DE298103C - - Google Patents
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- DE298103C DE298103C DENDAT298103D DE298103DA DE298103C DE 298103 C DE298103 C DE 298103C DE NDAT298103 D DENDAT298103 D DE NDAT298103D DE 298103D A DE298103D A DE 298103DA DE 298103 C DE298103 C DE 298103C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/04—Wet quenching
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf rostartig ausgebildete Kokslösphplätze von größerer Ausdehnung
und hat den Zweck, solchen Einrichtungen die Vorteile zu verschaffen, welche
■5 mit dem bereits bei der Benutzung von Löschtrögen bekannten Löschen des Kokses von
unten her oder von unten und oben her verbunden sind. Dies wird dadurch erreicht, daß
in die Rostspalten des Löschplatzes nach aufwärts geöffnete Brausen eingelegt werden, so
daß die Löschung nicht nur von oben durch Bebrausen, sondern auch von unten bewirkt
werden kann, und somit der Kuchen von allen Seiten vom Löschwasser angegriffen wird.
Gleichzeitig wird dann auch die Forderung, den Koks möglichst vor der sauerstoffhaltigen
Luft zu schützen, erfüllt, weil das von unten in den glühenden Koks eingespritzte Wasser
sehr lebhaft verdampft und den ganzen Kuchen von innen heraus in Dampfform durchdringt.
Das durch Löschung von oben aufgebrachte Wasser kann bei einiger Geschicklichkeit so
bemessen werden, daß es bis zur völligen Ablöschung wieder verdampft ist. Das νβη unten
eingespritzte Wasser hingegen wird den Koks auch nach völliger Löschung nicht übermäßig
durchfeuchten. Bei rechtzeitiger Abstellung des Wasserzuflusses wird es möglich sein, die
Ablöschung so zu gestalten, daß die überschüssige Wärme des Kokses das aufgenommene
Wasser noch rechtzeitig verdampft, so daß der Koks durch seine eigene Wärme getrocknet
wird.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt der
Koksabsiebvorrichtung und
Fig. 2 einen Teil des rostartig ausgebildeten festen Kokslöschplatzes, während
Fig. 3 einen Querschnitt der zum Ablöschen des Kokskuchens von unten dienenden Wasserzuführungsrohre
in verschiedenen Ausführungsformen und in größerem Maßstabe darstellt.
Der bekannte rostartig ausgebildete feste ■ Kokslöschplatz 1 ruht einerseits in einer Ausnehmung
der vor den Kokszellen 2 hinlaufenden schmalen Rampe 3 und andererseits auf dem vorteilhaft aus Eisenbeton hergestellten
Pfeilerträger 4. Unter den Roststäben 5, die gemäß Fig. 3 aus profilierten Schienen oder
aus Eisenbeton bestehen können, ist ein Sieb 6 angebracht, unter dem sich eine das beim
Ablöschen des Kokskuchens niederrieselnde Löschwasser auffangende und ableitende Rinne 7
erstreckt. An der Rampenseite ist auf Konsolen 8 eine Druckwasserleitung 9 verlagert,
von welcher Speiserohre 10 abzweigen, die den zwischen bzw. unter den Roststäben liegenden
Rohren 11 das Druckwasser zuführen. Diese können angebohrt oder mit Düsen ausgerüstet
sein und werden paarweise mit Hilfe der Rohrkupplungen 12 und der Rohre 10 mit der
Leitung 9 verbunden. Fig. 3 läßt erkennen, wie die aus den Rohren 11 austretenden Löschwasserstrahlen
durch die Rostspalten 13 aufwärts geschleudert werden.
Ist aus irgendeiner Zelle ein Koksk'uchen auf den Kokslöschplatz gedrückt, so wird dem
Druckwasser Zutritt zu den Wasserzuführungsrohren 11 gewährt. Zu diesem Zwecke können
die Rohre 10 in beliebiger Weise mit einem Steuerelement (Hahn, Ventil usw.) ausgerüstet
und diese gruppenweise durch eine gemeinsame
Schaltvorrichtung zusammengeschlossen und gleichzeitig gesteuert werden. Die von unten
gegen den Kockskuchen geschleuderten Wasserstrahlen werden alsbald in Dampf verwandelt
und durchdringen den Kokskuchen nach allen Richtungen. Nach erfolgtem Ablöschen des
Kokskuchens wird das Druckwasser von den Rohren ii abgestellt. Der grobstückige Koks
wird in den Transportwagen 14 übergeführt, während Kleinkoks, Grus und Asche durch
die Rostspalten auf das Sieb 6 übertreten, von dem die gröberen -Teile in den Förderwagen
15, die feineren Teile dagegen durch das Sieb in die Rinne 7 übertreten und mit dem aufgefangenen
Lösch wasser abgeführt werden.
ν ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch:' Kokslöschvorrichtung für^rostartig durchbrochene Löschplätze, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rostspalten des Löschplatzes mit der Löschleitung verbundene ,■ Brausen angeordnet sind, die das Löschwasser von unten gegen den Koks führen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298103C true DE298103C (de) |
Family
ID=552335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298103D Active DE298103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298103C (de) |
-
0
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