DE3045595C2 - Filterpresse zur Maischeläuterung - Google Patents
Filterpresse zur MaischeläuterungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Trennung von Würze vom Treber und betrifft insbesondere eine Filterpresse zur Maischeläuterung, mit einem Gerüst mit senkrechten Führungen, einer ortsfesten Anschlagplatte, welche am oberen Ende der Führungen horizontal liegend montiert ist, einer Pressplatte, welche an den senkrechten Führungen vertikal verschiebbar angeordnet und mit einem Antrieb für die Hin- und Herbewegung verbunden ist, mit Filterplatten, die waagerecht an den senkrechten Führungen zwischen der Anschlag- und der Preßplatte übereinander angeordnet sind und senkrechte Ränder aufweisen, mit Sieben, welche an den oberen Stirnseiten montiert sind, horizontalen Trennwänden, die die Innenhohlräume der Filterplatten begrenzen, mit Rahmen, von denen jeder an den senkrechten Führungen zwischen den benachbarten Filterplatten angeordnet ist, einem endlosen zickzackverlaufenden Filterband, das zwischen den Rahmen und Filterplatten hindurchreicht, einem Antrieb für eine Schrittbewegung des Filterbandes, einem mit den Rahmenhohlräumen verbundenen Zulaufkollektor für die Maische, mindestens einem mit den Hohlräumen der Filterplatten verbundenen Ablaufkollektor für die Würze sowie Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser.
- Bei der Verbesserung von bekannten und der Entwicklung von Vorrichtungen eines neuen Typs zur Maischeläuterung wird danach gestrebt, die Geschwindigkeit der Würzetrennung von den ungelösten Teilchen der Malztreber zu erhöhen sowie den auswaschbaren Extrakt aus dem Treber maximal zu entfernen. Dieses Problem ist noch immer schwerwiegend. Davon zeugt die Tatsache, daß bei der Verwendung von bekannten Vorrichtungen die Läuterzeit der Maische das 1,5- bis 2fache der Zeit für deren Herstellung überschreitet. Dieses Mißverhältnis kann in verwendeten Anlagen entweder durch eine Vergrößerung der Filteroberfläche (indem das Volumen der Läutervorrichtungen wesentlich vergrößert wird) oder durch ein unvollkommenes Herauslösen des auswaschbaren Extraktes beseitigt werden. Keiner dieser Wege ist für die Fachwelt befriedigend, weshalb die genannte Aufgabe bis heute ungelöst ist.
- Bis heute werden überwiegend Läuterbottiche verwendet.
- Derartige Läuterbottiche sind platzraubend und weisen eine ziemlich niedrige Leistung auf.
- Es wurde auch versucht, Vakuumtrommelfilter (DE-PS 12 54 566) und Filterzentrifugen (DE-PS 10 67 395) zur Maischeläuterung einzusetzen. Letztere konnten sich jedoch nicht durchsetzen.
- Filterpressen finden in der letzten Zeit neben den oben beschriebenen Vorrichtungen wieder eine breitere Verwendung (s. beispielsweise Weselow I.J. und Tschukmasowa M.A. Technologija piwa, "Pischepromisdat", M. 1963, S. 267-270). Eine derartige Filterpresse enthält eine Grundplatte mit Vertikalständern, an denen horizontale Führungen befestigt sind. Auf den horizontalen Führungen sind Filterplatten und -rahmen angeordnet. Zwischen jeder Platte und dem an diese angrenzenden Rahmen werden Filtertücher aus einem Filterstoff angeordnet. Jede Filterplatte weist eine geriffelte Oberfläche auf, an die das Filtertuch angrenzt. Die Rahmenhohlräume sind mit einem Zulaufkollektor für die Maische verbunden. Die Riffelung bildet vertikale Kanäle, die mit einem Ablaufkollektor für die Maische verbunden sind. Diese Filterpressen weisen eine hydraulische Vorrichtung zum Zusammenziehen der Platten und Rahmen zur Bildung eines Paketes, sowie Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser auf. Beim Zuführen der Maische zu den Rahmenhohlräumen setzen sich die Malztreber und das Koagulat an den Filtertüchern ab, wobei eine Schicht mit einer Dicke von 6 bis 7 cm gebildet wird. Die Würze fließt durch die Treberschicht und die Filtertücher hindurch, gelangt in die vertikalen Rändelungskanäle und wird durch den Kollektor herausgeführt. Nach der Filtration der Vorderwürze erfolgt die Aussüßung der Treber. Hierzu wird den Plattenkanälen ein bis auf eine Temperatur von 78 bis 80°C erwärmtes Anschwänzwasser zugeführt. Das Anschwänzwasser fließt durch die Filtertücher und die Treberschichten, wäscht lösbare Extrakte aus und läuft in die abgefilterte Vorderwürze ab. Die Aussüßung wird bei einem kontinuierlichen Wasserzulauf so lange durchgeführt, bis die Konzentration des Anschwänzwassers bis zu einer erforderlichen Größe herabgesetzt ist. Danach werden die Filterplatten und die Filterrahmen manuell auseinandergeschoben. Über die zwischen den Platten und Rahmen vorhandenen Spalte werden die Filtertüchter herausgenommen. Gleichzeitig werden die Rahmenhohlräume von den ausgesüßten Trebern gereinigt. Die Filtertücher werden von dem Filterkuchen getrennt, gereinigt und wieder in die Filterpresse eingesetzt.
- Ein unbestrittener Vorteil der beschriebenen Filterpresse ist es, daß sie bei einem wesentlich kleineren Querschnitt wegen der wesentlich größeren Filtrationsfläche eine höhere Leistung im Vergleich zu Läuterbottichen aufweist. Ferner erlaubt die Filterpresse die Verarbeitung von feingemahlenen Stoffen und demzufolge eine Erhöhung der Extraktausbeute und die Verwendung von einer beträchtlichen Menge an nichteingemalzten Stoffen, die die normale Filtration in einem Läuterbottich erschweren.
- Der Betrieb einer derartigen Filterpresse ist aber unter Produktionsbedingungen mit einer Reihe von Schwierigkeiten verbunden. Insbesondere müssen schwere Platten und Rahmen aus Gußeisen manuell zusammen- und auseinandergeschoben werden. Zudem ist ein bedeutender Zeitaufwand für die Reinigung der Rahmenhohlräume sowie das Auswechseln der großen Anzahl von Filtertüchern notwendig.
- Es ist weiterhin eine Filterpresse bekannt, in der diese Vorgänge mechanisiert sind (s. Tschernobylskij I.I. u. a. Maschiny i apparaty chimitscheskich proiswodstw, "Maschinostrojenije", Moskau, 1975, S. 44-46). Die genannte Filterpresse enthält ein Gerüst mit horizontalen Führungen. An den oberen Enden der Führungen ist eine unbewegliche Anschlagplatte horizontal angeordnet. An denselben Führungen ist eine bewegliche und mit einem Antrieb für die Hin- und Herbewegung verbundene Preßplatte horizontal angeordnet. Zwischen der Anschlag- und Preßplatte sind auf den Führungen Filterplatten horizontal übereinander angeordnet. Jede Filterplatte weist vertikale Ränder und eine an den unteren Stirnseiten der Ränder befestigte Trennwand auf. An den oberen Stirnseiten der Ränder ist ein Sieb montiert. Damit wird durch die genannten Ränder, die horizontale Trennwand und das Sieb ein Innenhohlraum in der Filterplatte gebildet. Zwischen den Filterplatten werden an den vertikalen Führungen Rahmen horizontal angeordnet. Zwischen den Rahmen und Platten wird ein endloses Filterband in Zickzackanordnung hindurch gelegt. Jede Schleife des Filterbandes umschlingt den Rahmen mit der oben an ihn angrenzenden Filterplatte. Das endlose Filterband ist mit einem Schrittantrieb verbunden und durch eine Reinigungskammer hindurchgeführt. Mit den Rahmenhohlräumen ist ein Zulaufkollektor für Maische verbunden. Mit den Hohlräumen der Filterplatten ist ein Ablaufkollektor für die Würze verbunden. Die Filterpresse weist auch Vorrichtungen zum Zu- und Ablauf des Anschwänzwassers auf. Diese Vorrichtungen umfassen einen Satz von Ventilen, die die Maischezuführung absperren sowie den Zugang in die Rahmenhohlräume für das Anschwänzwasser öffnen. Das Anschwänzwasser, welches aus dem Treber ausgewaschenes Extrakt enthält, läuft aus den Hohlräumen der Filterplatten über den Ablaufkollektor für die Würze aus. Im oberen Teil jedes Rahmens ist eine biegsame Trennwand, welche zur Verdichtung des Filterkuchens dient, angeordnet.
- Die Vorteile der beschriebenen Filterpresse bestehen im folgenden. Zum Auseinander- oder Zusammenschieben der Platten und Rahmen ist es lediglich erforderlich, den Antrieb für die Hin- und Herbewegung einzuschalten. Zweitens erfolgt das Auswechseln des Filterstoffes sowie das Entfernen des Filterkuchens durch einfaches Verschieben des endlosen Filterbandes beim Auslösen des Antriebes für die Schrittbewegung. Drittens fällt der Filterkuchen aus den Rahmenhohlräumen unter Einwirkung seines eigenen Gewichtes heraus, da die Rahmen horizontal angeordnet sind. Alle oben genannten Faktoren gewährleisten eine relativ hohe Leistung einer derartigen Filterpresse. Trotzdem ist bei der praktischen Anwendung in Bierbrauereien eine Reihe von Schwierigkeiten aufgetreten. So wurde festgestellt, daß das Anschwänzwasser in der ersten Stufe der Aussüßung die Treberschicht örtlich auswäscht. Weiterhin fließt das gesamte Anschwänzwasser nur durch die Auswaschzonen, wobei der Extrakt aus der Grundmasse der Schichten nicht ausgewaschen wird. Es wurde auch festgestellt, daß beim Abpressen des Trebers durch die Trennwand in die Würze eine große Menge von Schwebeteilchen gelangt.
- Versuche, diese Nachteile durch die Begrenzung der Leistung oder Vergrößerung der Abmessungen zu beseitigen, waren oft erfolglos. Demzufolge sind die beschriebenen Filterpressen für die Bierherstellung nicht geeignet.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Trennung von Würze vom Treber, insbesondere eine Filterpresse zur Maischeläuterung zu schaffen, in der die bauliche Gestaltung der Filterplatten und die Anordnung des endlosen Filterbandes ein Auswaschen der Treberschicht bei der Aussüßung verhindern, sowie eine Erhöhung der Leistung und der Extraktausbeute ohne Vergrößerung der Ausmessungen gewährleistet wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- a) jede Filterplatte zusätzlich ein Sieb aufweist, welches auf den unteren Stirnseiten der Ränder montiert ist,
- b) eine horizontale Trennwand jeder Filterplatte an den Rändern zwischen den Sieben derart montiert ist, daß sie den Hohlraum dieser Filterplatte in einen oberen und einen unteren Hohlraum aufteilt,
- c) der obere und untere Hohlraum jeder Filterplatte mit einem Ablaufkollektor für die Würze verbunden ist,
- d) das endlose Filterband jede Filterplatte sowohl von oben als auch von unten umschlingt,
- e) die Ränder jeder Filterplatte mit Kanälen ausgestattet sind, die den unteren Hohlraum und den oberen Hohlraum mit Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser verbinden.
- Durch die erfindungsgemäßen Merkmale wird die Filtrierung und der Würzeablauf sowohl durch das untere als auch das obere Sieb jeder Filterplatte ermöglicht, wodurch eine doppelte Leistung der Filterpresse im Vergleich mit bekannten Filterpressen ohne Vergrößerung der Ausmessungen erreicht wird. Ein örtliches Auswaschen der Treberschichten ist dabei ausgeschlossen, da das Anschwänzwasser in die Hohlräume der Filterplatten eingeleitet und durch die Siebe über die gesamte Oberfläche jeder Treberschicht gleichmäßig verteilt wird. Dadurch wird auch ein vollständiges Auswaschen des Extraktes aus dem Treber erreicht. Die Intensivierung des Aussüßungsvorganges ermöglicht es, die Abpressung des Trebers auszuschließen, was bisher eine Trübung der Würze verursacht hat.
- Am erfolgreichsten kann die Erfindung bei der Bierherstellung verwendet werden.
- Bei der oben genannten Anordnung des endlosen Filterbandes wird das einfachste Auseinanderschieben der Filterplatten und der Rahmen in einer Ausführungsform der Filterpresse erreicht, bei der Rahmen und Filterplatten an der Anschlagplatte aufgehängt und durch Stangen verbunden sind, die sich von den oberen zu den unteren Enden stufenweise erweitern und in Durchgangsöffnungen der Rahmen und Filterplatten eingesteckt sind.
- Zur Herabsetzung des Gewichtes sowie des Metallverbrauches bei der Herstellung der Filterpresse ist es zweckmäßig, die Rahmen und die Filterplatten mit Konsolen auszuführen, welche Durchgangsöffnungen für die Stangen aufweisen.
- Um den Auswaschvorgang des Trebers zu verbessern, ist es zweckmäßig, die Filterpresse mit zwei Ablaufkollektoren auszustatten, die jeweils mit oberen und unteren Hohlräumen der Filterplatten sowie mit den Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser verbunden sind. Dadurch wird es möglich, das Anschwänzwasser sowohl von oben als auch von unten der Treberschicht zuzuführen.
- Die besten Ergebnisse bei der Aussüßung des Trebers werden in einer Ausführungsform der Filterpresse erzielt, in der im unteren Hohlraum jeder Filterplatte an der horizontalen Trennwand vertikale Platten befestigt sind, die zusammen mit dem Sieb, der horizontalen Trennwand und den Rändern einen Labyrinthkanal bilden. Dadurch wird das Druck- und Geschwindigkeitsfeld des Anschwänzwassers über der gesamten Oberfläche jeder Treberschicht ausgeglichen.
- Zur Vermeidung des Durchbiegens des Siebes und des Bruches des endlosen Filterbandes ist es zweckmäßig, in jedem Hohlraum jeder Filterplatte an der horizontalen Trennwand vertikale Ständer zu befestigen, an denen sich das Sieb stützt. Die genannten baulichen Besonderheiten der Filterpresse gewährleisten gleiche Filtrationsbedingungen in den verschiedenen Abschnitten jedes Siebes.
- Um die Leistungsreserven der Filterpresse maximal auszunutzen, ist es zweckmäßig, daß die Anschlag- und die Preßplatte vertikale Ränder aufweisen, welche den an sie angrenzenden Rahmen zugekehrt sind und Hohlräume begrenzen, wobei in den genannten Rändern Kanäle zum Ablauf der Würze sowie zum Zu- und Ablauf des Anschwänzwassers angeordnet und an den Stirnseiten dieser Ränder Siebe befestigt sind. Dadurch wird auch die Aussüßung des Trebers im oberen und unteren Rahmen der Filterpresse verbessert.
- Um den Leistungsregelbereich der Filterpresse wesentlich zu erweitern, ist es erforderlich, zwischen den gemeinsamen Anschlag- und Preßplatten mindestens zwei vertikale Pakete aus Filterplatten und Rahmen aufzustellen. Dadurch wird es möglich, die Leistung der Filterpresse um ein Mehrfaches zu erhöhen oder zu verringern, ohne die Filterpresse auswechseln zu müssen. Zur Änderung der Leistung ist es erforderlich, eine entsprechende Anzahl der vertikalen Pakete aus Filterplatten und Rahmen aufzustellen.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand von konkreten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 schematisch eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Filterpresse zur Maischeläuterung,
- Fig. 2 einen Teil eines vertikalen Paketes aus Filterplatten und Rahmen in zusammengeschobener Stellung im Vertikalschnitt,
- Fig. 3 einen Teil des vertikalen Paketes aus Filterplatten und Rahmen, die miteinander durch abgestufte Stangen erfindungsgemäß verbunden sind, im Vertikalschnitt,
- Fig. 4 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filterpresse mit zwei Ablaufkollektoren für die Würze,
- Fig. 5 eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Filterplatte mit einem Labyrinthkanal im unteren Teil des Hohlraumes, im Vertikalschnitt,
- Fig. 6 eine Ausführungsform der Filterplatte in einem Schnitt in der Ebene VI-VI der Fig. 5,
- Fig. 7 eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Filterplatte mit Vertikalständern im oberen Hohlraum, im Vertikalschnitt,
- Fig. 8 eine Ausführungsform der Filterplatte in einem Schnitt in der Ebene VIII-VIII der Fig. 7,
- Fig. 9 den oberen Teil des Paketes aus Filterplatten und Filterrahmen in auseinandergeschobener Stellung einschließlich der vertikale Ränder aufweisenden Anschlagplatte, im Vertikalschnitt,
- Fig. 10 den unteren Teil des vertikalen Paketes aus Filterplatten und Filterrahmen in auseinandergeschobener Stellung einschließlich der vertikale Ränder aufweisenden Preßplatte, im Vertikalschnitt,
- Fig. 11 schematisch eine erfindungsgemäße Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filterpresse mit zwei vertikalen Paketen aus Filterplatten und Rahmen,
- Fig. 12 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filterpresse in einem Schnitt in der Ebene XII-XII der Fig. 11.
- Die erfindungsgemäße Filterpresse zur Maischeläuterung enthält ein Gerüst 1 (siehe Fig. 1), an dem vertikale Führungen 2 montiert sind. An den oberen Enden der vertikalen Führungen 2 ist eine unbewegliche Anschlagplatte 3 horizontal befestigt. Unter dieser ist eine bewegliche Preßplatte 4 an den Führungen 2 angeordnet. Die Preßplatte 4 ist horizontal und an den Führungen 2 vertikal verschiebbar angeordnet. Auf dem Gerüst 1 ist ein Antrieb 5 für die Hin- und Herbewegung montiert. Der Antrieb 5 ist mit der Preßplatte 4 verbunden. Der Antrieb 5 kann verschiedene Ausführungsformen aufweisen (Kraftzylinder, Zahnstangentrieb usw.). Es wird die erfindungsgemäße Filterpresse im folgenden mit einem Hebel-Schraubenantrieb 5 beschrieben. Ein derartiger Antrieb 5 enthält einen Elektromotor 6, dessen Ausgangswelle mit einer Bewegungsschraube 7 verbunden ist, welche ein Links- und ein Rechtsgewinde aufweist.
- In Verzahnung mit der Bewegungsschraube 7 stehen Schloßmuttern 8 und 9. An jeder Schloßmutter 8 und 9 sind jeweils Hebel 10, 11 und 12, 13 gelenkig befestigt. Die Hebel 11 und 13 sind an dem Gerüst 1 und die Hebel 10 und 12 an der Preßplatte 4 gelenkig befestigt. Somit bilden die Hebel 10, 11, 12 und 13 ein Parallelogramm, in dessen Diagonale die Bewegungsschraube 7 angeordnet ist.
- Zwischen der Anschlagplatte 3 und der Preßplatte 4 sind Filterplatten 14 horizontal angeordnet. Die Filterplatten 14 sind an den Führungen 2 übereinander vertikal verschiebbar angeordnet. Jede Filterplatte 14 weist vertikale Ränder 15 auf, die ihren Umfang begrenzen. An den oberen Stirnseiten der Ränder 15 ist ein erstes Sieb 16 befestigt. An den unteren Stirnseiten der Ränder 15 ist erfindungsgemäß ein zweites Sieb 17 befestigt. Zwischen dem ersten Sieb 16 und dem zweiten Sieb 17 ist eine horizontale Trennwand 18 an den vertikalen Rändern 15 befestigt. Die horizontale Trennwand 18 unterteilt den inneren Hohlraum der Filterplatte 14 in einen oberen Hohlraum 19 und einen unteren Hohlraum 20.
- An den vertikalen Führungen 2 zwischen den Filterplatten 14 sind Rahmen 21 angeordnet. Zwischen den Rahmen 21 und den Filterplatten 14 ist ein endloses, im Zickzack verlegtes Filterband 22 angeordnet. Horizontale Schleifen des Filterbandes 22 umschlingen jede Filterplatte 14, sowohl von oben als auch von unten. Das Filterband 22 stützt sich auf horizontale Rollen 23, die am Gerüst 1 befestigt sind, ab. Das endlose Filterband 22 läuft durch eine Regeneratorkammer 25. Die Regeneratorkammer 25 ist für die kontinuierliche Reinigung und die Wäsche des Filterbandes 22 bestimmt. Unter den Rollen 23 ist eine Aufnahmemulde 26 sowie ein Förderer 27 zum Abführen des Filterkuchens montiert.
- Vor dem Eingang in die Regeneratorkammer 25 bildet das Filterband 22 mit Hilfe eines Paares miteinander verbundener Rollen 28 und 29 sowie mit Hilfe von Tragrollen 30, 31 und 32 vertikale Kompensationsschleifen. An dem Rollenpaar 28 und 29 ist ein Gewicht 33 aufgehängt, welches eine konstante Spannung des Filterbandes 22 gewährleistet.
- Das endlose Filterband 22 kann aus verschiedenen gewebten Stoffen, aus einem Drahtnetz und aus porösen, nicht gewebten Kunststoffen ausgeführt werden. Vorzugsweise werden aber zur Herstellung des Filterbandes 22 gewebte Kunststoffe verwendet.
- Die Filterpresse enthält einen mit den Hohlräumen der Rahmen 21 verbundenen Zulaufkollektor 34 für die Maische. Gemäß der Erfindung ist mit dem oberen und unteren Hohlräumen 19 und 20 jeder Filterplatte 14 ein Ablaufkollektor 35 für die Würze verbunden. Die Filterpresse enthält auch Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser. Zum Zuführen des Anschwänzwassers ist ein mit den unteren Hohlräumen 20 der Filterplatten 14 verbundener Kollektor 36 bestimmt.
- Zum Abführen des Anschwänzwassers dient der Ablaufkollektor 35 für die Würze. In den Rändern 15 der Filterplatten 14 sind mit den oben erwähnten Kollektoren 35 und 36 verbundene Kanäle angeordnet.
- In dieser Ausführungsform der Filterpresse werden die unteren Hohlräume 20 der Filterplatten 14 mit dem Ablaufkollektor 35 für die Würze über Stutzen 37 mit Ventilen 38 verbunden.
- Der Aufbau der Filterplatten 14 und der Rahmen 21 ist in der Fig. 2 der beiliegenden Zeichnungen ausführlich gezeigt. Jeder Rahmen 21 enthält Gummidichtungen 39, die an dessen oberer und unterer Stirnseite befestigt sind. Um die erforderliche Steifigkeit bei einem minimalen Gewicht der Filterpresse zu gewährleisten, ist der vertikale Rande 15 jeder Filterplatte 14 hohl ausgeführt. Darüber hinaus ist auch der Rahmen 21 hohl ausgeführt.
- An der Preßplatte 3 (s. Fig. 3) werden der angrenzende Rahmen 21 und die Filterplatte 14 erfindungsgemäß mit Hilfe von Stangen 40 aufgehängt.
- Jede Stange 40 erweitert sich stufenweise vom oberen zum unteren Ende. Zwar können die Stangen 40 in den Durchgangsöffnungen der Preßplatte 3, des Rahmens 21 und der Filterplatte 14 eingestellt werden. Es wird jedoch eine Ausführungsform bevorzugt, bei der der Rahmen 21 und die Filterplatte 14 Konsolen 41 und 42 mit Durchgangsöffnungen für die erwähnten Stangen 40 aufweisen. Der Durchmesser der Durchgangsöffnung in der Konsole 41 des Rahmens 21 ist größer als der Durchmesser des oberen Teiles 43 der Stange 40 und kleiner als der Durchmesser des mittleren Teiles 44 der gleichen Stange 40. Der Durchmesser der Durchgangsöffnung in der Konsole 42 der Filterplatte 14 ist größer als der Durchmesser des mittleren Teiles 44 der Stange 40 und kleiner als der untere Teil 45 der Stange 40. Der obere Teil 43 jeder Stange 40 weist ein Gewinde auf, auf die eine Mutter 6 über der Preßplatte 3 aufgeschraubt ist.
- Weiter unten liegende Rahmen 21 und Filterplatten 14 werden mit Hilfe von ähnlichen Stangen 40 auf die gleiche Weise aneinander aufgehängt.
- In Fig. 4 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Filterpresse mit zwei Ablaufkollektoren für die Würze dargestellt. Zur Vereinfachung ist nur ein Teil des vertikalen Paketes der Filterplatten 14 und des Rahmens 21 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Filterpresse einen Ablaufkollektor 47 und einen Ablaufkollektor 48 für die Würze. Der Kollektor 47 ist mit unteren Hohlräumen 20 der Filterplatte 14 und der Kollektor 48 mit oberen Hohlräumen 19 der Filterplatten 14 verbunden. Die Ablaufkollektoren 47 und 48 für die Würze sind mit Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser verbunden. Diese Ausführung der Filterpresse ermöglicht es, die Treberschichten sowohl von unten als auch von oben auszuwaschen. Bei dieser Ausführungsform könnte man auch ohne den Kollektor 36 auskommen.
- Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Filterplatte 14 sind in deren unterem Hohlraum 20 vertikale Platten 49 angeordnet. Die vertikalen Platten 49 sind an der horizontalen Trennwand 18 befestigt. Die Länge jeder vertikalen Platte 49 ist kleiner als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden vertikalen Rändern 15.
- Die vertikalen Platten 49 sind derart angeordnet, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Sie bilden zusammen mit dem Sieb 17 den vertikalen Rändern 15 und der Trennwand 18 einen Labyrinthkanal.
- Im oberen Hohlraum 19 jeder Filterplatte 14 (siehe Fig. 7 und 8) sind vertikale Ständer 50 angeordnet. Die vertikalen Ständer 50 sind an der horizontalen Trennwand 18 befestigt. Auf den oberen Stirnseiten der Ständer 50 stützt sich das Sieb 16 ab. Unter diesem Sieb 16 sind die Ständer 50 über die gesamte Oberfläche der horizontalen Trennwand 18 gleichmäßig verteilt.
- In den Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform der Filterpresse dargestellt, welche den Aussüßungsvorgang des Trebers im unteren und oberen Rahmen 21 zu intensivieren erlaubt.
- Wie aus Fig. 9 hervorgeht, weist die Anschlagplatte 3 dem an sie angrenzenden Rahmen 21 zugekehrte, vertikale Ränder 51 auf. An den Stirnseiten der Ränder 51 ist ein Sieb 52 befestigt. In den Rändern 51 der Anschlagplatte 3 sind Kanäle 53 zum Ablauf der Würze sowie zum Zu- und Ablauf des Anschwänzwassers angeordnet.
- In Fig. 11 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Filterpresse dargestellt, bei der die Leistung in breiten Grenzen regulierbar ist. Gemäß dieser Ausführungsform sind zwischen der Anschlagplatte 3 und der Preßplatte 4 mindestens zwei vertikale Pakete aus Filterplatten 24 und Rahmen 21 angeordnet. Die Anzahl von vertikalen Paketen kann unterschiedlich sein. Die Filterpresse weist trotzdem für alle vertikalen Pakete eine gemeinsame Anschlagplatte 3, eine gemeinsame Preßplatte 4, einen Antrieb 5 für die Hin- und Herbewegung und ein endloses Filterband 22 auf. Im übrigen ist die bauliche Gestaltung der Filterpresse ähnlich der oben beschriebenen.
- Wie aus Fig. 12 hervorgeht, weisen die Rahmen 21 jedes vertikalen Paketes Konsolen 57 auf. An den Konsolen 57 sind mit vertikalen Führungen 2 verbundene Rollen 58 horizontal angeordnet. Ähnliche Konsolen 57 und Rollen 58weisen auch die Filterplatten 14 jedes vertikalen Paketes auf.
- Die beschriebene Filterpresse arbeitet wie folgt: Wird der Elektromotor 6 (siehe Fig. 1) eingeschaltet, so wird die Bewegungsschraube 7 in Drehbewegung versetzt. Die Bewegungsschraube 7 verschiebt dadurch die Schloßmuttern 8 und 9 gegenläufig. Dabei drehen sich die gelenkigen Hebel 10, 11, 12 und 13 und heben die Preßplatte 4 an. Die Preßplatte 4 verschiebt die Rahmen 21 und die Filterplatten 14 entlang den vertikalen Führungen und preßt diese an die Anschlagplatte 3 an. Wenn das Paket aus Rahmen 21 und Filterplatten 14 zusammengeschoben ist, dichten die Gummidichtungen 39 (siehe Fig. 2) die Hohlräume der Rahmen 21 ab.
- Dem Kollektor 34 (siehe Fig. 1) wird dann Maische zugeführt. Aus dem Kollektor 34 gelangt die Maische in die Hohlräume der Rahmen 21. Nachdem die Hohlräume der Rahmen 21 voll gefüllt sind, steigt der Druck in diesen Räumen an und es beginnt die Abscheidung und intensive Filtrierung der Vorderwürze. Die von der Maische getrennte Vorderwürze läuft durch die horizontalen Abschnitte des Filterbandes 22 und des Siebes 16 und 17 hindurch. Durch die Siebe 16 gelangt die Würze in die oberen Hohlräume 19 und durch die Siebe 17 in die unteren Hohlräume 20 der Filterplatten 14. Aus den Hohlräumen 19 und 20 der Filterplatten 14 gelangt die Vorderwürze in den Kollektor 35 und wird aus der Filterpresse abgeführt. Dabei sind die Ventile 38 geöffnet.
- Im Laufe der Maischezuführung steigt die Dicke der Treberschichten an. Wenn die Hohlräume der Rahmen 21 vollständig mit Treber gefüllt sind, wird die Zuführung der Maische eingestellt. Dieser Zeitpunkt wird nach einer starken Drucksteigerung im Kollektor 34 bestimmt. Danach werden die Ventile 38 abgesperrt und über den Kollektor 36 in die Anschwänzwasser eingeleitet. Das Anschwänzwasser füllt die unteren Hohlräume 20 auf und gelangt durch die Maschen der Siebe 17 sowie über den an diese anliegenden horizontalen Abschnitt des Filterbandes 22 in die Hohlräume der Rahmen 21. Wenn das Anschwänzwasser durch in die Hohlräume der Rahmen 21 gefüllten Treber durchläuft, wird Extrakt ausgewaschen. Das den auswaschbaren Extrakt enthaltende Anschwänzwasser fließt durch das Filterband 22 und die Siebe 16 in die oberen Hohlräume 19 der Filterplatten 14. Aus den oberen Hohlräumen 19 gelangt das gereinigte Anschwänzwasser in den Kollektor 35 und wird aus der Filterpresse herausgeführt. Die Zuführung des Anschwänzwassers wird abgestellt, wenn die Konzentration des Extraktes 0,5 bis 1 Gew.-% nicht überschreitet. Es ist wünschenswert, danach dem Kollektor 36 Preßluft zuzuführen, die die Reste des Anschwänzwassers aus der Filterpresse verdrängt und den angeschwänzten Treber trocknet.
- Danach wird der Elektromotor 6 umgesteuert und eingeschaltet. Der Elektromotor 6 versetzt die Bewegungsschraube 7 in Drehbewegung, wodurch die Schloßmuttern 8 und 9 gegeneinander verschoben werden. Die Hebel 10, 11, 12 und 13 drehen sich und die Preßplatte 4 sinkt. Zusammen mit der Preßplatte 4 sinken auch die Filterplatten 14 und die Rahmen 21 ab. Dabei sinken die Rahmen 21 und die Filterplatten 14 bis zum Anschlag an die oberen Stirnseiten der mittleren Teile 44 und der unteren Teile 45 der Stangen 40, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Zusammen mit den Filterplatten 14 sinken auch die horizontalen Abschnitte des Filterbandes 22 (siehe Fig. 1). Damit werden die Hohlräume der Rahmen 21 vollständig von Treber befreit.
- Danach wird ein Antrieb 24 für eine Schrittbewegung eingeschaltet und das Filterband 22 um einen Schritt verschoben. Dabei fällt der ausgewaschene Treber in den Auffangtrog 26, aus dem er durch den Förderer 27 aus der Filterpresse entfernt wird.
- Beim Sinken und Heben der Filterplatten 14 und Rahmen 21 wird durch das frei aufgehängte Gewicht 33 eine konstante Spannung des Filterbandes 22 gewährleistet.
- Beim kontinuierlichen Betrieb der Filterpresse gelangt das Filterband 22 in die Regeneratorkammer 25, wo es von anhaftenden Treberresten gereinigt und ausgewaschen wird.
- Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform der Filterpresse arbeitet in den Hauptzügen genauso, wie es oben beschrieben wurde. Beim Zuführen der Maische gelangt jedoch die Vorderwürze aus den oberen Hohlräumen 19 der Filterplatten 14 in den Ablaufkollektor 48 und aus den unteren Hohlräumen 20 in den Ablaufkollektor 47 für die Würze. Die Aussüßung des Trebers bei dieser Ausführungsform kann auf zwei Wegen erfolgen. Insbesondere kann das heiße Anschwänzwasser den unteren Hohlräumen 20 der Filterplatten 14 durch den Kollektor 36 zugeführt werden. Dabei soll der Kollektor 47 abgesperrt werden. In dem Fall fließt das Anschwänzwasser durch die Treberschichten, wäscht das Extrakt aus und gelangt in die oberen Hohlräume 19. Aus den oberen Hohlräumen 19 läuft das Anschwänzwasser durch den Kollektor 48 aus.
- Das heiße Anschwänzwasser kann auch den oberen Hohlräumen 19 der Filterplatten 14 durch den Kollektor 48 zugeführt werden. Dabei soll der Kollektor 36 abgesperrt werden.
- Das Anschwänzwasser fließt durch den Treber von unten nach oben und läuft aus den unteren Hohlräumen 20 der Filterplatten 14 durch den Kollektor 47 aus.
- Selbstverständlich kann das Auswaschen des Trebers von unten und von oben abwechselnd erfolgen.
- Eine gleichmäßige Verteilung des Anschwänzwassers über die gesamte Oberfläche jeder Treberschicht wird dadurch erreicht, daß bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Filterplatte 14 im unteren Hohlraum 20 ein zusätzlicher hydraulischer Widerstand erzeugt wird. Als Widerstand dient der durch vertikale Trennwände 49 gebildete Labyrinthkanal.
- Beim Zuführen der Maische oder des Anschwänzwassers (was mit einer Drucksteigerung in den Hohlräumen der Rahmen 21 verbunden ist), stützen sich die Siebe 16 auf den Stirnflächen der vertikalen Ständer 50 (siehe Fig. 7 und 8) ab. Dabei verhindern die Ständer 50 die Durchbiegung der Siebe 16 und einen Bruch des Filterbandes 22.
- Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform der Filterpresse arbeitet in den Grundzügen wie es oben beschrieben wurde. Die Vorderwürze gelangt jedoch aus dem oberen Rahmen 21 nicht nur in den oberen Hohlraum 19 der Filterplatte 14, sondern auch in einen durch vertikale Ränder 51 und ein Sieb 52 begrenzten Hohlraum der Anschlagplatte 3. Aus diesem Hohlraum wird die Vorderwürze durch einen Kanal 53 abgeführt. Durch den gleichen Kanal wird das Anschwänzwasser bei der Aussüßung des Trebers zu- oder abgeführt, wodurch ein vollständigeres Auswaschen des Extraktes aus dem Treber im oberen Rahmen 21 erreicht wird.
- Bei dieser Ausführungsform der Filterpresse gelangt die Vorderwürze aus dem unteren Rahmen 21 nicht nur in den unteren Hohlraum 20 der Filterplatte 14, sondern auch in einen durch vertikale Ränder 54 und ein Sieb 55 begrenzten Hohlraum der Preßplatte 4. Aus diesem Hohlraum wird die Würze durch einen Kanal 56 abgeführt. Durch den gleichen Kanal 56 wird bei der Aussüßung Treber zugeführt oder abgeführt, wodurch ein vollständigeres Auswaschen des Extraktes aus dem Treber im unteren Rahmen 21 erreicht wird.
- Die in Fig. 11 dargestellte Ausführungsform arbeitet in den Grundzügen, wie es oben beschrieben wurde. Sie ermöglicht jedoch die Leistung der Filterpresse in breiten Grenzen zu regeln. Insbesondere kann in Abhängigkeit der Forderungen des Betriebes in der Filterpresse die jeweils erforderliche Anzahl der von vertikalen Paketen aus Filterplatten 14 und Rahmen 21 angeordnet werden.
- Obwohl als bevorzugtes Anwendungsgebiet der beschriebenen Filterpresse das Brauen von Bier genannt wurde, kann eine derartige Presse bei der Herstellung von Zucker, Hefen sowie in der chemischen Industrie mit Erfolg eingesetzt werden.
Claims (6)
1. Filterpresse zur Maischeläuterung, mit einem Gerüst mit senkrechten Führungen, einer ortsfesten Anschlagplatte, welche am oberen Ende der Führungen horizontal liegend montiert ist, einer Pressplatte, welche an den senkrechten Führungen vertikal verschiebbar angeordnet und mit einem Antrieb für die Hin- und Herbewegung verbunden ist, mit Filterplatten, die waagerecht an den senkrechten Führungen zwischen der Anschlag- und der Pressplatte übereinander angeordnet sind und senkrechte Ränder aufweisen, mit Sieben, welche an den oberen Stirnseiten montiert sind, horizontalen Trennwänden, die die Innenhohlräume der Filterplatten begrenzen, mit Rahmen, von denen jeder an den senkrechten Führungen zwischen den benachbarten Filterplatten angeordnet ist, einem endlosen zickzackverlaufenden Filterband, das zwischen den Rahmen und Filterplatten hindurchreicht, einem Antrieb für eine Schrittbewegung des Filterbandes, einem mit den Rahmenhohlräumen verbundenen Zulaufkollektor für die Maische, mindestens einem mit den Hohlräumen der Filterplatten verbundenen Ablaufkollektor für die Würze sowie Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser, dadurch gekennzeichnet, daß
a) jede Filterplatte (14) zusätzlich ein Sieb (17) aufweist, welches auf den unteren Stirnseiten der Ränder (15) montiert ist,
b) eine horizontale Trennwand (18) jeder Filterplatte (14) an den Rändern (15) zwischen den Sieben (16) und (17) derart montiert ist, daß sie den Hohlraum dieser Filterplatte (14) in einen oberen und einen unteren Hohlraum (19) und (20) aufteilt,
c) der obere und untere Hohlraum (19) und (20) jeder Filterplatte (14) mit einem Ablaufkollektor (35) für die Würze verbunden sind,
d) das endlose Filterband (22) jede Filterplatte (14) sowohl von oben als auch von unten umschlingt,
d) die Ränder (15) jeder Filterplatte (14) mit Kanälen ausgestattet sind, die den unteren Hohlraum (20) und den oberen Hohlraum (19) mit Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser verbinden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Ablaufkollektoren (47) und (48) für die Würze aufweist, die jeweils mit dem unteren und oberen Hohlraum (19) und (20) der Filterplatten (14) sowie mit Zu- und Ablaufvorrichtungen für das Anschwänzwasser verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Hohlraum (20) jeder Filterplatte (14) an der horizontalen Trennwand (18) vertikale Platten (49) befestigt sind, die zusammen mit dem Sieb (17), der horizontalen Trennwand (18 ) und den Rändern (15) einen Labyrinthkanal bilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Hohlraum (19) jeder Filterplatte (14) an der horizontalen Trennwand (18) vertikale Ständer (50) befestigt sind, auf denen sich das Sieb (16) abstützt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Preßplatte (3) bzw. (4) vertikale Ränder (51) bzw. (54) aufweist, welche dem an sie angrenzenden Rahmen (21) zugekehrt sind und die Hohlräume begrenzen, wobei die erwähnten Ränder (51) und (54) mit Kanälen (53) bzw. (58) für den Ablauf der Würze sowie für den Zu- und Ablauf des Anschwänzwassers ausgeführt sind und an den Stirnseiten der erwähnten Ränder ( 51) und (54) Siebe (52) bzw. (55) montiert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gemeinsamen Anschlag- (3) und Preßplatten (4) mindestens zwei Pakete aus Filterplatten (14) und Rahmen (21) angeordnet sind.
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