DE29913386U1 - Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen u.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen u.dgl.Info
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Description
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♦ ·
-1 -
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen und dergleichen mit Fensterläden nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Fensterläden sind z.B. als Schiebeläden bekannt, die in der Regel hängend, selten stehend geführt sind. Hierzu ist oberhalb und unterhalb des Fensterladens eine horizontale Führung notwendig. Die untere Führungsschiene kollidiert dabei mit dem Fenstersims und prägt erheblich den Gesamteindruck der Fassade. Diese Fensterläden wurden früher als zusätzlicher Schutz vor Wind und Wetter an Häusern angebracht, nicht zuletzt um auch im Winter die Wärme im Haus zu halten. Wurden derartige Fensterläden im Sommer jedoch verschlossen, verdunkelten sie den innen liegenden Raum. Bei modernen Isolierglasfenstern müssen derartige Fensterläden nicht mehr vor Wind und Wetter schützen, sondern in erster Linie vor Sonneneinstrahlung im Sommer, damit sich der Raum nicht aufheizt.
Fensterläden sind auch als Klappläden bekannt, die üblicherweise so angebracht sind, daß sie links und rechts des Fensters ausschwenkbar sind. Die Schwenkbewegung erfolgt um eine durch Angeln gebildete vertikale Schwenkachse. Der Abstand der Angel von der Wand bestimmt die Dichtheit der Fenster, so daß die Angeln möglichst dicht an der Wand angeordnet sind. Die Verriegelung der Fensterläden erfolgt über Schwenkhebel, die an Reibern oben und unten am Fensterladen angeordnet sind. Durch das dichte Anliegen der Fensterläden an den Fenstern müssen notgedrungen, insbesondere um im Sommer noch Luft in Innenräume lassen zu können, Lüftungsöffnungen in den Fensterläden vorgesehen sein, die eine aufwendige Ausgestaltung der Fensterläden erforderlich machen. Entweder werden Schlitze oder Lamellen vorgesehen oder ein Teil des Fensterladens wird in einem Holzrahmen gehalten und dann mittels Scharnier und Schere ausgestellt, während der Rahmen stehenbleibt. Eine Bedienung der Fensterläden ist mitunter aufwendig, da der Fensterladen vor dem Schwenken erst entriegelt werden muß, wozu sich der Bediener weit nach außen lehnen muß. Sodann muß der Fensterladen ergriffen werden und eingeschwenkt werden, was ebenfalls meist nur mit Kraftaufwand möglich ist. Dies führt immer öfter dazu, daß die Fensterläden nicht mehr benutzt werden.
Ferner sind Rolläden bekannt, bei denen der aus Lamellen bestehende Rolladen in einem Roliadenkasten aufgewickelt wird und zum Abdecken der Fenster vertikal in Führungen auf beiden Seiten der Fenster geführt wird. Bei derartigen Rolläden bildet jedoch zunächst der Rolladenkasten eine Kältebrücke, die selbst durch hochwertige Dämmstoffe kaum zu schließen ist. Insbesondere bei Baudenkmälern ist es jedoch nicht gestattet, die bestehenden Klappläden durch Rolläden zu ersetzen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgäbe zugrunde, eine Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern zu schaffen, die leicht zu bedienen ist und dennoch auch bedarfsweise den Anforderungen des Denkmalschutzes genügt.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen und dergleichen mit Fensterläden mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Auch hier sind Fensterläden vorgesehen, die in eine Schutzposition und in eine Ruheposition horizontal verschiebbar sind, allerdings ist nur noch ein Führungselement sichtbar. Die bisher bekannte untere Führung wird ersetzt durch ein Sicherungselement, der nicht nur den Fensterladen horizontal in Position hält, sondern auch wie eine Führung den Fensterladen gegen Wegschlagen von der Wand sichert. Die Fensterläden erfüllen einerseits den gewünschten Sonnenschutz, stören aber andererseits nicht die Isolation des Hauses. Durch die Parallelbewegung kann der Bediener die Fensterläden leicht greifen und aus der Ruhe- in die Schutzposition und umgekehrt überführen. Gleichzeitig ergibt sich eine bessere Gliederung der Fassade durch das Führungselement, ohne daß die Wand mit Stangen überladen wird.
Bei einer Ausgestaltung nach den Ansprüchen 2 bis 4 werden die Fensterladen lediglich an einem einzigen Führungselement geführt, wobei dort Rollen vorgesehen sind, so daß die Fensterläden auf Rollen entlang des Führungselements abrollen können. Dies erleichtert die Bedienung zusätzlich.
Die Verriegelung des Fensterladens erfolgt nach den Ansprüchen 5 bis 9 dadurch, daß ein Hebel an der Innenseite des Fensterladens weitestgehend verdeckt angeordnet ist. Der Verriegelungshebel ist dort um eine horizontale Achse schwenkbar, wobei er in ein und demselben Fixierelement festlegbar ist, gleichgültig in welcher der beiden Stellungen sich der Fensterladen befindet. Der Bediener kann insofern den Fixierhebel ergreifen, die Fixierung lösen und dann am Verriegelungselement selbst den Fensterladen aus der Ruheposition in die Schutzposition ziehen. Dabei schwenkt er das Verriegelungselement um 180° und fixiert es auf der anderen Seite wieder im selben Fixierelement.
Um Beschädigungen zu vermeiden und dennoch eine gute Fixierung des Verriegelungselements zu erreichen, ist stirnseitig am Fixierelement nach Anspruch 10 oder 11 ein Kunststoffelement angeordnet, an dem der Fensterladen anliegt. Dadurch werden nicht nur Beschädigungen der Innenseite des Fensterladens durch das Fixierelement vermieden, gleichzeitig kann das Kunststoffelement dazu beitragen, daß der Fensterladen selbst bei starkem Sturm nicht klappert. Im Kunststoffelement selbst wird das Verriegelungselement in einer Bohrung gehalten.
Bei einer Ausgestaltung nach den Ansprüchen 12 bis 14 kann das Verriegelungselement zugleich zum Ausklappen der Fensterläden in seiner Gesamtheit eingesetzt werden. Dadurch, daß die Fensterläden nur an einem einzigen Führungselement angeordnet sind, können sie auch um die Achse dieses Führungselements ausgeschwenkt werden, ohne daß zusätzliche Beschläge erforderlich sind.. Durch eine entsprechende Ausgestaltung läßt sich der Fensterladen über das Verriegelungselement in dieser Stellung fixieren.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1,2 Ansichten eines mit Fensterläden versehenen Fensters, wobei sich die Fensterläden in Ruheposition bzw. in Schutzposition befinden,
-4-
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch das Fenster gemäß Fig. 1,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 3 im Bereich der Aufhängung des
Fensterladens,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene vergrößerte Draufsicht im Bereich des Ver-
riegelungselements,
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht des Drehlagers von der Innenseite des Fensterladens her gesehen,
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht des am Fixierelement festgelegten Verriegelungselement.
Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern 10, die in ähnlicher Weise auch zur Abdeckung von Türen, anderen Öffnungen und dergleichen eingesetzt werden kann. Die Vorrichtung besitzt wenigstens einen Fensterladen 15, der aus einer Schutzposition, in der er das Fenster 10 abdeckt (Fig. 2) in eine Ruheposition außerhalb des Fensters 10 überführbar ist (Fig. 1). Im Ausführungsbeispiel sind zwei Fensterläden vorgesehen, bedarfsweise kann jedoch vor allem bei Platzproblemen auch nur mit einem Fensterladen gearbeitet werden, der dann in vergleichbarer Weise betätigbar ist.
Wie Fig. 2 verdeutlicht, schließt der Fensterladen 15 das Fenster nicht vollständig ab. Der Fensterladen wird insbesondere als Schutz vor Sonneneinstrahlung vorzugsweise als geschlossene Fläche ausgebildet, um jedoch dennoch eine lichtdurchlässige Konstruktion zu erhalten, ist der Fensterladen mit Abstand d vor der Wand angeordnet (Fig. 3) und besitzt z.B. keine Schlagleiste, so daß sich auch eine Mittelfuge ergeben kann. Selbstverständlich muß die Fläche nicht geschlossen sein und kann durch die Stand der Technik bekannten Durchbrüche verziert sein. Je nach Wunsch sind auch Schlagleisten möglich. Da der Fensterladen 15 in der Ruheposition nicht an der Wand anliegt, kann sich hinter dem Fensterladen auch kein Schmutz ansammeln, was bisher hinter den Läden regelmäßig zu Verfärbungen und Vergrauungen führte.
Die Überführungsbewegung der Fensterläden 15 erfolgt im wesentlichen in einer vertikalen Ebene oder genauer gesagt parallel zur Hauswand in horizontaler Richtung. Die Fensterläden werden also vor das Fenster geschoben bzw. vom Fenster wegge-
-5-
schoben. Hierbei sind die Fensterläden 15 entlang eines einzigen Führungselements
11 geführt, das im oberen Bereich oder über den Fensterläden 15 angeordnet. Die bisher erforderliche zweite Führung wird durch ein vom Führungselement beabstandetes Sicherungselement bewirkt, das den Fensterladen in einer Richtung normal zur Überführungsebene bedarfsweise nämlich vorzugsweise in Ruhe- und Schutzposition sichert. In diesen beiden Stellungen soll also vermieden werden, daß der Fensterladen sich auf die Wand zu und von ihr weg bewegt. Dieses lineare Führungselement wird durch ein rohrartiges Element, vorzugsweise ein Rundrohr gebildet. Die Ausgestaltung als Rundrohr hat neben entsprechend verbesserten Führungseigenschaften
&iacgr;&ogr; den Vorteil, daß der Fensterladen 15 um das Rundrohr als Schwenkachse ausgeschwenkt werden kann. Wird dieses Führungselement in zeichnerisch nicht dargestellter Weise entlang der Fassade weiter von Fenster zu Fenster geführt, ergibt sich eine gestalterische Fassadenaufteilung, ähnlich den Fachwerkbauten.
Die Fensterläden 15 rollen über Rollen 12 am Führungselement 11. Gemäß Fig. 4 ist die Oberfläche der Rolle an den Radius des rohrartigen Führungselements 11 angepaßt, so daß ein sicherer Halt gewährleistet ist, sobald die Fensterläden einmal im Führungselement eingehängt sind. Im Ausführungsbeispiel befinden sich die Rollen
12 oberhalb des Führungselements, während der Fensterladen 15 unterhalb des Führungselements endet. Hier sind grundsätzlich auch andere Ausführungsformen möglich, um z.B. die Rollen 12 zu verdecken, jedoch führen andere Ausführungsformen auch zu Drehmomenten, so daß die Gefahr besteht, daß die Fensterläden nicht vollständig vertikal hängen, was jedoch nicht problematisch ist, da die Fensterläden nach Einrasten des Verriegelungselements 14 wieder vertikal hängen. Die Rollen 12 sind an einer Lagerhülse 22 wie z.B. einem Kugellager gelagert, die an einem Verbinder 21 befestigt ist. Der Verbinder wiederum ist über Distanzscheiben 27 am Fensterladen 15 befestigt. Um ein gutes Ablaufen von Wasser und sich dort sonst ansammelndem Schmutz vom Fensterladen 15 zu erzielen, besitzen die Fensterläden an ihrer Oberseite eine Abrundung 24, die im Ausführungsbeispiel durch einen Massivholzanleimer gebildet ist. Könnte das Wasser nicht ablaufen, bestünde auch die Gefahr eines Festfrierens des Fensterladens 15 im Winter. Da für die Fensterläden auch beliebiges anderes Material als Holz verwendet werden kann, kann auch die Abrundung 24 aus anderem Material bestehen. Die Führungselemente 11 sind über Mauerdübel oder
Maueranker 23 im Mauerwerk 13 verklebt oder befestigt. Die Befestigung kann auch von innen vermörtelt werden. Die Verbindung zwischen Führungselement 11 und Mauerdübel 23 wird durch einen an einer Platte 28 festgelegten U-förmigen Bügel gebildet. Andere Ausführungsformen sind möglich, die vorliegende Ausführungsform hat jedoch den Vorteil, daß weitestgehend auf im Handel erhältliche Teile zurückgegriffen werden kann. Gemäß Fig. 3 sind bei dieser Anordnung nicht nur der Fensterladen 15a, sondern auch das Führungselement 11 mit Abstand d vor der Wand hängend, in der das Fenster eingelassen ist. Um ein Durchhängen der Fensterladen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Führungselemente 11 entsprechend zu dimensionieren.
&iacgr;&ogr; Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel kann gegebenenfalls in der Mitte über dem Fenster eine zusätzliche Befestigung mittels eines Mauerankers 23 erfolgen, ohne daß an den Fensterladen 15 Material ausgespart werden muß.
Die Figuren 1 und 2 zeigen, daß an der Innenseite 15a des Fensterladens 15 ein Verriegelungselement 14 angeordnet ist, über das der Fensterladen 15 in Schutzposition als auch in Ruheposition verriegelt ist. Das Verriegelungselement wird vorzugsweise an ein und demselben Fixierelement 16 festgelegt. Die Figuren 1 und 2 zeigen , daß das Verriegelungselement 14 bei in Ruheposition befindlichen Fensterläden leicht zu greifen und aus seiner Verriegelung mit dem Fixierelement 16 zu lösen ist. Das Verriegelungselement 14 kann zugleich als Haltegriff zum Heranziehen des Fensterladens benutzt werden. Es wird bei dieser Bewegung um 180° aus der horizontalen Stellung gemäß Fig. 1 in die horizontale Stellung gemäß Fig. 2 um etwa 180° verschwenkt und dann im Fixierelement wieder verriegelt, wobei der Abstand d es ermöglicht, die Fixierung problemlos vorzunehmen.
Verriegelungselement 14 und Fixierelement 16 sind gemäß den Figuren 5 bis 7 ausgebildet. Das Verriegelungselement 14 ist ein über ein Drehlager 17 am Fensterladen 15 befestigter Hebel. Verriegelungselement 14 und Fixierelement 16 sind gemäß den Figuren 5 bis 7 ausgebildet. Das Verriegelungselement 14 ist ein über ein Drehlager 17 am Fensterladen 15 befestigter Hebel. Vorzugsweise ist das Drehlager 17 etwa in der vertikalen Mittelachse des Fensterladens 15 angeordnet ist und der Hebel ist länger als die halbe Breite des Fensterladens 15 ist. Dadurch steht das Verriegelungs-
-7-
element 14 in beiden Stellungen gemäß Fig. 1, 2 über den Fensterladen über, was die Bedienbarkeit erleichtert.
Gemäß Fig. 7 besitzt der Hebel vorzugsweise an seinem Ende einen quer zum Hebel stehenden Stift 18, der mit seinen beiden Enden vom Verriegelungselement 14 weg ragt. Der Stift 18 steht quer zum Hebel, im Ausführungsbeispiel etwa im rechten Winkel. Die Enden 18a,18b tauchen wechselweise bei der Überführungsbewegung aus der Schutzposition in die Ruheposition und umgekehrt in eine Bohrung 19a des Fixierelements 16 ein. Das Fixierelement 16 wird gemäß Fig. 5 durch ein im Mauerwerk
&iacgr;&ogr; in bekannter Weise fixiertes Befestigungselement z.B. in Form einer Hülse gebildet. Am Ende dieser Hülse ist ein mit dem Fensterladen 15 in Verbindung stehendes Kunststoffelement 19 vorgesehen, das z.B. durch einen Polyamidpfropfen gebildet ist. Dieses Kunststoffelement weist zugleich die Bohrung 19a zur Aufnahme der Enden 18a, 18b des Stiftes 18 auf. Dadurch wird zunächst bewirkt, daß das Kunststoffelement 19 mit dem Fensterladen 15 in Verbindung kommt, so daß es dort nicht zu Beschädigungen der Oberfläche des Fensterladens kommt. Darüber hinaus trägt diese Anordnung auch dazu bei, daß die Fensterläden nicht klappern, da sie am Kunststoffelement 19 anliegen und entsprechende Bewegungen dort gedämmt werden. Darüberhinaus kann die Anordnung so aufgebaut werden, daß das Verriegelungselement 14 zum Überführen des Stifts 18 in die Bohrung noch etwas gebogen werden muß, so daß der Stift unter Vorspannung in der Bohrung 19a gehalten ist, was ebenfalls die Klapper-Neigung der Fensterläden verringert. Dennoch läßt sich der Stift 18 aufgrund der Materialeigenschaften des Kunststoffelements 19 leicht gleitend in die Bohrung 19a einführen.
Den gleichen Zweck erfüllt der Aufbau des Drehlagers 17. Das Drehlager 17 ist an der Innenseite 15a des Fensterladens 15 angeordnet, wobei das Verriegelungselement 14 über eine Lagerhülse 17a am Drehstift 30 gelagert ist. Das Verriegelungselement wird über eine Kontermutter 26 am Drehstift 30 fixiert. Nach Möglichkeit sollte das Verriegelungselement 14 zumindest in seinen beiden horizontalen Endstellungen durch das Drehlager 17 nahezu spielfrei und im wesentlichen parallel zum Fensterladen 15 gehalten sein. Auch dies trägt dazu bei, daß es nicht zu einem unerwünschten Klappern der Fensterläden im Sturm kommen kann.
-8-
Das Drehlager kann in einer weiteren Ausführungsform gemäß der Fig. 6 auch so ausgebildet werden, daß innenseitig eine Scheibe 31 vorgesehen wird, so daß das Drehlager durch die Scheibe zumindest an einer Stelle eine Ausnehmung 20 zum Ausklappen des Verriegelungselements 14 in eine Richtung quer zur Fensterladenfläche aufweist. Es ist insofern dann erforderlich, hier nochmals eine Bewegung um eine Schwenkachse 32 zu ermöglichen. Durch dieses Ausklappen kann der Fensterladen im unteren Bereich des Fensters auf Abstand zur Wand gebracht werden. Der Fensterladen schwenkt dabei um eine Schwenkachse aus, die vorzugsweise durch das
&iacgr;&ogr; Führungselement 11 oder eine gesonderte Konstruktion gebildet ist. Wird das nach innen ausgeklappte Verriegelungselement an geeigneten Verriegelungsmitteln festgelegt oder z.B. am Fenstersims oder am Fenster abgestützt, ist der gewünschte Sonnenschutz gegeben und dennoch eine verbesserte Belüftung möglich.
Das Führungselement 11 kann, insbesondere wenn es als Gestaltungselement der Fassade eingesetzt wird auch zur Anbringung weiterer Elemente eingesetzt werden. So können z.B. Beleuchtungselemente, Briefkästen, Gegensprechanlagen oder auch der Kehrwochbesen an diesen Führungselementen und - ggf. sogar auch über Rollen verschiebbar gelagert - befestigt werden. Damit muß kein Mauerwerk mehr ausgestemmt werden, um diese Teile in der Wand unterzubringen, stattdessen wird die ohnehin vorhandene Konstruktion zur Befestigung verwendet.
-9-Liste der Bezugsezeichen (kein Bestandteil der Anmeldeunterlagen)
| 10 | Fenster | |
| 11 | Führungselement | |
| 5 | 12 | Rollen |
| 13 | Wand | |
| 14 | Verriegelungselement | |
| 15 | Fensterladen | |
| 15a | Innenseite | |
| 10 | 16 | Fixierelement |
| 17 | Drehlager | |
| 17a | Lagerhülse | |
| 18 | Stift | |
| 18a, 18b | Enden | |
| 15 | 19 | Kunststoffelement |
| 19a | Bohrung | |
| 20 | Ausnehmung | |
| 21 | Verbinder | |
| 22 | Lagerhülse für 12 | |
| 20 | 23 | Mauerdübel |
| 24 | Abrundung | |
| 25 | Distanzscheibe | |
| 26 | Kontermutter | |
| 27 | Distanzscheibe | |
| 25 | 28 | Platte |
| 29 | U-förmiger Bügel | |
| 30 | Drehstift | |
| 31 | Scheibe | |
| 32 | Schwenkachse | |
| 30 | d | Abstand |
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern (10), Türen und dergleichen mit wenigstens einem Fensterladen (15), der aus einer Schutzposition, in der er das Fenster (10) abdeckt, in eine Ruheposition außerhalb des Fensters überführbar ist, wobei die Überführungsbewegung des Fensterladens (15) im wesentlichen in einer vertikalen Ebene in horizontaler Richtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterladen (15) entlang eines einzigen horizontalen Führungselementes (11) geführt ist und daß der Fensterladen durch ein vom Führungselement beabstandetes Sicherungselement in einer Richtung normal zur vertikalen Ebene festlegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einzige Führungselement (11) ein im oberen Bereich oder über dem Fensterladen (15) angeordnetes lineares rohrartiges Element ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise zwei Fensterläden (15) über Rollen (12) am Führungselement (11) abrollen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterladen (10) und damit das Führungselement (11) mit Abstand (d) vor der Wand und dem Mauerwerk (13) hängen, in das das Fenster (10) eingelassen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherungselement ein Verriegelungselement (14) drehbar an der Innenseite (15a) des Fensterladens (15) angeordnet ist, das den Fensterladen (15) in Schutzposition als auch in Ruheposition verriegelt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement in beiden Stellungen an ein und demselben Fixierelement festlegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (14) bei der Überführung des Fensterladens (15) aus der Schutzposition in die Ruheposition um etwa 180° verschwenkt wird und in beiden Stellungen etwa horizontal steht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (14) ein über ein Drehlager (17) am Fensterladen (15) befestigter Hebel ist, der einen quer zum Hebel stehenden Stift (18) trägt, der in einer Bohrung (19a) des Fixierelements (16) wechselweise mit seinen Enden (18a, 18b) eintaucht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (14) ein über ein Drehlager (17) am Fensterladen (15) befestigter Hebel ist, wobei das Drehlager (17) etwa in der vertikalen Mittelachse des Fensterladens (15) angeordnet ist, und daß der Hebel länger als die halbe Breite des Fensterladens (15) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Fixierelement (16) vorzugsweise durch eine im Mauerwerk befestigte Hülse gebildet ist, wobei das Fixierelement an seinem mit dem Fensterladen (15) in Verbindung stehenden Ende ein Kunststoffelement (19) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Kunststoffelement (19) die Bohrung (19a) zur Aufnahme des Stifts (18) des Verriegelungselements (14) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (14) zumindest in seinen beiden horizontalen Endstellungen durch das Drehlager (17) nahezu spielfrei im wesentlichen parallel zum Fensterladen (15) gehalten ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (17) zumindest an einer Stelle eine Ausnehmung (20) zum Ausklappen des Verriegelungselements (14) in eine Richtung quer zur Fensterladenfläche aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei nach innen ausgeklapptem Verriegelungselement (14) der Fensterladen (15) ausklappbar ist, wobei vorzugsweise die Schwenkachse des Fensterladens das Führungselement (11) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29913386U DE29913386U1 (de) | 1999-07-31 | 1999-07-31 | Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29913386U DE29913386U1 (de) | 1999-07-31 | 1999-07-31 | Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen u.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29913386U1 true DE29913386U1 (de) | 1999-09-23 |
Family
ID=8076904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29913386U Expired - Lifetime DE29913386U1 (de) | 1999-07-31 | 1999-07-31 | Vorrichtung zur Abdeckung von Fenstern, Türen u.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29913386U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2850127A1 (fr) * | 2003-01-16 | 2004-07-23 | Webasto Systemes Carrosserie | Volet occulteur |
| EP1378625A3 (de) * | 2002-07-05 | 2004-09-15 | Gerno Kruschat | Vorrichtung zur Abdeckung eines Fensters |
| EP2243918A2 (de) | 2009-04-24 | 2010-10-27 | Pius Rothenfluh | Innenraumisolationssystem |
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| DE3419339A1 (de) | 1984-05-24 | 1985-11-28 | Georg 3583 Wabern Lumpe | Fensterladen, insbesondere ein aus zwei fluegeln bestehender fensterladen |
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1999
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