DE303012C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D9/00—Priming; Preventing vapour lock
- F04D9/001—Preventing vapour lock
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es gelingt, den Wirkungsgrad von Pumpen
oder anderen Flüssigkeit fördernden Vorrichtungen dadurch zu heben, daß die in der
Flüssigkeit fast stets gelöste Luft möglichst weitgehend ausgeschieden wird. Es wird
demnach gemäß der Erfindung ganz allgemein : vorgeschlagen, der Flüssigkeit vor ihrem Eintritt
in die Pumpe die in ihr gelöste Luft möglichst zu entziehen. Zur Durchführung
dieses Verfahrens gibt es in. der Technik bereits eine Reihe bekannter Vorrichtungen.
Eine Gattung von diesen wirkt in der Weise, daß die in der Flüssigkeit gelösten Gase vor
*5 dem Eintritt in die Fördervorrichtung zu
Bläschen zusammengeballt werden, so daß die Flüssigkeit zunächst in ein emulsionsartiges,
bläschenhaltiges Gaswassergemisch übergeführt wird, aus welchem dann die Luft-Maschen
leicht ausgeschieden werden können. Die Erfindung" befaßt sich mit einer solchen
Einrichtung und bildet sie in der Weise aus, daß das emulsionsartige 'Gaswassergemisch durch ein Rührwerk erzeugt wird,
welches hierbei mittels Schleuderwirkung in seine Bestandteile je nach deren Dichte zerlegt
wird. Es ist dann die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Bestandteile fortzuleiten,
also das entlüftete Wasser der Pumpe o. dgl.
zuzuführen. Bei dieser Einrichtung erfolgt - also die Bildung des Gaswassergemisches und
die Zerlegung der Bestandteile in demselben Räume, es wird somit eine äußerst gedrängte
Bauart erzielt.
Es kann nun der Fall vorkommen, daß die Flüssigkeit dem Räume, in welchem die Bildung
des Gemisches und die Trennung stattfindet, mit einem Überdruck zufließt. Da nun
eine Flüssigkeit um so mehr Gase aufnehmen kann, je höher der Druck ist, unter dem sie
steht, so ist damit natürlich die Durchführung des Verfahrens erschwert. Um diesem Übelstand
in den genannten Fällen abzuhelfen, wird weiter gemäß der Erfindung in der Weise vorgegangen, -daß man die Flüssigkeit
der Entlüftungsvorrichtung mit einem Druck zuführt, der unter dem Atmosphärendruck
liegt. Erreicht wird diese Wirkung z. B. dadurch, daß die unter Druck zufließende Flüssigkeit
an ihrem freien Eintritt in-die Entlüftungsvorrichtung
durch ein Drosselorgan gehindert und so das durch die Saugwirkung in der Strömungsrichtung von dahinter angeordneten
Pumpen (o. dgl.) erzeugte Vakuum für die Entgasung nutzbar gemacht wird. Durch entsprechende Einstellung des Drosselorganes
kann das Vakuum geregelt und je nach der Pumpenart auf einen Höchstwert
eingestellt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung· dargestellt. Es ist dabei
vorausgesetzt, daß es sich um die Entlüftung bei einer Kreiselpumpe handelt. Durch die
Rohrleitung α strömt unter Überdruck Wasser, das (beispielsweise gelöst) Luft enthält.
Es durchfließt eine Drosselstelle h, die einen so erheblichen Druckabfall hervorzurufen gestattet, daß hinter ihr ein durch die Saugwirkung
der Kreiselpumpe c erzeugtes Vakuum entsteht, welches für die Entlüftung benutzt
wird. Die Flüssigkeit tritt dann, geführt durch einen Körper d, in einen Zylinder e und
gelangt hier in den Wirkungsbereich einer durch Elektromotor g schnell gedrehten
Schraube /. Unter dem Einfluß der durch letztere erzeugten Zentrifugalkraft wird einmal
ein emulsionsartiges Gaswassergemisch gebildet (d. h. die gelöste Luft gezwungen,
unter dem Einfluß des durch die Schraube erzeugten Unterdruckes sich in Bläschenform'
auszuscheiden), und gleichzeitig werden die
ίο Bestandteile des Gemisches nach ihrer Dichte
geschieden; das entgaste Wasser wird somit nach dem Rande des Zylinders zu gesammelt,
während die ausgeschiedenen Gase von dem Innenraum aufgenommen werden.
Am gegenüberliegenden Ende des Zylinders e ist ein zweiter Führungskörper vorgesehen,
der im wesentlichen aus einer feststehenden Scheibe h mit gegen die Strömungsrichtung der Flüssigkeit vorspringendem
Rand i und einem in der gleichen Richtung sich öffnenden, in der Achse des Zylinders liegenden
Trichter k besteht, durch welchen das in der Mitte des Gefäßes e sich ansammelnde
Gas und Gaswassergemisch weiter durch eine' Leitung I mit Hilfe eines Ejektors m nach
außen abgeführt wird, der durch das aus der Druckleitung η .der Pumpe c entnommene.
Druckwasser betrieben wird.
Die entlüftete Flüssigkeit anderseits strömt in den Ringraum zwischen dem Rand i und
dem Zylinder e und hinter der Scheibe h entlang in eine Rohrleitung" 0, an welche die För^
derpumpe c angeschlossen ist, die dann weiter die Flüssigkeit zur Verbrauchsstelle schafft.
Claims (7)
- Patent-An Sprüche:ι. Verfahren zum Betriebe von Pumpen oder anderen flüssigkeitsfördernden Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß von der Flüssigkeit vor ihrem Eintritt in die Fördervorrichtung dauernd die in ihr gelöste Luft durch ein besonderes Hilfsmittel ganz oder teilweise abgetrennt und gesondert abgeleitet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Flüssigkeit gelöste Luft durch Schaumbildung ganz oder teilweise abgetrennt und der Schaum abgeleitet wird. .
- 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bei welcher die gashaltige Flüssigkeit vor dem Eintritt in die Fördervorrichtung zunächst in ein emulsionsartiges bläschenhaltiges Gaswassergemsich übergeführt und dieses einer Trennung in seine Bestandteile unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaswassergemisch durch ein Rührwerk erzeugt, und daß gleichzeitig dieses Gemisch einer Schleuderwirkung unterworfen wird, durch welche eine Trennung der Bestandteile nach der Dichte erfolgt, die sodann einzeln abgesaugt werden.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenneichnet, daß die Flüssigkeit vor dem Eintritt in die Gas-Trennungsvorrichtung der Wirkung eines Vakuums ausgesetzt wird.
- 5. ■ Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum durch ein Drosselorgan erzeugt wird.
- ^ 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekenneichnet, daß die sich ansammelnden Gase bzw. das Gasflüssigkeitsgemisch hinter dem Propeller durch eine Saugvorrichtung, z.B. einen Ejektor, abgeführt werden.
- 7. Einrichtimg nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung durch die Druckflüssigkeit der die Flüssigkeit fördernden Pumpe betrieben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303012C true DE303012C (de) |
Family
ID=556763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303012D Active DE303012C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303012C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4523896A (en) * | 1982-06-04 | 1985-06-18 | Creusot-Loire | Centrifugal compressor |
| DE19605906A1 (de) * | 1996-02-17 | 1997-08-21 | Henkel Ecolab Gmbh & Co Ohg | Gerät zum Entnehmen und Dosieren von Pasten, insbesondere Waschmittelpasten |
-
0
- DE DENDAT303012D patent/DE303012C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4523896A (en) * | 1982-06-04 | 1985-06-18 | Creusot-Loire | Centrifugal compressor |
| DE19605906A1 (de) * | 1996-02-17 | 1997-08-21 | Henkel Ecolab Gmbh & Co Ohg | Gerät zum Entnehmen und Dosieren von Pasten, insbesondere Waschmittelpasten |
| DE19605906C2 (de) * | 1996-02-17 | 1998-06-04 | Henkel Ecolab Gmbh & Co Ohg | Gerät zum Entnehmen und Dosieren von Pasten, insbesondere Waschmittelpasten |
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