DE3043103C2 - Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz und Schaltungsanordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 sowie auf
eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Ein solches Verfahren ist aus der DE-OS 25 41 299 bekannt Die bei diesem Verfahren erzeugte Abstimmspannung wird einer Kapazitätsdiode in der Eingangsstufe des Empfängers zugeführt, in der die Frequenz des
Überlagerungsoszillators jeweils von der Kapazität der Kapazitätsdiode bestimmt wird. Ein bestimmtes Tastverhältnis des Abstimmsignals ergibt eine bestimmte
Abstimmspannung am Ausgang des Signalumsetzers, die dann aufgrund der Wirkung der Kapazitätsdiode
eine bestimmte Frequenz des Überlagerungsoszillators und damit eine bestimmte Abstimmung des Empfängers
hervorruft Durch Verändern des Tastverhältnisses des
Abstimmsignals kann der Empfänger auf beliebige
Empfangsfrequenzen abgestimmt werden.
Bei dem bekannten Verfahren ist der Abstimmspannung eine gewisse Restwelligkeit überlagert, und diese
Restwelligkeit wirkt sich an der Kapazitätsdiode als eine Kapazitätsänderung aus, die entsprechende
Schwankungen der Schwingungsfrequenz des Überlagerungsoszillators nach sich zieht Solche Frequenzschwankungen des Überlagerungsoszillators sind in
ίο manchen Anwendungsfällen unerwünscht da sie eine saubere und konstante Abstimmung des Empfängers auf
eine gewünschte Empfangsfrequenz sehr erschweren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung der eingangs
is geschilderten Art so auszugestalten, daß die der Eingangsstufe des Empfängers zugeführte Abstimmspannung keine Restwelligkeit aufweist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die mit einer Restwelligkeit behaftete
Abstimmspannung im Verlauf eines Abstimmvorgangs einerseits gespeichert und andererseits an die Eingangsstufe zum Zwecke der Abstimmung angelegt während
sie nach der Durchführung des Abstimmvorgangs vom Scheltungsausgang abgetrennt wird. Dies bedeutet daß
nach der Durchführung eines Abstimmvorgangs an der Eingangsstufe nicht mehr die welligkeitsbehaftete
Abstimnnspannung, sondern die gespeicherte Spannung wirksam wird. Diese Spannung ist eine reine Gleichspannung, die eine stabile und exakte Abstimmung der
Eingangsstufe auf die gewünschte Empfangsfrequenz ermöglicht
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielshalber erläutert Es zeigen:
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig.2 ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 enthaltenen Schaltvorrichtung,
F i g. 4 ein Ausführungsbeispiel des in F i g. 1 enthaltenen Signalumsetzers und
dargestelltes Abstimmsystem für einen Fernsehempfän
ger mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Die in F i g. I dargestellte Schaltungsanordnung ist bestimmt für die Verwendung im Abstimmteil eines
Fernsehempfängers; sie kann zum größten Teil in Form einer integrierten Schaltung hergestellt sein. Der
integrierbare Teil ist dabei von einer gestrichelten Linie 1 umgeben. Der integrierbare Teil ist durch drei
Kondensatoren Cl, Cl und C3 ergänzt die mit den
Anschlüssen 2,3 bzw. 5 verbunden sind.
Die Schaltungsanordnung von F i g. 1 weist einen Anschluß 5 für den Empfang eines Grob-Abstimmsignals und einen Anschluß 6 für den Empfang eines
Fein-Abstimmsignals auf. Die Abstimmsignale sind Signale, deren Tastverhältnis eine bestimmte Empfangsfrequenz repräsentiert Bei der Durchführung eines
Abstimmvorgangs ändert sich das Tastverhältnis des Grob-Abstimmsignals in relativ großen Schritten,
während sich das Tastverhältnis des Fein-Abstimmsignals in kleinen Schritten ändert Die Unterscheidung
zwischen dem Grob-Abstimmsignal und dem Fein-Abstimmsignal
kann auch dadurch vorgesehen werden, daß die Änderungsgeschwindigkeit des Grob-Abstimmsignals
größer als die Änderungsgeschwindigkeit des Fein-Abstimmsigna!s ist
Die Abstimmsignale werden Eingängen 7, 8 eines Signalumsetzers 9 zugeführt, der aus dem jeweils
anliegenden Eingangssignal eine Ahsiimmspannung am Ausgang 10 erzeugt Da, wie bereits erwähnt wurde, die
Eingangsspannung des Signalumsetzers ein Signal ist, dessen Tastverhältnis die gewünschte Empfangsfrequenz
kennzeichnet, bewirkt der Signalumsetzer 9 die Bildung des Gleichspannungsmittelwerts der Eingangsspannung, da dieser Gleichspannungsmittelwert dem
Tastverhältnis des eingangssignal proportional ist. Im
einfachsten Fall handelt es sich beim Signalumsetzer 9 um einen Tiefpaß, wobei der am Anschluß 2
angeschlossene Kondensator Cl ein Teil dieses Tiefpasses sein kann.
Die vom Signalumsetzer 9 erzeugte Abstimmspannung wird einer Schaltvorrichtung 11 zugeführt, die sie
in Abhängigkeit von einem ihrem Sieuereingang 12 zugeführten Steuersignal zu ihrem Ausgang 13 durchschaltet
oder nicht durchschaltet. Der Ausgang 13 der Schaltvorrichtung 11 ist mit dem Anschluß 3 und dem
Eingang 14 eines Spannungsfolgerverstärkers 15 verbunden, der als Impedanzwandler wirkt und den
Verstärkungsfaktor 1 hat. Der Ausgang 16 des Spannungsfolgerverstärkers 15 ist mit dem Schaltungsausgang
17 verbunden.
Die Schaltungsanordnung von F i g. 1 enthält auch eine Koinzidenzprüfschaltung 18, mit deren Hilfe
festgestellt werden kann, ob der Empfänger ein Fernsehsignal empfängt. Diese Koinzidenzprüfschaltung
18 ist so aufgebaut, wie in der DE-OS 25 59 860 beschrieben ist. Sie empfängt an einem Eingang 19
Synchronisierungsimpulse aus der Impulsabtrennstufe des Empfängers und an einem weiteren Eingang 20
Zeilenrücklaufimpulse aus der Zeilenendstufe. Die Koinzidenzprüfschaltung 18 nutzt die Tatsache aus, daß
nur bei Empfang echter Fernsehsignale die Synchronisierungsimpulse und die Zeilenrücklaufimpulse zeitlich
zusammenfallen. Im Falle dieser Koinzidenz gibt sie an ihrem Ausgang 21 Signale ab, die den am Anschluß 4
angeschlossenen Kondensator C3 aufladen. Sobald die Spannung am Kondensator C3 einen bestimmten Wert
überschreitet, spricht ein mit dem Ausgang 21 der Koinzidenzprüfschaltung 18 verbundener Schmitt-Trigger
22 an und gibt an seinem Ausgang 23 ein Signal mit hohem Wert ab.
Die Schaltungsanordnung von F i g. 1 enthält außerdem einen Schmitt-Trigger 24, der an einem Eingang 25
das Ausgangssignal eines üblichen S-Kurven- Diskriminators empfängt, der bei der Abstimmung des
Empfängers auf eine Empfangsfrequenz ein Signal mit einem vorbestimmten Sollwert abgibt Am anderen
Eingang 26 des Schmitt-Triggers 24 liegt ein Bezugssignal, dessen Wert gleich dem vom Diskriminator
abgegebenen Sollwert ist. Der Schmitt-Trigger 24 schaltet sein Ausgangssignal vom niedrigen Wert auf
den hohen Wert um, wenn das Ausgangssignal des S-Kurven-Diskriminators einen ersten, größeren Abstand
vom Sollwert hat, und er schaltet sein Ausgangssignal wieder auf den niedrigen Signalwert zurück, wenn
das Diskriminatorausgangssignal einen zweiten, kleineren Abstand vom Sollwert hat.
Die dem Schmitt-Trigger 24 zugeführten Eingangssienale werden auch einer kurz als AFC-Schaltung 28
bezeichneten Frequenzregelschaltung zugeführt, die am Ausgang 29 ein Signal abgibt, das der Abweichung des
Diskriminatorausgangssignals vom Sollwert proportional ist Diese AFC-Schaltung kann so aufgebaut sein, wie
in der DE-PS 24 24 613 beschrieben ist Sie erzeugt einen der Regelabweichung proportionalen Regelstrom.
Die AFC-Schaltung 28 weist auch einen Steuereingang 30 auf, der den Schaltungsausgang sperrt
wenn das ihm zugeführte Signal einen hohen Wert hat
ίο Wie aus F i g. 1 zu erkennen ist ist dei Ausgang 29 der
AFC-Schaltung 28 mit dem Eingang 14 des Spannungsfolgerverstärkers
15 verbunden. An diesen Spannungsfolgerverstärker 15 gelangt somit die von der Schaltvorrichtung 11 abgegebene und am Kondensator
C2 gespeicherte Spannung, die vom Ausgangsstrom
der AFC-Schaltung 28 verändert werden kann.
Der Ausgang 27 des Schmitt-Triggers 24 ist mit einem Eingang eines UND-Glieds 31 verbunden, dessen
Ausgang mit einem Eingang eines ODER-Glieds 32 verbunden ist. Der Ausgang des ODER-Glieds führt zu
einem Ausgangsanschluß 33. Die Schaltungsanordnung von Fig. ! enthält eine Negatorstufe 34, die ein einem
Eingangsanschluß 35 zugeführtes Signal negiert Das dem Eingangsanschluß 35 zugeführte Signal wird in
nichtnegierter Form auch dem zweiten Eingang des UND-Glieds 31 zugeführt. Das Ausgangssignal der
Negatorstufe 34 wird dem Eingang 36 einer Verknüpfungsstufe 37 zugeführt, die eine UND-Schaltung 38 mit
zwei Eingängen aufweist. Ein Eingang des UND-Glieds 38 bildet den Eingang 36 der Verknüpfungsstufe 37, und
der andere Eingang ist mit dem Ausgang 23 des Schmitt-Triggers 22 verbunden. Der Ausgang 39 der
Verknüpfungsstufe 37 ist mit dem Steuereingang 12 der Schaltvorrichtung 11 verbunden, und außerdem führt er
zu einem Negator 40, dessen Ausgang mit dem Steuereingang 30 der AFC-Schaltung 28 verbunden ist.
Ein weiterer Ausgang 41 der Verkniipfungsstufe ist mit
dem zweiten Eingang des ODER-Glieds 32 verbunden.
Die in F i g. 1 dargestellte Schaltungsanordnung ist dazu bestimmt, mit einer Steuerschaltung zusammenzuarbeiten,
wie das Blockschaltbild von F i g. 2 zeigt. Diese Steuerschaltung liefert an die Anschlüsse 5 und 6 die
erwähnten Grob- bzw. Fein-Abstimmsignale, und außerdem führt sie dem Anschluß 35 ein Signal zu, das
anzeigt, daß ein Abstimmvorgang vorgenommen werden soll; die Steuerschaltung empfängt vom
Anschluß 33 aus der hier dargestellten Schaltungsanordnung ein Signal, das sie über die Durchführung und den
Ablauf des Abstimmvorgangs informiert. Das dem
so Anschluß 35 zugeführte Signal aus der Steuerschaltung wird beispielsweise dadurch ausgelöst, daß die Bedienungsperson
des Empfängers eine Suchlauftaste betätigt. Bei Betätigung einer solchen Suchlauftaste legt die
Steuerschaltung an den Anschluß 35 ein Signal mit hohem Wert an. Ein solches Signal mit hohem Wert
wird an den Anschluß 35 auch dann angelegt, wenn die Bedienungsperson den Empfänger von einer Empfangsstation
auf eine andere umschaltet, indem sie eine entsprechende Stationstaste betätigt. Im Falle des
Suchlaufbetriebs bleibt der hohe Signalwert am Anschluß 35 solange bestehen, bis eine Abstimmung auf
einen Sender erfolgt ist, während der hohe Signalwert im Falle des Stationswechsels lediglich für eine
vorbestimmte Zeitdauer vorhanden ist. Weitere Einzelheiten ergeben sich noch aus der nachfolgenden
genauen Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltungsanordnung von Fig. 1. Im zuerst genannten Fall wirkt
die Steuerschaltung praktisch als Zeitsteuervorrichtung,
die für eine vorbestimmte Dauer ein einen Abstimmvorgang kennzeichnendes Signal abgibt, während sie im
zweiten Fall als Steuerschaltung wirkt, die das Tastverhältnis des Abstimmsignals in einem den
Empfangsfrequenzbereich repräsentierenden Bereich verändert und dabei das den Abstimmvorgang kennzeichnende Signal abgibt. Eine solche Steuerschaltung
kann beispielsweise als integrierte Halbleiterschaltung ausgeführt sein.
Für die Beschreibung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung von F i g. 1 sei angenommen, daß
die Bedienungsperson einen Suchlaufvorgang durchführen will, in dessen Verlauf der Überlagerungsoszillator
in der Eingangsstufe des Empfängers über einen bestimmten Empfangsbereich durchgestimmt wird. Bei
diesem Durchstimmvörgang kann die Bedienungsperson erkennen, welche Stationen in dem jeweiligen
Durchstimmbereich vom Empfänger empfangen werden können.
Nach Drücken einer Suchlauftaste legt die Steuerschaltung an den Anschluß 35 ein Signal mit hohem
Wert an. Gleichzeitig beginnt sie, dem Anschluß 5 das Grob-Abstimmsignal zuzuführen, das, wie bereits
erwähnt wurde, ein Impulssignal ist, dessen Tastverhältnis schrittweise verändert wird. Der Signalumsetzer 9
erzeugt aus dem Grob-Abstimmsignal eine Abstimmspannung, die im Verlauf der Durchstimmung schrittweise höhere Werte annimmt und die eine gewisse
Welligkeit aufweist.
Das am Anschluß 35 anliegende Signal mit hohem Wert wird in der Negatorstufe 34 negiert, so daß am
Eingang 36 der Verknüpfungsstufe 37 ein Signal mit niedrigem Wert anliegt. Das UND-Glied 38 gibt daher
ebenfalls ein Signal mit niedrigem Wert ab. Die Schaltvorrichtung 11 empfängt an ihrem Eingang 12
dieses Signal mit niedrigem Wert, und sie ist so ausgebildet, daß sie die ihrem Eingang zugeführte
Analogspannung zum Ausgang 13 durchschaltet, wenn an ihrem Steuereingang 12 ein niedriger Signalwert
vorhanden ist.
Ein Beispiel dafür, wie die Schaltvorrichtung 11 aufgebaut sein kann, zeigt F i g. 3. Die Schaltvorrichtung
11 enthält einen Spannungsfolgerverstärker 41, der lediglich als Impedanzwandler wirkt und den Verstärkungsfaktor 1 hat. Mit dem Ausgang des Spannungsfol-
gerverstärkers 41 ist ein Feldeffekttransistor 42 verbunden, der die Ausgangsspannung des Spannungsfolgerverstärkers 41 zum Ausgang 13 der Schaltvorrichtung 11 durchschaltet, wenn an seiner mit dem
Steuereingang 12 verbundenen Gate-Elektrode ein Signal mit niedrigem Wert anliegt Wenn am Steuereingang 12 und somit an der Gate-Elektrode 42 ein Signa!
mit hohem Wert anliegt, wird der Ausgang des Spannungsfolgerverstärkers 41 vom Ausgang 13 der
Schaltvorrichtung 11 abgetrennt
Infolge des niedrigen Signalwerts am Eingang 12 der
Schaltvorrichtung 11 gelangt die Abstimmspannung aus
dem Signalumsetzer 9 zum Eingang 14 des Spannungsfolgerverstärkers 15 und zu dem mit dem Anschluß 3
verbundenen Kondensator C 2. Der Spannungsfolger- eo
verstärker 15 führt die seinem Eingang 14 zugeführte Spannung mit unverändertem Wert seinem Aasgang 16
und somit auch dem Schaltungseingang 17 zu. Am Kondensator CI ist daher stets genau die Spannung
gespeichert, die am Schaltungsausgang 17 vorhanden ist Von der Funktionsweise aus betrachtet verhält sich
der Kondensator CI so, als sei er unmittelbar am
Schaltungsausgang 17 angeschlossen. Mit dem Schaltungsausgang 17 ist eine Kapazitätsdiode in der
Eingangsstufe des Empfängers verbunden, deren Kapazität die Schwingungsfrequenz des Überlagerungsoszillators bestimmt. Mit Hilfe der Spannung am Schaltungsausgang 17 kann daher festgelegt werden, auf welche
Frequenz der Empfänger abgestimmt ist.
Das Signal am Ausgang 39 der Verknüpfungsstufe 37
wird vom Negator 40 negiert, so daß es am Steuereingang 30 der AFC-Schaltung 28 als Signal mit
hohem Wert erscheint. Dieser hohe Signalwert am Steuereingang 30 macht die AFC-Schaltung 28 unwirksam. Dies kann dadurch erreicht werden, daß wie im Fall
der Schaltvorrichtung U das Ausgangssignal der AFC-Schaltung über einen Feldeffekttransistor dem
Ausgang 29 zugeführt wird, wobei dieser Feldeffekttransistor gesperrt ist, wenn seiner mit dem Steuereingang 30 verbundenen Gate-Elektrode ein Signal mit
hohem Wert zugeführt wird.
Da die AFC-Schaltung 28 unwirksam ist, gelangt zum Schaltungsausgang 17 ausschließlich die vom Signalumsetzer 9 erzeugte Abstimmspannung, die gleichzeitig
auch im Kondensator Cl gespeichert wird.
Wenn nun das Tastverhältnis des an den Anschluß 5 angelegten Grob-Abstimmsignals schrittweise vergrößert wird, steigt auch die vom Signalumsetzer 9
abgegebene Abstimmspannung, die am Schaltungsausgang 17 erscheint, schrittweise an. Dies führt zur
gewünschten Durchstimmung des Empfängers in einem gewünschten Frequenzbereich. Wenn nun eine von
einem Fernsehsender abgestrahlte Sendefrequenz empfangen wird, zeigt dies der Diskriminator des Empfängers dadurch an, daß er in bekannter Weise das
S-förmige Ausgangssignal abgibt. Der Schmitt-Trigger 24. der das Ausgangssignal des Diskriminators am
Eingang 25 empfängt, schaltet das Signal an seinem Ausgang 27 auf einen hohen Signalwert um, wenn der
Wert des an seinem Eingang 25 anliegenden Signals einen ersten vorbestimmten Abstand vom Wert des
seinem Eingang 26 zugeführten Bezugssignals hat Dieser Zustand tritt ein, wenn sich der Abstimmpunkt
des Empfängers der exakten Abstimmung auf den Sender nähert jedoch noch relativ weit vom exakten
Abstimmpunkt entfernt liegt. Da, wie bereits erläutert wurde, während des Suchlaufbetriebs am Anschluß 35
ein Signal mit hohem Wert anliegt, und nun auch am Ausgang 27 des Schmitt-Triggers 24 ein Signal mit
hohem Wert vorhanden ist erzeugt das UND-Glied 31 an seinem Ausgang ebenfalls ein Signal mit hohem
Wert, das über das ODER-Glied 32 zum Anschluß 33 gelangt Die mit dem Anschluß 33 verbundene
integrierte Schaltung TMS 3756 erkennt dieses Signal mit hohem Signalwert und sie schaltet daraufhin Λακ
Grob-Abstimmsignal am Anschluß 5 ab und legt dafür an den Anschluß 6 das Fein-Abstimmsignal an.
Der Abstimmvorgang wird nun unter der Steuerung durch das Fein-Abstimmsignal am Anschluß 6 fortgesetzt, wobei die Abstimmgeschwindigkeit nun kleiner
als zuvor ist Das Ausgangssignal des Diskriminators am Eingang 25 des Schmitt-Triggers 24 nähert sich bei der
weiteren Abstimmung dem Sollwert, der gleich dem am Eingang 26 anliegenden Bezugssignalwert ist Sobald
der Wert des Diskriminatorsignals einen zweiten vorbestimmten Abstand vom Bezugssignalwert hat der
kleiner als der zuerst erwähnte vorbestimmte Wert ist
schaltet der Schmitt-Trigger 24 sein Aasgangssignal am Aasgang 27 wieder auf den niedrigen Signalwert um.
Der niedrige Signalwert am Aasgang 27 des Schmht-Triggers 24 fährt dazu, daß auch am Anschluß
33 ein Signal mit niedrigem Wert auftritt. Die Steuerschaltung erkennt diesen niedrigen Signalwert;
sie reagiert darauf in der Weise, daß das Fein-Abstimmsignal am Anschluß 6 nicht mehr verändert wird und daß
das an den Anschluß 35 angelegte Signal auf einen niedrigen Wert umgeschaltet wird. Der Empfänger ist
jetzt auf eine Frequenz abgestimmt, die bereits recht nahe bei der Frequenz des empfangenen Senders liegt.
Das Signal mit niedrigem Wert am Anschluß 35 wird in der Negatorstufe 34 negiert, so daß am Eingang 36
der Verknüpfungsstufe 37 ein Signal mit hohem Wert anliegt. Wenn es sich bei dem vom Empfänger
empfangenen Hochfrequenzsignal tatsächlich um ein Fernsehsignal handelt, wird dies von der Koinzidenzprüfschaltung
18 erkannt, so daß der Schmitt-Trigger 22 anspricht und an seinem Ausgang 23 ein Signal mit
hohem Signalwert abgibt. Das UND-Glied 38 in der Verknüpfungsstufe 37 empfängt daher an beiden
Eingängen ein Signal mit hohem Wert, so daß an den Ausgängen 39 und 41 der Verknüpfungsstufe 37
ebenfalls Signale mit hohem Wert erscheinen. Das Signal am Ausgang 39 gelangt als Steuersignal zum
Steuereingang 12 der Schaltvorrichtung 11, in der es die Sperrung des in dieser Schaltvorrichtung 11 vorhandenen
Feldeffekttransistors 42 bewirkt. Zum Schaltungsausgang 17 gelangt daher nicht mehr die vom
Signalumsetzer 9 erzeugte Abstimmspannung, sondern die am Kondensator C2 gespeicherte Spannung, die
den gleichen Wert wie die Abstimmspannung hat, jedoch nicht deren Welligkeit aufweist.
Das Signal am Ausgang 39 wird im Negator 40 negiert, so daß am Steuereingang 30 der AFC-Schaltung
28 ein Signal mit niedrigem Wert auftritt. Der von der AFC-Schaltung 28 abgegebene Regelstrom verändert
daher die am Kondensator C2 gespeicherte Spannung, so daß am Schaltungsausgang 17 eine Abstimmspannung
erscheint, die den Empfänger genau auf die gewünschte Frequenz abstimmt Der Spannungsfolgerverstärker
15 hat keinen Einfluß auf die Größe der am Schaltungsausgang 17 abgegebenen Spannung, da sein
Verstärkungsfaktor den Wert 1 hat. Sein Zweck besteht lediglich darin, dem Schaltungsausgang 17 die Abstimmspannung
niederohmig zuzuführen und aufgrund seines hohen Eingangswiderstandes die Entladung des Kondensators
C 2 zu verhindern.
Sollte es sich bei dem vom Empfänger empfangenen Hochfrequenzsignal nicht um ein Fernsehsignal handeln,
dann kann dies von der Koinzidenzprüfschaltung 18 festgestellt werden. Die Koinzidenzprüfschaltung 18
gibt in diesem Fall kein Signal ab, das den Kondensator C3 aufladen kann, so daß der Schmitt-Trigger 22 nicht
anspricht und an seinem Ausgang 23 kein Signal mit hohem Signaiwert abgibt Dss Fehler, eines Signals mit
hohem Wert am Ausgang 23 des Schmitt-Triggers 22 führt dazu, daß an den Ausgängen 39 und 41 der
Verknüpfungsstufe 37 jeweils ein Signal mit niedrigem Wert auftritt Dies hat zur Folge, daß der Schaltzustand
der Schaltvorrichtung 11 nicht verändert wird, so daß
die Abstimmspannung aus dem Signalumsetzer 9 weiterhin zum Ausgang 13 gelangt und die AFC-Schaltung
28 nach wie vor unwirksam bleibt Der niedrige Signaiwert am Ausgang 41 tritt auch am Anschluß 33 in
Erscheinung, wo er von der Steuerschaltung festgestellt wird. Wenn die Steuerschaltung am Anschluß 33 ein
Signal mit niedrigem Wert feststellt, nachdem sie die
Umschaltung von der Grob-Abstimmung auf die Fein-Abstimmung vorgenommen hat, erkennt sie das als
den Zustand, daß vom Empfänger kein Fernsehsignal empfangen wird. Sie legt daher an den Anschluß 35
wieder ein Signal mit hohem Wert an, das bewirkt, daß der Suchlaufvorgang fortgesetzt wird, bis ein weiteres
Hochfrequenzsignal vom Empfänger empfangen wird.
Wenn das vom Empfänger empfangene Hochfrequenzsignal ein Fernsehsignal war, bleibt der Suchlaufvorgang
unterbrochen, und die nunmehr wirksame AFC-Schaltung 28 bewirkt eine Regelung zur exakten
Abstimmung des Empfängers auf die Sendefrequenz.
IU Die Bedienungsperson hat nun die Möglichkeit, eine die Eingangssignale des Signalumsetzers 9 kennzeichnende
Größe abzuspeichern, damit in einer späteren Betriebsphase durch einfachen Aufruf dieser Kenngröße die
Eingangssignale des Signalumsetzers 9 reproduziert und der Empfänger wieder auf den gleichen Abstimmpunkt
abgestimmt werden kann, ohne daß ein erneuter Suchlauf durchgeführt werden muß.
Nachdem nun ein Abstimmpunkt gefunden worden ist, an dem der Empfänger die von einem Fernsehsender
ausgesendeten Hochfrequenzsignale empfängt, kann die Bedienungsperson den Suchlaufvorgang fortsetzen,
indem sie erneut eine Suchlauftaste drückt, was dazu führt, daß an den Anschluß 35 wieder ein Signal mit
hohem Signalwert angelegt wird. Der oben geschilderte Suchlaufvorgang wird nun von dem bereits erreichten
Abstimmpunkt aus fortgesetzt. Auf diese Weise kann ein gewünschter Frequenzbereich auf das Vorhandensein
von zu empfangenden Fernsehstationen abgesucht werden.
Es soll nun beschrieben werden, wie sich die in F i g. 1 dargestellte Schaltungsanordnung verhält, wenn die
Bedienungsperson durch Betätigen einer Stationstaste eine bestimmte Fernsehstation empfangen will, nachdem
sie in einem vorangehenden Suchlaufvorgang Kenngrößen über die Abstimmsignale abgespeichert
hat, die dem Signalumsetzer 9 zugeführt werden müssen, damit eine Abstimmung auf die jeweils
gewünschte Fernsehstation erfolgen kann.
Wenn die Bedienungsperson eine Stationstaste drückt, legt die Steuerschaltung an den Anschluß 35 ein
Signal mit hohem Signalwert an. Gleichzeitig wird an den Signalumsetzer 9 ebenfalls von der Steuerschaltung
ein Abstimmsignal angelegt, das in eine Abstimmspannung umgesetzt wird, die zum Schaltungsausgang 17
gelangt und den Empfänger auf die gewünschte Station abstimmt Diese Abstimmspannung wird auch wieder
am Kondensator C2 gespeichert Nach einer vorbestimmten Zeitdauer, die so bemessen ist daß die
Erzeugung der Abstimmspannung aus dem Abstimmsiso gnal am Signalumsetzer 9 und die Abspeicherung der
Abstimmspannung im Kondensator CT. mit Sicherheit
durchgeführt sind, schaltet die Steuerschaltung das Signa! am Anschluß 35 wieder auf einen niedrigen
Signalwert um. Dies bewirkt in der bereits oben im
Zusammenhang mit dem Suchlaufvorgang beschriebenen Weise die Abtrennung des Ausgangs 10 des
Signalumsetzers 9 vom Schaltungsausgang 17 mittels der Schaltvorrichtung 11 und die Aktivierung der
AFC-Schaltung 28. Somit liegt am Schaltungsausgang 17 eine Abstimmspannung, die den Empfänger genau
auf die gewünschte Frequenz abgestimmt hält
Bei einem Stationsaufruf wirkt die Steuerschaltung praktisch wie eine Zeitsteuervorrichtung, die das dem
Anschluß 35 zugeführte Signal für eine vorbestimmte Zeitdauer festlegt
Diese Zeitdauer wurde auf 200 bis 300 ms festgelegt da in dieser Zeitdauer der Empfänger auf eine
gewünschte Femsehstation abgestimmt sein solL
230231/372
Aufgrund der Einfügung der Schaltvorrichtung 11 und
des Kondensators C2 wird erreicht, daß die den Abstimmpunkt des Empfängers bestimmende Spannung
am Schaltungsausgang 17 völlig welligkeitsfrei gemacht wird, sobald der jeweilige Abstimmvorgang abgeschlossen
ist. Die welligkeitsbehaftete Abstimmspannung vom Ausgang 10 des Signalumset2ers 9 wird nur im Verlauf
der eigentlichen Abstimmvorgänge zum Schaltungsausgang 17 durchgeschaltet, also im Verlauf von Betriebsphasen, in denen sich die der Eingangsstufe zugeführte
Abstimmspannung sowieso ändert, die überlagerte Welligkeitsspannung also keine nachteilige Auswirkung
hat. Im abgestimmten Zustand ist die Abstimmspannung am Ausgang 17 eine reine Gleichspannung, deren Wert
ausschließlich von der Spannung am Kondensator C2 und von dem von der A FC-Schaltung 28 abgegebenen
Regelstrom bestimmt wird.
Der Signalumsetzer 9 kann so aufgebaut sein, wie das Schaltbild von Fig.4 zeigt. Für die Beschreibung sei
angenommen, daß eine am Anschluß 5 anliegende Rechteckspannung in eine am Ausgang 10 und damit
auch am Anschluß 2 verfugbare Spannung umgesetzt werden soll, deren Wert dem Tastverhältnis der
Rechteckspannung am Anschluß 5 proportional ist. Für die Umsetzung des Feinabstimmsignals kann ein
ebensolcher, mit dem Anschluß 6 verbundener Signalumsetzer vorgesehen sein.
Der in F i g. 3 dargestellte Signalumsetzer 9 enthält eine Differenzverstärkerstufe mit zwei npn-Transistoren
Tt und Γ2; die umzusetzende Rechteckspannung
gelangt unmittelbar zur Basis des Transistors 7*1. Außerdem enthält der Signalumsetzer 9 mehrere
einander zugeordnete Transistorpaare Γ3 und Γ4, TS
und Γ6, Tl und 78 sowie 7*9 und ΓΙ0. Die
Transistorpaare sind jeweils so geschaltet, daß sie einen sogenannten »Stromspiegel« bekannter Art bilden. Ein
solcher Stromspiegel enthält einen Eingangstransistor und einen Ausgangstransistor, deren Basen zusammengeschaltet
sind und deren Emitter entweder direkt oder über Widerstände mit der gemeinsamen Schaltungsklemme (Masse) verbunden sind. Die Basis und der
Kollektor des Eingangstransistors sind miteinander verbunden. Ein Stromspiegel hat die Eigenschaft daß
der über den Kollektor-Emitter-Kreis des Ausgangstransistors fließende Strom in einem vorbestimmten
Verhältnis zu dem über den Kollektor-Emitter-Kreis des Eingangstransistors geschickten Strom steht Somit
sind die Transistoren Γ3, Γ5, Tl und Γ9 die
Eingangstransistoren und die Transistoren TA, 7"6, TS
und Γ10 die Ausgangstransistoren der jeweiligen StromspiegeL
Wie in Fig.4 zu erkennen ist ist zwischen den
Kollektor des Transistors Ti und die Versorgungsspannungsleitung 43, an der die Versorgungsspannung VCc
liegt, ein Widerstand Ä20 eingefügt Die Emitter der
Transistoren Γ3 und TA liegen über gleiche Widerstände R 3 bzw. R 4 an Masse. Der Kollektor des Transistors
TA ist an die miteinander verbundenen Emitter der Transistoren Tl und Γ2 angeschlossen. Der Kollektor
des Transistors Ti ist mit dem Kollektor des Transistors TS verbunden, der, wie erwähnt mit dem
Transistor 7*6 einen Stromspiegel entsprechend dem Stromspiegel aus den Transistoren T3 und TA bildet
Der Kollektor des Transistors TI ist ebenfalls mit dem
Kollektor eines Transistors Tl verbunden, der mit dem
Transistor TS einen Stromspiegel bildet Der Kollektor des Transistors T6 ist mit einem Kollektor des
Transistors Γ9 verbunden, der mit dem Transistor 7*10
zusammen einen Stromspiegel bildet. Der Kollektor des Transistors 7"8 ist über einen Widerstand R2\ mit dem
Ausgang 10 verbunden, und der Kollektor des Transistors Γ10 ist über einen Widerstand R 22 mit dem
Ausgang 10 verbunden. Zwischen der Versorgungsspannungsleitung 43 und der Basis des Transistors Γ2 liegt
ein ,Widerstand R23, und ein Widerstand R2A ist
zwischen die Basis des Transistors T2 und Masse eingefügt.
ίο In der beschriebenen Schaltung sind die Transistoren
TX, T2, T3, TA, Γ9 und 7"IO jeweils npn-Transistoren,
während die Transistoren Γ5, TS, Tl und Γ8 jeweils
pnp-Transistoren sind. Die Widerstände R3, RA, R5,
Λ6, Rl, RS, R9, R 10 können bei der anschließenden
Schaltungsbeschreibung vernachlässigt werden, da es sich bei diesen Widerständen lediglich um Kompensationswiderstände
mit kleinem Widerstandswert handelt, die mögliche Abweichungen der Basis-Emitter-Spannungen
der Transistorpaare kompensieren sollen.
Für die nachfolgende Beschreibung der Wirkungsweise der Schaltung von F i g. 3 sei angenommen, daß
die Versorgungsspannung Vcc den Wert 5 V hat und
daß am Anschluß 5 eine Spannung mit dem Wert 0 V liegt. Die Widerstände R 23 und R 24 sind so bemessen,
daß an der Basis des Transistors T2 eine Spannung von etwa 2,5 V liegt. Bei den geschilderten Bedingungen ist
der Transistor 7*1 gesperrt, und der Transistor 7*2 ist
leitend. Der durch den Transistor T2 fließende Strom /2 ist gleich dem Strom /, dessen Wert durch die
Wirkung des Stromspiegels aus den Transistoren T3 und TA festgelegt wird. In der Schaltung von F i g. 3
fließt durch den Widerstand Ä20, den Transistor 7*3
und den (vernachlässigbaren) Widerstand R 3 stets ein konstanter Strom /. Da die Basis-Emitter-Spannungen
der Transistoren T3 und TA gleich sind, wird der Strom / im Kollektor des Transistors TA »gespiegelt«, was
bedeutet, daß in beiden Transistoren Γ3 und TA der gleiche Strom /fließt.
Da stets nur einer der Transistoren Π und T2 leitend
ist ist im geschilderten Betriebsfall der Strom /2 gleich dem Strom /. Der Strom /2 ist gleichzeitig auch der
Kollektorstrom des Transistors Tl, der an diesem Transistor eine bestimmte Basis-Emitter-Spannung
hervorruft die auch die Basis-Emitter-Spannung des Transistors TS ist Aus diesem Grund fließt auch durch
den Transistor 7*8 der Strom 12, der über den
Widerstand R 21 als Ladestrom zum Kondensator C1
fließen kann. Der Strom durch den Transistor TS kann nicht über den Transistor TlO nach Masse abfließen, da
dieser Transistor Γ10 im angenommenen Betriebsfall
gesperrt ist Dies ergibt sich daraus, daß, wie eingangs bereits angegeben wurde, der Transistor Π gesperrt
ist also keinen Koiiektorstrom / i leitet Aufgrund der Stromspiegelwirkung der Transistoren TS und T6
fließt auch in den Transistoren Γ6 und 7*9 kein Kollektorstrom, so daß es zu der erwähnten Sperrung
des Transistors 7*10 kommt, der zusammen mit dem
hat* wird der Transistor Tl leitend, und der Transistor
Γ2 wird gesperrt, so daß nun der Strom /1 den Wert
des Stroms / annimmt und der Strom /2 zu Null wird.
Durch die Wirkung des Stromspiegels aus den Transistoren TS und T6 fließt auch in den Kollektoren
der Transistoren Tt und T9 der Strom /1, was dazu führt, daß der Transistor TlO leitet Der durch den
Transistor TlO fließende Strom entlädt dabei den Kondensator Cl. In diesem Betriebszustand ist der
Transistor 78 gesperrt, da aufgrund des gesperrten Zustandes des Transistors Tl kein Kollektorstrom des
Transistors Tl und somit auch kein Kollektorstrom des Transistors Γ8 fließen kann.
Die Funktionsbeschreibung zeigt, daß der Kondensator C 1 jeweils aufgeladen wird, wenn die am Anschluß 5
anliegende Rechteckspannung den Wert 0 V hat, während er entladen wird, wenn die Rechteckspannung
den Wert 5 V hat. Die sich am Kondensator Cl einstellende Gleichspannung ist somit dem Tastverhältnis
der Rechteckspannung am Anschluß 5 direkt proportional.
Die Lade- und Entladevorgänge des Kondensators Cl beginnen gegenüber den Flanken der Impulse der
Rechteckspannung am Anschluß mit einer gewissen Verzögerung, da die Transistoren, die die Lade- und
Entiadeströme einschalten (Γ7, To bzw. 75, To), eine
gewisse Zeit für den Übergang vom gesperrten Zustand in den leitenden Zustand benötigen. Wenn die
Einschaltverzögerungen und die Ausschaltverzögerungen bei verschiedenen Temperaturen verschieden groß
sind, kann dies zu einer Verfälschung des Tastverhältnisses der Rechteckspannung führen. Aufgrund der
Tatsache, daß die in Fig.4 dargestellte Schaltung des
Signalumsetzers 9 vollkommen symmetrisch aufgebaut ist, sind auch die erwähnten Verzögerungszeiten
vollkommen gleich, so daß eine Verfälschung des Tastverhältnisses bei Temperaturänderungen nicht
eintritt. Unabhängig davon, ob der Integrationsvorgang bei einer hohen oder bei einer niedrigen Umgebungs- jo
temperatur vorgenommen wird, entsteht bei einem bestimmten Tastverhältnis der Impulsfolge am Eingang
die gleiche Spannung am Kondensator C1.
Die beschriebene Schaltungsanordnung kann in einem Abstimmsystem angewendet werden, das im
Schaltbild von Fig.5 dargestellt ist. In diesem Schaltbild ist die Abstimm-Schaltungsanordnung 1
durch einen integrierten Baustein mit der Typenbezeichnung SN 29784 dargestellt. Der zentrale Stcuerbaustein
dieses Abstimmsystems ist ein Mikrocomputer des Typs TMS 1400, der sowohl bei einem Sendersuchlauf
als auch bei einem Programmwechsel die diese Operationen auslösenden Befehle erkennt und alle zur
Durchführung notwendigen Steuersignale liefert. Ein in Fig. 5 mit TMS 3756 bezeichneter weiterer Baustein
hat unter anderem die Funktion der in F i g. 2 dargestellten Steuerschaltung, und er liefert an die
Eingänge 5 und 6 der Abstimm-Schaltungsanordnung 1 die Grob- bzw. Fein-Abstimmsignale sowie an den
Eingang 35 das Signal, das anzeigt, daß ein Abstimmvorgang vorgenommen werden soll. Vom Ausgang 33 der
Abstimm-Schaltungsanordnung 1 empfängt er das Signal, das ihn über die Durchführung und den Ablauf
des AbstirnmVorgangs informiert. In F i g. 5 sind bei dem
die Abstimm-Schaltungsanordnung 1 bildenden Baustein SN 29784 auch weitere Anschlüsse mit den im
Schaltbild von Fig.! verwendeten Bezugszeichen
versehen.
Das Abstimmsystem von Fig.5 kann über eine Tastatur oder eine Infrarot-Fernsteuerung zur Steuerung
des automatischen Sendersuchlaufs oder des Programmwechsels veranlaßt werden. Der Mikrocomputer
TMS 1400 steuert dabei den Baustein TMS 3756 in der Weise, daß dieser die Grob- bzw. Fein-Abstimmsignale
jeweils in Form einer Impulsfolge liefert. Von der Absiimm-Schaltungsanordnung 1 wird diese Impulsfolge
in der oben beschriebenen Weise zu einer Gleichspannung integriert und am Ausgang 17 abgegeben.
Diese Gleichspannung stimmt den Tuneroszillator auf die gewünschte Frequenz. Der die Abstimm-Schaltungsanordnung
I bildende Baustein SN 29784 arbeitet dabei in der Weise, wie sie oben anhand des Schaltbildes
von F i g. 1 ausführlich erläutert wurde.
Claims (4)
1. Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz, bei dem ein Abstimmsignal, dessen
Tastverhältnis eine Empfangsfrequenz repräsentiert, in eine Abstimmspannung umgesetzt wird, die der
Eingangsstufe zum Abstimmen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Momentanwert der während des Abstimmvorgangs der
Eingangsstufe zugeführten Abstimmspannung gespeichert wird, und daß nach Beendigung des
Abstimmvorgangs die Zufuhr der Aostimmspannung zur Eingangsstufe unterbrochen wird und der
Eingangsstufe der zuvor gespeicherte Momentanwert der Abstimmspannung zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Signalumsetzer zum Umsetzen eines Abstimmsignals, dessen
Tastverhältnis eine Empfangsfrequenz repräsentiert, in eine Abstimmspannung, einer Steuerschaltung, die
bei jedem Abstimmvorgang ein den Abstimmvorgang kennzeichnendes Signal liefert und einem
Schaltungsausgang, an den die Eingangsstufe angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet daß mit dem
Schaltungsausgang (3) ein Spannungsspeicherelement (C 2) in Verbindung steht und daß zwischen
den Ausgang (10) des Signalumsetzers (9) und das Spannungsspeicherelement (C2) eine Schaltvorrichtung (11) eingefügt ist die für die Dauer des von der
Steuerschaltung abgegebenen Signals die Verbin:
dung zwischen dem Ausgang (10) des Signalumsetzers (9) und dem Spannungsspeicherelement (C2)
herstellt
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Steuerschaltung eine
Zeitsteuervorrichtung ist die vom Beginn jedes Abstimmvorgangs an das den Abstimmvorgang
kennzeichnende Signal mit vorbestimmter Dauer abgibt
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß eine Steuerschaltung vorgesehen ist die zur Durchführung eines Suchlaufs das
Tastverhältnis des Abstimmsignals in einem einen Empfangsfrequenzbereich repräsentierenden Bereich ändert und für die Dauer des Suchlaufs das den
Abstimmvorgang kennzeichnende Signal abgibt
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803043103 DE3043103C2 (de) | 1980-11-14 | 1980-11-14 | Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens |
| EP81109377A EP0052289B1 (de) | 1980-11-14 | 1981-10-30 | Spannungsfolger |
| DE8181109377T DE3176142D1 (en) | 1980-11-14 | 1981-10-30 | Voltage follower amplifier |
| JP18042381A JPS57171821A (en) | 1980-11-14 | 1981-11-12 | Method and device for tuning radio receiver |
| US06/320,896 US4511923A (en) | 1980-11-14 | 1981-11-12 | Method for tuning the input stage of a receiver to a desired receiving frequency and circuit arrangement for carrying out the method |
| JP2302285A JPH03205910A (ja) | 1980-11-14 | 1990-11-07 | 受信機 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803043103 DE3043103C2 (de) | 1980-11-14 | 1980-11-14 | Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3043103A1 DE3043103A1 (de) | 1982-06-03 |
| DE3043103C2 true DE3043103C2 (de) | 1982-08-05 |
Family
ID=6116846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803043103 Expired DE3043103C2 (de) | 1980-11-14 | 1980-11-14 | Verfahren zum Abstimmen der Eingangsstufe eines Empfängers auf eine gewünschte Empfangsfrequenz und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS57171821A (de) |
| DE (1) | DE3043103C2 (de) |
Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE2424613C3 (de) * | 1974-05-21 | 1979-07-05 | Texas Instruments Deutschland Gmbh, 8050 Freising | Schaltungsanordnung zur automatischen Feinabstimmung eines Überlagerungsempfängers |
| DE2541299B2 (de) * | 1975-09-16 | 1978-05-18 | Texas Instruments Deutschland Gmbh, 8050 Freising | Schaltung zur Erzeugung einer treppenförmigen Abstimmspannung zum Abstimmen eines Empfängers |
| JPS53110314A (en) * | 1977-03-08 | 1978-09-27 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Auto-search tuning circuit |
| JPS53111266A (en) * | 1977-03-10 | 1978-09-28 | Toshiba Corp | Regulator for pulse duty |
-
1980
- 1980-11-14 DE DE19803043103 patent/DE3043103C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-11-12 JP JP18042381A patent/JPS57171821A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS57171821A (en) | 1982-10-22 |
| DE3043103A1 (de) | 1982-06-03 |
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