DE301155C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
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Description
PATENTAMT.
KAISERLICHES
Im Hauptpatent ist eine hydraulische Steuerung für Werkzeugmaschinen unter Schutz
gestellt, bei welcher zunächst ein Werkzeug durch einen hydraulischen Preßkolben vorgetrieben
wird, sodann durch die nach Auftreffen auf einen Widerstand entstehende Drucksteigerung
in der Leitung mit Hilfe eines auf - Druckwasser-Zu- und Ablaufventile einwirkenden
»Umsteuerkolbens« ein oder mehrere hydraulische Zylinder eingeschaltet werden, um
andere Werkzeugbewegungen auszulösen. Um hierbei ein schnelles Umsteuern bei Auftreten
der Drucksteigerung zu erreichen, rüstet man' vorteilhaft die Druckwasser-Zu- und Ablauf ventile
mit Spannfedern aus, derart, daß sie unter Spannung der Federn zunächst in eine
' Anfangsstellung gebracht und darin verriegelt werden und durch den Umsteuerkolben durch
Lösen dieser Verriegelung in die Schlußstellung zurückgeführt werden.
Nach einer besonderen (in Anspruch 6 des Hauptpatentes unter Schutz gestellten) Ausführungsform
erfolgt vorteilhaft bei gleichzeitiger Betätigung mehrerer Werkzeuge die
Überführung der Wasser-Zu- und Ablaufventile
in die Anfangsstellung durch den Kolben eines »Ladezylinders«, der durch eine Handsteuerung
mit Druckwasser aus einem Akkumulator versehen wird, wobei die Zurückführung des Kolbens des Ladezylinders durch
einen besonderen vom Überdruck in einem der Arbeitszylinder ausgelösten Umsteuerkolben
in Verbindung mit einem Entlastungsventil bewirkt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung dieser Werkzeugmaschinensteuerung, indem für mehrere nacheinander zu '
betätigende hydraulische (Haupt-) Zylinder, deren jeder eine bestimmte Werkzeugbeweguug steuert,
je ein »Ladezylinder« mit Ladekolben ausgeführt wird, derart, daß die nach Hubvollendung
einer Werkzeugbewegung eintretende Drucksteigerung in der Verbindungs-, leitung der akkumulatorlosen Hochdruckpumpe
mit dem betreffenden Hauptzylinder zur öffnung eines Druckwasserventils benutzt wird,
um den Ladezylinder für den nächsten Hauptzylinder zur Wirkung zu bringen, so daß
dessen Kolben die Ventile für die Steuerung dieses Hauptzylinders unter Spannung ihrer
Federn in die Lage zur Einleitung der Werkzeugbewegung bringt. Um hierbei zur rechten
Zeit die Kolben der Ladezylinder in ihre Anfangsstellung zurückzubringen, damit beim
Auslösen der Ventilfedern nach Vollendung der Werkzeugbewegung die Ventile plötzlich
umspringen können, ist jeder Ladezylinder mit einem Überdruckventil versehen, das bei Erreichung
des Ladekolbenhubes und der dadurch bedingten Steigerung in der Ladezylinderleitung
ein Entlastungsventil öffnet. Auf <diese Weise wird bei einer Hintereinanderschaltung
mehrerer hydraulischer Hauptzylinder zur Steuerung verschiedener Werkzeugbewe-
gungen ein schnelles, mit großer Kraft erfolgendes öffnen und Schließen der Ventile erreicht
; auch nehmen alle Ventile, da sie erst durch die Ladezylinder aus der Ruhestellung
(oder Schlußstellung) in die Arbeitsstellung (Anfangsstellung) gebracht und durch Auslösung
ihrer Federn in die Ruhestellung wieder zurückgeführt worden sind, am Ende der gesamten
Werkzeugbewegungen dieselben Stellungen ein, so daß ein erneutes Einstellen
von Hand, um eine wiederholte Gruppe von Werkzeugbewegungen vorzunehmen, nicht nötig
ist.
Zu diesem Zwecke wird gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Reihe hintereinander
zu betätigender Arbeitszylinder der Ladezylinder für die Zu- und Ablaufventile des
einen Zylinders derart in Verbindung mit dem vorhergehenden Arbeitszylinder gebracht, daß,
wenn ein Arbeitszylinder seine Arbeit vollendet hat, er nicht nur mit Hilfe des hydraulischen
Steuerorgans seinen Rücklauf einleitet, sondern auch durch dasselbe oder ein anderes
hydraulisches Steuerorgan den Ladezylinder für den nächsten Arbeitszylinder mit Druckwasser
versieht, so daß dieser die Zu- und Ablaufventile des nächsten Arbeitszylinders in die dessen Vorwärtsbewegung einleitende
Lage bringt. Auf diese Weise werden also die Zu- und Ablaufventile einesteils vom Ladezylinder
in die gesperrte Anfangsstellung gebracht, andernteils durch Auslösung der Sperrung
mittels der hydraulischen Steuerorgane durch Federwirkung wieder in die ursprüngliehe
Stellung zurückgebracht, so daß eine vollständig selbsttätige Bewegung ohne Eingreifen
der Hand des Arbeiters nach einem vorher für eine Reihe von Arbeitszylindern aufgestellten Plane ermöglicht wird.
Diese Betriebsart hat namentlich Bedeutung für die Lösung der am meisten vorkommenden
Aufgabe, jedes Werkzeug erst einen schnellen Vorwärtsgang bis zur Erreichung des Arbeitsstückes (Leergang) Und dann einen
langsamen Vorschub während der eigentlichen Arbeitsperiode (Arbeitsgang) ausführen zu
lassen.
Es sind daher bei den nachstehend dargestellten Ausführungsformen dieser Ladezylinder,
die zur Hin- und Herbewegung der Druckwasser-Zulaß- und Ablaßventile der Hauptzylinder
dienen, noch besondere Ladezylinder vorgesehen, die auf Verbindungsventile zwischen
der akkumulatorlosen Hochdruckpumpe des betreffenden Zylinders und einem Akkumulator
wirken, um den Arbeitskolben der Hauptzylinder erst schnell (mit Akkumulatorwasser)
bis zur Annäherung an das Werkzeug vorzuschieben und ihn dann nach Absperrung des.;
Akkumulators schrittweise unabhängig vom Widerstand weiterzubewegen.
Die Zeichnung stellt zwei verschiedene Ausführungsformen dar, nämlich in Fig. 1 den
Fall, daß der Ladezylinder gespeist wird durch das von dem vorangehenden Arbeitszylinder
abfließende Wasser; in Fig. 2 den Fall, daß jeder Ladezylinder mit einer besonderen akkumulatorlosen
Pumpe versehen ist, die ihn mit Druckwasser versorgt.
In beiden Ausführungsformen ist der in der Praxis überwiegend vorkommende Fall berücksichtigt,
daß das Werkzeug zunächst eine schnellere Annäherungsbewegung an das Werkstück und dann erst die langsame Schneidebewegung
ausführt. Beide Bewegungen ■ werden, wie bereits im Hauptpatent dargestellt,
hydraulisch ausgeführt, und zwar in der Weise, daß der Arbeitszylinder zunächst mit einem
Niederdruckakkumulator in Verbindung gesetzt ist, dessen Druck so bemessen ist, daß
die nötige schnelle Vorschubbewegung bei der verwendeten Größe des Arbeitskolbens erzielt
wird. Hierbei kann ohne Einfluß auf die Ausführung dieser Bewegung auch schon in
die gleiche Leitung die für die spätere Schneidebewegung bestimmte akkumulatorlose Hochdruckpumpe
eingeschaltet sein, die dann einstweilen nur dazu beiträgt, um den Akkumulator
in der Schwebe zu halten. Solange also der Arbeitszylinder unter dem Einfluß des
Akkumulators steht, geht der Kolben schnell vor; sobald man aber nur die Hochdruckpumpe
unter Absperrung des Akkumulators auf diesen wirken läßt, regelt sich· der Vorschub
lediglich nach dem Gange des Hochdruckkolbens, da alsdann Hochdruckpumpenkolben
und Arbeitskolben nur durch ein unelastisches hydraulisches Gestänge verbunden sind, also die Bewegungsverhältnisse nur durch
die Kolbendurchmesser gegeben sind. Vorteilhaft schließt man daher, wie auch im Hauptpatent
(in Fig. 5) bereits dargestellt, den Arbeitszylinder derart an die Niederdruckakkumulatorleitung
und an die akkumulatorlose Hochdruckpumpe an, daß er zunächst unter
dem Einfluß von beiden steht (Leerhub), daß er aber, sobald — etwa durch einen von '
der Fortschrittsbewegung des Arbeitskolbens oder Zylinders ausgelösten Nocken —■ ein Verbindungsventil
zwischen Akkumulatorleitung und Hochdruckpumpe geschlossen ist, und er
nur dem Einfluß der letzteren ausgesetzt ist, dann in langsamem Arbeitsgange nur von
dieser vorgetrieben wird.
Die Figur zeigt die Anordnung für drei hydraulische Arbeitszylinder C1, C2, C3, die drei
verschiedene Werkzeuge bewegen. Ihre Kolben sind am Maschinenrahmen fest. Statt dessen
können auch zwei oder mehrere Zylinder auf dasselbe Werkzeug einwirken, etwa, wenn es
sich um eine hintereinander vorzunehmende Längs- und Querbewegung mit dazwischen-
liegender Rückzugsbewegung des Werkzeuges handelt. Zu jedem Zylinder C gehört ein
Ladezylinder Le, der das Entlastungsventil Ec
des Arbeitszylinders betätigt, und ein Ladezylinder LV) der das Verbindungsventil V zwischen
dem Arbeitszylinder C und der Niederdruck- (Akkumulatoren-) Leitung η steuert.
Jeder Zylinder C ist auf der Arbeitsseite A des Kolbens mit einer besonderen Hochdruckpumpe
H, auf der Rückzugsseite R mit der allgemeinen Niederdruckleitung η verbunden,
doch besteht noch eine Verbindung zwischen der Hochdruckpumpe und der Niederdruckleitung
η durch die Leitung h, in die das Verbindungsventil
F eingeschaltet ist; außerdem führt eine Verbindungsleitung von der Hochdruckpumpe
und der Arbeitsseite des Zylinders zum hydraulischen Steuerorgan UCl>
das bei seiner Öffnung infolge des Ansteigens des hydraulischen Druckes das Ventil Ec öffnet.
Die beiden Ladezylinder Lei und LVl des ersten
Zylinders sind an irgendeine von Hand, ζ. Β. durch Hahn D absperrbare hydraulische Leitung
angeschlossen, z. B. wie in der Zeichnung dargestellt, an die allgemeine Niederdruckakkumulatorenleitung
n, die Ladezylinder Le,, Lv„_ bzw. Le3]Lp3 der beiden folgenden
Arbeitszylinder dagegen durch die Leitung I2
bzw. I3 an die Entlastungsventile ECl, Ec, der
vorangehenden Hauptzylinder C1, C2; wie nämlich
die Figur erkennen'läßt, stehen die Einmündungsstellen
der Rohre I2,13 mit den Räumen
oberhalb der Ventile ECl, Ec, durch Kanäle
in Verbindung. Die Ladezylinder Le wirken nicht nur durch Hebel Hc mittels der
Stifte an den Kolbenstangen s auf das Entlastungsventil E0 der Hauptzylinder, sondern
auch durch Hebel Hi auf das Entlastungsventil
Ei des folgenden Ladezylinders L0, das
mit dem Abwasserraum A durch eine Leitung a verbunden ist, so daß also der Ladezylinder
Lei das Entlastungsventil ECl des Hauptzylinders
C1 und das Entlastungsventil Ei, der
Ladezylinder Le.> und Lv, steuert.
Die Wirkung ist die folgende: In der Ruhestellung nehmen die Organe die Stellung des
mittleren Aggregates (2) an. Der Arbeitszylinder C2 ist am weitesten vom Arbeitsstück
entfernt (in der Zeichnung in der rechten Endstelluug). Das Verbindungsventil F2 ■ zwischen
Zylinder C2 und Niederdruckleitung η
. ist geschlossen; die Entlastungsventile E0,
und Ei3 sind offen, so daß also die Arbeitsseite A 2 des Zylinders C2 durch Leitungen A2
und die Ventile Ec, und Ei3 sowie die Leitung
α mit dem Abwasserraum A in Verbindung steht." (Die' Hochdruckpumpe H2 arbeitet
daher leer, d. h., sie fördert Wasser aus dem Abwasserraum wieder zurück und hat
somit nur die Reibungsarbeit zu überwinden; übrigens ist diese verschwindend, da ,es sich
bei diesen Hochdruckpumpen zum Vordrücken der Werkzeuge um kleine Plunger von wenigen
Millimetern Durchmesser und Hub handelt.) In derselben Stellung befand sich auch zunächst
der Arbeitszylinder C1 mit seinen zugehörigen Organen. Um ihn in Bewegung zu
setzen, wird durch das Zulaßorgan (ζ. Β. Linksdrehung des Dreiweghahnes D um 90 °)
Wasser aus der Niederdruckleitung hinter die Kolben Le1 und Xy1 gelassen; die Kolben
gehen vor und drücken die oberen Arme der Hebel Hi1 und HCl sowie den Hebel HVl, die
wie in Aggregat 2 ursprünglich nach rechts lagen, in die linke Endlage, so daß die Ventile
Ecj, Ei,, wie dargestellt, geschlossen sind,
während F1 geöffnet ist; in diesen Stellungen
werden die Ventile durch Sperrzähne Si1, SCl
und Sy1 festgehalten. Sobald die Sperrung
eingetreten ist, können die LadezylinderL^ und Zy1 durch Rückwärtsdrehung des Dreiweghahnes
in die gezeichnete Anfangsstellung wieder entlastet werden. Ihre Innenräume kommen jetzt mit dem Abwasserraum A in
Verbindung, so daß die Kolben der Zylinder wieder in die Anfangslage zurückgehen und
dadurch eine Rückwärtsbewegung der Hebel Hi1, HCl und Hy1, sobald deren Sperrung aufgehoben
ist, ermöglicht wird. .
Durch den so erfolgten Abschluß der Entlastungsventile ECl und Ei, ist der Zylinder C1
von der Abwasserleitung abgesperrt und durch Öffnung des Ventiles F1 mit der Akkumulatorenniederdruckleitung
η in Verbindung gebracht worden. Er wird also durch den Akkumulatorendruck
rasch vorgeschoben, wie in der Zeichnung dargestellt. Und zwar wirkt im Akkumulatornetz außer der (nicht dargestellten)
Niederdruckpumpe auch die akkumulatorlose Hochdruckpumpe mit; beide Pumpen
wirken zusammen in dem Sinne, daß der Akkumulatorkolben in der Schwebe erhalten
wird; der Druck der Akkumulatorenleitung, der lediglich von der Belastung des Akkumulators
abhängt, wird hierbei durch die Ein-Schaltung der Hochdruckpumpe nicht beeinflußt.
Ist nahezu das Arbeitsstück erreicht, so wird durch einen Nocken, der mit dem sich bewegenden Zylinder verbunden ist, wie
in der Zeichnung angedeutet, der Sperrzahn SVl ausgelöst und somit das Ventil F1 durch
Federkraft geschlossen. Von diesem Zeitpunkt an ist · der Zylinder, nur noch mit der akkumulatorlosen
Hochdruckpumpe H1 verbunden und wird nunmehr langsam, entsprechend der
schrittweisen Wasserverdrängung des Hochdruckkolbens, vorgeschoben, wobei er seine
Schneidarbeit ausführt. Sobald er nun auf einen festen Widerstand stößt, der zum Zweck
seiner Hubbegrenzung angebracht ist, wie im Hauptpatent dargestellt und erläutert, muß
sich' der Druck in der Leitung A1 erhöhen, und
es wird dadurch das hydraulische Steuerorgan UCl geöffnet. Dieses löst durch Anheben des
Sperrhebels SCl die Sperrung des Ventiles ECl.
Hierbei sind die Verhältnisse so zu wählen, daß nach Anheben des Ventiles UCl in der
Leitung I2 zunächst noch ein so großer Druck
herrscht (bestimmt durch die Federn der Kolben der Ladezylinder L1,., und Lv), daß dieser
genügt, um den mit dem "Ventil U0x verbundenen
kleinen Kolben vorzuschieben. Das auf diese Weise ausgelöste Ventil ECi schnellt alsdann
durch Federkraft in die geöffnete Lage. Nunmehr ist die akkumulatorlose Hochdruckpumpe
H1 durch das Ventil ECl mit der Leitung
I2 der beiden Ladezylinder des Zylinders
C2 verbunden. Auf den Kolben des Zylinders C1 wirken nun zwei hydraulische Kräfte ein,
nämlich auf der kleineren Seite A1 der Akkumulatorendruck,
auf der größeren Seite A1 der Gegendruck der hydraulischen Druckleitung I2,
der durch die Rückdrückfedern der Kolben Le., und LVl bestimmt ist. Durch genügend
große Dimensionierung der Kolben der Zylinder Lc, und L„2 kann mit Leichtigkeit der
Druck in der Leitung I2 so gering bemessen
werden, daß der Akkumulatorendruck auf der Seite R1 im Zylinder C1 überwiegt und nunmehr
der Zylinder C1 in seine Anfangslage (nach rechts) zurückkehrt, indem er das auf
der Seite A1 verdrängte Wasser in die Zylinder Lei und L„, hinüberschiebt. Die vordringenden
Kolben dieser Zylinder drücken nun die oberen Arme der Hebel Hi, und Hc.,,
sowie den Hebel Hv, nach links, schließen dadurch die beiden Ventile Ec., und ΕιΛ und
öffnen Ventil F2, in welchen Stellungen die Ventile durch Einfallen der Sperrklinken
gesichert werden. Sobald die Kolben der Ladezylinder in ihren äußersten Stellungen angelangt
sind, steigert.. sich der Druck in der Leitung I2, da diese nur an den Hochdruckkolben
angeschlossen ist bis zu einer Höhe, die sich aus dem Widerstand des auf seiner anderen Seite mit dem Akkumulatorendruck
belasteten Kolbens des Zylinders C1 ergibt. Die Verhältnisse lassen sich nun so wählen,
daß diese Druckerhöhung in der Leitung I2
ausreichend ist, um das Überdruckventil Ui2
anzuheben; alsdann wird durch Anheben des Sperrhebels S/, das Ventil Ei1 in die Anfangsstellung zurückgeführt, also geöffnet. Infolge
der nunmehr eingetretenen Entlastung können die Kolben der Zylinder Le., und L„, in ihre
Anfangsstellung zurückgetrieben werden.
Nunmehr entspricht die Stellung der Organe des Zylinders C2 genau der in der Zeichnung
dargestellten Stellung der Organe des Zylinders C1, und es müssen daher auch dieselben
Wirkungen eintreten. Es muß also, da die Ventile Ec., und £/., geschlossen sind
und F2 geöffnet ist, der Zylinder C2 zunächst
mit dem Akkumulatorendruck vorgeschoben werden, bis durch einen am Zylinder angebrachten
Nocken das Ventil F2 zum Abschluß kommt, worauf der Zylinder weiter unter dem
Einfluß seiner Hochdruckpumpe H2 vorgeht, bis nach Erreichung der Hubbegrenzung und
der dadurch eingetretenen Druckerhöhung das hydraulische Steuerorgan Uc, öffnet und dadurch
der Rückzug des Zylinders C2 und alsbald der Vorschub der Zylinder LCi und L1,,
und schließlich der des Zylinders C3 eingeleitet wird.
Selbstverständlich können die Zylinder Lc
und Lv bei allen oder bei einigen Aggregaten ,75
vereinigt werden; ihre Trennung "ist nur im allgemeinen praktisch dadurch geboten, daß
Ly vorteilhaft in der Nähe des betreffenden Zylinders C liegt, während anderseits die Zy-.
linder Lei, Lc.,, Le.. vorteilhaft in einem gemeinsamen
Steuerkasten in möglichster gegenseitiger Nähe angebracht werden.
Fig. 2 stellt den Fall dar, daß jeder L'ade-, zylinder bzw. die beiden zu einem Arbeitszylinder
gehörenden Ladezylinder eine besondere akkumulatorlose Pumpe zur Druckwasserversorgung
haben. Es ist zur Vereinfachung der Darstellung nur ein einziges Arbeitszylinderpumpenventilaggregat
herausgegriffen, dem andere vorangehen und folgen können. Das Entlastungsventil ECl des Arbeitszylinders C3
ist in diesem Falle nicht an die Zuflußleitung Z4 des nächsten Ladezylinders, sondern an die
Abwasserleitung A angeschlossen. Die Leitung I1 zum Ladezylinder des nächsten Arbeitszylinders
ist an eine besondere Pumpe Pi1 angeschlossen und außerdem mit einem
Anlaß ventil A /4 verbunden, das zusammen mit
dem Entlastungsventil ECi vom hydraulischen
Umsteuerventil UC3 des Arbeitszylinders ausgelöst
wird.
In der Ruhestellung nehmen die Ventile die gezeichneten Stellungen ein. Sowohl der Arbeitszylinder
C3 auf seiner Arbeitsseite ^I3 als
der Ladezylinder des nächsten Arbeitszylinders Lei sind an die Abwasserleitung A angeschlossen
; ihre Pumpen H3 und Pi1 arbeiten
daher leer.
Wird nun, sei es von Hand, sei es durch die Steuerorgane des vorangehenden Arbeits-Zylinders,
den Ladezylindern Le.ä und Lv.6
Druckwasser zugeführt, so führen sie einen Hub aus und legen sämtliche Ventile in die
der gezeichneten Stellung entgegengesetzten Stellungen um. Alsdann beginnt der Zylinder
C3 zu arbeiten, da sein Entlastungsventil EC:i geschlossen ist. Der Ladezylinder Lei dagegen
wird einstweilen nicht beeinflußt, da sich zwar das Enlastungsventil E^ geschlossen,
aber das Ablaßventil Ai1 geöffnet hat und daher
die Pumpe Pi1 nach wie vor leer, und
zwar in den Abwasserraum arbeitet. Sobald
aber infolge der Vollendung. des Arbeitshubes des .Zylinders C3 in der Leitung A3 eine Druckerhöhung
eintritt, und das Umsteuerorgan Uc,,
die beiden Ventile ECs und Ai1 umgesteuert,
also E03 wieder geöffnet und Ai1 wieder geschlossen
hat, wird Zylinder C3 infolge der eingetretenen Entlastung zurückgezogen; dagegen
geht nun der Kolben des Ladezylinders Lei vor, da die Pumpe Pi1 jetzt durch keine
ίο öffnung mehr mit der Abwasserleitung verbunden
ist. Erst am Ende des Hubes des Ladezylinders wird infolge der in der Leitung
lA eintretenden Druckerhöhung das Umsteuerorgan Ui1 angehoben und das Entlastungsventil
Ei4 geöffnet, worauf der Kolben des Ladezylinders
Le1 zurückgehen kann. Inzwischen
hat durch die vom Ladezylinderkolben bewirkte Einstellung der Ventile des Zylinders
C4 dieser seinen Arbeitshub begonnen.
In den Beispielen ist angenommen, daß sich der Arbeitszylinder bewegt und der Arbeitskolben stillsteht; ebenso ist angenommen, daß
der Ladezylinder stillsteht und der zugehörige Kolben sich bewegt. Statt dessen kann natürlich-auch
der Arbeitskolben bewegt und der Ladezylinder bewegt und der Arbeitszylinder · und der Kolben des Ladezylinders festgestellt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur hydraulischen Steuerung von Werkzeugmaschinen nach Patent 295371, unter Verwendung von Ladezylindern zur Spannung der Federn der Zu- und Abflußventile für die zur Werkzeugsteuerung dienenden Hauptzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vollendung des Arbeitshubes eines Hauptzylinders (C1) das durch den Überdruck betätigte hydraulische Steuerorgan (C/Cl) den Zufluß von Druckwasser unmittelbar oder durch ein mit ihm verbundenes Absperrorgan (ECl) zu dem oder den Ladezylindern (Le,, LV:J) des nächsten Hauptzylinders (C2) öffnet, so daß dessen Zu- oder Abflußventile (F2, Ec,, Ei3) in eine den Kolbenvorgang dieses Zylinders einleitende Stellung geführt werden, während der Kolben jedes der Ladezylinder durch den nach seiner Hubvollendung im Ladezylinder selbst entstehenden Druck vorher in die Anfangsstellung zurückgeführt worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301155C true DE301155C (de) |
Family
ID=555074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301155D Active DE301155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301155C (de) |
-
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- DE DENDAT301155D patent/DE301155C/de active Active
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