DE312499C - - Google Patents
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- DE312499C DE312499C DENDAT312499D DE312499DA DE312499C DE 312499 C DE312499 C DE 312499C DE NDAT312499 D DENDAT312499 D DE NDAT312499D DE 312499D A DE312499D A DE 312499DA DE 312499 C DE312499 C DE 312499C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C21/00—Flasks; Accessories therefor
- B22C21/12—Accessories
- B22C21/14—Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
Gegenstand vorliegender Erfindung- ist eine Kernstütze, wie sie in Fig. 2 und 3 der beiliegenden
Zeichnung dargestellt ist. Sie besteht aus den beiden Teilen α und ib. Beide
Teile haben eine Fläche, die zu der andern nicht parallel, sondern in einem bestimmten
Winkel steht. Diese Neigung der einen Fläche hat den Zweck, durch Verschiebung der beiden
Teile α und b, deren Schrägflächen gegeneinandergelegt
werden, so daß die beiden äußeren Flächen wieder parallel zueinander stehen, den für die Gießflüssigkeit bestimmten
Raum (die AVandstärke) auszufüllen, also den Kern gegen die Form -abzustützen. Da die
J5 Wandstärke unbearbeiteter Gußstücke immer
verschieden ist, was durch das Wesen' der Eisen-, Stahl- und Metallgießerei bedingt ist,
so bietet das Abstützen der Kerne in der Form, namentlich in vertikaler Anordnung,
stets Schwierigkeiten, weil es für die verschiedenen Zwischenräume selten genau passende
Stützen gibt. Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Verwendung und behelfsmäßige Befestigung
einer Kernstütze, wie sie allgemein in Gebrauch ist. Der Former muß entweder die Stützen zusammenstauchen (wenn sie zu
hoch sind), oder er verwendet Stützen, die niedriger sind, und füllt dann die Differenz
behelfsmäßig aus. Dies Verfahren hat folgende Nachteile:
i. Die zu niedrige Stütze entfällt leicht beim Anbringen den Händen des Formers
auf den Boden der Form, wo sie vielfach liegen bleibt und nutzlos eingegossen wird,
weil man sie nicht wieder herausnehmen kann;
2. nimmt das Ausfüllen- der Differenz erheblich viel Zeit in Anspruch, wobei oft weitere
Stützen zerschlagen werden, um die Plättchen zum Hinterlegen zu bekommen;
3. sind diese Stellen im Guß vielfach porös, weil die Gießflüssigkeit die zum Ausflicken
des Zwischenraumes verwendeten Stoffe, wie Lehm, Sand, kaltes und rostiges Eisen usw.,
nicht aufnehmen kann und durch unruhiges Kochen und Brodeln Blasen und schaumige
Stellen erzeugt. Die Folge davon sind Fehlgüsse, die um so unangenehmer sind, wenn die
Stücke bearbeitet werden, wobei viel Arbeitskraft und Lohn verloren geht.
Bei Verwendung zu hoher Stützen, die auf das erforderliche Maß zusammengestaucht
werden müssen, verlieren dieselben durch das Stauchen an Haltbarkeit, viele Stützen werden
dabei zerschlagen. Auch führt das Zusammenstauchen oft zu Fingerverletzungen.
Alle diese Nachteile fallen bei der Kernstütze mit Schrägfläche fort, da Differenzen
nach oben oder unten durch Verschieben der beiden Teile α und b ausgeglichen werden.
Es ist auch nicht notwendig, daß die beiden Teile α und b von gleicher Höhe sind, sondern
Fig. 3 zeigt, daß alle Maße durcheinander verwendet werden können. Die so festgekeilten
Kerne werden durch den Auftrieb der Gießflüssigkeit nicht verschoben oder verworfen,
was bei Verwendung gewöhnlicher Stützen nicht immer zu vermeiden ist.
Schließlich bedeutet die Verwendung· der Stützen mit Schrägfläche auch Zeitersparnis,
da das Anbringen derselben nur einen Bruchteil der Zeit erfordert als das Anbringen der
alten Stützen.
Bei größeren Gußstücken mit starken Wandungen kann ein Teil der Stütze, α oder b,
durch einen Keil ersetzt werden, dessen Neigungswinkel der Schrägfläche desKernstützenteiles
entspricht. In allen Fällen soll ein keilförmiges Übereinanderschieben möglich
sein, so daß das gesamte Höhenmaß der beiden Stützenteile entweder vergrößert oder
verringert werden kann, bzw. durch das Festtreiben der beiden Teile der Kern in der Form 15
befestigt wird.
Der Neigungswinkel der beiden Schrägflächen ist so klein gewählt, daß ein Rutschen
oder Abgleiten der beiden Teile voneinander nicht stattfinden kann, zweckmäßig 1 : 10.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kernstütze, dadurch gekennzeichnet, daß sie in beliebiger Höhe aus zwei Teilen mit je einer Fläche gleicher Neigung zusammensetzbar. ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312499C true DE312499C (de) |
Family
ID=565425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312499D Active DE312499C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312499C (de) |
-
0
- DE DENDAT312499D patent/DE312499C/de active Active
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