DE300382C - - Google Patents

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DE300382C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/14Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes
    • F22G7/145Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes of inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined with respect to the horizontal plane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 300382 KLASSE 13 «f.'GRUPPE
Rauchrohrüberhitzer für Schiffskessel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1916 ab.
Rauchrohrüberhitzer für Schiffe mit normalen Rauchrohrkesseln sind wegen der einfachen und günstigen Herstellung bisher meist so ausgeführt worden, daß alle U-Rohre in ein und derselben .Ebene liegen. Diese Anordnung bedingt, daß Überhitzerelemente von wesentlich verschiedener U-Rohr-Anzahl (die Mindestzahl ist drei) angewendet werden. Das hat den Nachteil, daß die .Hauptmenge des Dampfes durch die Elemente mit wenig bzw. drei U-Rohren fließt, weil diese ElemeTnte einen geringeren Widerstand haben. Weite Zuführ- oder Verteilrohre ändern daran nichts. Durch die Elemente mit vier oder mehr U-Rohren fließt dementsprechend weniger Dampf; sie werden daher auch weniger durch ihn gekühlt. Außerdem setzt sich leicht Schmutz in ihnen ab, und sie kommen ebenfalls leicht in die Gefahr, zu verbrennen. Schließlich ist die Gesamtüberhitzung nur gering.
Bei Unterteilung der längeren Elemente in je zwei kürzere, deren U-Rohre auch wieder in einer Ebene liegen, wird die Zahl der Dampfanschlüsse und damit der Dampfverluststellen wesentlich größer. Auch wird dabei die Dampfgeschwindigkeit zu gering, was wieder gleichbedeutend ist mit geringer Überhitzung. Deshalb ist dieses Mittel, die Elemente einander ungefähr gleich lang zu machen, ebenfalls nicht verwendbar.
Durch den Wunsch, immer noch höhere Überhitzung zu erhalten, ist ferner das Bestreben allgemein geworden, möglichst alle Rauchrohre mit Überhitzerrohren zu belegen.
Erreicht worden ist dies bei der bisherigen Bauart nicht bzw. nur unvollkommen. So z. B. sjnd die in je zwei Reihen angeordneten Elemente mit versetzten U-Rohren und mit diagonal bzw. schräg zur Rohrteilung liegenden Verbindungsbögen wesentlich teurer und ihre Entwässerung ist schlecht.
Bei der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Zähl der U-Rohre in denjenigen Überhitzerelementen, die in einer Ebene liegen, gleich groß gemacht wird und die hierbei frei gebliebenen Rohre von zwei oder mehr benachbarten Reihen mit einem gemeinsamen Überhitzerelement von vorzugsweise ebenfalls jener U-Rohr-Anzahl besetzt werden. Diese zusätzlichen Elemente sind also auf zwei oder mehr Rohrreihen verteilt, und sämtliche Rauchrohre sind nun mit U-Rohren besetzt. Ferner erhalten diejenigen Elemente, die am weitesten vom Hauptdampfrohreintritt entfernt, also den Flammrohren am nächsten liegen, ein U-Rohr, ausnahmsweise zwei solcher Rohre, weniger als die anderen Elemente, denn dort, wo die Temperatur am höchsten ist und wo sich Schlamm ganz besonders leicht absetzt, soll auch die höchste Dampfgeschwindigkeit herrschen und damit die tiefste Kühlung der Rohre erreicht werden. Das etwa vorhandene Wasser und die Unreinheiten werden dabei am sichersten hinweggespült.
In der Zeichnung ist ein normaler Schiffskessel veranschaulicht, bei dem die Erfindung angewendet ist. Der Klarheit willen, sind in
Fig. ι auf der rechten Seite und im unteren Teil der Mitte die Rohre e, die zu dem Sammelkasten führen, nicht mit dargestellt. Die einzelnen Elemente ab c.hik, welche vom Naßdampfkasten I (Fig. 2) kommen und, durch die Rauchrohre gehend, zum Heißdampfsammelkasten m (Fig. 1 und 2) führen, bilden alle die gleiche Anzahl von U-Rohren'; dabei liegen aber die Elemente c g i in zwei Ebenen, wohingegen, alle anderen sich in einer Ebene befinden. Nur auf diese Weise ist es möglich, den Elementen die gleiche oder fast gleiche U-Rohr-Anzahl zu geben. Wenn die U-Rohre jedes Elementes nicht in einer Ebene liegen -sollen, kann gleiche U-Rohr-Anzahl nur dadurch erreicht werden, daß ein Teil der Rauchrohre nicht mit U-Rohren belegt wird. Die unteren Elemente d β f g und k, die am weitesten vom Dampfeintritt liegen und die heißesten Verbrennungsgase erhalten, haben jedes nur drei Windungen, im Gegensatz zu den anderen Elementen, welche aus vier Windungen bestehen. In jenen ist also die Dampfgeschwindigkeit wegen ihres geringeren Wider-Standes dementsprechend größer, weswegen Wasser und Schlamm sich kaum noch absetzen können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rauchrohrüberhitzer für Schiffskessel mit mehreren Überhitzerelementen in jeder Rauchrohrreihe und mit wenigstens drei U Rohren in jedem Element, dadurch gekennzeichnet, daß in den Fällen, wo beim Besetzen der Rauchrohre einer Rohrreihe mit Überhitzerelementen von unter sich gleicher U-Rohr-Anzahl Rauchrohre frei bleiben, die frei gebliebenen Rohre von zwei oder mehr benachbarten Reihen mit einem gemeinsamen Überhitzerelement von vorzugsweise ebenfalls jener U-Rohr-Anzahl besetzt sind.
2. Überhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überhitzerelemente eines Siederohrbündels zwei oder mehr übereinander befindliche Gruppen bilden, bei denen die Elemente jeder folgenden unteren Gruppe je ein U-Rohr weniger als die der benachbarten oberen Gruppe haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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