DE301203C - - Google Patents
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- DE301203C DE301203C DENDAT301203D DE301203DA DE301203C DE 301203 C DE301203 C DE 301203C DE NDAT301203 D DENDAT301203 D DE NDAT301203D DE 301203D A DE301203D A DE 301203DA DE 301203 C DE301203 C DE 301203C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
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- B65D90/44—Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of inert gas for filling space above liquid or between contents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
■ In ;g:röJ3er,en Anlagen zum Einlagern feuergefährlicher
Elüssigikeiten, .die -naturgemäß >er-
-kebliahe Mengen ;an .Schutzgas eri©idern, pflegt
■man dieses mit HJiMe besonderer Maschinen
im Eigenbetrieb herzustellen. Hiermit ist der
Verteil verbunden,, daß ,-eiine Verwechslung «des
Schutzgases mit anderen, in Vorrat gehaltenen ■Gasen -unmöglich -wird -und die Anlage von
der jLieiemrtg des Schutzgases dur.ch ,andere
Unternehmungen unabhängig ist.
Derartige Sdhutzgaserzaugex bestehen im
■wesentlichen ,ans einer Verbr<ennungskr.aft~
masohäne,, deren aus iKoblemsäure, Siiaksfoiff
<und Wasserdampf !bestehenden Abgase das Sc'hutfczgas !liefern, das durch eine' geeignete
g r«ime KuM- ©ndlReinigungsyorangesangt
rand in ieinen Sammelbe-
- überiülhrt wird. Diese gereinigten, :nwiimehr
i:n der 'HaKpt-sache -runr ams Kohlensäiare
laid Sti-efestdff feesifeehejiden Abgase werden
hiernach in bekannter Weise -mit Hilfe eines ¥ßr<äichters in Draekgas verwandelt., am .zur
Aijafla^eraaaaig >aui «äie ieuerfefäb.T?lioB>e Elüssigikeit
ibemutzit zu werden.
Es ist jam -fir die Benjitzang solcher Sßhutzgaserzeuger
laneriäßli.cib,, daß sie nur -g.chutz-•gas
'Beiern, -.das fcei -κοη unver:braim;ten, also
•saueBSitöHnalitigen !Bestandteilen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Er&idtuig 'dadurch ,gelöst, daß nur jene Menge
am y-erteejumngsgasen als Schutzgas dem Zylinder
,der Verbrennungskraftmaschine ent-,n©mraen
«rd, die entspredhend ;diem Öberdruek
zwischen dem am Ende 'des jExjpJtosiems- :
.fVieribrennungs-) Hubes im Innern (des Zylinders
einerseits und ,dem in der .Sdbuitzgasleiturig
!herrschenden Druck,anderseits, in cdie letetere
.einzustriämen vermag. Die Bestückte 1(eilrneng,e
an Verbr.er»Uingsgasen \wicd währenddes daiaiiaffelgenden
Auspuffhubes ins Freie igeleiteit.
Es ,bildet hierbei der nur bei TegefcrecbJer
Zündung am Ende des Explosiansfeubes innerhalb
des Zylinders noch ,herrschende liber-
;druck der Verb-rennungs.gase die (vollständige
Sicherung gegen das iEontleiten -von bei Zün- 4-5
!dungsversagern im :Zylim>der vonhaaidenen wnverbrannten
Gasgemischen .nach der Schutzigasleitung.
Die Ableitung der am Ende des Explosianshubes
für die ,Z.wecke des Sammehas ienitnona-■menen
Abgasmenge «erfolgt am .einfachsten dttroh .Hinzuiügen eines ;bes©nderen., (gesteuerten
Auslaß- oder Obeüdruckorganes., .an das
•die zum .Sammler -fuhuende 'Schiiaitzgasleitiang
■anschließt. Dieses iUber.drackaEga© wird gegen
das Ende des Explosionshubes sgeöffmet tmtä.
kmz darauf, feevor der Kalbati seinsn Auf-
-begiiant, wieder ,geschlossen.
Findet infolge Ausbleibens der ,Zündung die
nur durch die Explosion entstehende hohe Überdruckbildung im .Zy-linder nicht iSfeaijt, so
,kann mangels Überdriiaokes am Ende -iäes aich
hierbei vollziehenden Leerhubes auch kein Gas | aus dem ■ Zylinder in die Schutzgasleitung j
übertreten. Es findet vielmehr ein Rückströmen von Schutzgas aus dessen Xeitung in
den Zylinder der Explosionskraftmaschinc statt, weil der Druck in der Schutzgasleitung
in diesem Falle eben höher ist als der Enddruck im Zylinder.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen
von nach dem beschriebenen Verfahren arbeitenden Schutzgaserzeugern in Fig. ι und 4
schematisch im Schnitt veranschaulicht. Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Diagramme zeigen
den Verlauf der Drucklinie während des Verdichhmgs- und Explosionshubes, und zwar das
in Fig. 2 dargestellte Diagramm bei ordnungsmäßigem Gang der Maschine, das in Fig. 3
dargestellte Diagramm für den Fall des Unterbleibens einer Zündung (Fehlzündung).
Die Einrichtung besteht gemäß Fig. 1 in an sich bekannter Weise aus einer vorteilhaft im Viertakt arbeitenden, Verbrennungskraftmaschine mit dem im Zylinder α arbeitenden Kolben b, dem gesteuerten Einlaßventil c und dem gesteuerten Auspuffventil d.
Die Einrichtung besteht gemäß Fig. 1 in an sich bekannter Weise aus einer vorteilhaft im Viertakt arbeitenden, Verbrennungskraftmaschine mit dem im Zylinder α arbeitenden Kolben b, dem gesteuerten Einlaßventil c und dem gesteuerten Auspuffventil d.
Zum Überführen der zuerst vom Wasserdampf zu befreienden Verbrennungsgase in
den Schutzgassammler dient nach der dargestellten Ausführungsform ein Verdichter, der
aus dem Zylinder e besteht, dessen Kolben f von der Welle g der Verbrennungskraftmaschine
angetrieben wird. Der Verdichter besitzt das Saugventil h und das Druckventil i,
das die zum nicht dargestellten Schutzgassammler führende Druckleitung j überwacht.
Erfindungsgemäß mündet in den Zylinder a der Kraftmaschine noch eine durch ein Überdruckventil
k abgeschlossene Rohrleitung m, die durch eine Kühlvorrichtung η und einen
nicht dargestellten Reiniger zum Saugventil h des Verdichters führt.
Das gesteuerte Überdruckventil k wird innerhalb
des letzten Teiles des Arbeitshubes des Kolbens b, und zwar kurz vor der Erreichung
seiner unteren Totlage geöffnet, so daß infolge des in diesem Hubteil im Zylinder noch herrschenden,
ziemlich erheblichen Überdruckes Verbrennungsgase aus dem Zylinder in die
Rohrleitung m gelangen können.
Dieses Abströmen der Abgase vollzieht sich bis zu dem unmittelbar vor dem Ende des Explosionshubes erfolgenden zwangläufigen Schließen des Überdruckventiles k, das eintritt, ehe der Kolben den nun folgenden Auspuffhub beginnt.
Dieses Abströmen der Abgase vollzieht sich bis zu dem unmittelbar vor dem Ende des Explosionshubes erfolgenden zwangläufigen Schließen des Überdruckventiles k, das eintritt, ehe der Kolben den nun folgenden Auspuffhub beginnt.
Während dieser Zeit ist infolge der durch das Rohr m nach dem Kühler η hin stattfindenden
Gasabströmung der Druck der im Zylinder α verbleibenden Abgase bis auf den
im Rohr m herrschenden geringen Überdruck gesunken. Die am Ende des Arbeitshubes im
Zylinder verbliebene restliche Gasmenge wird sodann durch den seinen Auspuff vollführenden
Kolben b durch das in die Offenlage gesteuerte Auspuff ventil d ausgetrieben.
Im Diagramm der Fig. 2, das den Druckverlauf bei regelrechter Zündung zeigt, bezeichnet
die wagerechte Linie C-D den kleinen Überdruck in der Schutzgasleitung m, also vor
dem Verdichter. Die Linie E-F gibt den Druck an, der im Endteil des Explosionshubes im
Augenblick der Eröffnung des gesteuerten Auslaßorganes k im Innern des Zylinders α herrscht
und der etwa 5 bis 7 Atmosphären beträgt.
Der Punkt O der Expansionslinie entspricht dem Zeitpunkt der Eröffnung und der Punkt S
dem Zeitpunkt des Schließens des Überdruckventiles k, während der Punkt A den Zeitpunkt
des Beginnes des Auspuffes bezeichnet.
Das Diagramm lehrt somit, daß innerhalb des Abszissenabschnittes von O bis S infolge
des im Zylinder herrschenden Überdruckes die der schraffierten Dreieckfläche entsprechende
Gasmenge bei eröffnetem Überdruckventil k aus dem Zylinder α in die Rohrleitung m abzuströmen
vermag. Innerhalb des letzten Abszissenabschnittes S-A findet dann die weitere
Expansion im Zylinder1 statt, bis zu der ganz knapp vor dem Hubende eintretenden Vorausströmung,
an die sich die während des ganzen folgenden Hubes stattfindende. Auspuffperiode
: anschließt. Die Vorausströmung und der Ausschub der restlichen Abgasmenge.
aus dem Zylinder ins Freie erfolgt in bekannter Weise durch das innerhalb dieser ganzen Zeit
offen bleibende Auspuffventil d.
Bleibt hingegen eine Zündung aus, so entfällt damit auch die Explosionsperiode, und
es deckt sich nunmehr, wie Fig. 3 zeigt, die Expansionslinie mit der dem vorhergehenden
Hub entsprechenden Verdichtungslinie. Die Ordinaten dieser Linien reichen aber innerhalb
des die Eröffnungsperiode des Überdruckventiles k umgrenzenden Zeitabschnittes
nicht über die dem Druck in der Rohrleitung »105
vor dem Verdichter e entsprechende Linie C-D hinaus. Es kann also in diesem Fall trotz
des Öffnens des Überdruckventiles k "kein Gasgemisch
aus dem Zylinder α in die Schutzgäsleitung m übertreten. Vielmehr wird aus
dieser infolge des in ihr dauernd herrschenden Überdruckes ein kleiner Teil des bereits abgeströmten
Verbrennungsgases in den Zylinder zurückströmen. Bei dem nun folgenden, beim
Punkt A beginnenden Auspuff hub wird die ganze unverbrannte Ladung durch das Ventil d
aus dem Zylinder« heraus ins Freie gedrückt.
Es kann somit un verbranntes, sauerstoffhaltiges Gas niemals in die Schutzgasleitung
gelangen. -
In Fig. 4 ist eine nach dem gleichen Verfahren arbeitende weitere Ausführungsform der
beschriebenen Einrichtung schematisch im Schnitt dargestellt.
Hier sitzt der Zylinder β des Verdichters nicht neben, sondern auf dem Zylinder α der
Verbrennungskraftmaschine. Es vollzieht sich auch bei dieser Anordnung durch die unmittelbare
Kupplung der beiden Kolben b und f während des Hubes der Explosionsperiode in
gleicher Weise die Abströmung der Verbren-
ίο nungsgase aus dem Zylinder α der Kraftmaschine
durch die Rohrleitung m über das Ventil h in den Zylinder e des Verdichters, wie
dies bei der in Fig. ι dargestellten Einrichtung bereits beschrieben ist.
Auch hier wird das Abströmen unverbrannter Gase in die Rohrleitung m im Falle einer
Fehlzündung aus den gleichen Gründen unterbleiben.
Die geringen Verluste an Schutzgas, die infolge Rückströmens kleiner Mengen der Verbrennungsgase
aus der Rohrleitung m nach dem Innern des Zylinders β bei Zündungsversagern,
somit ausnahmsweise, auftreten, werden reichlich durch den Vorteil der vollständigen
Betriebssicherheit aufgehoben, die bis heute nur durch verwickeitere Anordnungen und auch
dann nicht vollkommen erreichbar gewesen ist.
Die Einrichtung ist im übrigen, wie ohne
weiteres zu erkennen ist, nicht an die Mitverwendung eines Verdichters gebunden, der
unmittelbar die Abgase aus der Verbrennungskraftmaschine aufnimmt, sondern es können
für das Fortleiten der Abgase auch andere geeignete Einrichtungen benutzt werden.
Das Überdruckorgan k braucht nicht am unteren Ende des Zylinders α der Verbrennungsmaschine
angebracht zu werden, sondern kann an einer beliebigen Stelle des Zylinders
angeschlossen sein. Auch können an Stelle der Ventile mit gleicher Wirkung Schieber und sonstige
beliebige Abschlußorgäne benutzt werden.
Wesentlich ist hierbei nur, daß das zwangläufige öffnen des Überdruckorganes erst in
jenem Zeitpunkt erfolgt, wo infolge der sich dem Hubende nähernden Kolbenstellung bei
Zündungsversagern die Expansion im Zylinderinnern soweit fortgeschritten ist, daß der in
diesem Augenblick im Zylinderinnern herrschende Druck schon unterhalb der Spannung
der in der Rohrleitung vor dem Verdichter befindlichen Verbrennungsgase gesunken ist.
Claims (2)
1. Verfahren zum Erzeugen von Schutzgas mittels einer Verbrennungskraftmaschine,
dadurch gekennzeichnet, daß nur jene Teilmenge an Verbrennungsg'asen zur
Schutzgasbildung dem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine entnommen wird, die gemäß dem Abfall des Druckes der
Verbrennungsgase am Ende des Explosions- (Verbrennungs-) Hubes bis auf den in der Schutzgasleitung herrschenden Druck
in diese abzuströmen vermag, während die restliche Teilmenge an Verbrennungsgasen
aus dem Zylinder der Explosionskraftmaschine während des darauffolgenden Auspuffhubes
ins Freie befördert wird.
2. Aus einer im Viertakt arbeitenden Verbrennungskraftmaschine bestehende Einrichtung
zum Erzeugen von Schutzgas nach dem im Anspruch 1 geschützten Verfahren,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zylinder («) der Explosionskraftmaschine außer
dem bekannten Auspufforgan (d) noch ein Überdruck-Abschlußorgan (k) angeordnet
ist, an das die Schutzgasleitung {m) angeschlossen ist und das gegen das Ende des
Explosionshubes geöffnet, jedoch noch vor dessen vollständigem Ende wieder geschlossen
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301203C true DE301203C (de) |
Family
ID=555118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301203D Active DE301203C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301203C (de) |
-
0
- DE DENDAT301203D patent/DE301203C/de active Active
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