DE3025375C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schweißen
von Metallstangen, mit
- a) einer hinteren Zuführvorrichtung zum Zuführen einer Mehr zahl parallel ausgerichteter Metallstangen nach vorn,
- b) einer Formvorrichtung, welche zwischen der hinteren Zuführ vorrichtung und einer vorderen Halteeinrichtung angeordnet ist und im wesentlichen aus einer oberen und einer unteren Schweißform mit Nuten besteht, und mit
- c) Zylindern zum Antrieb der Formen, um sie gegeneinander zur Anlage zu bringen oder voneinander wegzubewegen.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die US-PS 40 94 453 be
kanntgeworden.
Vorrichtungen dieser Art finden vorzugsweise Anwendung zum
Verschweißen von Bewehrungs-Metallstangen im Stahlbetonbau,
um Materialabfall zu vermeiden, wenn das Bewehrungsmaterial
nicht auf Maß von der Rolle geschnitten, sondern aus Stangen
vorgegebener Einheitslänge erstellt wird.
Bei der bekannten Vorrichtung können jeweils zwei Gruppen pa
rallel ausgerichteter Metallstangen gleichzeitig paarweise
miteinander verschweißt werden. Dabei werden zwei jeweils mit
einander zu verschweißende Stangenenden während des Erhitzens
im Abstand voneinander gehalten, so daß die äußeren Bereiche
der Stangenenden weich bis flüssig werden, worauf die Stangen
schnell und fest aufeinandergestoßen werden, so daß unter Weg
drücken bzw. -spritzen der äußeren weichen bzw. flüssigen Be
reiche die Kernbereiche der Stangen miteinander verschweißt
werden. Die um die Stangenenden herum angeordneten Formteile
dienen zur Aufnahme des weggedrückten flüssigen Materials und
bilden so einen Schweiß- bzw. Gußgrat. Ein solcher Grat erfor
dert in nachteiliger Weise ein nachträgliches Bearbeiten der
miteinander verschweißten Stangen. Dies ist entsprechend zeit
aufwendig und verhindert ein kontinuierliches Aneinander
schweißen mehrerer Stangen, da der Schweißgrat beim axialen
Vorschub der verschweißten Stangen durch die Vorrichtung hin
derlich ist.
Bei der bekannten Vorrichtung geht es auch weniger um die
automatische Herstellung einer Reihe von aneinandergeschweiß
ten Stangen, sondern mehr um die Ausbildung der Schweißverbin
dung selbst. Daher sind auch keine Vorschubeinrichtungen vor
gesehen, welche die Stangen über eine größere Länge zuführen
können. Soweit in der Entgegenhaltung eine Vorschubeinrichtung
vorgesehen ist, dient diese nur zum Aufeinanderstoßen der bei
den Stangenenden, wofür nur eine entsprechend kurze Vorschub
bewegung erforderlich ist, die durch eine Kolben-Zylinderein
richtung bewirkt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zum Verschweißen von Metallstangen der eingangs bezeichneten
Art zu schaffen, mit welcher in effizienter Weise und weitge
hend automatisch aus mehreren einzelnen Stangen durch Ver
schweißen längere Stangen hergestellt werden können, deren
Schweißstellen eine hohe Festigkeit und Belastbarkeit aufwei
sen und die keine Nacharbeitung erfordern.
Für eine Vorrichtung mit den eingangs bezeichneten Merkmalen
a bis c wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
- d) die vordere Halteeinrichtung eine Zuführeinrichtung ist, welche für das Vorwärts- und Rückwärtsbewegen einer ent sprechenden Mehrzahl von Metallstangen ausgelegt ist,
- e) die Nuten der Schweißformen zur Aufnahme der Metallstangen darin ausgelegt sind,
- f) eine Schweißspalteinstellvorrichtung an der oberen Schweiß form vorgesehen ist, welche einen Abstandsstift aufweist, der nach unten über die obere Schweißform hinaus bewegbar ist, wenn die obere und untere Schweißform in vertikaler Richtung voneinander getrennt sind,
- g) Schweißbrenner an der oberen Schweißform jeweils an einer Stelle befestigt sind, die den Nuten entspricht, und
- h) ein Zylinder zum horizontalen Verschieben der oberen Schweißform senkrecht zur Längsrichtung der Stahlstangen vorgesehen ist.
Im bekannten Fall haben die als obere bzw. untere Formen und
Nuten bezeichneten Teile unterschiedliche Funktionen und sind
auch relativ zur Ausrichtung der Stangen in unterschiedlichen
Richtungen bewegbar. Während gemäß der eingangs gewürdigten
US-PS die in vertikaler Richtung eingeklemmten Stangen während
des Verschweißens gegeneinander bewegt werden, wobei sich die
oberen und unteren Formen schließen und Hohlräume zur Aufnahme
eines Schweiß- bzw. Gußgrates bilden, werden die entsprechen
den Formen gemäß der Erfindung vor dem Schweißen in vertikaler
Richtung über der Verbindungsstelle aufeinanderzu bewegt und
geschlossen, und das Verschweißen erfolgt erst anschließend.
Im Falle der Erfindung soll ein kontinuierliches Zuführen und
Transportieren der zu verschweißenden bzw. bereits verschweiß
ten Metallstangen zwischen den Schweißvorgängen gewährleistet
werden.
Für den weitgehend automatisierten Betrieb ist es dabei wich
tig, daß die vordere und die hintere Zuführeinrichtung die
Stangen in Längsrichtung bewegen können, damit zwischen ihnen
ein genau definierter Abstandsspalt ausgebildet werden kann,
der anschließend mit dem geschmolzenen Material eines Schweiß
drahtes gefüllt werden kann und damit die Schweißverbindung
zwischen je zwei Stangen herstellt. Zwar hat dieses Verfahren
eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gußschweißverfahren gemäß der
GB-PS 9 77 258, jedoch ist die Handhabung der Tiegel und Formen
gemäß dieser PS sehr aufwendig und umständlich und führt eben
falls zur Ausbildung von Gußgraten, welche durch Nachbearbei
tung entfernt werden müssen.
Wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
auch die Schweißspalteinstellvorrichtung, an deren Abstands
stift die Enden der miteinander zu verschweißenden Stangen zur
Anlage gebracht werden, so daß der Durchmesser des Abstands
stiftes die Spaltbreite zwischen den Stangenenden exakt defi
niert. Die Schweißbrenner bzw. Schweißelektroden sind an der
oberen Schweißform unmittelbar über den oberen Nuten angeord
net, die die miteinander zu verschweißenden Stangen im Verbin
dungsbereich von oben umfaßt bzw. abdeckt, nachdem durch seit
liches Bewegen der oberen Schweißform die Schweißspaltein
stellvorrichtung zusammen mit ihrem Abstandsstift seitlich von
den Stangen wegbewegt wurde.
Die Vorrichtung ermöglicht durch das parallele Anordnen gleich
artiger Nuten in den Schweißformen und mehrerer Schweißspalt
einstellvorrichtungen die gleichzeitige Verarbeitung bzw. Ver
schweißung ganzer Gruppen von parallel nebeneinander ausge
richteten Stangen. Insbesondere kann man auch durch die Ver
wendung der entsprechenden Formen und unter Anwendung des
Lichtbogenschweißens auf ein Nacharbeiten der Schweißstellen
verzichten, da diese von vornherein glatt und sauber herge
stellt werden.
Gemäß einer ersten Weiterbildung der Erfindung weist die vor
dere bzw. die hintere Zuführeinrichtung der Vorrichtung Walzen
auf, entlang deren Umfang V-förmige Nuten ausgebildet sind.
Durch diese Anordnung V-förmiger Nuten in den Zuführwalzen kön
nen die miteinander zu verschweißenden Metallstangen in einfa
cher Weise automatisch zentriert werden.
Gemäß einer zweiten zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Vor
richtung so aufgebaut, daß die obere Schweißform an Befesti
gungen befestigt ist, welche gleitbar auf Gleitführungen mon
tiert sind, wobei die Führungen ihrerseits gleitbar durch eine
Passung auf obere Abstufungen einer Mehrzahl von abgestuften
Führungsstangen angebracht sind, welche auf Stützträgern ange
ordnet sind, bzw. daß die untere Schweißform an unteren
Schweißformbefestigungen befestigt ist, welche gleitbar unter
halb unterer Abstufungen der abgestuften Führungsstangen mon
tiert sind, und wobei die Kolben bzw. Zylinder mit ihren Zy
linderteilen an den unteren Schweißformbefestigungen und ihre
Kolbenteile an den Gleitführungen befestigt sind.
Diese Ausgestaltung gewährleistet eine effiziente Bewegung der
Schweißformen.
Das Charakteristische der Erfindung besteht somit darin, daß
zwei Metallstangen in Schweißformen derart angeordnet und fest
gehalten werden, daß ein vorbestimmter Schweißspalt zwischen
den gegenüberliegenden Enden zweier Stangen gebildet wird und
der Spalt mit durch einen Lichtbogen geschmolzenem Schweiß
draht gefüllt wird.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung entfällt die Notwendig
keit, die Bewehrungsstäbe von der Rolle zu schneiden und mit
einer Richtvorrichtung zu linearisieren. Es ist ferner kein
spezielles elektrisches Stromversorgungsteil, wie es beim
elektrischen Druckschweißen benutzt wird, notwendig. Außerdem
ist die Schweißzeit im Vergleich mit dem Druckgas-Schweißen
bemerkenswert verringert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, in wirksamer
und wirtschaftlicher Weise lange Metallstangen herzustellen.
Da ferner Materialreste infolge Verschnitt ausgeschaltet sind,
wird Materialabfall vollständig vermieden. Da außerdem die
Verfahrensschritte fortlaufend durchgeführt werden können, ist
es möglich, die langen Bewehrungs-Stahlstangen in einer Fabrik
als Massenprodukt herzustellen und dadurch die Produktionsko
sten beachtlich zu reduzieren.
Es ist ferner festgestellt, daß erfindungsgemäß das Schweißen
in einfacher und genauer Weise möglich ist, denn das Schweißen
erfolgt durch Auffüllen des Schweißspaltes zwischen den gegen
überliegenden Enden der Stangen, die in den Schweißformen
festgelegt sind, und zwar mit dem geschmolzenen Schweißmetall
des Drahtes. Somit ist es erfindungsgemäß möglich, eine Schwei
ßung mit gutem Aussehen und gleichmäßiger Festigkeit zu erhal
ten.
Schließlich benötigt die vorliegende Erfindung keine spezielle
elektrische Stromversorgungsvorrichtung; die Wahrscheinlich
keit des Auftretens von Störungen ist außerdem sehr gering,
denn erfindungsgemäß wird vom Bogenschweißen Gebrauch gemacht.
Die Erfindung kann in der Form einer tragfähigen Schweißvor
richtung angewendet werden, welche die Effektivität der Arbeit
beachtlich verbessert.
Weitere Vorteile, ausgestaltende Merkmale und Anwendungsmög
lichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Ver
bindung mit den Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht die Lage von zu verschwei
ßenden Bewehrungsmetallstangen in der Vorrichtung ge
mäß der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Gesamtansicht der Schweißvorrich
tung entsprechend einer ersten Ausführungsform der Er
findung,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen wesentlichen Teil der in
Fig. 2 gezeigten Vorrichtung,
Fig. 4 eine Vorderansicht eines wesentlichen Teils der in
Fig. 3 gezeigten Vorrichtung,
Fig. 5 die Seitenansicht eines wesentlichen Teils der in den
Fig. 3 und 4 gezeigten Vorrichtung,
Fig. 6 eine entlang der Linie VI-VI der Fig. 4 genommene
Schnittansicht,
Fig. 7a, 7b und 7c Darstellungen der Betriebsanlagen des
Schweißrahmens der oberen und unteren Seiten,
Fig. 8a, 8b, 8c, 8d, 8e und 8f Veranschaulichungen des Be
triebes der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 9 eine Veranschaulichung des Zustandes des Schweißens
von Metall in der Schweißform,
Fig. 10 eine Schnittansicht der Schweißvorrichtung nach einer
zweiten Ausführungsform unter Darstellung des wesent
lichen Teils derselben entsprechend dem in Fig. 4
gezeigten Teil,
Fig. 11 die Veranschaulichung des Schweißzustandes von Metall
bei der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform und
Fig. 12 und 13 eine perspektivische Ansicht und eine Vor
deransicht einer tragbaren Schweißvorrichtung ent
sprechend einer dritten und einer vierten Ausfüh
rungsform der Erfindung.
Nachfolgend werden nun die bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrie
ben.
Die Lage der zu verschweißenden Metallstangen gemäß der Erfin
dung wird zuerst unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben. Ge
rade Metallstangen, wie z. B. Bewehrungs-Stahlstangen, bestimm
ter Größe, werden gerade in der in Fig. 1 gezeigten Weise an
geordnet, und es wird ein Schweißspalt 2 zwischen den gegen
überliegenden Stirnflächen der Bewehrungs-Stahlstangen gebil
det. Der durch den Schweißspalt 2 und die Umfangsrippen 3 der
Bewehrungs-Stahlstangen 1 gebildete zylindrische Spalt wird
mit einem geschmolzenen Metall 4 durch Bogenschweißen auf
einen Durchmesser der ringförmigen Umfangsrippen 3 gefüllt,
um die vordere und die hintere Verstärkungsstange 1 fluchtend
miteinander zu verschweißen. Hierbei wird der Umfang der Enden
der Stahlstangen 1, d. h. der Endteil jeder Stahlstange zwi
schen der axialen Endoberfläche und der ringförmigen Umfangs
rippe 3, vollständig von dem geschmolzenen Metall eingeschlos
sen, um die notwendige Zug- und Biegefestigkeit sicherzustel
len.
Nachfolgend wird eine Schweißvorrichtung einer ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung zum fluchtenden Verschweißen von Be
wehrungs-Stahlstangen unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis
6 beschrieben. Zwei Stützträger 6 sind auf einem Fundament 5
angeordnet und tragen eine Formvorrichtung 7 und eine Schweiß
spalt-Einstellvorrichtung 8. Der vordere und der hintere Stütz
träger 6 tragen entsprechend umkehrbare Zuführvorrichtungen
9, 10. Diese Zuführvorrichtungen 9, 10 sind derart ausgestal
tet, daß sie die Bewehrungsstangen fluchtend gruppieren. Ge
nauer gesagt, die Zuführvorrichtungen 9, 10 sind so ausgestal
tet, daß sie die Bewehrungs-Stahlstangen 1 in die Formvorrich
tung vor dem Schweißen einführen und dort halten und nach dem
Schweißvorgang die verschweißte Bewehrungs-Stahlstange vorbe
fördern, wie noch genauer beschrieben wird.
Auf dem Fundament 5 ist ein Ständer 11 über der Zuführvorrich
tung 10 angeordnet. Eine Schweißvorrichtung 12 zum Füllen des
Schweißspaltes 2 zwischen den Bewehrungs-Stahlstangen 1 durch
Bogenschweißen ist auf dem Ständer 11 und der Formvorrichtung
7 angeordnet. Die Fig. 3 bis 5 zeigen die Formvorrichtung
7, wobei vier abgestufte Führungsstangen 13 von den Stützträ
gern 6 hochstehen. Eine untere Schweißformbefestigung 14 ist
gleitend auf die Teile der Führungsstangen 13 zwischen der
unteren Abstufung 13 a und dem Stützträger 6 aufgesetzt, wäh
rend eine weitere Gleitführung 15 ebenfalls gleitbar an den
Teilen der Führungsstangen über der oberen Abstufung 13 b je
weils an der rechten und linken Seite angebracht ist. Die un
tere Schweißformbefestigung 14 und die Gleitführung 15 sind
an jeder Seite mittels eines Zylinders 16 verbunden. Ein Zy
linderteil 16 a ist dabei an der unteren Schweißformbefestigung
14 befestigt, während eine Kolbenstange 16 b mit der Gleitfüh
rung 15 verbunden ist.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die obere Schweißform 24 und die
untere Schweißform 17, die an ihren gegenüberliegenden Ober
flächen verbunden sind und die Bewehrungs-Stahlstangen 1 ein
klemmen. In dieser Lage befindet sich der Zylinder 16 in sei
nem zurückgezogenen Hub.
Fig. 7 zeigt die Betriebslage der oberen und unteren Schweiß
formen 24, 17. Zum Auseinanderbewegen der Formen wird der in
Fig. 7a gezeigte Zylinder 16 eingeschaltet, so daß er einen
Stoßhub ausführt und die Kolbenstange 16 b anhebt, wie in
Fig. 7b gezeigt ist. Folglich wird die untere Schweißformbefe
stigung 14 so lange abgesenkt, bis sie mit der oberen Fläche
des Stützträgers 6 in Berührung kommt, und zwar durch das Ge
wicht der unteren Schweißform 17 und das Gewicht des Zylinders
17 (Fig. 7c, Fig. 4).
In dieser Lage bleibt die Gleitführung 15 noch auf den oberen
Abstufungen 13 b der abgestuften Führungsstangen 13, so daß die
Gleitführung 15 mit der Aufwärtsbewegung beginnt, wie in Fig.
7c gezeigt ist, und zwar von dem Moment an, wenn die untere
Schweißformbefestigung 14 durch die untere Fläche des Stütz
trägers 6 berührt wird.
Um den vertikalen Spalt zwischen der unteren Schweißformbefe
stigung 14 und der Gleitführung 15 minimal zu halten, wird der
Zylinder 16 eingeschaltet, um einen Zughub zum Absinken der
Kolbenstange 16 b durchzuführen. Hierbei wird die Gleitführung
15 in Berührung mit der oberen Abstufung 13 b der abgestuften
Führungsstange 13 so abgesenkt, daß sie von der Führungsstange
13 gestützt wird (Fig. 7b), so daß der Zylinderteil 16 a und
die Schweißformbefestigung 14 für die untere Form angehoben
werden und den in Fig. 7a gezeigten Zustand einnehmen.
Die untere Schweißform 17 ist an dem Element 14 befestigt,
welches den oben beschriebenen Betrieb durchführt. Halbkreisför
mige Nuten 18 mit einem Durchmesser, der zur Umfangsrippe 13
der Bewehrungs-Stahlstange 1 paßt, sind in dem Teil der unte
ren Schweißform 17 gegenüber den Bewehrungs-Stahlstangen ge
bildet. Die Anzahl der halbkreisförmigen Nuten entspricht der
Anzahl der Bewehrungs-Stahlstangen. Die untere Schweißform 17
ist mit einer Kühlwasseröffnung 19 für die Verbindung mit
einem Kühlwasser-Rohr verbunden. Um eine hohe Kühlwirkung zu
erreichen, ist die Schweißform aus einem Material mit einer
hohen Wärmeleitfähigkeit hergestellt, vorzugsweise aus Kupfer.
Andererseits weisen die rechten und linken Gleitführungen 15
in ihren oberen Flächen Führungsnuten 20 auf, wie in Fig. 5
gezeigt ist. Diese Führungsnuten nehmen eine obere Schweiß
formbefestigung 21 auf, die derart ausgestaltet ist, daß sie
sich in einer Richtung quer zur Längsrichtung der Bewehrungs-
Stahlstangen 1 bewegt. Diese Schweißformbefestigung 21 für die
obere Schweißform ist derart ausgestaltet, daß sie mittels
eines Zylinders 23, der an einem Arm 22 angebracht ist
(Fig. 3 und 4), horizontal bewegt werden kann; sie ist mit einer
oberen Schweißform 24 versehen, die an ihrer unteren Oberflä
che befestigt ist.
Halbkreisförmige Nuten 25, komplementär zu den Nuten 18 der
unteren Schweißform 17, sind in der unteren Oberfläche der
oberen Schweißform 24 gebildet. Diese halbkreisförmigen Nuten
18, 25 bilden, wenn sie gegenüberliegen, kreisförmige Nuten
eines Durchmessers, der im wesentlichen gleich den ringförmi
gen Umfangsrippen 3 (Fig. 9) ist, um einen Spalt 26 zwischen
dem minimalen Durchmesserteil der Bewehrungs-Stahlstange 1 und
der inneren Umfangsoberfläche der Nuten 18, 25 zu erhalten.
Eine sich durch die obere Schweißform 24 erstreckende Bohrung
27 ist in dem oberen Teil der Nuten 25 derart gebildet, daß
sie passend einen Schweißbrenner 29 aufnimmt, der nachfolgend
ausführlicher beschrieben wird.
Die vorstehend erwähnte Schweißspalteinstellvorrichtung 8 ist
zwischen Nuten 18 und 25 des oberen Schweißrahmens 24 der
Schweißvorrichtung 7 angeordnet. Der Aufbau und der Betrieb
der Schweißspalteinstellvorrichtung werden nun erläutert.
Ein mit einem Boden ausgestaltetes, zylindrisches Stiftgehäuse
28, welches sich durch die Schweißstrombefestigung 21 für die
obere Schweißform erstreckt, ist in umgekehrter Lage am oberen
Teil der oberen Schweißform 24 über der unteren Schweißstrom
befestigung 21 angebracht, wie man aus den Fig. 3 und 4
sieht. Das Stiftgehäuse 28 nimmt einen Abstandsstift 29 für
eine freie vertikale Gleitbewegung auf. Der Abstandsstift 29
steht ständig unter einer abwärts gerichteten Vorspannung
einer Feder 30.
Der Durchmesser des Endteiles des Abstandsstiftes 29 ent
spricht der axialen Länge des Schweiß-Freiraumes 2 gemäß Fig.
1, so daß der Abstandsstift 29 einen konstanten Schweißspalt
2 zwischen den Enden der Bewehrungs-Stahlstangen 1, die in den
Nuten 18, 25 der oberen und unteren Schweißformen 24, 17 ein
geklemmt sind, vorgibt.
Die Zuführeinrichtungen 9, 10, die in den Fig. 2, 3 und 5
gezeigt sind, weisen Walzen 31, 32 unter den Bewehrungs-Stahl
stangen 1 auf, die diese aufnehmen und führen. Die Walzen sind an
ihren Teilen gegenüber den Bewehrungs-Stahlstangen 1 mit V-
förmigen Nuten 33 (Fig. 3) versehen, um Bewehrungs-Stahlstan
gen 1 mit unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen zu können.
Es ist deshalb möglich, die Bewehrungs-Stahlstangen 1 axial
auszurichten, sogar dann, wenn die Durchmesser der einzelnen
Stangen sich verändern. Folglich kann das Zusammenfügen der
Bewehrungs-Stahlstangen unterschiedlichen Durchmessers in ein
facher Weise dadurch erreicht werden, daß die oberen und unte
ren Schweißformen 24, 17 für das Ausrichten der Stangen in der
vertikalen Richtung mit der Schweißform ersetzt werden.
Es sind Preßrollen 35, 36 vorgesehen, die von einem Zylinder
34 nach oben und nach unten bewegt werden können, über den Zu
führ-Walzen 31, 32 angeordnet; sie wirken mit den Beschickungs
rollen beim Einklemmen der vor- und der nachlaufenden Beweh
rungs-Stahlstangen 1 zusammen, derart, daß sie letztere in den
V-förmigen Nuten 33 fixieren.
An den Stützträgern 6 sind ferner Führungsrollen 37, 38 zur
Halterung der Bewehrungs-Stahlstangen 1 (Fig. 2) vorgesehen.
Die vordere Zuführeinrichtung 9 ist mit einer Antriebsvorrich
tung zum Antreiben der Bewehrungs-Stahlstangen 1 in beiden
Richtungen verbunden. Um die vordere Bewehrungs-Stahlstange
1 mit dem Abstandsstift 29 zwischen der oberen und der unte
ren Schweißform 24, 17 in Berührung kommen zu lassen, wird die
gerade verschweißte vorlaufende Einheitsstange 1 als Ganzes
in Berührung mit dem Abstandsstift 29 zurückbewegt. Der Ab
standsstift 29 hat die Funktion, die Enden einer Mehrzahl von
Paaren von Bewehrungs-Stahlstangen 1 auszurichten, welche je
weils zwischen den oberen und unteren Schweißformen 24, 17
eingeklemmt sind. Dieses Richtverfahren vermeidet die Maßab
weichung der Schweißpositionen der Vielzahl von Stangenreihen
voneinander infolge einer Längenfehlersummierung jeder Mate
rialstange.
Nun wird die Schweißvorrichtung 12 unter spezieller Bezugnahme
auf die Fig. 2, 4 und 6 beschrieben.
Der vorgenannte Schweißbrenner 39 wird auf die Bohrung 27 der
oberen Schweißform 27 aufgesetzt, derart, daß das Ende des
Schweißbrenners 39 der Nut 25 gegenübersteht.
Wie man aus Fig. 1 sieht, trägt der Ständer 11 eine Haspel
41 mit Schweißdraht 40 sowie eine Beschickungseinrichtung 42
für die Zufuhr des Drahtes 40. Die Drahtbeschickungseinrich
tung 42 und der Schweißbrenner 39 sind mittels eines flexiblen
Rohrteiles 43 miteinander verbunden, durch welches ein Rohr
für die Zufuhr des Drahtes 40, ein elektrisches Netzkabel, ein
Signalkabel und ein Rohr für die Zuführung von Kohlendioxydgas
oder Argongas hindurchgeführt sind.
Ein Schweißform-Generator 44 ist auf einer Seite des Stützträ
gers 6 angeordnet, um die notwendige elektrische Energie zum
Schweißbrenner 39 zuzuführen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8a bis 8f
erläutert, wie die Bewehrungs-Stahlstangen 1 durch die Schweiß
vorrichtung verbunden werden.
Wie in den Fig. 8a und 8b gezeigt ist, sind zunächst die
obere und die untere Schweißform 24, 17 in einer geöffneten
Lage bezüglich der Bewehrungs-Stahlstange 1 angeordnet; die
Schweißformbefestigung 21 für die obere Schweißform wird hori
zontal in die Position einer imaginären Linie bewegt, und zwar
mittels des Zylinders 23, um den Abstandsstift 29 der Schweiß
spalt-Einstellvorrichtung 8 an die Position der Bewehrungs-
Stahlstange 1 zu bringen.
Dann wird die hintere Zuführeinrichtung 10 betätigt, um die
hintere Stahlstange 1 vorzubewegen, sowie die vordere Zuführ
einrichtung 9, um die vordere Stahlstange 1 nach rückwärts zu
bewegen und die Stirnflächen dieser Stangen mit dem Abstands
stift 29 in Berührung zu bringen. Durch die Verwendung des An
schlagstiftes 29 kann die Maß-Abweichung der Schweißpositionen
der Vielzahl von Reihen Bewehrungs-Stangen infolge der Längen
fehlersummierung jeder Materialstange der vorhergehenden ge
schweißten Stangen eliminiert werden, um so eine korrekte
Einstellung und Ausrichtung der Schweißpunkte aller Reihen der
Bewehrungs-Stahlstangen 1 zu ermöglichen. Nach dem Inberüh
rungbringen der Stirnflächen der vorderen und hinteren Beweh
rungs-Stangen der entsprechenden Reihen mit dem Abstandsstift
29 werden die Zuführeinrichtungen 9, 10 angehalten. Folglich
sind gemäß der Darstellung in Fig. 8c die Positionen der vor
hergehenden und der nachfolgenden Bewehrungs-Stahlstangen 1
teilweise fixiert, denn die Zuführwalzen 31, 32 sind mit der
Antriebsvorrichtung verbunden und können also nicht frei ro
tieren; teilweise ist der Grund auch der, daß die Preßrollen
35, 36 über den Zuführwalzen 31, 32 die Bewehrungs-Stahlstan
gen in die V-förmigen Nuten 33 der Beschickungswalzen 31, 33
drücken.
Danach wird, wie in Fig. 8d gezeigt ist, die obere Schweiß
form 24 in Pfeilrichtung so bewegt, daß der Abstandsstift 29
aus dem Spalt zwischen den Stirnflächen der vorderen und nach
laufenden Stangen 1 zurückgezogen wird; dabei werden die halb
kreisförmigen Nuten 25 der oberen Schweißform in die Stellun
gen über die entsprechenden Stangen 1 bewegt. Dadurch wird den
Stirnflächen der vorderen und hinteren Stangen jeder Reihe ein
bestimmter Schweißspalt 2, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, ge
bildet.
Dann wird der Zylinder 16 betätigt, um einen Zughub auszufüh
ren, wie in Fig. 7a gezeigt, um die Gleitführung 15 zu der
Befestigung 14 für die untere Form zu bewegen, so daß die obe
re und die untere Schweißform 24 und 17 in der in den Fig.
8e und 8f gezeigten Weise zusammengebracht werden.
Dabei kommt die Gleitführung 15 mit der oberen Stufe 13 b der
Führungsstange 13 in Berührung, so daß die Nuten 25 der oberen
Schweißform 24 passend auf die oberen Oberflächen der Beweh
rungs-Stahlstangen 1 und die Nuten 18 der unteren Schweißform
17 passend auf die unteren Oberflächen der Stangen 1 aufge
setzt werden. Mit anderen Worten, die obere Stufe 13 b jeder
abgestuften Führungsstange 13 wirkt auf die Stellung der Ver
bindung der oberen und unteren Schweißform 24 und 17.
Durch den oben erläuterten Betrieb für das Einstellen der Be
wehrungs-Stahlstangen 1 und den Betrieb zum Einklemmen der
Stangen 1 durch die Nuten 25 und 18 der oberen und unteren
Schweißformen 24 und 17 wird ein Spalt entsprechend dem
Schweißmetall 4 gebildet.
Nachfolgend wird Schweißmetall in geschmolzenem Zustand aus
dem Schweißbrenner 39 zum Füllen des Schweißspaltes 2 (siehe
Fig. 8e) und des Spaltes 26, der zwischen den Teilen der
Stangen 1 mit minimalem Durchmesser und den inneren Umfangs
oberflächen der Nuten 18, 25 gebildet ist, zugeführt, um da
durch die hintere und die vordere Stange 1 jeder Reihe mitein
ander zu verschweißen. Sodann werden die obere und untere
Schweißform 24 und 17 geöffnet, wie in den Fig. 8c und 8d
gezeigt ist, und die fluchtend verschweißten Stangen 1 werden
nach vorn befördert. Damit ist der Schweißzyklus abgeschlos
sen. Dieser Zyklus wird nunmehr wiederholt durchgeführt, um
lange Bewehrungs-Stahlstangen 1 aus Einheitsmaterialstangen
vorbestimmter Länge zu erstellen.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Erfindung mit einer Formvorrichtung, die keine obere Schweiß
form aufweist. Die untere Schweißform 17 ist mit tiefen U-för
migen Nuten 18 a versehen, um die Bewehrungs-Stahlstangen voll
ständig aufzunehmen. Diese U-förmigen Nuten 18 a haben eine
ausreichend große Tiefe, um die Bewehrungs-Stahlstangen sicher
auszurichten. Bei dieser Ausführungsform ist, wie im Falle der
ersten Ausführungsform, die Schweißspalt-Einstellvorrichtung
8 an der Befestigung 21 a für die obere Form angebracht.
Ein Auffüllen des Schweißspaltes in der in Fig. 11 gezeigten
Weise kann dadurch erreicht werden, daß das Schweißen derart
erfolgt, daß dann, wenn das geschmolzene Schweißmetall in den
Spalt 26 a fließt, der zwischen dem Teil der Bewehrungs-Stahl
stange 1 mit minimalem Durchmesser und der inneren Umfangsober
fläche der Nut 18 a gebildet ist, der elektrische Schweißstrom
allmählich verringert wird, nachdem das Niveau des geschmolze
nen Metalls die obere Oberfläche der Bewehrungs-Stahlstange
1 erreicht hat. Die Nut 18 a hat einen vertikalen Teil 18 b, der
ein Tropfen des in die Querseiten der Bewehrungs-Stahlstange
1 fließenden geschmolzenen Metalles verhindert.
Durch das U-förmige Ausbilden der Nuten 18 a der unteren
Schweißform 17 a kann die obere Schweißform 24 weggelassen wer
den. Deshalb sind der Schweißbrenner 39 und die Schweißspalt-
Einstellvorrichtung 8 an einer Befestigung 21 a angebracht,
welche der Befestigung 21 für die obere Form nach dem ersten
Ausführungsbeispiel entspricht.
Fig. 12 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, die
eine tragbare Vorrichtung darstellt, die jedoch nur zum
Schweißen von glatten runden Stangen und nicht von Bewehrungs-
Stahlstangen 1 geeignet ist.
Bei dieser Ausführungsform wird die in dem Mittenteil der un
teren Schweißform 17 c gebildete Nut 18 bei der Position 45 er
weitert, um einen Raum zum Auffüllen von Schweißmaterial zu
bilden. Bei dieser Ausführungsform wird die Einrichtung zum
Einstellen des Schweißspaltes zwischen den gegenüberliegenden
Enden der Stangen 1, 1 durch einen Abstandsstift 29 c gebildet,
der durch eine Schnur 46 mit der unteren Schweißform 17 c ver
bunden ist. Im Betrieb wird der Abstandsstift 29 c zwischen den
fluchtend gegenüberliegenden Stirnseiten der Stangen 1, 1 so
eingeführt, daß ein vorbestimmter Spalt gebildet wird. An
schließend wird die obere Schweißform 24 c an der unteren
Schweißform 17 c mittels Schrauben befestigt. Danach wird der
Abstandsstift 29 c zurückgezogen, wobei auf die Lage der Stan
gen 1, 1 geachtet wird, und anschließend werden die Schrauben
weiter festgezogen. Wie im Falle der beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiele wird dann der in den Schweißbrenner 39 zuge
führte Draht 40 durch Bogenschweißen mittels eines Schweiß
stromgenerators 44 c geschmolzen und die Schmelze in den Spalt
2 eingegeben.
Der definierte Schweißspalt 2 kann auch - anstelle des Ab
standsstiftes 29 c - unter Verwendung von entsprechenden Mar
kierungen in der unteren Schweißform 17 c gebildet werden.
Fig. 13 zeigt eine vierte Ausführungsform der Erfindung, bei
welcher eine U-förmige Nut 18 a in der unteren Schweißform 17 d
gebildet ist, an welcher ein Halteteil 47 mittels einer Anlen
kung drehbar angebracht ist. Die zu verschweißenden Stangen
werden in der Nut 18 a mit Hilfe eines Vorsprunges im Halteteil
47 festgelegt.
Die in den Fig. 12 und 13 gezeigte dritte und vierte Aus
führungsform kann als tragbare Vorrichtung der ersten und
zweiten Ausführungsform verwendet werden, und zwar zum Stumpf
schweißen von bereits verlegten Bewehrungs-Stahlstangen am
Bau. In diesem Falle wird der Schweißstromgenerator 44 c an
einer zentralen Stelle im Abstand von den Schweißstellen ange
ordnet, und die Schweißvorrichtungen, die hauptsächlich aus den
Schweißformen 24 c, 17 c oder 17 d bestehen, werden im Einsatz
zu jeder Schweißstelle zum Stumpfschweißen der Bewehrungs-
Stahlstangen transportiert.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Schweißen von Metallstangen (1), mit
- a) einer hinteren Zuführvorrichtung (10) zum Zuführen einer Mehrzahl parallel ausgerichteter Metallstangen (1) nach vorn,
- b) einer Formvorrichtung (7), welche zwischen der hin teren Zuführvorrichtung (10) und einer vorderen Hal teeinrichtung (9) angeordnet ist und im wesentlichen aus einer oberen und einer unteren Schweißform (24, 17) mit Nuten besteht, und mit
- c) Zylindern (16) zum Antrieb der Formen (24, 17), um sie gegeneinander zur Anlage zu bringen oder vonein ander wegzubewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- d) die vordere Halteeinrichtung eine Zuführeinrichtung (9) ist, welche für das Vorwärts- und Rückwärtsbewe gen einer entsprechenden Mehrzahl von Metallstangen (1) ausgelegt ist,
- e) die Nuten (25, 18) der Schweißformen (24, 17) zur Aufnahme der Metallstangen (1) darin ausgelegt sind,
- f) eine Schweißspalteinstellvorrichtung (8) an der obe ren Schweißform (24) vorgesehen ist, welche einen Abstandsstift (29) aufweist, der nach unten über die obere Schweißform (24) hinaus bewegbar ist, wenn die obere und untere Schweißform (24, 17) in vertikaler Richtung voneinander getrennt sind,
- g) Schweißbrenner (39) an der oberen Schweißform (24) jeweils an einer Stelle befestigt sind, die den Nu ten (25) entspricht, und
- h) ein Zylinder (23) zum horizontalen Verschieben der oberen Schweißformen (24) senkrecht zur Längsrichtung der Stahlstangen (1) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Zuführeinrichtung (9) bzw. die hintere
Zuführeinrichtung (10) Walzen (31, 32) aufweisen, ent
lang deren Umfang V-förmige Nuten (33) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die obere Schweißform an Befestigungen
(21) befestigt ist, welche gleitbar auf Gleitführungen
(15) montiert sind, wobei die Führungen (15) ihrerseits
gleitbar durch eine Passung auf oberen Abstufungen
(13 b) einer Mehrzahl von abgestuften Führungsstangen
(13) angebracht sind, welche auf Stützträgern (6) ange
ordnet sind, und daß die untere Schweißform (17) an un
teren Schweißformbefestigungen (14) befestigt ist, wel
che gleitbar unterhalb unterer Abstufungen (13 a) der
abgestuften Führungsstangen (13) montiert sind, und wo
bei die Kolben bzw. Zylinder (16) mit ihren Zylinder
teilen (16 a) an den unteren Schweißformbefestigungen
(14) und ihre Kolbenteile (16 b) an den Gleitführungen
(15) befestigt sind.
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