DE302011C - - Google Patents

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DE302011C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 63 c.
■f
Die seither im Verkehr befindlichen Personenkraftwagen, welche offen und geschlossen gefahren werden können, entsprechen wenig den gerechten Wünschen der fahrenden Personen. Bei sogenannten Phaetons (offener Wagen mit Segeltuchverdeck) waren die Fahrenden bei geöffnetem Wagen großem Staub ausgesetzt, und wenn das Dach hochgehoben war, war von Aussicht überhaupt keine
ίο Rede mehr.
Die sogenannten Limousinen (ganz geschlossene Wagen) schützten zwar die Fahrenden vor Staub und Nässe, doch haben sie andererseits den Fehler, daß sie die Aussicht durch das feststehende Dach und die seitlichen Wände usw. nachteilig beeinflussen sowie außerdem die Luft behindern, erfrischend auf die Fahrgäste einzuwirken.
Man kam deshalb auf den Gedanken, sogenannte Universalkarosserien zu bauen. Diese Wagen haben sich aber nicht bewährt, indem die vielen umlegbaren Teile sehr bald zu klappern anfingen, zweitens diese Bauart die Wagen unverhältnismäßig schwer machte und drittens das Aussehen durch die Lederverdecke unschön wirkte. Eine in neuerer Zeit beliebtere Gattung von Personenwagen waren die sogenannten Landauletlimousinen. Bei diesen Wagen bleibt das Vorderteil stehen, während das Hinterteil umklappbar ist. Zwischen dem vorderen und hinteren Dach befindet sich ein Zwischenstück, welches bei geöffnetem Zustand des Wagens auf dem Vorderdach aufliegt. Diese Wagen geben zwar dem Fahrgast genügend frische Luft, versperren ihm aber nach vorn durch den geschlossenen Bau die Aussicht und wirken bei geöffneten Zustand als Saugheber, was beim Fahren zur Folge hat, daß von rückwärts der ganze Staub in den Wagen gezogen wird und die Fahrenden schwer belästigt.
Endlich sind auch noch Wagen bekannt, bei welchen starre Teile der Seitenwände mit Fenstern entfernt werden können, um so den seitlichen Ausblick noch freier zu gestalten.
Nach der vorliegenden Erfindung soll für Limousinen durch Entfernung des ganzen Vorderteils in sehr einfacher Weise die .freie Aussicht nach der Seite und nach oben gewahrt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Vorderbau des Wagens zweiteilig in der Weise ausgeführt wird, daß der den vorderen Wagenteil bedeckende Dachteil auf das feste hintere Dach gelegt werden kann und sich dabei von den vorderen Dachstützen trennt, daß diese Stützen aber vor dem Wagen durch Umlegen zum Verschwinden gebracht werden. Hierauf oder vorher kann das zwischen diesen Stützen geführte Fenster durch Niederschieben in einen Spalt der Vorderwand in bekannter Weise zum Verschwinden gebracht werden.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform eines gemäß der Erfindung gebauten Kraftwagens dar. 65"
Fig. ι zeigt den Wagen in offenem Zustand. Soll er geschlossen gefahren werden, so werden die seitlichen Ständer 1 und 2 (Fig. 3), welche nach innen geklappt sind, hochgestellt (Fig. 2) und das auf dem hinteren Dach ruhende Vorderdach 3 (Fig. 1 und 2), welches durch Bänder mit dem Hinterdach verbunden
ist, hochgehoben, nach vorn bewegt und auf die Stützen ι und 2 eingefügt (Fig. 3), wie dies in Fig. 1 punktiert angegeben ist, und nun können allseitig die Fenster geschlossen werden.
Durch die neue Erfindung wird bewirkt, daß erstens die Fahrenden bei geöffnetem Wagen vollständig freie Aussicht nach vorn und den Seiten haben, zweitens durch den geschlossenen Hinterteil ein staubfreies Fahren gesichert ist und drittens bei ungünstigem Wetter in kürzester Zeit der Wagen geschlossen werden kann. Da nun die seitlichen Stützen und der vordere Teil des Daches Bänder besitzen, ist beim Fahren des Wagens ein Klappern ausgeschlossen. In der Rückwand kann ein zu öffnendes Fenster angebracht werden, um beliebig Durchzug auch in dem Hinterteil des Wagens hervorrufen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Offen und geschlossen fahrbarer Personenkraftwagen mit starrem Oberbau, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Dachteil (3) auf den hinteren Dachteil verlegbar ist und die von ihm trennbaren vorderen Dachstützen (1, 2) durch Umklappen zum Verschwinden gebracht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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