DE732568C - Dampfkraftanlage mit einer an ein Hochdruckdampfnetz angeschlossenen Vorschaltkraftmaschine - Google Patents

Dampfkraftanlage mit einer an ein Hochdruckdampfnetz angeschlossenen Vorschaltkraftmaschine

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Publication number
DE732568C
DE732568C DES145553D DES0145553D DE732568C DE 732568 C DE732568 C DE 732568C DE S145553 D DES145553 D DE S145553D DE S0145553 D DES0145553 D DE S0145553D DE 732568 C DE732568 C DE 732568C
Authority
DE
Germany
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steam
motor
network
power plant
pressure steam
Prior art date
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Expired
Application number
DES145553D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Pontow
Dipl-Ing Adalbert Schaumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE732568C publication Critical patent/DE732568C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Dampfkraftanlage mit einer an ein Hochdruckdampfnetz angeschlossenen Vorschaltkraf tmaschine Die Erfindung betrifft eine Dampfkraftanlage mit einer an ein Hochdruckdampfnetz angeschlossenen Vorschaltkraftmaschin.e, einer dieser nachgeschalteten, an ein Mitteldruckdampfnetz angeschlossenen Hauptkraftmaschine oder .einem anderes eitigen Mitteldruckdampfverbraucher und einer die Vorschaltkraftmaschine umgehenden, vom Hochdruckdampfnetz zum Mitteldruckdampfnetz führenden Leitung mit einem in dieser Leitung angeordneten, einem überström- oder Zuströnidruckregler unterstellten, motorisch verstellbaren Regelventil. Bei solchen Anlagen hat die Umgehungsleitung die Aufgabe, das Mitteldrucknetz, in welches der Abdampf der Vorschultmaschine eingeleitet wird, auch für den Fall mit Dampf zu versorgen, daß die Vorschaltmaschine ausfällt. Diese Dampfversorgung muß, wenn beispielsweise der Schnellschhiß der Vorschaltmas,chine anspricht, sehr schnell herbeigeführt werden, wenn nicht die nachgeschalteten, an das 1Vütteldru@cknetz angeschlo@ssenen Kraftmaschinen außer Tritt fallen sollen. Ein so rasches Öffnen des Dampfumleitungsweges stößt nun aber immer auf Schwierigkeiten, wenn in den Umgehungsweg ein motorisch verstellbares Regelventil eingesetzt ist, da ein solches Ventil, w enn es anderseits zugleich eine feinfühlige Regelung ge statten soll, für den gedachten Störungsf,-ill viel zu langsam öffnet.
  • Diesem Übelstand läßt sich erfindungsgemäß dadurch abhelfen, daß das Regelventil bei einem plötzlichen Ausfallen oder :einer plötzlichen Entlastung der Vorschaltkraftinaschine durch einen zweiten Motor zusätzlich im Öffnungssinn verstellt wird.
  • Für den Antrieb von Ventilspindeln für RegelventilevonDampfkraftmaschinen(melirer e; Motoren vorzusehen, ist an sich nicht mehr neu. Bei einem bekannten itlehrm:otorenantrieb für die Ventilspindel eines solchen Regelventils mit zwei Antriebsmotoren dient indessen der ein-- Motor nur zur Verstellung des Ventils im öifnungssinn:e, der !andere ausschließlich zur Verstellung im Schließsinne. Von dem für die vorliegende Erfndting wesentlichen Gedanken, den zweiten Motor zugleich mit dem :ersten in stets gleichem Antriebssinne auf die Ventilspindel wirken zu lassen, den zweiten Motor also zum Herbeiführen einer Geschwindigkeitserhöhung der Ventilspindelbewegung zu benutzen, wird demnach bei der bekannten Anordnung in keiner Weise Gebrauch gemacht.
  • Fig. i zeigt ein Schaltbild einer Anlage, für die die Anwendung der Erfindung in Frage kommt. Die Fig. 2, 3 sowie q. und 5 zeigen zwei für die Durchführung der Erfindung geeignete Regelventilantriebe.
  • In Fig. i bezeichnet i ein Hochdruck- oder Frischdampfnetz, von dem aus Beine Vorschaltkraftmaschine 2 mit Dampf versorgt wird, deren Abdampf einem Mitteldru:cknetz 3 zuströmt, aus dem die Hauptkraftmaschinz 4.. ihren Betriebsdampf erhält. Die Hochdruckdampferzeugung erfolgt in einem Kessel 5. Der Dampfweg für die Vors@chaltmaschine 2 ist durch eine Umgehungsleitung 6 überbrückt, in welcher ein durch einen Motor 7 verstellbares Regelventil S :eingesetzt ist. Der Motor untersteht einem nicht dargestellten 'Regler, durch den er in der Weise gesteuert wird, daß das Ventil S bei steigendem Druck im Dampfnetz. i in solchem Maße weiter geöffnet, bei sinkendem Druck «-eiter geschlossen wird, daß im Dampfnetz i ein gleichbleibender Druck aufrechterhalten wird. An Stelle :einer Überströmregelung, wie sie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gedacht ist, kann die Regelung auch als Zuströmregelung erfolgen. In diesem Falle überwacht der Regler an Stelle des Druckes in :dem Netz i den Druck im Netz 3. Für beide Fälle ist die Erfindung von gleicher Bedeutung. Das Ventil S wird nun erfindungsgemäß durch einen zweiten Motor 9 zusätzlich im öffnungssinn verstellt, sobald dem Dampf der Weg über die Turbine 2 plötzlich verschlossen wird, sobald also beispielsweise der S-hnellschltiC, dieser Maschine auslöst. Die Abhängigkeit der Steuerung dieses Motors vom Schnell-Z, ist im vorliegenden Fall durch die Impulslinie io angedeutet. Der Stromreg für den Motor 9 führt über einen Endschalter, der den Motor 9 im selben Augenblick wieder stillsetzt, in -#vel@chem er das Ventil S in eine vorher cin@@estellte Öffnungsstellung übergeführt h=it. Der Ventilantrieb von selten des Motors 9 ist so gestaltet, daß dieser Motor das Ventil wesentlich rascher öffnet, als es von selten des ':Motors ; möglich ist. Durch diese Maßnahme liil,;t sich jederzeit ein so rasches Öffnen des Ventils S herbeiführen, d21:, beim Ausfallen der Maschine 2 die Gefahr einer ernsthaften Störung des Betriebes der nachgeschalteteii Dampfverbraucher nicht besteht.
  • Der Zweimotorenantri:eb des Regelventils ist entweder dadurch möglich, daß man den ein-,n Motor die Ventilspindel, den andren die Ventilspindelmutter antreiben läßt oder dal.') inan nvis,cheii den Motoren und der Ventilspindel ein als Ausgleichsgetriebe bebautes Zahnradgetriebe einschaltet. Die erstgenannte Antriebsart ist in den Fig. 2 und 3, die zweite Antriebsart in den Fig. 4. und 5 wiedergegeben.
  • Bei dem Antrieb; wie ihn die Fig.2 und 3 zeigen, treibt der Motor 7 die Ventilspindel i i übel- eine Schnecke 12, ein Schneckeriratl i und einen Vierkant 1.1 an, während der '-\Iotor 9 über eine Schnecke 15 und ein Schnekkenra.d 16 die Spindelmutter i; in U inlatif setzt. Die beiden Schnecken 12 und 15 sind in diesem Falle als selbsthemmende Schnecken ausgeführt. Die Schnecke 12 ist im übrigen zugleich entgegen der Kraft von zwei-Federn. i S und i 9 axial verschiebbar gelagert. Übersteigt das Drehmoment der Spindel i i einen bestimmten Wert, so wandert die Schnecke 12 imcli der einen oder anderen Seite aus und bewegt hierdurch auf dem Wege über einen Nocken 2o den einen oder anderen St;3Pel 21 bzw. 22 von Momentschaltern, die den Motor 7 alsdann abschalten. Für den vorliegenden Verwendungszweck müßte auch die Schnecke 15 auf gleiche Weise verschiebbar angeordnet werden und mit Endschaltern zusammenwirken, damit der Motor 9, wenn er das Ventil in die vorgeschriebene Öffnungsstellung gebracht hat, zum Stillstand kommt. In der Abbildung ist diese Schaltvorrichtung nicht besonders dargestellt.
  • Die Fig. @. und 5 zeigen den obengenannten zweiten Fall der Getriebegestaltung für den Zweimotörenantrieb. Hier wirkt der Motor 7 auf eine selbsthemmende Schnecke 23 ein, die mit einem Schneckenrad 24. in Eingriff steht, in welchem zwei Zapfen 25 und 26 drehbar gelagert sind. Diese Zapfen traben Zahnräder 27 bis 3o. Die beiden Räder 27 und 28 kämmen mit einem innen verzahnten Rad 3 i, wäh= send die beiden Räder 29 und 3o in das innen verzahnte Rad 32 eingreifen. Mit dem Rad 3 i ist das Schneckenrad 33 fest verbunden, in das die selbsthemmende Schnecke 34. des Motors 9 eingreift. Steht der Motor 9 still, während der Motor 7 läuft, so läuft bei feststehendem Rad 3 i infolge der verschieden großen Durchmesser . der Räder 27 und 29 das Rad 32 um und nimmt über den Vierkant 35 die Spindel 36 mit. Steht dagegen der Motor 7 still und ist der Motor 9 in Betrieb, so wird durch die selbsthemmende Schnecke 23 das Schneckenrad 2¢ festgehalten, -wodurch ebenfalls wieder das. Rad 32 in Umdrehung versetzt -wird. Auch hier können also wieder die beiden Motoren 7 und 9 unabhängig voneinander das Ventil verstellen. Das Abschalten der beiden Motoren 7 und 9 beim Erreichen -der einen oder anderen Ventilendlage erfolgt bei dem zuletzt beschriebenen Ventilantrieb, ebenfalls wieder unter Zuhilfenahme einer axial verschiebbar geliagerten Schnecke, die auf dem Wege über einen Nocken auf die Endschalter einwirkt. In diesem Falle ist @es die Schnecke, 3.1, die die Endschalter steuert. Im Gegensatz. zu dem in Fig. 2 und 3 gezeichneten Ventilantrieb genügt hier allein diese Schnecke zur Endschalterbetätigungfür beide Motoren. Dennoch empfiehlt es sich, für den Motor g einen besonderen wegabhängigen Schalter vorzusehen, der es gestattet, den genannten Motor beim Erreichen einer bestimmten öftnungsstel.lung stillzusetzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.' i. Dampfkraftanlage mit einer an ein ,Hochdruckdampfnetz .angeschlossenen Vor schaltkraftmaschine, einer dieser nachgeschalteten, an ein Mitteldruckdampfn2tz angeschlossenen Hauptkraftmaschine oder einem anderweitigen Mitteldruckdampfverbraucher und einer die Vorschaltkraftmaschine umgehenden, vom Hochdruckdampfnetz zum Mit;e'.druckdampfnetz führenden Leitung mit einem in dieser Leitung angeordneten, einem Überström- oder Zuströindru:ckregler unterstellten, motorisch verstellbaren Regelventil, dadurchgekennzeichnet, daß das Regelventil bei einem plötzlichen Ausfallen oder einer plötzlichen Entlastung der Vorschaltkraftm.aschine durch einen zweiten Motor zusätzlich im öffnungs.sinn verstellt wird.
  2. 2. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Regelventil verstellende zweite Motor durch Intätigkeittreten der Schnellschlußvorrichtung der Vo-rschaltkraftmaschine eingeschaltet wird.
DES145553D 1941-05-29 1941-05-29 Dampfkraftanlage mit einer an ein Hochdruckdampfnetz angeschlossenen Vorschaltkraftmaschine Expired DE732568C (de)

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DE (1) DE732568C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866762C (de) * 1950-10-29 1953-02-12 Weser Ag Kolbendampfmaschinen-Abdampfturbinenanlage zum Antrieb von Schiffen mit wahlweiser Beaufschlagung der Abdampfturbine mit gedrosseltem Frischdampf
DE1086921B (de) * 1956-09-06 1960-08-11 Bell Punch Co Ltd Rechenmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866762C (de) * 1950-10-29 1953-02-12 Weser Ag Kolbendampfmaschinen-Abdampfturbinenanlage zum Antrieb von Schiffen mit wahlweiser Beaufschlagung der Abdampfturbine mit gedrosseltem Frischdampf
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