DE308495C - - Google Patents

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DE308495C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0297Control of fuel supply by control means in the fuel conduit between pump and injector

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Bei Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen nach erfolgter Verdichtung der Verbrennungsluft der flüssige Brennstoff mittels hochgespannter Druckluft in die Arbeitszylinder eingeblasen wird, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Einblasedruck entsprechend der jeweils einzublasenden Brennstoffmenge und der jeweiligen Umdrehungszahl zu verändern, und zwar ist für eine
ίο große Brennstoffmenge ein hoher Einblasedruck, für eine geringere Brennstoffmenge ein niederer Einblasedruck und bei höherer Umdrehungszahl ein höherer Einblasedruck als bei niederer Umdrehungszahl erforder-Hch, damit einerseits bei großer Brennstoffmenge und hoher Umlauf zahl, also bei-hoher Belastung der gesamte Brennstoff in der nur kurzen für das Einblasen zur Verfügung stehenden Zeit in den Zylinder gebracht und richtig zerstäubt wird, und andererseits bei geringeren Brennstoffmengen Fehlzündungen infolge zu hohen Einblasedruckes, ferner bei niederen Umlauf zahlen Stöße infolge allzu schneller Einführung des Brennstoffes durch zu hohen Einblasedruck vermieden werden. " Die Regelung des Einblasedruckes erfolgt in bekannter Weise zweckmäßig ' durch ein Druckminderventil.
Vorrichtungen, welche den Einblasedruck mit Hilfe eines Druckminderventils selbsttätig in Abhängigkeit einerseits von der Umdrehungszahl, andererseits von der Belastung, d.h. der einzublasenden Brennstoff menge, beeinflussen, sind bekannt. Weil der Einblasedruck gemäß vorstehenden Ausführungen eine Funktion von zwei veränderlichen Größen, nämlich der Unidrehungszahl und der Belastung, ist, so sind die bekannten Einrichtungen dieser Art verwickelt.
In der praktischen Anwendung sind jedoch Kraftmaschinen, welche einerseits mit beliebig veränderlicher Belastung und gleichzeitig mit unabhängig hiervon beliebig veränderlicher Umdrehungszahl arbeiten, selten. Bei ortsfesten Verbrennungskraftmaschinen zum Antrieb von Dynamomaschinen oder Vorg-elegen wird1 während des Betriebes nur die Belastung größeren Schwankungen unterworfen sein, während die Umdrehungszahl nur geringe Veränderungen aufweist, so daß bei derartigen Maschinen die Regelung des Einblasedruckes nur von einer Größe, nämlich der Belastung, abhängig gemacht zu werden braucht.
Eine besondere Ausnahme bilden Kraftmaschinen zum Propellerantrieb auf Schiffen, welche die Eigentümlichkeit aufweisen, daß die Leistung bzw. Belastung ungefähr in der dritten .Potenz mit der Umdrehungszahl steigt, daß also die jeweilige Leistung bzw. Go Belastung und die ' entsprechende Umdrehungszahl stets zueinander in einem ganz bestimmten Verhältnis stehen und bei Verbrennungskraftmaschinen also von der jeweils eingestellten Brennstoffmenge direkt abhängig sind. Dies trifft natürlich nur auf
normale Betriebsverhältnisse zu, während bei Standproben und beim Anfahren der Schiffe bei einer bestimmten Umdrehungszahl höhere Belastungen auftreten, als bei normalem Bctrieb. '
Wie nun die Betriebserfahrungen an Verbrennungskraftmaschinen für Propellerantrieb auf Schiffen gezeigt haben, stehen die durch die jeweilige Umdrehungszahl bzw.
ίο Leistung bedingte Brennstoffmenge und der hierfür zweckmäßig erforderliche Einblasedruck wohl in einem ganz bestimmten aber nicht proportionalen Verhältnis.
Unter Beachtung der Eigentümlichkeit der \ferbrennungskraftmaschinen für Propellerantrieb auf Schiffen, daß einerseits die jeweilige Umdrehungszahl und die dabei entwickelte Leistung zueinander in einem ganz bestimmten Verhältnis stehen und beide lediglich von der eingeführten Brennstoffmenge abhängig sind und andererseits die Höhe des Einblasedruckes in einem ganz bestimmten durch Betriebserfahrungen festgelegten Verhältnis zur eingeführten Brennstoffmenge steht, benutzt die vorliegende Erfindung zur selbsttätigen Regelung des Einblasedruckes ein Druckminderventil, dessen Einstellung selbsttätig in Abhängigkeit von der Brennstoffregelung durch eine unrunde Scheibe oder ein ähnliches Mittel bewirkt wird, deren Begrenzungskurve entsprechend den Betriebserfahrungen ausgebildet ist, der-r art, daß bei großer Brennstoffüllung (hoher Umlaufzahl und damit hoher Belastung) ein hoher Einblasedruck, bei geringerer Brennstoffüllung (niederer Umlaufzahl und damit geringerer Belastung) ein niederer Einblasedruck eingestellt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung veranschaulicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird für die Einblasedruckregelung in bekannter Weise ein entlastetes Druckminderventil α verwendet, welches in die Leitung vom Einblasegefäß nach den Brennstoffventilen eingeschaltet ist. Das Druckminderventil wird in seiner Wirkung von dem Druck in dem .bei Ir angeschlossenen .Einblasegefäß nicht beeinflußt, sondern steht einerseits unter dem Druck einer Feder c, welche das Bestreben hat, das Ventil geöffnet zu halten, und andererseits unter dem in dem Ventilgehäuseraum unter dem Ventilkegel herrschenden Druck, welcher der Federkraft entgegenwirkt und bestrebt ist, das Ventil zu schließen.
Um nun den Druck in der Einblaseleitung entsprechend der jeweils eingestellten Brennstoffmenge zu verändern, wird die Spannung .60 der Federe und damit der auf das Ventil α wirkende Druck derselben durch einen Hebel d beeinflußt. Dieser Hebel d legt sich mit einer Gleitrolle gegen, eine Kurvenscheibe f. Die Kurvenscheibe f ist mit der Vorrichtung zur Regelung der Brennstofffüllung zwangläufig verbunden, und zwar durch ein Schneckenrad g und eine Schnecke h. In letzterer ist die Schraubspindel i zum Einstellen des Brennstoffregelungshebels k achsial verschiebbar, die Spindel i nimmt aber durch eine Keilverbindung die . Schnecke h. bei ihrer Drehung, mit. Die Kurvenscheibe f ist so ausgebildet, daß bei Einstellung einer großen Brennstoffmenge und damit hoher Umdrehungszahl und Leistung die Feder c des Minderventils a angespannt wird, so daß die Einblaseluft das Minderventil α mit entsprechend hohem Druck verläßt, während bei Einstellung einer geringeren Brennstoffmenge und damit niederer Umdrehungszahl und Leistung die Feder c des Minderventils α entspannt wird,. so daß die Einblaseluft das Minderventil mit entsprechend niederer Spannung verläßt.
Die Einstellung des Einblasedruckes steht also in zwangläüfiger Abhängigkeit von der Brennstoffregelung·, und zwar, da die Kurve f auf Grund der Betriebserfanrungen ausgebildet werden kann, derart, daß stets der der jeweils eingestellten Brennstoffmenge am besten entsprechende Einblasedruck durch das Minderventil α eingestellt wird.
Die Kraftübertragung von der Kurvenscheibe / auf die Federe des Mindervenüls könnte auch ohne Zwischenschaltung des Hebels d erfolgen. Bei Anordnung dieses Hebels kann man jedoch den Drehpunkt m desselben, anstatt diesen fest zu lagern, mit dem Anfahrgestänge η der Maschine in Verbindung bringen, derart, daß beim Verlegen d'es Anfahrhebels aus der Betriebslage in die Stopp- bzw. Anlaßstellung der Drehpunkt m des Hebels d nach unten verlegt und somit die . Feder c des Minderventils entspannt, wird, so daß sich in der Einblaseleitung nur ein niedriger Einblasedruck einstellen kann. Falls bei einer solchen Anordnung der Maschinist beim schnellen Manövrieren versäumt, die Brennstoffregelung beim Anhalten der Maschine auf geringe Füllung und damit no die Einblaseluft auf niederen Druck einzustellen, so wird trotz dieses Versehens beim erneuten Übergang auf Betrieb zunächst nur ein der beim Anfahren vorhandenen geringen Umlaufzahl entsprechend niedriger Einblasedruck vorhanden sein, während schon nach wenigen Zündungen der sich steigenden Drehzahl entsprechend sich wieder ein höherer dem normalen Betriebe entsprechender Einblasedruck einstellen wird, indem der Drehpunkt in des Hebels d unter Einwirkung eines Bremskolbens dem in Betriebsstellung
umgelegten Anfahrgestänge folgend, langsam wieder in seine normale Lage zurückkehrt.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Regelung des Einblasedruckes bei Verbrennungskraftmaschinen für Propellerantriebe ■ bei Schiffen, bei welcher die Regelung durch ein in die Einblaseleitung eingeschaltetes Druckminderventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Drückminderventils durch eine von der Brennstoffregelung zu verstellende, auf Grund von Betriebserfahrungen festgelegte Kurve bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die von der Brennstoffregelung verstellte . Kurve und das Druckminderventil ein Pbertragungshebel eingeschaltet ist, dessen Drehpunkt mit dem Anlaßgestänge derart verbunden ist, daß bei Einstellung auf »Anfahren« oder »Halt« durch Verlegung des Hebeldrehpunktes der Öffnungsdruck auf das Druckminderventil vermindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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