DE3028951C2 - Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung - Google Patents
Induktionserwärmungs-KochvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentan-Spruchs
1.
Aus der JP-OS 53-13 240 ist eine derartige induktionserwärmungs-Kochvorrichtung
bekannt, bei der eine Detektorspulenanordnung mit einem Transistor verbunden ist, der von einem niederfrequenten Oszillator
periodisch durchgeschaltet wird. Die am Verbindungspunkt zwischen Detektorspulenancrdnung und
Transistor auftretende Spannung wird n?ch Ausfiltern des Gleichanteils und Ermittlung des Spitzenwerts über
einen Vergleicher mit einem festen Bezugswert verglichen. Der Vergleicher steuert über sein Ausgangssignal
die Ein- bzw. Ausschaltung eines die Induktionsheizspule speisenden Hochfrequenzoszillators. Bei der
bekannten Vorrichtung sind somit sowohl ein niederfrequenter Impulsgenerator, der zur Vermeidung einer
durch Frequenzänderungen hervorgerufenen Impedanzänderung der Detektorspulenanordnung sehr frequenzstabil
sein muß und damit aufwendig ist, als auch ein von diesem durchschaltbarer Transistor und weiterhin ein
Bezugswiderstand erforderlich, so daß der schaltungstechnische Aufwand relativ groß ist. Weiterhin fließt
über die Detektorspulenanordnung und den Bezugswiderstand bei jedem Durchschalten des Transistors
Strom, so daß die Leistungsaufnahme der bekannten Vorrichtung relativ hoch ist. Darüber hinaus ist die
Veränderung der an dem aus Detektorspulenanordnung, Transistor und Bezugswiderstand gebildeten
Spannungsteiler abgegriffenen Spannung bei einer Impedanzänderung der Detektorspulenanordnung relativ
gering, so daß auch die Empfindlichkeit der bekannten Vorrichtung nicht sehr groß ist.
Weiterhin ist aus der DE-OS 25 42 898 eine lnduktionserwärmungs-Kochvorrichtung bekannt, bei
der zusätzlich zur eigentlichen Induktionsheizspule weitere Heizspulen vorgesehen sind, die auf die dritte
Oberwelle abgestimmt sind und zum schnelleren Erwärmen des Kochgeschirrs dienen. Eine asymmetrische
Kochgeschirranordnung läßt sich mit der bekannten Vorrichtung nicht ermitteln.
Auch die aus der DE-AS 25 04 651 bzw. der DE-AS 25 04 827 bekannten Induktionsheizgeräte ermöglichen
keine Ermittlung einer asymmetrischen Kochgeschirranordnung. Vielmehr wird beim Gegenstand der DE-AS
25 04 651 das Vorhandensein oder NichtVorhandensein eines ferromagnetischen Kochtopfes mittels eines
Magnetschalters ermittelt, der zwei Permanentmagneten aufweist, während beim Gegenstand der DE-AS
25 CM 827 zum Verhindern einer übermäßigen Erhitzung unbeabsichtigt auf die Kochfläche aufgebrachter kleiner
Gegenstände ein Sperrglied vorhanden ist, das von einem Komparator gesteuert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die eine Ermittlung einer unkorrekten Kochgeschirranordnung
mit einfacherem Aufbau ermöglicht
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnen&en Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst
Bei dtr erfindungsgemäßen Induktionserwärmungs-Koch vorrichtung werden somit die in den Detektorspulen
durch die Induktionsheizspüle ohne Notwendigkeit einer äußeren Spannungsquelle induzierten Spannungen
direkt als Eingangsspannung für den Spitzenwertdetektor verwendet so daß mit äußerst geringem
Aufwand und Leistungsbedarf eine exakte Spannungsspitzenwertermittlung sichergestellt ist Das vom
ermittelten Spitzenwert abhängige Ausgangssignal des Vergleichers dient hierbei zur Steuerung einer monostabilen
Kippstufe, die mit einer Unterbrechungseinrichtung derart zusammenwirkt, daß die Sperrung der
Halbleiter-Schalteinrichtung intermittierend aufgehoben wird. Solange das Kochgeschirr asymmetrisch
angeordnet bleibt, wird aufgrund des auftretenden Rückkopplungseffekts nach jeder Aufhebung der
Sperrung der Halbleiter-Schalteinrichtung diese sofort wieder abgeschaltet, während unmittelbar nach korrekter
Kochgeschirrausrichtung der normale ununterbrochene Erwärmungsvorgang erfolgt. Damit sind bei
äußerst einfachem Aufbau Leistungsverlustc und Funkstörungen auf ein Minimum herabgesetzt
Mit den Merkmalen des Patentanspruchs 2 läßt sich mit einfachen schaltungstechnischen Mitteln eine
zeitlich exakte Synchronisierung der Wiederinbetriebnahme der Halbleiter-Schaltungseinrichtung mit dem
auf das Ende des Sperrimpulssignals folgenden nächsten Nullspannungswert der Niederfrequenzenergiequelle
erzielen, während die Weiterbildung der Erfindung gemäß Patentanspruch 3 eine Vergrößerung des Detektorspulenstroms
und damit eine noch genauere Ermittlung einer asymmetrischen Kochgeschirranordnung
erreicht wird. Die Ausgestaltung der Induktionserwärmungs-Koch
vorrichtung nach Patentanspruch 4 ermöglicht eine Vollabschaltung der Vorrichtung, wenn das
Kochgeschirr derart fehlerhaft angeordnet ist, daß es sich außerhalb des Detektorspulen-Ermittlungsbereichs
befindet, oder wenn es unmagnetisch ist. Dies schafft eine dreistufige Leistungssteuerung, nämlich ununterbrochene
Erregung bei normaler Kochgeschirranordnung, intermittierender Betrieb bei Versetzungen des
Kochgeschirrs innerhalb eines bestimmten Bereichs und Vollabschaltung bei übermäßigen Kochgeschirrversetzungen,
so daß ein an die jeweilige Situation bestmöglich angepaßter Betrieb erzielt wird. Mit dieser
Ausgestaltung ist zudem sichergestellt, daß während des Zeitintervalls, in dem Kochgeschirre ausgetauscht
werden, keine Leistungsabgabe erfolgt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Induktionserwärrrungs-Kochvorrichtung
mit einer Detektorschaltung,
F i g. 2 eine Anordnung von Detektorspulen und einer lriduktionshei/:spule,
F i g. 3 eine entlang einer Linie 3-3 in F i g. 2 aufgenommene Schnittansicht,
F i g. 4 eine Form der elektrischen Verbindung der Detektorspulen mit einem Spitzenwertdetektor,
Fig.5a—5d bei dem Schaltbild gemäß Fig. 1
auftretende Signalverläufe,
F i g. 6 und 7 alternative Anordnungen der Detektorspulen und
F i g. 8 eine alternative Verbindung der Detektorspulen mit einem Spitzenwertdetektor.
In F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung
schematisch dargestellt Die Kochvorrichtung enthält einen Vollweggieichrich-
Hi ter 10, der mit einer Leitung 11, 12, einen Leistungsschalter
13a und eine nicht gezeigte Wechselspannungsquelle aufweisenden Wechselspannungs-Leistungsschaltung
als Niederfrequenzerzeugungsquelle verbunden ist. Voliweggleichgerichtete, ungefilterte, sinusförrnige
Halbwellenimpulse gelangen über eine positive
und eine negative Leitung 14 bzw. 15 an einen als Halbleiter-Schaltungseinrichtung dienenden Wechselrichter
16, der in einem unterbrochen linierten Rechteck gezeigt und in herkömmlicher Weise ausgeführt ist, d. h.
einen torgesteuerten Leistungs-Schaltbaustein, z. B.
einen Thyristor 17 enthält dessen Anoden- und Kathodenanschluß mit der positiven bzw. negativen
Leitung 14 bzw. 15 verbunden sind. Eine kommutierende Diode 18 ist parallel und entgegengesetzt zum Thyristor
17 geschaltet und dient zum Führen eines Kommutier- oder Schwingstroms in Abhängigkeit vom Entladungsvorgang eines kommutierenden Kondensators 19, der
mit einer Induktionsheizspule 20 eine auf eine Ultraschallfrequenz abgestimmte Kommutierschaltung
bildet. Diese Kommutier- bzw. Schwingschaltung ist in Reihe mit Filterspulen 21, 22 mit dem Ausgang des
Gleichrichters 10 verbunden und wird von diesem mit einer vollweggleichgerichteten, ungefilterten Spannung
gespeist. Über die bekannte Wechselrichterwirkung erzeugt die Kommutierschaltung einen im Ultraschallfrequenzbereich
liegenden Hochfrequenzstrom in Abhängigkeit von Steuer- bzw. Zündimpulsen, die von
einem Hochfrequenzimpulsgenerator 23 über eine Torschaltung 24 an den Steuereingang des Thyristors 17
angelegt werden.
Zum Vermeiden von Stromstößen, die auftreten würden, wenn der Thyristor 17 bei einem relativ hohen
Anodenpotential gezündet würde, ist ein Nullspannungsdetektor 25 zum Erfassen eines Nullspannuhgswerts,
der vollweggleichgerichteten Spannung zwischen die Leitungen 14 und 15 geschaltet damit die
Zündimpulse angelegt werden, wenn das Thyristoranodenpotential relativ gering ist. Der Ausgang des
Nulispannungsdetektors 25 ist mit einem Setzeingang eines Flip-Flops 26 verbunden, dessen C?-Ausgang mit
einem Eingang eines UND-Gliedes 27 verbunden ist. Das UND-Glied 27 empfängt ein Sperrsignal von einem
ODER-Glied 28, dessen Funktion im weiteren Text beschrieben ist, und gibt ein Signal einer logischen »1«
an den Rücksetzeingang eines Flip-Flops 29 ab, das über den Nullspannungsdetektor 25 ein Setzsignal empfängt,
um die Torschaltung 24 zum öffnen und damit zum Anlegen von Zündimpulsen des Hochfrequenzimpulsgenerators
23 an den Thyristor 17 zu steuern.
bo Die Induktionsheizspule 20 ist spiralförmig und flach
ausgeführt, wie es in F i g. 2 dargestellt ist, und auf einem T-äger 31 unter einer keramischen Kochplatte 30
angebracht, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Nahe am Umfang der Induktionsheizspule 20 und unter dem
Träger 31 sind zwei Paare von Detektorspulen 32, 33 bzw. 34, 35 angebracht, wobei die Spulen jedes Paares
bezüglich des Mittelpunkts der Heizspule 20 einander diametral gegenüberliegen. In der Mitte der Heizspule
20 ist eine magnetische Abstandsfühleinrichtung 36 angeordnet, die einen in vertikaler Richtung bewegbaren
Permanentmagneten 37 aufweist, der direkt unterhalb der Kochfläche 30 in einem geeigneten
Gehäuse 38 angeordnet ist. Unterhalb des Permanentmagneten 37 ist ein Magnetschalter in Form eines
Zungenschalters 39 angebracht, der auf das von dem Permanentmagneten 37 erzeugte Magnetfeld anspricht,
wenn dieser sich in der unteren Stellung befindet, derart, daß sich seine Kontakte schließen und damit ein
Ausgangssignal erzeugt wird, das das Nichtvorhandensein eines Kochgeschirrs auf der Kochplatte 30 anzeigt.
Der Ausgang des Zungenschalters 39 ist mit einem Eingang des ODER-Glieds 28 verbunden.
Fig.4 zeigt ein Beispiel einer Verschaltung der Detektorspulen 32 bis 35. Die Wicklungen der Spulen
jedes Paars sind in entgegengesetztem Sinn in Reihe geschaltet und mit einem Spitzenwertdetektor 40
verbunden. Der Spitzenwertdetektor 40 enthält ein erstes Paar von in Reihe geschalteten Dioden 41 und 42
und ein zweites Diodenpaar 43 und 44, wobei die Diodenpaare parallel mit in Reihe geschalteten
Kondensatoren 45 und 46 verbunden sind, die wiederum parallel zu einem Lastwiderstand 47 geschaltet sind. Ein
Ende des Widerstands 47 ist mit Masse und das andere mit dem nichtinvertierenden Eingang eines Vergleichers
48 verbunden. Das erste Spulenpaar 32 und 33 ist zwischen die Verbindung der Dioden 41 und 42 und die
Verbindung der Kondensatoren 45 und 46 und das zweite Spulenpaar 34 und 35 zwischen die Verbindung
der Dioden 43 und 44 und die Verbindung der Kondensatoren 45 und 46 geschaltet Alle Dioden
dienen zum Gleichrichten der in den Spulen 32 bis 35 erzeugten Spannung. Die gleichgerichtete Spannung
wird in den Kondensatoren 45 und 46 gespeichert und aufgrund der Füterwirkung der Kondensatoren 45 und
46 und des Widerstands 47 geglättet. Die am Widerstand 47 auftretende Spannung ist also ein Maß
für den Spitzenwert der kombinierten Ausgangsspannungen der Spulen 32 bis 35.
Die Induktionsheizspule 20 erzeugt in Abhängigkeit von den Schaltvorgängen des Thyristors 17 und von den
Kommutierzyklen des Kondensators 19 und der Heizspule 20 ein zeitveränderliches Magnetfeld. Dieses
Magnetfeld erzeugt Wirbelströme in der Bodenfläche eines Kochgeschirrs, wenn dieses die Heizspule 20
überlappend auf der Kochplatte 30 angeordnet ist. Die Wirbelströme werden proportional dem Produkt aus
Wirbelstromwert und elektrischem Widerstandswert des Materials, aus dem das Kochgeschirr besteht, in
Wärme umgesetzt Die auf diese Weise in dem Kochgeschirr erzeugte Wärmemenge ist maximal, wenn
das Kochgeschirr so angeordnet ist, daß die Mitte seiner Bodenfläche mit der Mitte der Heizspule 20 übereinstimmt
Ist das Kochgeschirr korrekt auf der Kochplatte 30 angeordnet, so sind die Magnetfeldintensitäten nahe am
Umfang der Heizspule 20 symmetrisch, d. h. gleich, so daß aufgrund der symmetrischen Anordnung der Spulen
32 bis 35 die in diesen erzeugten Spannungen gleiche Größe besitzen und sich vollständig auslochen. Damit
wird eine Summenspannung von näherungsweise 0 V in den Spitzenwertdetektor 40 eingespeist
Wie in F i g. 5a gezeigt verändert sich das Ausgangssignal des Spitzenwertdetektors 40 symmetrisch als
Funktion der Versetzung zwischen Kochgeschirrmitte und Heizspulenmitte. Die Detektorausgangsspannung
ist minimal wenn das Kochgeschirr über der Spulenmitte angeordnet ist, wächst mit Vergrößerung der
Versetzung bis zu einem Maximalpegel und nimmt bei noch weiterer Vergrößerung der Versetzung ab, bis sie
einen Minimalpegel erreicht, wenn keine elektromagnetische Kopplung zwischen der Spule 20 und dem
Kochgeschirr mehr existiert.
Der Vergleicher 48 vergleicht die Ausgangsspannung des Spitzenwertdetektors 40 mit einer Bezugsspannung
Vrefo, die in Fig.5a mit 49 bezeichnet ist und einem
ίο Grenzbereich entspricht, bei dem die elektromagnetische
Kopplung maximal ist. Das Ausgangssignal des Vergleichers 48 nimmt hohen Spannungspegel an, wenn
die Ausgangsspannung des Spitzenwertdetektors 40 höher als die Bezugsspannung VrCfo ist. Der Ausgang des
Vergleichen 48 ist mit einer monostabilen Kippstufe 50 verbunden, die bei hohem Ausgangspegel des Vergleichers
48 einen Rechteckimpuls vorbestimmter Dauer abgibt, der wiederum an einen Eingang des ODER-Glieds
28 angelegt wird.
Nachstehend wird die Betriebsweise der Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung
beschrieben. Nach einer manuellen Einschaltung des Leistungsschalters 13a wird der Vollweggleichrichter 10 mit Wechselspannung
gespeist, wodurch sowohl die Leitungen 14 und 15 zum Anspeisen des Wechselrichters 16 als auch andere
Schaltungskomponenten mit einer Gleichspannung angesteuert werden und in einen Bereitschaftszustand
gelangen, in dem ein ultraschallfrequenter Stromfluß durch die Heizspule 20 erzeugbar ist. Der Nullspannungsdetektor
25 erzeugt ein Ausgangssignal, wenn er einen ersten Nullspannungswert der vollweggleichgerichteten,
ungefilterten Spannung, die auf die Leitungen 14 und 15 nach Betätigung des Schalters 13a auftritt,
ermittelt, und triggert damit die Flip-Flops 26 und 29 in den Setzzustand. Das UND-Glied 27 bleibt während
einer Anlaufperiode solange inaktiv, d. h. gibt solange ein Ausgangssignal mit niedrigem Pegel ab, bis die
Heizvorrichtung über eine nicht gezeigte Leistungszuführschaltung in den Betriebszustand versetzt wird, in
dem über den Gleichrichter 10 die Gleichspannung eingespeist wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird
die Anzeige, daß die Heizvorrichtung betriebsbereit ist, über den Ausgang des Nullspannungsdetektors 25
abgegeben. Es können jedoch ebenso gut auch andere Methoden zum Erzeugen dieser Anzeige eingesetzt
werden.
Wird ein Kochgeschirr aus magnetischem Material auf der Kochfläche 30 korrekt abgestellt, so liegt kein
Sperrsignal an dem UND-Glied 27 an, so daß das Flip-Flop 29 in den Setzzustand geschaltet wird. Damit
können über die Torschaltung 24 Zündimpulse des Hochfrequenzimpulsgenerators 23 an den Steuereingang
des Thyristors 17 gelangen, so daß in der Induktionsheizspule 20 ein Ultraschallfrequenzstrom
erzeugt wird.
Ist das Kochgeschirr nicht korrekt auf der Kochplatte 30 abgestellt so wird der Bezugspegel VWo überschritten
und der Vergleicher 48 und damit die monostabile Kippstufe 50 erzeugen ein Sperrimpulssignal, das über
das ODER-Glied 28 an dem UND-Glied 27 anliegt Da auch am anderen Eingang des UND-Gliedes 27
entsprechend dem Ausgangssignal des Nullspannungsdetektors 25 über das Flip-Flop 26 ein Signal hohen
Pegels anliegt, wird das Flip-Flop 29 zurückgesetzt und somit die Torschaltung 24 gesperrt, so daß keine
Zündimpulse mehr an den Thyristor 17 gelangen. Der Ausgang des Wechselrichters 16 ist daher während der
Dauer des Sperrimpulssignals der monostabilen Kipp-
stufe 50 gesperrt. Nach Beendigung dieses Sperrzeitintervalls wird die Torschaltung 24 in Abhängigkeit von
einem Ausgangssignal des Nullspannungsdetektors 25 wieder erregt und schaltet durch, wenn der Nullspannungsdetektor
25 einen unmittelbar auf die Beendigung des Sperrzeitintervalls folgenden Nullspannungswert
ermittelt. Der vorstehend genannte Vorgang wird solange wiederholt, wie das Kochgeschirr asymmetrisch
bezüglich der Induktionsheizspule 20 auf der Kochplatte 30 abgestellt ist (siehe Fig. 5c), wodurch eine unterbrochene
Wechselrichterschwingung entsteht. Am Ausgang des UND-Gliedes 27 erscheint also ein Impulszug,
der zusätzlich an einer Warnanzeigevorrichtung 51 zum Abgeben einer sichtbaren oder hörbaren Anzeige
anliegt. Die intermittierende Schwingung der Uitraschallfrequenzenergie
dient als Signal, mit dem ermittelbar ist, wann das Kochgeschirr in die Mitte der
Heizspule 20 verschoben wird, woraufhin automatisch der normale, ununterbrochene Wechselrichterbetrieb
wieder aufgenommen wird.
1st das Kochgeschirr so angeordnet, daß seine Bodenfläche den Mittelpunkt der Heizspule 20 nicht
überdeckt, so erfaßt der Zungenschalter 39 diesen Zustand und gibt, wie in Fig.5b gezeigt, an das
ODER-Glied 28 und über dieses an das UND-Glied 27 ein Sperrsignal ab. In diesem Zustand ist die
Hochfrequenzschwingung kontinuierlich unterdrückt bzw. gesperrt (siehe F i g. 5c) und die Warnanzeigevorrichtung
51 erzeugt eine kontinuierliche Anzeige, mit der angezeigt wird, daß das Kochgeschirr in zu großem
Ausmaß vom Mittelpunkt der Heizspule 20 entfernt abgestellt ist Damit wird zudem eine Energievergeudung
vermieden, wenn Kochgerätschaften zum Erwärmen unterschiedlicher Speisen ausgetauscht werden.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist zum Ermitteln der Größe der Eingangsleistung der Heizvorrichtung
ein Stromwandler 52 in der Speiseleitung 11 vorgesehen. Die Wicklung des Stromwandlers ist mit
einem Gleichrichter 53 verbunden, der eine dem gemessenen Eingangsleistungspegei entsprechende
Gleichspannung an den invertierenden Eingang eines Vergleichers 54 abgibt. Wie in F i g. 5d dargestellt ist, hat
das Ausgangssignal des Gleichrichters 53 einen einzigen Maximalwert, der auftritt, wenn das Kochgeschirr
korrekt im bzw. über dem Mittelpunkt der Heizspule 20 angeordnet ist, und nimmt allmählich ab, je weiter das
Kochgeschirr vom Mittelpunkt der Heizspule nach außen versetzt ist. Das Ausgangssignal des Gleichrichters
53 wird in dem Vergleicher 54 mit einer in Fig.5d
mit 55 bezeichneten Bezugsspannung Vnr\ verglichen
und der Vcrgleieher 54 erzeugt ein Ausgangssignai rnii
hohem Pegel, wenn das Ausgangssignal des Gleichrichters 53 niedriger als die Bezugsspannung Vrcf ι ist Das
Hochpegel-Ausgangssignal des Vergleichers 54 liegt an einem erregenden Eingang eines Niederfrequenzimpulsgenerators
56 an, der einen Sperrimpulszug mit einer Frequenz erzeugt, die sehr viel niedriger als die
Ultraschallfrequenz ist. Der Sperrimpuls gelangt über das ODER-Glied 28 an das UND-Glied 27, wodurch der
Wechselrichter gesperrt und eine Warnanzeige abgegeben wird, die anzeigt, daß entweder das Kochgeschirr
übermäßig in vertikaler Richtung gegenüber der Oberfläche der Kochfläche 30 versetzt ist, auch wenn
das Kochgeschirr mit dem Mittelpunkt der Heizspule 20 ausgerichtet ist, oder daß ein kleiner, nicht für eine
Induktionserwärmung geeigneter Gegenstand, z. B. eine Gabel, ein Löffel oder ein übermäßig kleines Gefäß, auf
die Kochfläche aufgebracht ist. Wird solch ein ungeeigneter Gegenstand über den Mittelpunkt der
Heizspule 20 abgelegt, so wird der Permanentmagnet 37 angezogen und die Kontakte des Zungenschalters 39
öffnen sich, womit keine Anzeige dieses unerwünschten Zustandes erfolgt. Aufgrund des unterbrochenen Wechselrichterbetriebs
wird der ungeeignete Gegenstand als Vorsichtsmaßnahme gegen Hautverbrennungen nicht
übermäßig erwärmt, die ansonsten beim Entfernen des ungeeigneten Gegenstands von Hand auftreten würden.
Wie vorstehend beschrieben, ist der Ausgangsleistungspegel des Wechselrichters aufgrund rjer von dem
Niederfrequenzimpulsgenerator 56 erzeugten Sperrimpulse erheblich erniedrigt, während Funkstörungen auf
ein Mindestmaß verringert sind.
Die F i g. 6 und 7 zeigen alternative Anordnungen der Detektorspulen 32 bis 35. Gemäß Fig.6 sind die Detektorspulen 32 bis 35 so angeordnet, daß ihre Achsen parallel zur Ebene der spiralförmigen Heizspule 20 ausgerichtet sind, also im Gegensatz zu der Anordnung bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2, bei dem ihre Achsen vertikal orientiert sind. Die Anordnung gemäß F i g. 7 unterscheidet sich von der gemäß F i g. 6 dadurch, daß jede Spule einen Ferritkern a enthält, der sich unterhalb der Heizspule 20 radial nach innen auf den Mittelpunkt der Spule 20 zu erstreckt. Der Ferritkern a vergrößert die Stärke des in der zugehörigen (Detektor-)Spule erzeugten Stroms.
Die F i g. 6 und 7 zeigen alternative Anordnungen der Detektorspulen 32 bis 35. Gemäß Fig.6 sind die Detektorspulen 32 bis 35 so angeordnet, daß ihre Achsen parallel zur Ebene der spiralförmigen Heizspule 20 ausgerichtet sind, also im Gegensatz zu der Anordnung bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2, bei dem ihre Achsen vertikal orientiert sind. Die Anordnung gemäß F i g. 7 unterscheidet sich von der gemäß F i g. 6 dadurch, daß jede Spule einen Ferritkern a enthält, der sich unterhalb der Heizspule 20 radial nach innen auf den Mittelpunkt der Spule 20 zu erstreckt. Der Ferritkern a vergrößert die Stärke des in der zugehörigen (Detektor-)Spule erzeugten Stroms.
Fig.8 zeigt eine alternative Verschaltung der
Detektorspulen 32 bis 35, bei der alle Spulen in Reihenschaltung zwischen den Verbindungspunkt zwisehen
Diode 41 und Diode 42 und den Verbindungspunkt zwischen Kondensator 45 und Kondensator 46
geschaltet sind, wobei die einander diametral gegenüberliegend angeordneten Spulen entsprechend wie in
Fig.4 in entgegengesetztem Sinn bezüglich ihrer Wicklungsrichtung verbunden sind.
Wird die Kochvorrichtung äbgeäChäiici, »ö wird cm
gleichzeitig mit dem Schalter 13a betätigter Leistungsschalter 136 zum Rücksetzen des Flip-Flops 26
geschlossen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung mit
einer von einer Niederfrequenzenergiequelle gespeisten, im Uhraschallbereich arbeitenden Hochfrequenzenergiequelle,
die einen Hochfrequenzimpulsgenerator, eine von diesem angesteuerte Halbleiter-Schalteinrichtung
und eine flache spiralförmig gewundene Induktionsheizspule aufweist, die ihrerseits
unterhalb einer Kochplatte, auf die ein ferromagnetisches Kochgeschirr aufsetzbar ist,
angeordnet ist und zum Erzeugen eines> ultraschallfrequenten Magnetfelds in Abhängigkeit von der
Ansteuerung der Halbleiter-Schalteinrichtung mit Strom speisbar ist, mit einer Mehrzahl von
paarweise angeordneten Detektorspulen, die mit der Induktionsheizspule über das Kochgeschirr magnetisch
gekoppelt, bezüglich des Induktionsheizspulenmittelpunkts symmetrisch angeordnet und derart
elektrisch miteinander verbunden sind, daß sich die Summe der von den die, Detektorspulen durchsetzenden
Magnetfeldern induzierten Spannungen bei Anordnung des Kochgeschirrs koaxial zu Induktionsheizspule
im wesentlichen aufhebt, mit einem Spitzenwertdetektor, der den maximalen Wert einer
durch die Detektorspulen bestimmten Spannung ermittelt, mit einem Vergleicher, der den vom
Spitzenwertdetektor ermittelten Spannungswert mit einem Bezugsspannungswert vergleicht und in
Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis ein entsprechendes Ausgangssignal abgibt, und mit einer
Leistungssteuerungsschaltung, die die von der Induktionsheizspule abgegebene Leistung in Abhängigkeit
vom Ausgangssignal des Vergleichers verringert, dadurch gekennzeichnet, daß
die Summe der in den Detektorspulen (32 bis 35) induzierten Spannungen unmittelbar die Eingangsspannung des Spitzenwertdetektors (40) bildet, und
daß die Leistungssteuerungsschaltung eine monostabile Kippstufe (50), die beim Auftreten des
Ausgangssignals des Vergleichers (48) ein Sperrimpulssignal an eine Torschaltung (24), über die die
Impulse des Hochfrequenzimpulsgenerators (23) der Halbleiter-Schalteinrichtung (17, 18) zugeführt werden,
abgibt und diese dadurch sperrt, sowie eine Unterbrechungseinrichtung (25,29) aufweist, die das
Sperrimpulssignal und damit die Sperrung der Torschaltung (24) über ein Flip-Flop (29) jeweils
beim Nullspannungswert der Niederfrequenzenergiequelle (10) wieder unterbricht.
2. Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabile
Kippstufe (50) das Sperrimpulssignal über ein UND-Glied (27) an einen der Eingänge des
Flip-Flops (29) legt, an dessen anderem Eingang beim Nullspannungswert der Niederfrequenzenergiequelle
(10) ein Ausgangssignal eines Nullspannungsdetektors (25) liegt, wobei das Flip-Flop (29)
die Torschaltung (24) dann sperrt, wenn das UND-Glied (27) das'Flip-Flop (29) zurücksetzt, und
öffnet, wenn beim Fehlen eines Sperrimpulssignals ein Ausgangssignal des Nullspannungsdetektors (25)
das Flip-Flop(29) setzt.
3. Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Detektorspule (32 bis 35) ein sich radial in Richtung auf den Mittelpunkt des Induktionsheizspule
(20) erstreckendes ferromagnetisches Kernele-
ment (32a bis 35a) aufweist
4. Induktionserwärmungs-Kochvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine Anordnung (37, 39) aus einem unterhalb des Mittelpunkts der Induktionsheizspule
(20) angeordneten Permanentmagneten (37) und einem auf die Bewegung des Permanentmagneten
(37) ansprechenden Magnetschalter (39), die dem Flip-Flop (29) ein Rücksetzsignal zum vollständigen
Abschalten der Hochfrequenzenergie dann zuführt, wenn das Kochgeschirr außerhalb des durch die
Detektorspulen (32 bis 35) ermittelbaren Bereichs angeordnet oder unmagnetisch ist
Applications Claiming Priority (2)
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