DE300047C - - Google Patents

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DE300047C
DE300047C DENDAT300047D DE300047DA DE300047C DE 300047 C DE300047 C DE 300047C DE NDAT300047 D DENDAT300047 D DE NDAT300047D DE 300047D A DE300047D A DE 300047DA DE 300047 C DE300047 C DE 300047C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/52Warping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Um der Forderung geringsten Luftwiderstandes von Flugzeugen gerecht zu werden, muß man namentlich auch dafür sorgen, daß die Steuerorgane bei großer Wirkung möglichst geringen Stirnwiderstand darbieten.. Dies ist bei den gebräuchlichen ebenen Dämpfungsflächen mit sich anschließendem Steuer nur in geringem Maße der Fall. Man hat darum bereits früher Dämpfungsflächen vorgeschlagen,
ίο bei denen zum Zwecke der Steuerung des Flugzeuges die Wölbung der Fläche im ganzen bald nach oben, bald nach abwärts erfolgte. Diese Art der Veränderung der. Steuerfläche ist aber eine außerordentlich rohe. Die Folgen sind starke Schwankungen des Flugzeuges.
Gegenstand der Erfindung ist eine elastische Steuerfläche, welche gleichzeitig stabilisierend wirkt und eine sehr kräftige Steuerwirkung unter gleichzeitiger Dämpfung herbeiführt. Zu
ao diesem Zwecke wird der äußere Teil der Steuerfläche in seiner Form unverändert oder nahezu unverändert erhalten, so daß er im wesentlichen nur dämpfend wirkt, während die Wölbung des inneren Teiles veränderlich ist, daher
as in Größe und unter-Umständen sogar im Sinne veränderlichen Auftrieb ergibt und somit in erster Linie zur Steuernng dient.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Steuerfläche schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die Ansicht von oben, Fig. 2 den Querschnitt nach H-II der Fig. 1, und Fig. 3 den Querschnitt nach III-III der Fig. 1.
Die seitlich vom Schwanzende des Rumpfes befindliche Steuerfläche enthält einen vorderen Holm ι, der mit dem Rumpf 7 starr verbunden ist, und einen hinteren Holm 2, für den das gleiche gilt. Die beiden festen Holme können nach außen zum nämlichen Punkt zusammengeführt sein, jedoch ist dies nicht notwendig, daher ist der größeren Allgemeinheit halber der Fall gezeichnet, bei welchem die Holme 1 und 2 nicht zum nämlichen Punkt zusammenlaufen. Außerdem ist ein um einen Punkt 3 schwingbarer mittlerer Holm 4 vorgesehen, der durch einen lotrechten Schlitz 8 des Rumpfes hindurchreicht und an seinem innen befindlichen Ende 5 nach auf- oder abwärts verstellt werden kann.
Die beschriebene Einrichtung wirkt verschieden, je nach der Wahl der Stelle, an welcher der verstellbare Holm 4 angelenkt ist. Wird zunächst angenommen, daß der Holm 4 um einen am äußeren Ende der Tragfläche befindlichen Punkt 3 schwingt, so kann die Steuerfläche nach Wunsch entweder so eingestellt werden, daß sie nach unten durchgewölbt ist (Fig. 2, volle Linien), oder auch so, daß sie nach oben durchgewölbt ist (Fig. 2, gestrichelte Linien). Der Betrag der Durchwölbung läßt sich innerhalb weiter Grenzen beliebig wählen. Im Falle der Durch wölbung nach unten wirkt die Steuerfläche wie eine umgedrehte Tragfläche, d. h. das Schwanzende des Flugzeuges wird kräftig nach unten gedrückt. Im Falle der Durchwölbung nach oben wirkt die Steuerfläche wie eine Tragfläche, d. h. das Schwanzende wird gehoben.
Ist der Schwingungspunkt des verstellbaren Holmes 4 weiter nach innen verlegt, etwa an die Stelle 6, hingegen die ursprüngliche Länge des Holmes 4, also nach außen bis zum Punkt 3 reichend, beibehalten, so wird die
Tragfläche vom Punkt 6 ab nach innen hin im nämlichen Sinne wie bereits erläutert, verstellt, hingegen in dem vom Punkt 6 ab nach außen liegenden Stück in entgegengesetztem Sinne wie vorher. Die beiden Stücke, in welche auf solche Weise die gesamte Tragfläche zerlegt ist, wirken also differentiell, d. h. während beispielsweise auf das innere Stück eine beträchtliche Kraft im Sinne eines
ίο Druckes nach unten wirkt, wirkt eine kleinere Kraft, diese aber an größerem Hebelarm, hebend am äußeren Stück. Es bleibt ein Überschuß im Sinne eines Druckes von oben nach unten auf das Schwanzende des Flug zeuges übrig, daneben aber eine sehr kräftige stabilisierende Wirkung, welche die eingangs erwähnten störenden Schwankungen des Flug-
. zeuges ausschließt.
Schließlich ist es möglich; den Schwingungspunkt des beweglichen Holmes 4 an die Stelle 6 zu verlegen und den Holm an diesem Punkt 6 enden zu lassen. In diesem Falle wird nur der vom Punkt 6 ab nach innen gelegene Teil der Steuerfläche nach oben bzw. unten durchgewölbt, der außerhalb des Punktes 6 gelegene Teil der Steuerfläche hingegen überhaupt nicht beeinflußt (vgl. Fig. 3). In diesem Falle kommt also die Durchwölbung des beeinflußten Stückes der Steuerfläche in ihrem vollen Betrag für die Höhensteuerung zur Wirkung, während das nicht beeinflußte Stück der Steuerfläche rein stabilisierend wirkt, also lediglich zur Dämpfung dient.
Es ist wesentlich, daß der verstellbare Holm 4 durch einen Schlitz 8 in das Innere des Rumpfes 7 hineingeführt ist. Infolgedessen ist es möglich, alle zum Verstellen des Steuers erforderlichen Organe (Zugseile 0. dgl.) im Inneren des Rumpfes anzuordnen und somit zusätzliche Luftwiderstände zu vermeiden.

Claims (6)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Elastische, durch Veränderung der ■ Wölbung wirkende Steuerfläche für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ihr äußerer Teil (vom Punkt 6 ab nach außen) unverändert oder nahezu unverändert gehalten wird und daher im wesentlichen nur dämpfend wirkt, während die Wölbung des inneren Teiles (vom Punkt 6 ab nach innen) veränderlich ist, ,daher in Größe und gegebenenfalls sogar im Sinne veränderlichen Auftrieb ergibt und somit vorzugsweise zur Steuerung dient.
  2. 2. Elastische Steuerfläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorderer und ein hinterer, mit dem Rumpfende fest verbundener Holm (1 und 2) vorgesehen sind, zwischen denen sich ein um einen Punkt (3) auf und ab schwingbarer mittlerer Holm (4) befindet.
  3. 3. Elastische Steuerfläche nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Holm (4) durch einen Rumpf schlitz (8) Mndürchgreift, ins Rumpfinnere verlängert ist und durch Auf- und Abbewegen seines innen befindlichen Endes (5) verstellt wird.
  4. 4. Elastische Steuerfläche nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß beim gewöhnlichen Flug der innere Querschnitt (H-II) der Steuerfläche erheblich stärker gewölbt ist als der äußere Querschnitt (III-III), wodurch die Fläche der doppelten Aufgabe desTragens bzw.Drückens (im inneren Teil) und des Stabilsierens (im Außenteil) gerecht wird.
  5. 5. Elastische Steuerfläche nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkungspunkt für den schwingbaren mittleren Holm (4) nicht an das äußere Ende (3) der Steuerfläche gelegt, sondern längs dieses Holmes näher zum ' Rumpf (etwa nach 6) gerückt ist, wodurch beim Auf- und Abwärtsbewegen des Holmendes (5) der von 6 einwärts gelegene Teil der Steuerfläche und der von 6 auswärts gelegene Teil in entgegengesetztem Sinne zur Wirkung kommen.' '
  6. 6. Elastische Steuerfläche nach den Ansprüchen. 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Holm (4) nicht über seinen Anlenkungspunkt hinaus verlängert ist, derart, daß das über 6 hinaus- liegende Stück der Steuerfläche von der Verstellung des Holmes (4) nicht beeinflußt wird. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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