DE3025482C2 - Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere Rohren - Google Patents
Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere RohrenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B5/08—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning
- B23B5/12—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning for peeling bars or tubes by making use of cutting bits arranged around the workpiece
-
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Description
a) ein Bohrkopf (5) mit auswechselbaren Schneidmessern (7) ist Teil einer an einem Düsenkopf
(11) angeordneten Antriebsturbine, die unmittelbar am Ende einer feststehenden, über eine
Teillänge von einer Zentrierstrecke (9) umgebenen Bohrstange (2) gelagert ist.
b) die Bersstange (2) und/oder der Düsenkopf (11)
sind mit an sich bekannten Führungsleisten (8) versehen,
c) die Bohrstange (2) besteht aus aneinander geschraubten Teilen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrstange (2) hohl ist und als Zuführungsleitung für die Druckflüssigkeit dient,
wobei der Düsenkopf (11) gegenüber dem Bohrstangenende
abgedichtet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrstange (2) aus Vollmaterial besteht und die sie umgebende Zentrierstrecke (9)
ihr gegenüber und der Düsenkopf (11) gegenüber der geschälten Werkstückwandung abgedichtet ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Innenschälen
von Hohlkörpern, insbesondere Rohren, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es sind Bohrköpfe bekannt, die auf einer hohlen Bohrstange fest angeordnet sind (DE-AS 12 38 743.
DE-PS 8 48 140). Nachteilig bei den fest auf einer Bohrstange angeordneten Bohrköpfen ist im wesentlichen
die hohe Torsionsbeanspruchung der Bohrstange, die mit deren Länge zunimmt. Es ist ferner schwierig,
mit längerer Bohrstange genau und mit hoher Schnittgeschwindigkeit zu arbeiten.
Es ist ferner aus dem Werkzeugmaschinenbau bekannt, einen Messerkopf einer Maschine zum Schälen
von Walzdraht unmittelbar durch an seinem Anfang angeordnete Turbinenschaufeln mittels einer Druckflüssigkeit
anzutreiben. Hiermit wird lediglich das Problem gelöst, höchste Schnittgeschwindigkeiten bei kleinen
Werkstückdurchmessern erzielen zu können (DE-AS 63 008).
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern zu schaffen, mit dem ein
genaues Innenschälen mit hoher Schnittgeschwindigkeit,
insbesondere von Hohlkörpern und Rohren, ermöglicht wird; ferner soll das Entstehen exzentrischer
Wanddicken vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den Patentansprüchen
vorgeschlagen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich
hohe Schnittgeschwindigkeiten und große Genauigkeit erzielen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist universeller
verwendbar, da die Bohrstange in geringerem Maße auf Torsion beansprucht ist und demgemäß
verlängert werden kann.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Innenschälvorrichtung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung. Werkstück und Zentrierstrecke,
F i g. 2 einen Schnitt AB durch F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt EFdurch F i g. 1.
F i g. 4 einen Schnitt CD durch F i g. 1,
F i g. 5 eine Ansicht des Bohrkopfes,
Fig.6 eine abgeändeite Ausführungsform mit Bohrstange
aus Vollmaterial, und
F i g. 7 eine abgeänderte Ausführungsform von F i g. 6 für kleine Werkstückabmessungen.
In der Darstellung in F i g. 1 ist das Werkstück bzw. der Hohlkörper 1 in eine Zentrierstrecke 9 eingesetzt
und durch eine Dichtung 10 abgedichtet Die Bohrstange 2 ist über Führungsleisten 8 in der Zentrierstrecke 9
geführt Der Düsenkopf 11 ist fest mit der Bohrstange 2.
die mit einer Bohrung 3 versehen ist. verbunden: ferner ist der Düsenkopf 11 mit düsenartigen öffnungen 4
versehen. Er trägt einen mit turbinenartigen Leitflächen ausgestatteten Bohrkopf 5 mit Schneidwerkzeugen und
ist ebenfalls mit Führungsleisten 8 ausgestattet.
Die F i g. 2,3 und 4 zeigen Schnitte durch die F i g. 1.
In der Ansicht des Bohrkopfes (F i g. 5) ist der Verlauf der turbinenartigen Leitflächen 6 und die Anordnung
der Schneidwerkzeuge 7 erkennbar.
In den Fig.6 und 7 ist eine abgeänderte Ausführung
mit einer Bohrstange aus Vollmaterial dargestellt, die im besonderen für kleinere Abmessungen einsetzbar und
durch Dichtungen 10 gegen Druckverluste abgedichtet ist.
Bei Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Bohrkopf 5 über die Zemrierstrecke 9 an den
Hohlkörper 1 derart herar.gebrav;'m daß eine genau
zentrierte Innenbearbeitung erfolgen kann. Der Antrieb des Bohrkopfes erfolgt mit Hilfe einer Druckflüssigkeit,
entweder durch die hohle Bohrstange 3 oder bei Einsatz einer Vollstange zwischen Bohrstange und Hohlkörper,
wobei das Medium auf die turbinenartigen Leitflächen 6 trifft.
Die Druckflüssigkeit dient gleichzeitig zur Kühlung und Schmierung sowie zum Austragen der Späne.
Bei Einsatz einer Vollstange wird der Zwischenraum zwischen Düsenkopf und Hohlkörper zur Zuführung
des Druckmediums benutzt, wobei in dem Düsenkopf Leitkanäle angeordnet sind. Die Ausbildung wird
vorzugsweise bei Hohlkörpern mit kleinem Durchmesser verwendet.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Innenschäl-Verfahrens erbringt eine Innenoberflächengüte des
Hohlkörpers, die bisher nur mit besonders dafür geeigneten Feinstbearbeitungswerkzeugen erzielt werden
konnte. Durch das Vorschalten einer Zentrierstrekke zu Beginn des Schälvorganges wird für den gesamten
Schälvorgang die Zentrierung vorgegeben, so daß exzentrische Wanddicken weitgehend vermieden werden
können.
Die Bohrstange unterliegt nur einer geringen Torsionsbeanspruchung. Durch das relativ kleine
Schneidwerkzeug treten nur geringe Massenkräfte auf. Vorteilhaft ist die Ausnutzung des Antriebsmediunis als
Schmier- und Kühlmittel und zum Ausbringen der Späne.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere Rohren, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckflüssigkeit sowohl als Antriebsmittel eines unmittelbar auf feststehender
Bohrstange angeordneten Antriebs für das Schälwerkzeug als auch als Schmier- bzw. Kühlmittel und
zum Austragen der Späne verwendet wird
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803025482 DE3025482C2 (de) | 1980-07-03 | 1980-07-03 | Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803025482 DE3025482C2 (de) | 1980-07-03 | 1980-07-03 | Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere Rohren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3025482A1 DE3025482A1 (de) | 1982-01-21 |
| DE3025482C2 true DE3025482C2 (de) | 1983-08-25 |
Family
ID=6106463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803025482 Expired DE3025482C2 (de) | 1980-07-03 | 1980-07-03 | Verfahren zum Innenschälen von Hohlkörpern, insbesondere Rohren |
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Families Citing this family (1)
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-
1980
- 1980-07-03 DE DE19803025482 patent/DE3025482C2/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE3025482A1 (de) | 1982-01-21 |
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