DE3003123C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Überstromschutzschaltung für einen
Transistor gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
(DE-OS 25 38 453).
Normalerweise wird ein Überstromschutz gewöhnlich durch eine
oder zwei grundsätzliche Schutzprinzipien vorgesehen, die beide
einen Stromfühlwiderstand in Reihe mit der Hauptstromstrecke
des geschützten Transistors enthalten. Bei einer nichtlinearen
gegengekoppelten Schaltung wird der Spannungsabfall an einem
Stromfühlwiderstand, der in Reihe mit der Kollektor-Emitter-Strecke
des geschützten Transistors liegt, einem Schwellwertdetektor
zugeführt, der dann reagiert, wenn der Spannungsabfall
einen vorbestimmten Schwellwert überschreitet, und den dem
geschützten Transistor zur Verfügung stehenden Basistreiberstrom
herabsetzt. Bei einer nichtlinearen Begrenzerschaltung,
wie sie in der US-PS 39 67 202 beschrieben ist, werden die
kombinierten Spannungen über der Basis-Emitter-Strecke des
geschützten Transistors und einem in Reihe damit liegenden
Stromfühlwiderstand auf einen durch einen Begrenzer bestimmten
Maximalwert beschränkt.
Für die Anwendung bei einem Leistungsverstärker ist ein in Reihe
mit der Kollektor-Emitter-Strecke des geschützten Transistors
liegender Stromfühlwiderstand jedoch unerwünscht. Der Spannungsabfall
am Fühlwiderstand verringert unerwünschterweise den Spannungsänderungsbereich,
der über der Kollektor-Emitter-Strecke des
geschützten Transistors verfügbar ist, und damit die von einem
Verstärker, in welchem der geschützte Transistor verwendet wird,
verfügbare Leitung. In dem Fühlwiderstand wird auch einige Leistung
verbraucht, wenn durch den geschützten Transistor höherer
normaler Strom fließt. Diese Leistung ist als Verlustleistung zu
betrachten, welche den Wirkungsgrad des Verstärkers unerwünscht
herabsetzt. Ein anderes Problem tritt bei monolithischen integrierten
Schaltungen auf, da sich die Stromfühlwiderstände nicht
in einem angemessenen kleinen Teil der integrierten Schaltung ausbilden
lassen, weil sie niedrige Widerstände (typischerweise
einen Bruchteil von einem Ohm) haben und erheblichen Strom
aushalten müssen (typischerweise einige Ampere). Es besteht daher
ein großes Bedürfnis nach einer Überstromschutzschaltung,
welche ohne Stromfühlwiderstände in Reihe mit den Kollektor-Emitter-Strecken
der geschützten Transistoren auskommt.
In der DE-OS 25 38 453 ist eine Überstromschutzschaltung für
einen Feldeffekt-Treibertransistor beschrieben, bei der der
Source-Drain-Strom dieses Transistors über einen Serienwiderstand
oder über ein UND-Tor abgefühlt wird, welche auf die Gate-Source-
und die Drain-Source-Spannungen des Transistors ansprechen,
in Abhängigkeit dieses so abgefühlten Stromes wird
ein Integrations-Kondensator aufgeladen, und, wenn der Kondensator
eine Grenzwertpegel überschreitet, wird eine Kippschaltung angesteuert,
die ihrerseits den Treibertransistor außer Betrieb
setzt. Hierzu werden zur Abfühlung des Stromes wiederum ein oder
mehrere zusätzliche Elemente, d. h. der Abfühlwiderstand oder
die das UND-Tor bildenden Transistoren, eingeführt, worauf zu
verzichten vorteilhaft wäre.
Der Erfinder der hier zu beschreibenden Erfindung hat herausgefunden,
daß der innere Emitterwiderstand des Transistors selbst
als Stromfühlwiderstand für einen Überstromschutz herangezogen
werden kann, so daß ein separater Stromfühlwiderstand oder andere
separate Bauteile nicht mehr nötig sind. Ein Problem hierbei
besteht darin, daß der innere Emitterwiderstand nur eine relativ
kleine lineare Komponente hat, also derjenige Term, für den
Spannungsabfall in festem Verhältnis zum Emitterstrom des
geschützten Transistors steht. Die vorherrschende Komponente
des inneren Emitterwiderstandes ist ein logarithmischer Ausdruck,
also ein Term, wo der Spannungsabfall in festem Verhältnis
zum Logarithmus des Emitterstroms des geschützten
Transistors steht. Hierdurch wird es sehr schwierig - und
im praktischen Sinne in der Tat unmöglich - Potentialänderungen
an diesem inneren Emitterwiderstand durch übliche Schwellwertdetektoren
oder Begrenzerschaltungen festzustellen, da derartige
Schaltungen im allgemeinen Elemente mit Halbleiterübergängen
verwenden, deren Leitwert-Eingangsspannungs-Kennlinie
antilogarithmisch verläuft, so daß sie nicht genügend empfindlich
oder genau sind, um einen vorherbestimmbaren Überstromschutz
zu bieten. Eine Vorherbestimmbarkeit und Reproduzierbarkeit
des Ergebnisses ist besonders wichtig bei Überstromschutzschaltungen
in monolithischer integrierter Ausbildung, da die Verwendung
von Komponenten, die für einen exakten Wert ausgewählt
oder justiert sind, zu vermeiden ist, wo immer möglich.
Ein weiteres Problem besteht darin, daß der innere Emitterwiderstand
des geschützten Transistors eine besonders starke Abhängigkeit
von der Betriebstemperatur des geschützten Transistors hat.
Diese Erscheinung muß man berücksichtigen, wenn man den Schwellwert
bestimmt, bei welchem der Transistorüberstromschutz geboten
werden soll.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Überstromschutzschaltung zu schaffen, die ohne zusätzliche
Bauteile zum Abfühlen des Stromes und ohne Bauteile, die für
einen exakten Wert ausgewählt oder justiert werden müssen,
auskommt.
Diese Aufgabe wird durch eine Überstromschutzschaltung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen im einzelnen
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Schaltbild eines quasilinearen Verstärkers mit einem
paar Ausgangstransistoren, die eine Last im AB-Gegentaktbetrieb
ansteuern, wobei für die Ausgangstransistoren
ein Überstromschutz durch je eine Überstromschutzschaltung
gemäß der Erfindung geboten wird;
Fig. 2, 3, 4 und 5 Schaltbilder weiterer Überstromschutzschaltungen
gemäß der Erfindung, welche die eine oder andere
der Schutzschaltungen gemäß Fig. 1 ersetzen können;
Fig. 6, 7 und 8 Schaltbilder von Abwandlungen, die bei den in
den Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführungen der Erfindung getroffen
werden können;
Fig. 9 ein Blockschaltbild einer Stromversorgungsschaltung, die
vorteilhafterweise bei den erfindungsgemäßen Schaltungen
verwendet werden kann; und
Fig. 10 ein Schaltbild einer anderen Stromversorgungsschaltung,
die vorteilhafterweise bei den dargestellten Ausführungsformen
der Erfindung verwendbar ist.
Dem in Fig. 1 dargestellten quasilinearen Verstärker werden zu
verstärkende Eingangssignale am Anschluß SIG IN zugeführt und
gelangen auf eine Treiberstufe DS. Die Treiberstufe DS liefert
Ströme I₁ und I₂ für AB-Betrieb, welche gleiche positive Ruhekomponenten
haben. Bei Amplituden des Eingangssignals in einer
Richtung hat I₁ positiv gerichtete Amplituden, die seiner positiven
Ruhekomponente überlagert sind, und bei Eingangssignalamplituden
in der anderen Richtung hat I₂ positiv gerichtete
Amplituden, die ebenfalls seiner positiven Ruhekomponente überlagert
sind. Die Treiberstufe DS kann beispielsweise von der Art
sein, wie sie in der US-PS 35 73 645 (Erfindung C. F. Wheatley, Jr.,
mit dem Titel "Phase-Splitting Amplifier", Ausgabetag 6. April
1971) beschrieben ist.
Die Treiberstufe DS liefert den Strom I₁ mit einer relativ großen
Quellenimpedanz an die Basiselektrode eines in Kollektorgrundschaltung
betriebenen npn-Verstärkertransistors Q 1, der dadurch
stromgesteuert wird, und an den npn-Leistungstransistor Q 2, der
an seiner Basis durch den vom Transistors Q 1 gelieferten Emitterstrom
angesteuert wird, der ja aufgrund von dessen Basisstrom
I₁ fließt. Die Treiberstufe DS liefert den Strom I₂ aus einer
relativ hohen Quellenimpedanz an die Basis des in Kollektorgrundschaltung
betriebenen npn-Verstärkerstransistors Q 3, der dadurch
stromgesteuert wird, und an den npn-Leistungstransistor
Q 4, der an seiner Basis vom Emitterstrom des Transistors Q 2 angesteuert
wird, wobei dieser Emitterstrom aufgrund des Basisstroms
I₂ fließt.
Die Kollektor-Emitter-Kreise der Transistoren Q 2 und Q 4 sind in
Reihe geschaltet für die zwischen den Anschlüssen Masse und B+
zugeführte Betriebsspannung, und sie sind ferner so geschaltet,
daß sie am Anschluß SIG OUT ein Gegentakttreibersignal liefern,
an den über einen Gleichspannungsblockkondensator C 1 eine Last
LM angeschlossen ist. Eine B+-Boosterschaltung mit einem Boosterkondensator
C 2 zwischen den Anschlüssen SIG OUT und B+ BOOST
und ein Widerstand R 1′ zwischen den Anschlüssen B+ und B+ BOOST
liefern eine Spannung an den Kollektor Q 1 und die Treiberstufe
DS, die bei positiven Signalamplituden am Anschluß SIG OUT
über B+ ansteigt, so daß der Transistor Q 2 in den Sättigungszustand
gesteuert werden kann. Durch die Verbindung des Kollektors
von Q 3 mit dem Emitter von Q 1 kann Q 4 in die Sättigung gelangen.
Die soweit beschriebene Verstärkerschaltung ist im Prinzip bekannt.
Der npn-Transistor Q 5 ist der Bezugstransistor, welcher die Emitter-Basis-Offsetspannung
V BEQ 5 liefert, gegenüber welcher die
Emitter-Basis-Offsetspannung V BEQ 4 des Transistors Q 4, welcher
dieselbe Emitterspannung wie Q 5 hat, verglichen wird. Der Transistor
Q 5 ist mit einer direkten Kollektor-Basis-Rückführung versehen,
durch welche seine Emitter-Basis-Spannung so eingestellt
wird, daß sein Kollektorstrom praktisch gleich dem Gleichstrom
I₃ ist, der von einer Stromquelle IS 1 an einen Knoten 10 geliefert
wird, an welchen der Kollektor des Transistors Q 5 über die
Anschlüsse T 1 und T 2 angeschlossen ist.
Der npn-Transistor Q 7 ist der Bezugstransistor, welcher das Emitter-Basis-Offsetpotential
V BEQ 7 liefert, mit welchem die Emitter-Basis-Spannung
V BEQ 2 des Transistors Q 2 verglichen wird, welcher
dasselbe Basispotential wie Q 7 hat. Q 7 ist ein Verstärkertransistor
in Kollektorgrundschaltung, dessen Emitterstrom zu großem
Teil fließt, um den Kollektorstrombedarf des npn-Transistors Q 8
zu liefern, der dem Emitter des Transistors Q 7 über Anschlüsse
T 3 und T 4 zugeführt wird. Q 8 und der npn-Transistor Q 9 sind Hilfsspiegeltransistoren
in einem Doppelausgangsstromspiegelverstärker
mit dem Transistor Q 5 als Hauptspiegeltransistor und einem
Eingangsanschluß bei 11 sowie Ausgangsanschlüssen bei 12 und 13
und einem Bezugsanschluß bei 14. Unter der Annahme, daß die
effektiven Flächen ihrer jeweiligen Emitter-Basis-Übergänge
gleich gemacht sind, wie dies durch die eingekreisten Einsen bei
ihren jeweiligen Emitterelektroden angedeutet ist, haben die
Transistoren Q 7 und Q 5 gleiche Emitter-Basis-Offsetpotentiale
V BEQ 7 bzw. V BEQ 5. (Dies gilt wegen der Stromspiegelverstärkerwirkung
zwischen Q 5 und Q 7 und der Emittergrundschaltung des
Transistors Q 8, der auf den Emitter des für ihn als Kollektorlast
wirkenden Transistors Q 7 arbeitet).
Jeder der Leistungstransistoren Q 2 und Q 4 wird in der Praxis
durch eine entsprechende Mehrzahl parallelgeschalteter Transistoren
in monolithischer integrierter Schaltungsweise ausgebildet,
wobei die äquivalente effektive Fläche des Emitter-Basis-Übergangs
des Leistungstransistors gleich der Summe der effektiven
Flächen der Emitter-Basis-Übergänge der parallelgeschalteten
Einzeltransistoren ist. In jedem Falle sind die äquivalenten
effektiven Flächen der Emitter-Basis-Übergänge der Transistoren
Q 2 und Q 4 als m-mal so groß dargestellt wie die effektiven Flächen
der Emitter-Basis-Übergänge der Transistoren Q 7 bzw. Q 5,
wobei m eine positive Zahl ist. Damit ergibt sich, daß die Offsetspannungen
über den Emitter-Basis-Übergängen der Transistoren
Q 2 und Q 4 um den Faktor (KT/q) ln m bei gleichen Stromwerten kleiner
als die Offsetspannungen an den Emitter-Basis-Übergängen der
Transistoren Q 7 bzw. Q 5 sind. Dieses Ergebnis erhält man durch
eine Betrachtung der bekannten Gleichung für die Transistorwirkungsweise
V BE = (KT/q) ln (I/AJ S )
wobei
V BE die Emitter-Basis-Spannung des Transistors ist, Kdie Boltzmann-Konstante, Tdie absolute Temperatur des Emitter-Basis-Übergangs, qdie Ladung eines Elektrons, Ider Ausgangsstrom des Transistors, Adie effektive Fläche des Transistor-Emitter-Basis-Übergangs, und J S die mittlere Stromdichte durch den Emitter-Basis-Übergang des Transistors, wenn V BE den Nullwert hat.
V BE die Emitter-Basis-Spannung des Transistors ist, Kdie Boltzmann-Konstante, Tdie absolute Temperatur des Emitter-Basis-Übergangs, qdie Ladung eines Elektrons, Ider Ausgangsstrom des Transistors, Adie effektive Fläche des Transistor-Emitter-Basis-Übergangs, und J S die mittlere Stromdichte durch den Emitter-Basis-Übergang des Transistors, wenn V BE den Nullwert hat.
Die Transistoren
Q 5 und Q 7 sind in enger thermischer Kopplung mit den Transistoren
Q 4 bzw. Q 2 angeordnet, so daß die Betriebstemperaturen
der Transistoren Q 5 und Q 7 mit denjenigen der Transistoren Q 4
bzw. Q 2 gleichlaufen.
Die jeweiligen Emitter-Basis-Potentiale V BEQ 2 und V BEQ 7 der
Transistoren Q 2 und Q 7 werden differenzmäßig durch ein Paar
npn-Transistoren Q 10 und Q 11 in sogenannter Long-Tail-Schaltung
verglichen, wobei der Kollektor des Transistors Q 9 dem Verbindungspunkt
der beiden Emitter den Tail-Strom entzieht. Bei der
dargestellten Schaltung ist dieser Tail-Strom im wesentlichen
gleich I₃, jedoch können auch andere Schaltungen zur Erzeugung
des Tail-Stromes verwendet werden. Bei normalen Ausgangsstrombedingungen
ist V BEQ 2 wesentlich kleiner als V BEQ 7. So spannt
das der Basis des Transistors Q 11 zugeführte Emitterpotential des
Transistors Q 2, das positiver als das der Basis des Transistors
Q 10 (über die Anschlüsse T 4 und T 3) zugeführte Emitterpotential
des Transistors Q 7 ist, den Transistor Q 11 so vor, daß er den
als Kollektorstrom von Q 9 fließenden Tail-Strom führt und Q 10
in den Sperrzustand vorgespannt wird. Wenn jedoch beim Transistor
Q 2 ein Überstromzustand vorliegt, dann steigt V BEQ 2 an und
spannt Q 11 so vor, daß er weniger leitet und Q 10 in den Leitungszustand
vorgespannt wird. Der Leitungszustand von Q 10 läßt somit
den Überstromzustand des Transistors Q 2 erkennen. Der Kollektor
von Q 10 ist an die Basis von Q 1 angeschlossen und begrenzt dessen
Basistreiberstrom in Abhängigkeit von der Anzeige des Überstromzustandes
für den Transistor Q 2, wobei der Kollektorstrombedarf
des Transistors Q 10, wenn dieser leitet, befriedigt wird
durch die Abzweigung eines Teils des Stromes I₁ vom Basistreiberstrom
zu Q 1 und damit zu Q 2.
Ein Gleichlauf der Betriebstemperaturen der Transistoren Q 2, Q 7,
Q 10 und Q 11 läßt das Überstromabfühlen unempfindlich von diesen
Betriebstemperaturen werden. Dies ist der Fall, weil gerade ein
bestimmter Unterschied zwischen den Emitter-Basis-Spannungen der
Transistoren Q 2 und Q 7, der proportional zu (KT/q) und damit zu
T ist, einem bestimmten festen Verhältnis zwischen ihren Ausgangsströmen
über einen großen Änderungsbereich von T zugeordnet ist,
und dieser gleiche Unterschied, der proportional (KT/q) zwischen
den Emitter-Basis-Spannungen von Q 10 und Q 11 ist, ist einem
festen Verhältnis zwischen ihren Ausgangsströmen zugeordnet.
Durch Verwendung von npn-Transistoren Q 10 und Q 11 in einer Long-Tail-Schaltung
zum Differenzvergleich von V BEQ 2 und V BEQ 7 wird
eine direkte Zuführung des Kollektorstrombedarfs des Transistors
Q 10 zum I₁-Ausgang der Treiberstufe DS erleichtert, ohne daß
dazu eine Pegelverschiebungsschaltung nötig wäre.
Die jeweiligen Emitter-Basis-Potentiale V BEQ 4 und V BEQ 5 der
Transistoren Q 4 und Q 5 werden differenzmäßig durch ein Paar
pnp-Transistoren Q 12 und Q 13 in Long-Tail-Schaltung verglichen.
Die Stromquelle IS 2 liefert einen Gleichstrom I₄ als Tail-Strom
an den Verbindungspunkt zwischen den Emittern der Transistoren
Q 12 und Q 13. I₃ und I₄ können gleich groß gemacht werden, so daß
eine Anpassung der Überstromschutzeigenschaften der die Transistoren
Q 2 und Q 4 schützenden Schaltungen erleichtert wird.
Bei normalen Ausgangsstrombedingungen ist V BEQ 4 wesentlich kleiner
als V BEQ 5. Im Vergleich zum Basispotential von Q 5, das (über
die Anschlüsse T 1 und T 2) der Basis von Q 12 zugeführt wird, ist
das der Basis von Q 13 zugeführte Basispotential von Q 4 weniger
positiv und spannt so den Transistor Q 12 in den Sperrzustand vor.
Bei Überstrombedingungen für den Transistor Q 4 steigt jedoch
V BEQ 4 an und spannt Q 13 so vor, daß dieser weniger leitet und
Q 12 in den Leitungszustand gerät. Der dann fließende Kollektorstrom
von Q 12 läßt den Überstromzustand in Q 4 erkennen. Diese
Anzeige gelangt zum Eingangsanschluß 21 eines Stromspiegelverstärkers
mit den npn-Transistoren Q 14 und Q 15, der einen Ausgangsanschluß
22 zur Basis des Transistors Q 3 und einen Bezugsanschluß
23 zum Masseanschluß hat. Unter Steuerung durch den
Kollektorstrom von Q 12 wird durch den Transistor Q 15 am Punkt 22
ein Kollektorstrom gleicher Größe verlangt. Diese Amplitudengleichheit
der Kollektorströme von Q 12 und Q 15 ergibt sich infolge
der Wirkung des Stromspiegels mit den Transistoren Q 14 und
Q 15, deren Stromverstärkung im wesentlichen gleich -1 ist, weil
die effektiven Flächen der Emitter-Basis-Übergänge von Q 14 und
Q 15 im Verhältnis 1 : 1 stehen, wie die eingekreisten Einsen bei
ihren jeweiligen Emitterelektroden andeuten. Der Kollektorstrombedarf
des Transistors Q 15 wird befriedigt durch einen Teil von
I₂, so daß ein weiterer Anstieg des Basistreiberstroms für Q 3
und damit für Q 4 begrenzt wird.
Fig. 2 zeigt eine alternative Überstromschutzschaltung für einen
Leistungstransistor, etwa den Transistor Q 2 des Gegentaktverstärkers
gemäß Fig. 1, unter Verwendung von pnp-Transistoren
Q 16 und Q 17 statt der npn-Transistoren Q 10 oder Q 11 in der Long-Tail-Schaltung,
zum Vergleich der Spannungen V BEQ 2 und V BEQ 7
durch Differenzbildung. Positiver Tail-Strom wird den zusammengeschalteten
Emittern der Transistoren Q 16 und Q 17 zugeführt, beispielsweise
unter Verwendung einer Stromspiegelverstärkerschaltung
der Transistoren Q 18 und Q 19 zur Invertierung des Kollektorstroms
von Q 9, wie dies gezeigt ist. Bei normalen Ausgangsstrombedingungen
spannt die kleinere Spannung V BEQ 2 die Basis des
Transistors Q 17 auf einen beträchtlichen positiveren Wert vor, als
die größere Spannung V BEQ 7 die Basis des Transistors Q 16 vorspannt.
Somit führt Q 16 den gesamten Tail-Strom vom Kollektor des
Transistors Q 19, und Q 17 wird gesperrt. Liegen bei Q 2 jedoch Überstrombedingungen
vor, dann wächst V BEQ 2 an und spannt Q 16 so vor,
daß dieser weniger leitet und Q 17 in den Leitungszustand kommt.
Der Kollektorstrom des Transistors Q 17 wird dem Eingangsanschluß
31 eines Stromspiegelverstärkers mit npn-Transistoren Q 20 und
Q 21 zugeführt, dessen Ausgangsanschluß 32 mit der Basis des Transistors
Q 1 und dessen Bezugsanschluß 33 mit Masse verbunden ist.
In Abhängigkeit vom Kollektorstrom des Transistors Q 17 steht der
Kollektorstrombedarf des Transistors Q 21, der durch I₁ befriedigt
wird und ein weiteres Ansteigen des Basistreiberstroms für Q 1
und damit für Q 2 begrenzt.
Eine weitere alternative Überstromschutzschaltung für einen Leistungstransistor
wie den Transistor Q 2 des Gegentaktverstärkers
gemäß Fig. 1 ist in Fig. 3 dargestellt. Ebenso wie die Transistoren
Q 10 und Q 11 in Fig. 1 werden npn-Transistoren Q 22 und
Q 23 zum Vergleich der Emitter-Basis-Spannung V BEQ 2 des geschützten
Transistors Q 2 mit der Emitter-Basis-Spannung des als
Diode geschalteteten npn-Bezugstransistors 24 verwendet. Jedoch
vergleichen die Transistoren Q 22 und Q 23 die Basisspannungen
der Transistoren Q 2 und Q 24 anstatt deren Emitterspannungen, welche
auf dem gleichen Potential liegen, weil sie ohne zwischengeschaltete
Elemente zusammengeschaltet sind. Eine Stromspiegelverstärkerschaltung
mit npn-Transistoren 25 und 26 hat einen
Eingangsanschluß 41, dem der Kollektorstrombedarf des Transistors
Q 8 zugeführt wird, und einen Ausgangsanschluß 42, der einen Durchlaßvorspannungsstrom
(proportional zum Kollektorstrombedarf des
Transistors Q 8) an den als Diode geschalteten Bezugstransistor 24
liefert, und der Bezugsanschluß der Schaltung ist an B+ angeschlossen.
Bei normalen Stromwerten im Transistor Q 2 ist Q 22 so vorgespannt,
daß er den gesamten Tail-Strombedarf am Kollektor des
Transistors Q 9 führt und diesen mit B+ verbindet. Liegt beim
Transistor Q 2 ein Überstromzustand vor, dann spannt die vergrößerte
Spannung V BEQ 2 den Transistor Q 23 in den Leitungszustand vor,
den Transistor Q 22 dagegen so, daß er weniger leitet. Der Kollektor
von Q 23 ist an die Basis von Q 1 angeschlossen, und sein Kollektorstrombedarf
wird geliefert durch Abzweigung eines Teils des
Stromes I₁ von der Basis des Transistors Q 1, um einen weiteren Anstieg
des Basistreiberstroms für Q 1 und damit für Q 2 zu begrenzen.
Eine Modifikation der Schaltung gemäß Fig. 3 ist in Fig. 4 gezeigt.
Hier ersetzt ein pnp-Emitterfolgertransistor Q 28 den als
Diode geschalteten npn-Transistor Q 24 als Bezugstransistor. Dadurch
verringert sich der Anteil des Kollektorstroms des Transistors
Q 26, der durch den Anschluß SIG OUT führt. Wegen der Kollektorgrundschaltung
kann der Transistor Q 28 ein sogenannter
Vertikaltransistor sein, dessen Kollektor im Substrat einer üblichen
monolithischen integrierten Schaltung liegt und der eine
Isolierung gegenüber anderen Schaltungselementen mittels gesperrter
Halbleiterübergänge benutzt, anstatt daß man einen Transistor
mit lateralem Aufbau benutzt, wenn dies gewünscht ist.
Fig. 5 zeigt eine weitere Abwandlung unter Verwendung von pnp-Differenzvergleichstransistoren
-Q 29 und Q 30 anstatt von npn-Transistoren
Q 22 und Q 23. Die zusammengeschalteten Emitter der
Transistoren Q 29 und Q 30 erhalten Strom in gleicher Weise wie
die zusammengeschalteten Emitter der Transistoren Q 16 und Q 17
in Fig. 2 und ein Stromspiegelverstärker mit den Transistoren
Q 21 und Q 22 wird verwendet, um den Kollektorstrom des Transistors
Q 29 bei Überstrombedingungen der Basis des Transistors Q 1
zuzuführen.
Die als Differenzvergleichschaltungen benutzten Long-Tail-Schaltungen
sind mit symmetrischen Transistoren Q 10 und Q 11,
Q 12 und Q 13, Q 16 und Q 17 sowie Q 22 und Q 23 dargestellt, bei denen
es sich in jedem Paar um angepaßte Transistoren handelt. Jedoch
kann die effektive Fläche des Emitter-Basis-Übergangs des Transistors
Q 11 n-mal so groß wie die Emitter-Basis-Fläche des Transistors
Q 10 gemacht werden, wobei n eine Zahl größer als Eins ist,
und damit erhält man eine unsymmetrische Long-Tail-Schaltung, welche
den Wert, bei dem der Überstromschutz für den geschützten
Transistor Q 2 gegeben ist, gegenüber dem Pegel des Kollektor-Emitter-Stroms
im Vergleichstransistor Q 7 anhebt. Andere Long-Tail-Paare
können zum gleichen Zweck ähnlich unsymmetrisch gemacht
werden.
Ein anderes Verfahren zum Anheben des Pegels, bei welchem der
Überstromschutz für den geschützten Transistor eintritt gegenüber
dem Pegel des durch den Bezugstransistor fließenden Stromes, besteht
in der Nachahmung der Verringerung der Fläche des Bezugstransistors,
und dies kann man erreichen durch Addieren des Spannungsabfalls
über einen Widerstand zur Basis-Emitter-Spannung des
Transistors. Fig. 6 zeigt die Einfügung eines Widerstandes R 1
zwischen die Anschlüsse T 1 und T 2 zur Erhöhung der Emitter-Basis-Spannung
V BEQ 5 des Bezugstransistors Q 5 bei der Schaltung
gemäß Fig. 1. Fig. 7 zeigt die Einfügung eines Widerstandes R 2
zwischen die Anschlüsse T 3 und T 4 zur Erhöhung der Emitter-Basis-Spannung
V BEQ 7 des Bezugstransistors Q 7 in den Schaltungen gemäß
Fig. 1 oder Fig. 2. Fig. 8 zeigt die Einfügung eines Widerstandes
R 3 zwischen die Anschlüsse T 5 und T 6 zur Erhöhung der Emitter-Basis-Spannung
V BEQ 24 des Bezugstransistors 24 in der Schaltung
gemäß Fig. 3 oder zur Erhöhung der Emitter-Basis-Spannung
V BEQ 28 des Bezugstransistors Q 28 in den Schaltungen gemäß Fig. 4
oder 5. Die Unabhängigkeit des Überstromschutzes von der Betriebstemperatur
kann aufrechterhalten werden, wenn man den Strom I₃
mit einem solchen Temperaturkoeffizient versieht, daß der Spannungsabfall
an einem Widerstand wie R 1, R 2 oder R 3 proportional
mit der absoluten Temperatur sich ändert, bei welcher der geschützte
und der Bezugstransistor betrieben werden.
Eine gute Möglichkeit hierfür besteht in der Verwendung einer
Stromquelle IS 1, bei welcher der gelieferte Strom I₃ proportional
dem Strom in einem Widerstand ist, an dem eine Spannung proportional
KT/q gehalten wird, indem sie gleich der Differenz zwischen
den Emitter-Basis-Spannungen zweier bei gleicher Temperatur betriebener
Transistoren gehalten wird, und bei welcher der Widerstand
bei gleicher Temperatur betrieben wird und den gleichen
Temperaturkoeffizienten wie die Widerstände R 1, R 2 oder R 3 hat.
Zweipolstromregler dieser grundsätzlichen Art sind unter anderem
beschrieben
a) im US-Patent 36 29 691 vom 21. Dezember 1971 mit dem Titel
"Current Source" von Wheatley,b) im US-Patent 39 11 353 vom 7. Oktober 1975 mit dem Titel
"Current Stabilizing Arrangement" von van de Plassche,c) im US-Patent 39 30 172 vom 30. Dezember 1975 mit dem Titel
"Input Supply Independent Circuit" von Dobkin, undd) im US-Patent 40 63 149 vom 13. Dezember 1977 mit dem Titel
"Current Regulating Circuits" von Crowle.Fig. 9 zeigt irgendeinen dieser Zweipolstromregler IREG, der
mit einem Anschluß an den Anschluß T 2 des quasilinearen Verstärkers
gemäß Fig. 1 angeschlossen ist und mit seinem anderen Anschluß
an den Eingang 51 eines Stromspiegelverstärkers CMA und
dann über dessen Eingangskreis an seinen Bezugsanschluß 53 und
damit an die Betriebsspannung B+. Der Ausgang 52 des Stromspiegelverstärkers
CMA liefert einen Tailstrom 4 proportional zu I₃
an die zusammengeschalteten Emitter der Transistoren Q 12 und
Q 13.
Man kann auch eine proportional zu KT/q verlaufende Spannung an
einem der Widerstände R 1, R 2 und R 3 erzeugen, wenn man an diesen
einen Spannungsabfall gleich der Differenz der Emitter-Basis-Spannungen
zweier Transistoren entstehen läßt. Fig. 10 zeigt eine
Schaltung ähnlich der im US-Patent 36 29 691 beschriebenen Schaltung
zur Erzeugung einer Spannung gleich der Differenz zwischen
den Emitter-Basis-Potentialen V BEQ 5 und V BEQ 6 der npn-Transistoren
Q 5 und Q 6 über R 1.
Claims (1)
1. Überstromschutzschaltung für einen Transistor mit einer
mit dem Transistor gekoppelten Überstromfühlschaltung und einer
von dieser gesteuerten Strombegrenzungsschaltung für den Transistor,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überstromfühlschaltung einen Bezugstransistor (Q 5), der mit dem zu schützenden Transistor (Q 4) thermisch gekoppelt ist, so daß er dessen Betriebstemperatur nachfolgt, und der mit einer Schaltung (IS 1) verbunden ist, die einen Strom vorbestimmten Wertes durch seine Kollektor-Emitter-Strecke fließen läßt, und eine Vergleichsschaltung (Q 12, Q 13, IS 2) enthält, welche die Basis-Emitter-Spannungen des zu schützenden und des Bezugstransistors (Q 4 bzw. Q 5) durch Differenzbildung vergleicht und ein Überstromsignal liefert, wenn die Basis-Emitter-Spannung des zu schützenden Transistors (Q 4) um ein vorbestimmtes Maß größer wird als diejenige des Bezugstransistors (Q 5), und daß die Strombegrenzungsschaltung eine auf das Überstromsignal ansprechende Schaltung (Q 14, Q 15, Q 3) zur Begrenzung des Basistreiberstroms des zu schützenden Transistors (Q 4) enthält. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung ein Paar weiterer Transistoren (Q 12, Q 13) gleichen Leitungstyps in Differenzschaltung und eine Stromquelle (IS 2) zur Zuführung eines konstanten Stroms (I 4) an die zusammengeschalteten Bezugselektroden der weiteren Transistoren enthält, daß die Eingangselektrode eines der weiteren Transistoren mit Basis oder Emitter des Bezugstransistors (Q 5) und die Eingangselektrode des anderen der weiteren Transistoren mit Basis oder Emitter des zu schützenden Transistors (Q 4) verbunden ist und daß das Überstromsignal beim Vergleich der Basis-Emitter-Spannungen des zu schützenden und des Bezugstransistors von der Ausgangselektrode desjenigen weiteren Transistors abgeleitet wird, der ohne Überstromzustand am wenigstens leitet. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung enthält einen mit der Kollektor-Emitter-Strecke des Bezugstransistors (Q 5) in Reihe geschalteten Widerstand (R 1), an dem der Strom vorbestimmten Wertes einen Spannungsabfall entstehen läßt, der sich zur Basis-Emitter-Spannung des Bezugstransistors (Q 5) addiert, so daß die Summenspannung zwischen dem ersten Ende (T 2) des Widerstandes und der nicht mit diesen zweitem Ende (T 1) verbundenen Basis- oder Emitterelektrode des Bezugstransistors auftritt, ferner ein Paar Transistoren (Q 12, Q 13) gleichen Leitungstyps in Differenzschaltung, deren zusammengeschalteten Bezugselektroden von einer Stromquelle (IS 2) ein konstanter Strom zugeführt wird und von denen einer (Q 12) mit seiner Eingangselektrode an das erste Ende (T 2) des Widerstandes und der andere (Q 13) mit seiner Eingangselektrode an Basis oder Emitter des zu schützenden Transistors (Q 4) angeschlossen ist, derart, daß das weitere Transistorpaar die Summenspannung mit der Basis-Emitter-Spannung des zu schützenden Transistors vergleicht, und daß die Strombegrenzungsschaltung (Q 14, Q 13, Q 3) auf ein von der Ausgangselektrode desjenigen der weiteren Transistoren abgeleitetes Überstromsignal anspricht, der ohne Überstromzustand am wenigsten leitet.4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bezugstransistor (Q 5) den Strom vorbestimmten Wertes führen lassende Schaltung einen weiteren Widerstand und eine diesem eine Spannung aufprägende Schaltung, die gleich der Differenz zwischen den Basis-Emitter-Spannungen eines anderen Transistorpaares ist, und eine weitere Schaltung enthält, die den Strom vorbestimmten Wertes proportional zu dem durch den weiteren Widerstand fließenden Strom erzeugt (Fig. 9). 5. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bezugstransistor (Q 5) den Strom vorbestimmten Wertes führen lassende Schaltung eine Einrichtung (Q 6, Q 5 in Fig. 10) enthält, die dem Widerstand (R 1) eine Spannung zwischen seinen beiden Enden aufprägt, die gleich der Differenz zwischen den Basis-Emitter-Spannungen eines Transistorpaares ist.
daß die Überstromfühlschaltung einen Bezugstransistor (Q 5), der mit dem zu schützenden Transistor (Q 4) thermisch gekoppelt ist, so daß er dessen Betriebstemperatur nachfolgt, und der mit einer Schaltung (IS 1) verbunden ist, die einen Strom vorbestimmten Wertes durch seine Kollektor-Emitter-Strecke fließen läßt, und eine Vergleichsschaltung (Q 12, Q 13, IS 2) enthält, welche die Basis-Emitter-Spannungen des zu schützenden und des Bezugstransistors (Q 4 bzw. Q 5) durch Differenzbildung vergleicht und ein Überstromsignal liefert, wenn die Basis-Emitter-Spannung des zu schützenden Transistors (Q 4) um ein vorbestimmtes Maß größer wird als diejenige des Bezugstransistors (Q 5), und daß die Strombegrenzungsschaltung eine auf das Überstromsignal ansprechende Schaltung (Q 14, Q 15, Q 3) zur Begrenzung des Basistreiberstroms des zu schützenden Transistors (Q 4) enthält. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung ein Paar weiterer Transistoren (Q 12, Q 13) gleichen Leitungstyps in Differenzschaltung und eine Stromquelle (IS 2) zur Zuführung eines konstanten Stroms (I 4) an die zusammengeschalteten Bezugselektroden der weiteren Transistoren enthält, daß die Eingangselektrode eines der weiteren Transistoren mit Basis oder Emitter des Bezugstransistors (Q 5) und die Eingangselektrode des anderen der weiteren Transistoren mit Basis oder Emitter des zu schützenden Transistors (Q 4) verbunden ist und daß das Überstromsignal beim Vergleich der Basis-Emitter-Spannungen des zu schützenden und des Bezugstransistors von der Ausgangselektrode desjenigen weiteren Transistors abgeleitet wird, der ohne Überstromzustand am wenigstens leitet. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung enthält einen mit der Kollektor-Emitter-Strecke des Bezugstransistors (Q 5) in Reihe geschalteten Widerstand (R 1), an dem der Strom vorbestimmten Wertes einen Spannungsabfall entstehen läßt, der sich zur Basis-Emitter-Spannung des Bezugstransistors (Q 5) addiert, so daß die Summenspannung zwischen dem ersten Ende (T 2) des Widerstandes und der nicht mit diesen zweitem Ende (T 1) verbundenen Basis- oder Emitterelektrode des Bezugstransistors auftritt, ferner ein Paar Transistoren (Q 12, Q 13) gleichen Leitungstyps in Differenzschaltung, deren zusammengeschalteten Bezugselektroden von einer Stromquelle (IS 2) ein konstanter Strom zugeführt wird und von denen einer (Q 12) mit seiner Eingangselektrode an das erste Ende (T 2) des Widerstandes und der andere (Q 13) mit seiner Eingangselektrode an Basis oder Emitter des zu schützenden Transistors (Q 4) angeschlossen ist, derart, daß das weitere Transistorpaar die Summenspannung mit der Basis-Emitter-Spannung des zu schützenden Transistors vergleicht, und daß die Strombegrenzungsschaltung (Q 14, Q 13, Q 3) auf ein von der Ausgangselektrode desjenigen der weiteren Transistoren abgeleitetes Überstromsignal anspricht, der ohne Überstromzustand am wenigsten leitet.4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bezugstransistor (Q 5) den Strom vorbestimmten Wertes führen lassende Schaltung einen weiteren Widerstand und eine diesem eine Spannung aufprägende Schaltung, die gleich der Differenz zwischen den Basis-Emitter-Spannungen eines anderen Transistorpaares ist, und eine weitere Schaltung enthält, die den Strom vorbestimmten Wertes proportional zu dem durch den weiteren Widerstand fließenden Strom erzeugt (Fig. 9). 5. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bezugstransistor (Q 5) den Strom vorbestimmten Wertes führen lassende Schaltung eine Einrichtung (Q 6, Q 5 in Fig. 10) enthält, die dem Widerstand (R 1) eine Spannung zwischen seinen beiden Enden aufprägt, die gleich der Differenz zwischen den Basis-Emitter-Spannungen eines Transistorpaares ist.
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