DE313015C - - Google Patents

Info

Publication number
DE313015C
DE313015C DENDAT313015D DE313015DA DE313015C DE 313015 C DE313015 C DE 313015C DE NDAT313015 D DENDAT313015 D DE NDAT313015D DE 313015D A DE313015D A DE 313015DA DE 313015 C DE313015 C DE 313015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
wires
wire
bracing
around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT313015D
Other languages
English (en)
Publication of DE313015C publication Critical patent/DE313015C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. JUNI 1919
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h GRUPPE ■jS?
..ta
Die Verspannungen von in strömenden Mitteln bewegten Fahrzeugen, wie Unterseebooten, Luftschiffen, insbesondere aber Flugzeugen, sollen erstens große Festigkeit besitzen, zweitens allseitg sehr biegsam sein, um nicht durch zufällige Biegungen beim Rüsten und Abrüsten zu leiden, drittens geringe Dehnung aufweisen, und viertens dem strömenden Mittel geringsten ,Widerstand bieten.
ίο Keines der bislang bekannten Verspannungsglieder wird all diesen Forderungen' gleichmäßig gerecht. Der einfache runde Verspannuhgsdraht ist nur für kleine Kräfte brauchbar, für große Kräfte ist er zu steif, sein Luftwiderstand zudem beträchtlich.
Die Drahtlitze, und für noch größere Kräfte das Drahtseil, ist zwar biegsam, besitzt jedoch große Dehnung als Folge der' Verschlingung, großen Luftwiderstand als Folge des Kre'isquerschnittes. Der bekannte Profildraht mit verhältnismäßig geringer Dehnung und geringem Luftwiderstand besitzt immer noch große Steifheit.
Das Verspannungsglied nach der Erfindung besitzt große, allseitige Biegsamkeit, geringe Dehnung großie Festigkeit, dazu noch geringsten Luftwiderstand1.
Im Wesen besteht dasselbe aus einem Bündel paralleler unverschlungener allseitig biegsamer, dünner Drähte, die in einem stromlinienförmigen Querschnittsumriß angeordnet sind.
Für die erfolgreiche Durchführung dieser Erfindungslösung ist es wesentlich, daß der Querschnitt des Verspannungsgliedes in Tropfenform auch unter den wechselnden Beanspruchungen erhalten bleibt.
Um dieses zu erreichen wird erfindungsgemäß wie folgt vorgegangen: ·
Die Einzeldrähte sind in vom Tropfenumriß gleich weit abstehenden Reihen angeordnet. ' "
Ein zweckmäßig freigelassener, dem Außenumriß ähnlicher Kern wird durch eine aus biegsamem Rohstoff hergestellte. Seele ausgefüllt, welche gleichzeitg formerhaltend wirkt.
Das so gebildete Tragglied wird durch eine gleichfalls querschnittserhaltene Umspinnung oder Umhüllung aus metallischem oder sonstigem Stoff nach außen geschützt, wodurch auch verhindert wird, daß ein etwa gerissener Draht aus dem Tragglied heraustritt und Beschädigung anderer Bauglieder verursacht. Es empfiehlt sich die Maschine des Gespinnsles oder der Umhüllung durch einen biegsamen Lack oder ein ähnliches Schutzmittel gegen Witterungseinflüsse zu schließen.
Um jeden einzelnen Tragdraht zur Kraftübertragung heranzuziehen, kann; ähnlich wie bei. Kabeln oder Seilen, das letzte Ende des Verspannungsglieds verschlungen' und dann . um eine Kausche verspleißt sein. Statt dessen- empfiehlt es sich aber, um die größere Dehnung dieser Verbindung zu vermeiden, ein besonderes jeden Draht fassendes und damit zur . gleichmäßigen ,, Kraftübertragung zwin- ' gendes Schlußstück anzuwenden, das in einer besonderen Ausführungsform weiter unten be-
schrieben wird, dessen Anwendung^ im übrigen nicht auf das besondere Verspannungsglied nach djgr Erfindung beschränkt bleibt. ; In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen ver-. anschaulicht.
Fig. ι zeigt schematisch einen Querschnitt des Verspann üngsgliedes.
Fig. 2 einen Durchschnitt des die Drähte ίο einzeln fassenden Schlußstückes.
Fig. 3 zeigt in Ansicht mit teilweisem Schnitte ein auf abgemessene Länge von vornherein gearbeitetes Tragglied.
Gemäß Fig. ι sind i, i' die in gleichen Abständen um einen biegsamen Kern 2 angeordneten Tragdrähte, die von einer dem tropfen-. förmigen Qtierschnittsumriß gemäß gesponnenen und zweckmäßig mit plastischer Masse getränkten Hülle 3 umschlossen sind.
Das in Fig. 2 dargestellte Drahtschlußstück besteht aus einer .Hülse 4, durch welche das \^erspannungsglied entweder mit unveränderter Querschnittsgestalt oder nach Überführung in rundem Querschnitt hindurchgesteckt wird. Die einzelnen Drähte der äußeren Drahtreihe 5 des Traggliedes werden über den gewölbten Stirnrand der Hülse 4 abgebogen und auf diesem durch einen Ring 6 gehalten. > Dieser Ring 6 dient gleichzeitg als Hülse der Drähte der zweiten Drahtreihe 7 in gleicher Weise, wie dies für Hülse 4 beschrieben.
Auf Hülse 6 werden die Drähte durch einen weiteren Ring 8, der für die nächste Drahtreihe 9 wieder als Hülse dient, gehalten und so fort, als Drahtreihen vorhanden sind.
Die genügend lang gehaltenen Drahtenden
werden an der konischen' Außenseite der Hülse 4 nebeneinander entlang geführt und durch eine passende konische Überschubhülse 11 keilartig festgehalten.
Die erforderliche Pressung zwischen den Hülsen 4 und 11 wird durch eine Gewinde-, hülse 10 erzeugt, die auf das Gehäusestück 12 aufgeschraubt werden kann, sich dabei gegen die um den gewölbten Stirnrand der Hülse 11 gelegten Drähte preßt und infolgedessen diese Hülse samt der Innenhülse 4 und den Ringen 6 und 8 gegen das Kopfstück 13 und den Gehäusedeckel 14 unter Anzug der Keilflächen der Hülsen 4 und 11 preßt.
Dieses auch auf andere Verspannungsglieder anwendbare Schlußstück weist geringe Dehnung auf und hält jeden einzelnen Draht für sich fest, sofern nur das Material der Hülsen 4 und 11 weicher als das Drahtmaterial ist. '
Anstatt die Befestigung der einzelnen Drähte durch eine gemeinsame Hülse zu bewirken, kann auch jeder einzelne Draht in dem Schlußstück für sich besonders, etwa durch Spannwirbel wie bei der Befestigung von Klaviersaiten, erfolgen. Eine solche yerbindung ist zwar teuer,' gestattet aber den einzelnen Drähten des Verspannungsgliedes eine gleichmäßige Verspannung zu geben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist nicht wie sonst üblich ein Tragglied von unbegrenzter Länge vorgesehen, das beim Einbau erst auf Länge geschnitten und mit den Schlußstücken versehen wird, sondern ein solches, welches von vorne herein fabrikmäßig mit dem Schlußstück für die vorgeschriebene Baulänge hergestellt wird.
■ Zu diesem Zwecke wird ein fortlaufender Draht 15 um im Abstande der gewünschten1 Baulänge gelagerte konische Endstücke 16 und 17 geschlungen, wobei die Drahtführung so erfolgt, daß der stromlinienförmige Quer- ·. schnittsumriß erhalten wird. Die Befestigung der Drahtschlingen um die Konusse 16 und 17 erfolgt in an sich bekannter Weise durch hülsenartige Außenkonusse 16' und 17', die gleichzeitig die Anschlußstücke bilden und beim Reißen eines Drahtes das Aufziehen der Schlingen verhindern.

Claims (8)

Patent-Ansprüche;
1. A^erspannungsglied für Luftfahrzeuge, Wasserfahrzeuge u. dgl., gekennzeichnet durch ein Bündel paralleler, unverschlungener, allseitig biegsamer dünner Drähte, die in einem tropfenförmigen Querschnittsurhriß in Reihen mit gleichem Abstand angeordnet sind. .
2. Verspannungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte um eine biegsame im Querschnitt dem, äußeren Tropfenumriß ähnliche, tragende oder nicht tragende Seele angeordnet sind. 100
3. Verspannungsglied nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Verspannungsglied umschließende, den Querschnittsumriß erhaltende Umhüllung oder Umspinnung, die zweckmäßig mit einem ihre Öffnungen schließenden plastischen Material getränkt ist. .
4. Verspannungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einem fortlaufenden Draht besteht, der um zwei in gegebenem Abstand angeordnete Endstücke in parallelen Längen geschlungen ist, und dessen Endschlingen durch die konischen Endstücke umgreifende, passende Keilhülsen bekannter Bauart gesichert sind.
5. Schlußstück, insbesondere für Verspannungsglieder, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch keilförmig gegeneinander preßbare Hülsen, die die um die Konusrläche der Innenhülse einzeln gelegten Drahtenden festhalten.
6. Schlußstück nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch auf die Irinenhülse einzeln aufsetzbare Ringe (6, 8) deren jeder "zum Führen und Halten einer Drahtreihe des Traggliedes dient. *
7. Schlußstück nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Gehäusestück (12) mit verschraubbarem Boden (10) und Kopfstück (13), in welchem die Keilhülsen (4, 11) so gelagert sind, daß beim Aufschrauben des Bodenstückes (10) die Zusammenpressung erfolgt.
8. Schlußstück für Verspannungsglieder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Innenhülse, um welche die Einzeldrähte gelegt werden und eine Gehäusehülse mit Spannwirbel für jeden einzelnen Draht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT313015D Active DE313015C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE313015C true DE313015C (de)

Family

ID=565907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT313015D Active DE313015C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE313015C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2455273C3 (de) Kranseil aus Kunststoff
DE3208397C2 (de)
DE2523738C2 (de) Optisches Nachrichtenkabel
DE2746026C2 (de) Flexible Verbindung für Tauseilenden
DE803800C (de) Drahtkabel fuer metallische Einlagen von Luftreifen
DE3336794A1 (de) Umhuellte gummischnur
DE2824521A1 (de) Elektrisches fernmeldekabel
DE2339651A1 (de) Befestigungsvorrichtung fuer kabel, seile u. dgl., insbesondere fuer lastkabel usw
DE2522866A1 (de) Verbindungsklemme fuer zugglieder aus faserverstaerktem kunststoff
DE313015C (de)
DE2917756A1 (de) Foerdergurt mit zugtraegern aus aramid
DE2334124A1 (de) Anschliessvorrichtung fuer langgestreckte koerper, insbesondere fuer ein unter zug stehendes kabel, seil od. dgl
DE1963959C3 (de) Schwingungsdämpfer, insbesondere für elektrische Freileitungen
DE2249127A1 (de) Seilzuggeraet
DE2411036C3 (de) Verfahren zum hochbelastbaren Verbinden zweier Litzen- oder Seilabschnitte aus hochspannbarem Stahldraht
DE3609495A1 (de) Stuetzring fuer eine kabel-verkleidung
DE1945730A1 (de) Stacheldraht
DE2720071C2 (de) Zugfestes, biegsames elektrisches Kabel
DE3213383C2 (de) Anschlußarmatur für Kabel, Schläuche u.dgl., insbesondere zur Biegeentlastung solcher Elemente an Zwischen- oder Mittelabspannungen
DE1075018B (de) Aus schraubenförmig vor geformten Armierungsstaben bestehende Armierungsteil fur Drahtseile od dgl und Verfahren zum Aufbringen des Ar mierungsteils
DE2418880A1 (de) Endverbindung fuer ein seil, insbesondere ein kunststoffseil
DE7538490U (de)
DE604354C (de)
DE1817767A1 (de) Kupplungsstueck zum Anschliessen des Endes eines elektrischen Unterwasserschlepp- und -verbindungskabels
DE1218908B (de) Drahtseil zum Einbetten als Verstaerkung in ein Erzeugnis aus elastischem Material