DE3022706C2 - Einloch-Mischarmatur - Google Patents

Einloch-Mischarmatur

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DE3022706C2
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Description

a) durch den Einsteckstutzen (2) eine gegenüber der Achse des Einsteckstutzens (2) exzentrische Bohrung (6b) hindurchgeführt ist, welche an einer Seite zum Umfang des Einsteckstutzens (2) hin offen ist,
b) durch die der seitlichen öffnung der Bohrung (6b) gegenüberliegende Wand (7) des Einsteckstutzens (2) jeweils ein Kanal (8) für das bzw. die Übertragungselemente (11) hindurchgeführt ist, der einerseits an einer von außen her zugänglichen Fläche des Gehäuses und andererseits an der unteren Stirnseite des Einsteckstutzens (2) mündet, und
c) die Zuleitungen (20, 23) für Kalt- und Warmwasser, eine Auslaßleitung (21, 22) für Mischwasser sowie ein mit der Auslaßleitung (21,22) über eine Schleife verbundener Schlauch (28) für eine ausziehbare, als Auslauf dienende Handbrause (27) .jurch i"e Bohrung (6b) des Einsteckstutzeiis (2) verlaufen, wobei die Handbrause in einer Halterung a. , Gehäuse Fixierbar ist.
2. Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche öffnung der Bohrung (66,) des Einsteckstutzens (2) so angeordnet ist, daß sie sich im Einbauzustand an der dem Benutzer zugewandten Seite befindet.
3. Mischarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlauch (28) in der Nähe der seitlichen öffnung der Einsteckstutzen-Bohrung (6b) befindet
4. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanal (8) innerhalb der Wand (7) des Einsteckstutzens (2) stumpf abgewinkelt ist. se-
5. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kanäle (8) durch die Wand (7) des Einsteckstutzens (2) verlaufen, und zwar symmetrisch zur Symmetrieebene der Armatur.
6. Mischarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (8) in der Wand (7) des Einsteckstutzens (2) nach unten aufeinander zu konvergieren.
7. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrung
■iffäb) des Einsteckstutzens (2) im darüberliegenden Gehäuse als Durchgangsbohrung (6a) fortsetzt, die sich nach oben erweitert.
8. Mischarmatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen Sockel (1) aufweist, an dem der Einsteckstutzen (2) ausgebildet ist, daß das mindestens eine Betätigungsglied (13) am Sockel (1) angeordnet und der Kanal (8) für das mindestens eine Übertragungselement (11) im Sockel (1) ausgebildet ist und daß die restliche Armatur in die Durchgangsbohrung (6a) im Sockel eingesetzt ist.
Die Erfindung betrifft eine Einloch-Mischermatur, insbesondere für den Küchenbereich, mit einem Gehäuse, an dem ein Einsteckstutzen angeformt ist mit durch den Einsteckstutzen verlaufenden Zuleitungen für KaIt- und Warmwasser und mit mindestens einem außen am Gehäuse angeordneten Betätigungsglied für mindestens ein Übertragungselement mit dem ein selbständiges Absperrorgan betätigbar ist und das ebenfalls durch den Einsteckstutzen hindurchgeführt ist
Eine derartige Mischarmatur ist in der DE-OS 28 08 348 beschrieben. Betätigungsglied und Übertragungselement dienen dazu, ein Absperrventil zu betätigen, über das ein zusätzlicher Verbraucher gesondert gespeist werden kann. Bei diesem Verbraucher kann es sich beispielsweise um eine Spül- oder Waschmaschine handeln. Aus diesem Grunde finden solche Armaturen besonders im Küchenbereich, aber auch im Bad Verwendung. Bei der bekannten Mischarmatur verlaufen durch den Einstecksfutzen nur die Zuleitungen für KaIt- und Warmwasser sowie in einer seitlichen Ausnehmung des Einsteckstutzens das Übertragungselement; die Auslaufleitung für das Mischwasser muß nicht durch den Einsteckstutzc-a hindurchgeführt werden, da sie durch den oberhalb des Spültisches bzw. Waschtisches liegenden Gehäusebereich direkt zum Auslauf der Armatur geführt ist Besondere Schwierigkeiten bei der Ausnutzung des Raumes, der durch den Einsteckstutzen zur Verfügung gestellt wird, ergeben sich bei dieser Armatur nicht.
Nun werden gerade im Küchenbereich häufig solche Armaturen gewünscht, bei denen der Auslauf als Handbrause ausgebildet ist die vom Gehäuse abnehmbar und über einen Schlauch mit der Mrschwasser-Auslaufleitung verbunden ist
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischarmatur der eingangs genannten Art geometrisch derart auszubilden, daß zusätzlich zu dem bzw. den Übertragungselementen und den Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser auch ein Auslaufkanal für Mischwasser sowie ein Handbrausen-Schlauch geführt werden können, öhre daß eine Erweiterung des Außendurchmessers des Einsteckstutzens erforderlich ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß
a) durch den Einsteckstutzen eine gegenüber der Achse des Einsteckstutzens exzentrische Bohrung hindurchgeführt ist, welche an einer Seite zum Umfang des Einsteckstutzens hin offen ist
b) durch die der seitlichen Öffnung der Bohrung gegenüberliegende Wand des Einsteckstutzens jeweils ein Kanal für das bzw. die Übertragungselemente hindurehgeführt ist, der einerseits an einer ivon außen her zugänglichen Fläche des Gehäuses " und andererseits an der unteren Stirnseite des Ein-Steckstutzens mündet, und
c) die Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser, eine Auslaßleitung für Mischwasser sowie ein mit der Auslaßleitung über eine Schleife verbundener Schlauch für eine ausziehbare, als Auslauf dienende
Handbrause durch die Bohrung des Einsteckstutzens verlaufen, wobei die Handbrause in einer Halterung am Gehäuse fixierbar ist
Bei dieser Geometrie ist es möglich, alle gewünschten Elemente innerhalb des Einsteckstutzens unterzubringen, dessen Abmessungen denjenigen eines genormten Einsteckstutzens entsprechen.
Außerdem ist das mindestens eine Übertragungselement innerhalb des Einsteckstutzens geordnet geführt; es kann daher durch die Bewegungen des ausziehbaren Schlauches nicht gestört werden.
Zweckmäßigerweise befindet sich die seitliche Öffnung der Bohrung des Einsteckstutzens im Einbauzustand an der dem Benutzer zugewandten Seite, so daß auch der Schlauch in der Nähe der seitlichen Öffnung der Einsteckstutzenbohrung angeordnet werden kann. Dies ist deshalb von Vorteil, weil dann der Schlauch insbesondere im unteren Bereich durch die seitliche Öffnung der Bohrung über die Umfangsfläche des Einsteckstutzens hinaustreten kann. Dies ist besonders im Hinblick auf die Bildung der Schleife von Vorteil, deren Größe unterschiedlich ist, je nachdem, ob die Handbrause ausgezogen oder in die Halterung am Gehäuse eingesteckt ist
Jeder Kanal ist zweckmäßigerweise innerhalb der Wand des Exzenterstutzens stumpf abgewinkelt Er tritt dann an einer leicht geneigten, schräg nach oben zeigenden Fläche des Gehäuses aus. Dort ist das Bedienungsorgan leicht zugänglich. Außerdem ist eine einwandfreie Funktion des Übertragungselements gewährleistet
Zweckmäßigerweise verlaufen zwei Kanäle durch die Wand des Einsteckstutzens, und zwar symmetrisch zur Symmetrieebene der Armatur. Die Übertragungselemente, die durch diese Kanäle hindurchgeführt sind, können dann beispielsweise dazu dienen, das Ablaufventil des Spültisches und ein gesondertes Absperrorgan oder auch zwei gesonderte Absperrorgane für zwei weitere Verbraucher zu bedienen.
Günstig ist es, wenn die Kanäle in der Wand des Einsteckstutzns nach unten aufeinander zu konvergieren.
Bei einer Ausbildung der Mischarmatur mit den in den Ansprüchen 7 und 8 angegebenen Merkmalen können an den erfindungsgemäß ausgebildeten Sockel unterschiedliche Armaturen, beispielsweise Eingriff- oder Zweigriffarnraturen, angesetzt werden
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen axialen Teilschnitt durch eine Einloch-Mischbatterie und
F i g. 2 einen gegenüber der Achse der Mischbatterie geneigten Teilschnitt gemäß Linie H-II von Fig. 1.
Die dargestellte Spültischbatterie ist mehrteilig aufgebaut:
Sie umfaßt zunächst einen Sockel 1. an dem der noch näher zu beschreibende Einsteckstutzen 2 ausgebildet ist. Zur Montage der Spültischbatterie wird dieser Einsteckstutzen 2 in bekannter Weise durch ein Loch des Spültisches (nicht gezeigt) geführt und von unten her mit einer Mutter 3 — unter Beifügung einer Dichtung 4 (von oben) und eines Beilagerings 5 (von unten) — gesichert.
Der Sockel 1 weist eine axiale Durchgangsbohrung 6a, 6ό auf, die sich in dem über der Spültischfläche liegenden Bereich 6a trichterförmig nach oben erweitert. Der durch den EinstecKStutzen 2 verlaufende Bereich 6b der Durchgangsbohrung1. iy.t gegenüber der Achse des Einsteckstutzens 2 so exzentrisch und besitzt einen solchen Durchmesser, daß er zur Benutzerseite hin offen liegt Auf diese Weise besitzt der Einsteckstutzen 2 auf der dem Benutzer abgewandten Seite eine verhältnismäßig dicke Wand 7, durch weiche zwei Kanäle S gelegt sind. Diese verlaufen spiegelsymmetrisch zur Symmetrieebene des Sockels 1 derart unter einem Winkel zur Achse des Sockels 1, daß sie nach unten hin konvergie-
Einer dieser Kanäle 8 ist in Fig. 2, einem Schnitt gemäß Linie H-II von F i g. 1, dargestellt Wie zu erkennen ist, ist der Kanal 8 innerhalb des Sockels ί stumpf abgewinkeft Er verläuft von einer schräg nach oben zeigenden, frei liegenden Fläche 9 des Sockels 1 bis zur unteren Stirnfläche 10 des Einsteckstutzens 2.
Durch den Kanal 8 verläuft ein Bowdenzug 11, über den in hier nicht interessierender Weise ein Zusatzventil für einen weiteren Verbraucher oder auch das Ablaufventil des Spültisches betätigt wird. Die Seele 12 des Bowdenzuges 11 ist an einem Zugknopf 13 befestigt. Dieser ist sea/erseits mit einer hohlzylindrischen Buchse
14 verbunden, z. B. verstemmt, die in v·. -.er Erweiterung
15 des Kanals 8 verschiebbar ist Die Buchi: 14 bildet so eine Führung bei der Betätigung des Zugknopfes 13.
Der Mantel 16 des Bowdenzugs 11 ist mit einer Schraube 17 fixiert die vom Außenumfang des Einsteckstutzens 2 he, eingedreht ist.
In die Durchgangsbohrung 6a des Sockels 1 ist von oben her ein Adapterstück 18 eingesteckt und mit einer Schraube 19 fixiert, die von der Rückseite des Sockels 1 her eingedreht ist
Das Adapterstück 18 enthält, symmetrisch vor bzw. hinter der Zeichenebene, zwei Wasser-Zulaufkanäle 20, einen für Kalt- und einen für Warmwasser. Außerdem ist durch das Adapterstück 18 ein in der Zeichenebene liegender Mischwasser-Auslcßkanal 21 geführt. In die unteren Enden der Kanäle 20,21 sind in bekannter Weise Rohre 22,23 eingelötet.
Auf das Adapterstück 18 ist eine an sich bekannte Mischarmatur 24 aufgesetzt In dem dargestellten Falle handelt es sich um einen Einhebelmischer; es könnte sich selbstverständlich auch um eine Zweigriff-Armatur handeln, wobei dann ein entsprechend modifiziertes Adapterstück 18 zum Einsatz käme.
Auf dem Sockel 1 aufsitzend und das Adapterstück 18 umgebend, ist ein verdrehbares Schwerkauslauf-Gehäuse 25 vorgesehen. In dessen Schnauze 26 ist der Griff 27 einer (selbst nicht dargestellten) ausziehbaren Handbrause eingeführt, die über einen flexiblen Schlauch 28
so mit dem Mischwasser führenden Rohr 22 über eine nicht dargestellte Kupplung verbunden ist. Der Schlauch 28 verläuft dabei durch den Innenraum der Auslauf-Schnauze 26, durch eine Ausnehmung 29 de: Adapterstücks 18 und dun.h die Durchgangsbohrung 6a des Soi-Keäs 1. Die trichterförmige Erweiterung der Sokkel-Durchgangsbohrung 6a ermöglicht dabei eine sanfte Krümmung des Schlauches 28. Dieser ist im unteren Bereich 6b der Durchgangsbohrung so geführt, daß er auf deren nach vorne offener Seite angeordnet ist.
Der Schlauch 214 'vird dann über eine Schleife zum Rohr 22 zurückgeführt.
Durch die exzentrische, nach vorne offene Anordnung der Durchgangsbohrung 6b im Einsteckstußen 2
• ist es nicht nur möglich, die Bowdenzüge Il in den Kanälen 8 unterzubringen, wo sie geordnet verlaufen und so eine zuverlässige Funktion gewährleisten. Es können außerdem durch den Einsteckstutzen 2 die vielen weiteren Komponenten (Zu- und Ablaufrohre 22, 23,
OU ΔΔ /UO
Schlauch 28) hindurchgeführt werden, ohne daß der Durchmesser des Einsteckstutzens 2 vergrößert werden müßte.
Dadurch, daß der Schlauch 28 an der nach vorne offenen Seite der Durchgangsbohrung 5b im Einsteckstutzen 2 angeordnet ist, kann er bei Bedarf, insbesondere im unteren Bereich, über die Umfangsfläche des Einsteckstutzens 2 hinaustreten. Die hierdurch erzielte Beweglichkeit erleichtert die Bildung der Schlauchschleife, deren Größe davon abhängt, ob die Handbrause in der Auslaufschnauze 26 einsitzt oder herausgenommen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
15
20
30
35 40
•45 50 55 60

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Einloch-Mischarmatur, insbesondere für den Küchenbereich, mit einem Gehäuse, an dem ein Einsteckstutzen angeformt ist, mit durch den Einsteckstutzen verlaufenden Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser und mit mindestens einem außen am Gehäuse angeordneten Betätigungsglied für mindestens ein Übertragungselement, mit dem ein selbständiges Absperrorgan betätigbar ist und das ebenfalls durch den Einsteckstutzen hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
DE3022706A 1980-06-18 1980-06-18 Einloch-Mischarmatur Expired DE3022706C2 (de)

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CH3975/81A CH655771A5 (en) 1980-06-18 1981-06-16 Single-hole mixing tap, especially for the kitchen sector
AT0270781A AT384285B (de) 1980-06-18 1981-06-17 Einloch-mischarmatur, insbesondere fuer den kuechenbereich

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