DE301978C - - Google Patents

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DE301978C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • B42F13/0033Covers for loose-leaf binders with two or more filing appliances

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 301978 KLASSE 11 e. GRUPPE
OTTO STAVENHAGEN in CHARLOTTENBURG.
Briefordner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1916 ab.
Die bekannten Briefordner zeigen meistens die Gestalt eines Buchdeckels mit einem schmalen Rückenteil und zwei gleichgroßen, sich seitlich an diesen Rückenteil ansetzenden Seitenteilen. Innerhalb des buchdeckelartigen Briefordners ist dann gewöhnlich eine besondere Vorrichtung zum Aufziehen oder Aufreihen der aufzubewahrenden Schriftstücke. Diese Vorrichtung besteht meistens aus einem
ίο zweiteiligen Bügel, der sich öffnen läßt, um die entsprechend gelochten Schriftstücke auf den Bügel aufreihen bzw. beim Nachsehen älterer Schriftstücke einen Teil durch Heraufschieben auf den umklappbaren Bügelteil in
der richtigen Ordnung halten und dadurch das Lesen älterer Briefe sowie auch das Einfügen von Schriftstücken zwischen ältere Briefe erreichen zu können, ohne daß es notwendig ist, die gesamte Menge der Schriftstücke abzunehmen und dann wieder zu ordnen und aufzureihen. Um diese Vorteile zu erreichen, muß der Bügel aber verhältnismäßig hoch sein, so daß er selbst bei vollständig gefülltem Briefordner noch immer erheblich über die geordneten Schriftstücke emporragt. Denn die Schriftstücke können nur auf den kleinen feststehenden Teil des Bügels aufgereiht werden, weil sie sonst beim öffnen des Bügels regellos herausfallen würden. Auf diesen kleinen feststehenden Teil des Bügels legt sich aber der gewöhnlich oben bogenförmige, zum öffnen drehbare Teil des Bügels, und dieser Teil bestimmt demgemäß die Breite des Rükkenteils des Briefordners, die somit stets sehr viel größer ist, als es die Stärke der sämtlichen aufgesammelten Schriftstücke verlangt. Somit haben die bekannten Briefordner stets, ob leer, ob teilweise, ob ganz gefüllt, eine Keilform im Querschnitt, wobei der Rückenteil die Kopf fläche des Keiles, die beiden mit den Kanten zusammenstoßenden Deckelteile die Schneide des Keiles bilden. Diese bekannte Keilform der Briefordner bietet aber den Nachteil, daß diese Ordner beim Aufstellen in Schränken im Verhältnis zu ihrer Aufriahmefähigkeit einen unerwünscht .. großen Raum erfordern, der durch den breiten Rükkenteil bedingt ist. Dieser Nachteil macht ■ sich namentlich in größeren Registraturen bemerkbar. Auch fallen solche Ordner leicht um, bedürfen also stets besonderer Hüllen, um sie aufstellen zu können.
Die Erfindung will diese Nachteile, vor allem den bei der Aufstellung der bisher bekannten Briefordner unvermeidlichen Raumverlust beseitigen, und zwar dadurch, daß dieser jetzt verlorengehende Raum durch einen zweiten Briefordner ausgefüllt und ausgenutzt wird, der an dem üblichen Briefordner an dem einen Seitendeckel derart mit seinem Rückenteil angeschlossen ist, daß der diesen beiden Ordnern gemeinsame Seitendeckel auf jeder Seite entgegengesetzt, aber symmetrisch zueinander, je einen Aufzieh- oder Aufreihbügel mit dem üblichen Zubehör trägt. Somit erhält der eine keilförmige Ordner durch Anfügen eines zweiten im Querschnitt eine Rechteckform, dessen kleinere Seiten durch die entgegengesetzt zueinanderliegenden Rükkenteile .. der beiden Ordner gebildet werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch im Querschnitt dargestellt.
Der neue Briefordner besteht aus einem Mittelstück g, welches auf jeder Seite, symmetrisch zueinander, einen Aufreihbügel b beliebiger bekannter Bauart mit dem üblichen Zubehör trägt. An dieses Mittelstück g schließt sich an beiden Seiten je ein üblicher Rückenteil r1, r2 eines gewöhnlichen Briefordners, und diese Rückenteile r1, r2 sind ihrerseits wieder mit je einem Klappdeckel dl, d2 verbunden, welche den Briefordner nach außen abschließen. So bildet der neue Briefordner im Querschnitt ein Rechteck, während die bisherigen Ordner nur ein Dreieck im Quer-..schnitt zeigten. Der durch den Rückenteil bzw. den Bügel für den Ordner beim Aufstellen beanspruchte, bisher nutzlos verlorene Raum ist durch einen zweiten Ordner ausgefüllt und der ganze Ordner ohne Hülle standfest.
Der Ordner kann aus beliebigem Stoff hergestellt und seine verschiedenen Teile können in beliebiger Weise zusammengesetzt werden; auch kann der ganze Ordner aus einem Stück gearbeitet werden. Die Erfindung läßt sich für jede beliebige Form von Briefordnern und Sammelmappen verwenden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Briefordner, bestehend aus einem buchdeckelartigen Umschlag mit innen an dem einen Deckelteil angebrachter Aufnahmevorrichtung für die Schriftstücke, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt dreieckige Briefordner durch Anbringung eines zweiten Ordners in umgekehrter Lage zu einem im Querschnitt annähernd rechteckigen Körper vervollständigt ist.
2. Briefordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Deckelteil (g) an den entgegengesetzten Enden, symmetrisch zueinander, je eine Aufnahmevorrichtung für die Schriftstücke und je ein Ordnerrückenteil (r1, r2) angebracht sind, an die (r1, r2) sich je ein zweiter Deckelteil (d1, d2) anschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2583345A1 (fr) * 1985-06-14 1986-12-19 Gerriet Jacques Classeur a anneaux pour feuilles perforees

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2583345A1 (fr) * 1985-06-14 1986-12-19 Gerriet Jacques Classeur a anneaux pour feuilles perforees
EP0206911A1 (de) * 1985-06-14 1986-12-30 Jacques Gerriet Ringordner für gelochte Bogen

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