wie jeder materielle Körper, so setzt auch die Luft
der Aenderung ihres Bewegungszustandes einen Widerstand entgegen, und da die Ventilatorflügel
die Luft in kreisende Bewegung versetzen, dieselbe also zwingen, Bewegungszustand
und Richtung zu ändern, so entsteht vor den Flügeln eine Compression der Luft., während
hinter denselben Depression erzeugt wira. Da jeder Spannungsunterschied in den Gasen das
Bestreben hat, sich auszugleichen, so hat auch die Luft vor den Flügeln das Bestreben, seitlich
auszuweichen und an den Seiten der Flügel vorbei hinter die Flügel zu treten. Man vermeidet
dies dadurch, dafs man die Flügel an den Seiten des Ventilatorgehäuses möglichst
dicht anschliefsen läfst. Ein Zurückströmen
der Luft nach dem Saugeraum hin wird um
so weniger stattfinden, je breiter im Verhältnifs zur Gröfse des Ventilators der umkleidete Theil
der Flügel· ist. Da· aber die Luft, welche der Ventilator fördert, durch eine Oeffnurig bei
einseitig saugendem und bei zweiseitig saugendem durch je eine Oeffnung zu beiden Seiten
des Gehäuses um die Achse herum einströmen mufs, so wird diese Oeffnung um so kleiner,
je breiter; die Umkleidung der Flügel ist. Macht man aber den Querschnitt für die einströmende
Luft so klein, dafs' die Geschwindigkeit derselben sehr grofs wird,, so entstehen im Ventilator
heftige Wirbel und dementsprecheride Effectverluste. ■'..'■
Um aber bei einer breiten, seitlichen Einkleidung der Ventilatorflügel auch gleichzeitig
eine geringe Geschwindigkeit der in den Ventilator strömenden Luft zu erhalten, ist man
genöthigt, den Ventilator im Verhältnifs zum Luftquantum, welches derselbe fördern soll,
sehr grofs zu machen.
Die in der Zeichnung dargestellte Construction soll den Zweck haben, auch bei einer,
geringeren Gröfse des Ventilators eine genügend breite, seitliche Dichtung der Flügel bei gleichzeitig
genügend grofsen Einströmungsquerschnitten für die zuströmende Luft zu schaffen.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ventilator ist ein einseitig saugender. Durch den Kanal A
strömt ihm die Luft zu, während die gegenüberliegende Seite des Ventilators durch den
Konus c geschlossen ist. An diesem Konus c sind die Flügel F befestigt. Eine vollständige
Dichtung nach dem Saugeraum im Kanal A hin bildet nur der Ring R = b i. Ein anderer,
weiter nach der Achse zu liegender Ring ab
besteht aus den Schöpfschaufeln S > und den noch übrig bleibenden Ringstücken k.
Man kann sich diesen Dichtungsring von der Breite α i in der Weise hergestellt denken, dafs
man einen Kegelmantel von der Breite α i um
die Seitenkanten der Flügel F legt, alsdann diesen Kegelmantel hinter jedem Flügel von m
nach η durchschneidet, von η nach ο ebenfalls einen Einschnitt macht und das abgetrennte
Stück m u op in die Lage m u aufbiegt.
Es empfiehlt sich, von u ο ein Dreieck, dessen
Spitze in ο liegt, abzuschneiden und die Oeffnung u 0 71 zu verschliefsen. Auf diese Weise
entstehen Schöpfschaufeln, welche bei mp und
mti n offen sind, sonst aber die Ventilatorflügel
nach dem Kanal .4 hin abschliefsen, und deren obere Enden nach dem Ventilator hin
abgeschrägt sind. Beim Drehen des Ventilators werden die Schöpfschaufeln alle Luft, welche
vor die Mündung in η u kommt, aufnehmen und hinter den Ventilatorflügeln in den Ventilator hineinführen.
In gleicher Weise wie bei dem einseitig saugenden auf der einen Seite diese Schöpfschaufeln
angebracht sind, kann man selbstverständlich bei einem zweiseitig saugenden Ventilator auf
beiden Seiten diese Schaufeln zur Anwendung bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Centrifugalventilatoren die Anordnung der Schöpfschaufeln 5 an der mit dem Flügelrade verbundenen Umkleidung in der Weise, dafs die Umkleidung k hinter einem jeden Flügel aufgeschnitten, aufgebogen und zu einer Schaufel ausgebildet wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31332C true DE31332C (de) |
Family
ID=307416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31332D Expired - Lifetime DE31332C (de) | Centrifugalventilator mit Schöpfschaufeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31332C (de) |
-
0
- DE DENDAT31332D patent/DE31332C/de not_active Expired - Lifetime
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