DE311353C - - Google Patents

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DE311353C
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    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C3/00Vessels not under pressure
    • F17C3/02Vessels not under pressure with provision for thermal insulation
    • F17C3/08Vessels not under pressure with provision for thermal insulation by vacuum spaces, e.g. Dewar flask
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
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    • F17C2203/00Vessel construction, in particular walls or details thereof
    • F17C2203/03Thermal insulations
    • F17C2203/0391Thermal insulations by vacuum
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    • F17C2203/06Materials for walls or layers thereof; Properties or structures of walls or their materials
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 311353 -. KLASSE 12/. GRUPPE
RUDOLF MEWES in BERLIN,
Transport- und Aufbewahrungsbehälter für verflüssigte Gase.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1915 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Neuerung an den bekannten Weinholdschen oder Dewarschen Vakuumflaschen oder -gefäßen aus Glas oder Metall zur Aufbewahrung und zum Transportieren von flüssigen Gasen, insbesondere von flüssiger Luft. .
Bei den bisherigen Gefäßen dieser Art hat sich der Übelstand gezeigt, daß die Glasgefäße beim Füllen mit flüssiger Luft infolge der plötzlichen Spannungsveränderungen .im *■ Glase leicht springen, dagegen bei den Gefäßen aus Metall infolge der plötzlichen Temperaturveränderungen im Innern des Vakuumgefäßes Strukturänderungen im Metall auftreten, welche feine Haarrisse o. dgl. im Metall bewirken und dadurch eine Verschlechterung des Vakuums bedingen. Man hat, diesem Übelstande dadurch zu begegnen gesucht, 'daß man statt des Glases Quarz als Baustoff genommen und für das Material bestes Kupfer gewählt hat. Indessen ist der Quarz viel zu schwer zu bearbeiten und zu teuer, als daß eine · allgemeine Verwendung desselben möglich wäre, während das Kupfer eine viel zu gute Leitungsfähigkeit besitzt und daher die Kälte nach außen leitet und auf diese Weise eine viel zu große Verdampfung der eingefüllten flüssigen Luft herbeiführt. Diese Verdampfung wird aber; da auch bei Kupfer nach kürzerer oder längerer Zeit die oben erwähnten feinen Haarrisse auftreten und dadurch das Vakuum' allmählich verschlechtert wird, auf die Dauer nicht verhindert und nimmt stetig zu.
Um die hier erwähnten Nachteile bei den bisherigen Vakuumflaschen, gleichgültig, ob diese aus Glas oder Metall hergestellt sind, gänzlich zu vermeiden, hat man auch versucht, das Vakuumgefäß innen und außen mit einem für Luft undurchdringlichen Metallmantel zu umgeben. Dies verhindert aber nicht die Wärmezuleitung von außen nach innen. Um diese zu vermeiden, und so zu verhindern, daß die Kälte aus dem Innern direkt an den äußeren Metallmantel durch metallische Leitung übertragen wird, wird nach vorliegender Erfindung der innere und äußere Metallschutzmantel durch Wärmeschutzschicht getrennt, so angeordnet, daß die metallische Leitung unterbrochen ist. Um auch infolge der verschiedenen Zusammensetzungen, welche das Material der Schutzmäntel und das Material der Vakuumgefäße bedingen, ausgleichen zu können, kann in bekannter Weise zwischen Schutzmantel und Vakuumgefäß eine isolierende Schicht aus Quarzmehl (Kieselgur), Koks oder Kohlenpulver, Korkschrot, Seide, Glaswolle o. dgl. angeordnet werden.
Eine schematische Darstellung eines derartigen Transportbehälters ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Der Behälter enthält im Innern den Füllraum α, in welchem ein Metallgefäß d1 eingesetzt ist. Zwischen diesem und dem Vakuumgefäß c, d kann eine Schutzschicht b angeordnet werden. Ebenso ist das Vakuumgefäß außen von einem Metallmantel d2 umgeben, wobei zwischen diesem und dem Va-
kuumgef äß eine gleiche Isolierschicht b angeordnet sein kann.
Die Metall- oder Einsatzgefäße ei1 und ■ d2 stehen gemäß der Erfindung nicht in direkter Verbindung miteinander, um die metallische Wärmeleitung zu verhindern. Zweckmäßig kann in sonst bekannter Weise zwischen den Wandungen von d2 und Schutzschicht b, sowie zwischen Schutzschicht b und dem Mantel d des Vakuumgefäßes c, d eine gasundurchlässige Schutzschicht k bzw. k1 aus möglichst schlecht leitendem Material, beispielsweise aus undurchlässig gemachtem Papiermache oder Papier verwendet werden.
Die Ausführungsform des beschriebenen Transportbehälters kann je nach Bedarf abgeändert werden, die Hauptsache aber besteht darin, daß die metallische Leitung von innen nach außen unterbrochen ist, denn nur auf diese Weise sind die plötzlichen Spannungen im Material, welche zu Undichtigkeiten und damit zu Zerstörung des Vakuums oder des Vakuumgefäßes führen, zu vermeiden und die Wärmezuleitungen zu verhüten. '

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Transport- und Aufbewahrungsbehälter für verflüssigte Gase, dadurch gekennzeichnet, daß bei im übrigen bekannten Vakuumgefäßen der äußere Metallmantel mit dem inneren Metalleinsatz nicht in metallischer Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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