DE29612563U1 - Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs o.dgl. - Google Patents
Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs o.dgl.Info
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Description
Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs
oder dergleichen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Arretierung einer Schließstellung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs oder
dergleichen, insbesondere Hängeordners, die Ringbuchmechanik
&iacgr;&ogr; umfassend: ein an einer Ringbuchwand befestigtes Ringbuchmechanik-Basisteil,
an dem wenigstens zwei Halteklammerpaare jeweils zwischen einer Schließstellung mit gegenseitigem Kontakt
jeweils zweier Halteklammerenden und einer Öffnungsstellung
mit Abstand zwischen den Halteklammerenden bewegbar gela-
ls gert sind.
Bei bekannten Ringbuchmechaniken ist die Arretiereinrichtung in die Ringbuchmechanik integriert. In einer Ausführungsform
wird ein Arretierschieber eingesetzt, der nach manuellem Schließen der Halteklammerpaare gesondert in seine Arretierstellung
zu verschieben ist mit der Folge, daß die in der Ringbuchmechanik bewegbar gelagerten inneren Enden der Halteklammern
blockiert werden. Treten in der Folge Kräfte auf, die die Halteklammerpaare zu öffnen versuchen, wie dies insbesondere
bei einer Hängeregistratur der Fall ist, bei der das eingelegte Gut an einer der Halteklammern der Halteklammerpaare
hängt, so bleiben die arretierten Halteklammerpaare {zumindest bei ausreichend stabiler Ringbuchmechanik, insbesondere
ausreichender Materialstärke der Halteklammern) geschlossen. Bei einer weiteren bekannten Ringbuchmechanik entfällt
zwar die gesonderte Betätigung der Arretiereinrichtung, da hier die Öffnungs- und Schließbewegung der Halteklammerpaare
über einen Handhebel vermittelt wird, der selbsttätig in seiner Schließstellung hält und damit gleichzeitig die Halteklammerpaare
in ihrer Schließstellung arretiert; der Bauaufwand ist jedoch vergleichsweise groß, was bei dem Massenprodukt
Ringbuch ins Gewicht fällt.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik der eingangs genannten Art
bereitzustellen, welche bei einfachem Aufbau und kostengünstiger Herstellbarkeit zuverlässige Funktion bietet. Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Arretierteil außerhalb des Ringbuchmechanik-Basisteils, welches mit einer ersten
Ausnehmung zur Aufnahme eines Halteklammerschenkels einer Halteklammer eines ersten Halteklammerpaares und einer zweiten
Ausnehmung zur Aufnahme des Halteklammerschenkels der anderen
&iacgr;&ogr; Halteklammer des ersten Halteklammerpaares ausgebildet ist,
wobei der Abstand zwischen den voneinander abgelegenen Randabschnitten der ersten und der zweiten Ausnehmung im wesentlichen
dem Abstand der voneinander abgewandten Umfangsabschnitte der Halteklammerschenkel in der Schließstellung entspricht,
is wobei das Arretierteil zwischen einer Arretierstellung mit
Eingriff der jeweiligen Halteklammerschenkel des einen Halteklammerpaares in die erste und die zweite Ausnehmung und einer
Freigabestellung, in der wenigstens eine der beiden Halteklammerschenkel außer Eingriff mit der jeweiligen Ausnehmung
steht, wahlweise bewegbar ist und wobei das Arretierteil mit einer Fixiereinrichtung versehen ist zur lösbaren Fixierung in
der Arretierstellung an wenigstens einem der Halteklammerschenkel .
Das Arretierteil ist aus einem einfachen, z. B. plattenförmigen Teil gebildet, welches ohne eigene Mechanikkomponenten
auskommt. Wesentlich ist, daß es die beiden Ausnehmungen aufweist, die in der Arretierstellung die entsprechenden Halteklammerschenkel
des ersten Halteklammerpaares zusammenhalten und zwar außerhalb des Ringbuchmechanik-Basisteils. Das Arretierteil
liegt somit den zusammenzuhaltenden äußeren Halteklammerenden
näher als die im Ringbuchmechanik-Basisteil integrierte Arretiereinrichtung des Standes der Technik. Das erfindungsgemäße
Arretierteil ist somit lediglich auf Zug (zwisehen den beiden Ausnehmungen) belastet und muß überhaupt
keine Drehmomente aufnehmen. Auch bei großen Öffnungskräften,
insbesondere bei großem Gewicht des eingelegten Guts eines
Hängeordners, ist ein ungewolltes Öffnen der Ringbuchmechanik ausgeschlossen.
Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Arretierteil zum Niederhalten von in
die Halteklammerpaare eingehängten Ringbuchblättern oder dergleichen
ausgebildet ist. Dies vereinfacht die Bedienung beträchtlich, da erfindungsgemäß bereits durch das Festlegen
eines (allgemein üblichen) Niederhalters gleichzeitig die &iacgr;&ogr; Ringbuchmechanik arretiert wird. Aufgrund der Doppelfunktion
des Arretierteils wird auch kein zusätzliches Teil benötigt, was den Herstellungsaufwand wiederum beträchtlich reduziert.
Denkbar ist es, für jede Halteklammer ein gesondertes Arretierteil
einzusetzen; in den meisten Fällen ist es jedoch vorteilhafter, vorzusehen, daß das Arretierteil eine dritte
Ausnehmung zur Aufnahme des Halteklammerschenkels einer Halteklammer eines zweiten Halteklammerpaares umfaßt, wobei die
dritte Ausnehmung denjenigen Halteklammerschenkel des zweiten Halteklammerpaares umfaßt, der bei Bewegung in die Öffnungsstellung
gleichsinnig bewegt wird wie der von der zweiten Ausnehmung umfaßte Halteklammerschenkel des ersten Halteklammerpaares.
Es genügt dann ein Arretierteil (ggf. in Doppelfunktion auch als Niederhalter dienend) zur Arretierung sämtlicher
Halteklammerpaare.
Für die Fixiereinrichtung des Arretierteils kommen eine Vielzahl von Ausführungsformen in Frage, wie z. B. Rastelemente,
z. B. federvorgespannte Rastkugeln. Im Falle der ausschließlichen Funktion des Arretierteils zum Arretieren (d. h. nicht
auch zum Niederhalten) ist es unter Umständen auch gar nicht erforderlich, daß die Fixiereinrichtung reibschlüssig an den
Halteklammerpaaren gehalten ist, d. h. eine Formschlußverbindung
würde in diesem Falle ausreichen.
Besonders bevorzugt ist jedoch vorgesehen, daß die Fixiereinrichtung
ein Klemmelement an wenigstens einer der Ausnehmungen
umfaßt, wobei zweckmäßigerweise zusätzlich vorgesehen ist, daß die zweite Ausnehmung sowie die dritte Ausnehmung jeweils mit
einem Klemmelement versehen ist. Das bzw. die Klemmelement(e)
erlauben ohne weiteres, daß das Arretierteil auch als Niederhalter eingesetzt wird. Darüber hinaus sind sie besonders
kostengünstig zu fertigen, insbesondere dann, wenn das Klemmelement an wenigstens einer der Ausnehmungen einen elastisch
nachgiebigen Anlagesteg umfaßt, der in der Arretierstellung an der dem jeweils anderen Halteklammerschenkel desselben Halteklammerpaares
zugewandten Innenseite des jeweiligen Halteklammerschenkels anliegt, wobei der lichte Abstand zwischen dem
Anlagesteg und dem ihm gegenüberliegenden Rand der Ausnehmung geringfügig kleiner ist als die entsprechende Querschnittsdimension
des Halteklammerschenkels innerhalb der Ausnehmung.
Ferner wird vorgeschlagen, daß das Arretierteil an seiner in der Arretierstellung vom Ringbuchmechanik-Basisteil abgewandten
Oberseite im Bereich der ersten und zweiten Ausnehmung auf deren der jeweils anderen Ausnehmung nähergelegenen Seite mit
einer Abschrägung oder Abrundung ausgebildet ist. Eine entsprechende Abschrägung oder Abrundung kann auch im Bereich der
dritten Ausnehmung vorgesehen sein.
Dies ermöglicht es, das Arretierteil unmittelbar an die dem Ringbuchmechanik-Basisteil zugewandten Unterseite der aufeinander
zulaufenden Endabschnitte der Halteklammer heran zu bewegen. Das Arretierteil kann somit auch bei bereits weitgehend
mit Ringbuchgut gefülltem Ringbuch eingesetzt werden. Dabei kann die Abschrägung gleichzeitig den elastisch nachgiebigen
Anlagesteg bilden.
Zur Vereinfachung der Betätigung durch entsprechende Führung des Arretierteils an den Halteklammern wird vorgeschlagen, daß
das Arretierteil mit einem in die dritte Ausnehmung einmündenden ersten Führungslangloch sowie mit einem in die zweite Ausnehmung
einmündenden zweiten Führungslangloch versehen ist zur
Führung des Arretierteils am jeweiligen Halteklammerschenkel
bei Bewegung des Arretierteils außerhalb der Arretierstellung. Dies ergibt auch eine Verlustsicherung.
Hierbei wird ferner vorgeschlagen, daß das zweite Führungslangloch
zur Verbindungslinie zwischen der zweiten und der dritten Ausnehmung in Richtung zur ersten und dritten Ausnehmung
hin geneigt verläuft. Aufgrund dieser Gestaltung gerät
bei der Bewegung des Arretierteils in seine Freigabestellung der die erste Ausnehmung tragende Abschnitt des Arretierteils
&iacgr;&ogr; sogleich aus dem Bereich der zugeordneten Halteklammer. Das
Arretierteil kann dann ungehindert bewegt werden, z. B. weg vom eingelegten Schriftgut auf die gegenüberliegende Seite des
Ringbuchs, um das Einlegen bzw. Herausnehmen von Ringbuchgut nicht zu behindern.
Die Ausnehmungen können sämtlich, im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie länglich ausgebildet sein, wobei die erste
Ausnehmung zur dritten Ausnehmung hin offen ist.
Es ergibt sich ein kompakter materialsparender Aufbau des Arretierteils,
welches mit besonderem Vorteil im wesentlichen plattenförmig ausgebildet sein kann.
Niedrige Herstellungskosten bei ausreichender Stabilität werden dadurch sichergestellt, daß gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung das Arretierteil von einer Kunststoffplatte gebildet ist, vorzugsweise mit einer Dicke von 2 mm bis 5 mm, am besten
etwa 2,5 mm.
Die Erfindung betrifft ferner ein Ringbuch mit Ringbuchmechanik und Einrichtung zur Arretierung des Ringbuchs in einer
Schließstellung in Form eines Arretierteils, wie dieses vorstehend erläutert ist.
Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine Draufsicht auf eine Ringbuchmechanik eines geöffneten
Hängeordners mit abgebrochen dargestellten Ringbuchwänden und eingelegtem Ringbuchgut und erfindungsgemäßen
Arretierteil;
Figur 2 einen Schnitt der Anordnung in Figur 1 nach Linie II-II bei geschlossenem Hängeordner und
Figur 3 einen Schnitt der Anordnung in Figur 1 nach Linie &iacgr;&ogr; III-III bei geschlossenem Hängeordner.
Die Erfindung wird im folgenden am Beispiel eines Hängeordners
erläutert. Die Anwendung der Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt, sondern kann allgemein bei Ringbüchern oder
is dergleichen eingesetzt werden, sofern eine Ringbuchmechanik
vorgesehen ist, d. h. eine Mechanik aus wenigstens zwei Halteklammerpaaren
zum Einhängen von Gut, insbesondere Schriftgut. Denkbar ist z. B. der Einsatz der Erfindung bei einem Wandkalender
mit Ringbuchmechanik oder sonstigen unter Umständen auch ortsfesten Darbietungseinheiten mit Wechselanzeige jeweils
unter Verwendung einer Ringbuchmechanik.
Die in den Zeichnungen mit 10 bezeichnete Ringbuchmechanik ist im dargestellten Ausführungsbeispiel Teil eines Ringbuchs 12
mit zwei Seitenwänden, nämlich einer Bodenwand 14 und einer Deckwand 16 sowie einer beide Wände verbindenden Rückwand 18.
Die Ringbuchmechanik ist üblicherweise, wie auch hier, an der Bodenwand 14 befestigt {es sind jedoch auch Ringbücher üblich
mit Befestigung an der Rückwand 18). Hierzu ist ein Ringbuchmechanik-Basisteil 20 über beispielsweise zwei Nietverbindungen
22 mit der Bodenwand 14 in der Nähe der Rückwand 18 starr verbunden. Der innere Aufbau des Ringbuchmechanik-Basisteils
20 ist herkömmlicher Art und in den Figuren nicht näher dargestellt. Jedenfalls beherbergt das Basisteil 20 Schwenklager
und Vorspannmechanik für zwei Halteklammerpaare 24 und 26, die in üblicher Weise parallel zur Längsrichtung A der Rückwand 18
voneinander beabstandet sind. Abweichend von der dargestellten
Ausführungsform können auch mehr als zwei Halteklammerpaare
vorgesehen sein.
Jedes Halteklammerpaar 24 bzw. 26 besteht aus zwei Halteklammern,
einer bei geschlossenem Hängeordner 12 gemäß Figuren 2 und 3 der Rückwand 18 nähergelegenen Halteklammer 28 sowie einer
von der Rückwand 18 entfernteren Halteklammer 30. In der in den Figuren dargestellten Schließstellung bildet das jeweilige
Halteklammerpaar einen geschlossenen Ring mit rechteck!-
&iacgr;&ogr; gern Umriß, wobei der in Figur 2 oben liegende horizontale
Rechteckabschnitt von einem geradlinigen Abschnitt (= Schenkel 28a) der Halteklammer 28 gebildet wird, dementsprechend der
gegenüberliegende Rechteckabschnitt von einem geradlinigen Abschnitt (= Schenkel 30a) der gegenüberliegenden Halteklammer
is 30. Der beide Rechteckabschnitte linksseitig verbindende Vertikalabschnitt
der Rechtecksform wird vom Ringbuchmechanik-Basis teil 2 0 gebildet und der gegenüberliegende Rechteckabschnitt
von den aufeinander zulaufenden und zu den Abschnitten 28a bzw. 30a jeweils senkrechten Endabschnitten 28b bzw. 30b
der beiden Halteklammern 28 und 30. Diese Abschnitte liegen in einer zur Längsrichtung A senkrechten Ringebene.
In Figur 3 ist mit unterbrochener Linie die Öffnungsstellung
26' des Halteklammerpaars 26 bei geöffnetem Ringbuch 10' angedeutet.
Die beiden Halteklammerpaare 24 und 2 6 sind durch die nicht dargestellte Vorspannmechanik in die Schließstellung gemäß
Figuren 1 bis 3 vorgespannt. Durch Auseinanderziehen der beiden
Halteklammern 28, 30 kann das jeweilige Halteklammerpaar in die Öffnungsstellung gemäß Figur 3 überführt werden, wobei
zweckmäßigerweise beide Halteklammerpaare 24 und 26 derart miteinander verkoppelt sind, daß bei Öffnung einer der beiden
Halteklammerpaare auch das andere Halteklammerpaar zur Öffnung mitgenommen wird, wie auch in entsprechender Weise beim
Schließen.
Durch Öffnen der Halteklammerpaare 24, 26 kann in diese Ringbuchgut
32 (Papierblätter, Folien, Kartonzuschnitte oder dergleichen) eingelegt oder wieder entfernt werden. Genauer gesagt
werden hierbei die entsprechend gelochten (Loch 34) Blätter 3 6 jeweils in die von der Rückwand 18 entfernteren Halteklammern
3 0 eingehängt bzw. von diesen gelöst. Dabei kann Ringbuchgut 32 mit unter Umständen beträchtlichem Gewicht
eingelegt werden, welches bei vertikaler Orientierung des Ringbuchs 12, &zgr;. B. bei der Ablage in einer Hängeregistratur
&iacgr;&ogr; oder auch beim Transport oder sonstigen Manipulationen eine
entsprechende Kraft F auf die jeweilige Halteklammer 3 0 ausübt. Diese Kraft F wird über die Ringbuchmechanik 10 in die
Bodenwand 14 weitergeleitet, wobei ein entsprechend großes Drehmoment auf die Halteklammern 30 einwirkt, welches diese
is Halteklammern 3 0 um deren Drehpunkt 38 innerhalb des Ringbuchmechanik-Basisteils
2 0 zu schwenken versucht (im Uhrzeigersinn in den Figuren 2 und 3) . Dieser Schwenkbewegung in Richtung
Öffnungsstellung wirkt die nicht dargestellte Vorspannmechanik innerhalb des Ringbuchmechanik-Basisteils 20 entgegen (mittels
Vorspannfedern oder dergleichen). Die Vorspannkraft ist jedoch beschränkt, da ansonsten ein Öffnen der Ringbuchmechanik 10
von Hand zu stark erschwert wäre.
Um ein bei dieser Anordnung also an sich mögliches, jedoch ungewolltes Öffnen der Ringbuchmechanik, z. B. unter der Gewichtslast
des Ringbuchguts 32, auszuschließen, wird erfindungsgemäß ein Arretierteil 4 0 eingesetzt, dessen Aufbau und
Funktion im folgenden näher erläutert wird.
so Das Arretierteil 40 wird von einer Kunststoffplatte gebildet
mit dem Vorteil geringer Herstellungskosten im Vergleich zu anderen Materialien, insbesondere Metall. Eine Dicke a von
2 mm bis 5 mm, am besten etwa 2,5 mm hat sich als besonders geeignet herausgestellt. Die Länge b überschreitet den Abstand
c (etwa 80 mm) zwischen beiden Halteklammerpaaren 24, 26 um etwa 3 0 mm. Ein sich über etwa 2/3 der Länge erstreckender, in
Figur 1 unterer Abschnitt 42 des Arretierteils 40 ist relativ
schmal mit einer Breite d von etwa 12 mm. Im Bereich des in Figur 1 unteren Endes des Abschnitts 42 ist ein Langloch 44
zur Aufnahme des Abschnitts 3 0a der Halteklammer 30 vorgesehen. Der nach oben folgende Abschnitt 46 ist vergleichsweise
breit mit einer Breite e von etwa 32 mm, die damit den Abstand f zwischen den Schenkeln 3 0a und 28a (genauer gesagt zwischen
deren voneinander abgewandten Umfangsabschnitten 3 0al bzw. 28al) von 22 mm um etwa 10 mm übersteigt.
&iacgr;&ogr; Im Abschnitt 46 findet sich ein Langloch 48, welches gemäß Figur
1 zur Richtung A geneigt verläuft und zwar ausgehend von einer Ausnehmung 50 für die Halteklammer 3 0 des oberen Halteklammerpaars
24 in Figur 1 nach links unten, d. h. in Richtung zum genannten Langloch 44 und einer weiteren Ausnehmung 52 für
is den Schenkel 28a der Halteklammer 28 des oberen Halteklammerpaars
24. Diese Ausnehmung 52 ist in Figur 1 nach unten hin offen, wohingegen die Ausnehmung 50 wie gesagt in das schrägverlaufende
Langloch 48 mündet. Dementsprechend mündet auch eine Ausnehmung 54 für den Schenkel 3 0a der Halteklammer 3 0
des unteren Halteklammerpaares 26 von oben her in das Langloch 44.
Die beiden Ausnehmungen 50 und 52 haben einen derartigen Abstand voneinander, daß sie gleichzeitig und praktisch spielfrei
an den genannten, voneinander abgewandten Umfangsabschnitten 28al und 30al anliegen. Dies schließt aus, daß die
beiden Halteklammern 3 0 und 28 des oberen Halteklammerpaars 24 voneinander wegbewegt werden (sofern das Arretierteil 40, wie
in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, seine Arretierstellung einnimmt, in der die genannten drei Halteklammern in den Ausnehmungen
50, 52 und 54 liegen).
In dieser Arretierstellung hält das Arretierteil 40 selbsttätig, und zwar aufgrund Reibschlußverbindung in den Ausnehmungen
50 und 54. Die Breite g der beiden Ausnehmungen 54 und 50 (in Richtung des Abstands f zwischen den Halteklammern 28
und 3 0 eines Klammerpaares) ist hierzu unterdimensioniert im
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Vergleich zur entsprechenden Querschnittsdimension h des jeweiligen
Schenkels 3 0a, so daß es beim Eindringen des Schenkels 30a in die jeweilige Ausnehmung 50, 54 zu einer elastischen
Aufweitung der jeweiligen Ausnehmung 50, 54 kommt. Die Folge ist ein entsprechender Reibungskraftschluß. Dieser kann
dazu ausgenutzt werden, um das Arretierteil 40 auch in seiner Höhenlage parallel zur Längenrichtung B des geradlinigen
Schenkelabschnitts 3 0a (Doppelpfeil B, Figur 3) zu fixieren. Auf diese Weise kann das Arretierteil 40 gleichzeitig als
&iacgr;&ogr; Niederhalter für das eingelegte Ringbuchgut 32 dienen.
An der den Endabschnitten 28b, 30b zugewandten Oberseite 55 des Arretierteils 40 ist an der Innenseite der Ausnehmungen
50, 54, 56 jeweils eine in die Ausnehmung mündende Abschrägung
is 57 vorgesehen, die somit einen keilartigen Anlagesteg 56 bildet.
Das Arretierteil 40 kann somit bis zur Anlage an die Unterseite der Endabschnitte 28b, 30b bewegt werden (Stellung
40''' in Figur 2 (gestrichelt und punktiert)), wie dies bei einem praktisch vollständig mit Ringbuchgut 32 gefüllten Ringbuch
12 notwendig ist. An die Stelle der Abschrägung 57 kann auch ein an den inneren Krümmungsradius des die Abschnitte 3 0a
und 3 0b bzw. 2 8a und 28b verbindenden Knicks angepaßte Abrundung treten. Der sich keilartig verjüngende Anlagesteg 56 verformt
sich beim Eindringen des jeweiligen Schenkels 30a in die jeweilige Ausnehmung 50, 54 elastisch und sorgt so für den gewünschten
Reibungskraftschluß in den Ausnehmungen 50 und
54.
54.
Zum Lösen des Arretierteils 40 (und damit auch gleichzeitig zur Freigabe des bislang niedergehaltenen Ringbuchguts 32) muß
das Arretierteil 40 lediglich in Figur 1 nach oben parallel zur Richtung A, d. h. weg vom unteren Klammerpaar 26 geschoben
werden (Bewegungspfeil C) mit der Folge, daß die Schenkel 28a und 30a aus den Ausnehmungen 52, 50 und 54 gelangen. Der
Schenkel 28a des oberen Klammerpaars 24 kommt in der Folge frei, wohingegen die beiden anderen Schenkel 3 0a in die Langlöcher
48 und 44 eindringen. Aufgrund der Neigung des Lang-
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lochs 48 ergibt sich eine mit einer Linearverschiebung kombinierte
Schwenkbewegung in die in Figur 1 mit einer Strich-Punkt-Linie angedeutete Freigabestellung 40'. Nun kann das
Arretierteil 40 bei weiterhin geschlossener Ringbuchmechanik 10 vom Ringbuchgut 32 weg auf die andere Buchseite geschwenkt
werden, bis in die in Figur 1 mit punktierter Umrißlinie angedeutete Ablagestellung 40''. Das Arretierteil 40 kann natürlich
auch nach Öffnen der Ringbuchmechanik ausgenommen werden.
&iacgr;&ogr; Die Rückführung des Arretierteils 40 in seine Arretierstellung
geht dementsprechend in umgekehrter Richtung vonstatten. Es ergibt sich somit eine einfache Handhabung bei zuverlässiger
Funktion und geringen Entstehungskosten des Arretierteils 40.
Claims (14)
1. Einrichtung zur Arretierung einer Schließstellung einer Ringbuchmechanik {10) eines Ringbuchs (12) oder dergleichen,
insbesondere Hängeordners, die Ringbuchmechanik (10) umfassend:
ein an einer Ringbuchwand (14) befestigtes Ringbuchmechanik-Basisteil (20), an dem wenigstens zwei Halteklammerpaare (24, 26) jeweils zwischen einer Schließstellung mit gegenseitigem Kontakt jeweils zweier Halteklammerenden (Endabschnitte 28b, 30b) und einer Öffnungsstellung (26') mit Abstand zwischen den Halteklammerenden (Endabschnitte (28b, 30b)) bewegbar gelagert sind,
gekennzeichnet durch
ein an einer Ringbuchwand (14) befestigtes Ringbuchmechanik-Basisteil (20), an dem wenigstens zwei Halteklammerpaare (24, 26) jeweils zwischen einer Schließstellung mit gegenseitigem Kontakt jeweils zweier Halteklammerenden (Endabschnitte 28b, 30b) und einer Öffnungsstellung (26') mit Abstand zwischen den Halteklammerenden (Endabschnitte (28b, 30b)) bewegbar gelagert sind,
gekennzeichnet durch
ein Arretierteil außerhalb des Ringbuchmechanik-Basisteils
(20) , welches mit einer ersten Ausnehmung (52) zur Aufnahme eines Halteklammerschenkels (28a) einer Halteklammer
(28) eines ersten Halteklammerpaares (24) und einer zweiten Ausnehmung (50) zur Aufnahme des Halteklammerschenkels
(3 0a) der anderen Halteklammer (30) des ersten Halteklammerpaares (24) ausgebildet ist, wobei der
Abstand zwischen den voneinander abgelegenen Randabschnitten der ersten und der zweiten Ausnehmung (52, 50)
im wesentlichen dem Abstand (f) der voneinander abgewandten
Umfangsabschnitte der Halteklammerschenkel (28a, 30a) in der Schließstellung entspricht, wobei das Arretierteil
(40) zwischen einer Arretierstellung mit Eingriff der jeweiligen Halteklammerschenkel (28a, 30a) des einen
Halteklammerpaares (24) in die erste und die zweite Ausnehmung (52, 50) und einer Freigabestellung, in der wenigstens
eine der beiden Halteklammerschenkel (28a, 30a) außer Eingriff mit der jeweiligen Ausnehmung (52, 50)
steht, wahlweise bewegbar ist und wobei das Arretierteil (40) mit einer Fixiereinrichtung versehen ist zur lös-
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baren Fixierung in der Arretierstellung an wenigstens einem der Halteklammerschenkel (28a, 30a).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierteil (40) zum Niederhalten von in die Halteklammerpaare
(24, 26) eingehängten Ringbuchblättern (36) oder dergleichen ausgebildet ist.
3, Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Arretierteil (40) eine dritte Ausnehmung
(54) zur Aufnahme des Halteklammerschenkels (30a) einer Halteklammer (30) eines zweiten Halteklammerpaares (26)
umfaßt, wobei die dritte Ausnehmung (54) denjenigen Halteklammerschenkel (30a) des zweiten Halteklammerpaares
is (26) umfaßt, der bei Bewegung in die Öffnungsstellung
(26') gleichsinnig bewegt wird wie der von der zweiten Ausnehmung (50) umfaßte Halteklammerschenkel (30a) des
ersten Halteklammerpaares (24).
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiereinrichtung ein
Klemmelement an wenigstens einer der Ausnehmungen (50, 52, 54) umfaßt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ausnehmung (50) sowie die dritte Ausnehmung
(54) jeweils mit einem Klemmelement versehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmelement an wenigstens einer der Ausnehmungen (50, 52, 54) einen elastisch nachgiebigen Anlagesteg
(56) umfaßt, der in der Arretierstellung an der dem jeweils anderen Halteklammerschenkel (28a, 30a) desselben
Halteklammerpaares (24 oder 26) zugewandten Innenseite des jeweiligen Halteklammerschenkels (28a, 30a)
anliegt, wobei der lichte Abstand (g) zwischen dem Anlagesteg (56) und dem ihm gegenüberliegenden Rand der
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Ausnehmung (50, 52, 54) geringfügig kleiner ist als die
entsprechende Querschnittsdimension (h) des Halteklammerschenkels innerhalb der Ausnehmung (50, 52, 54).
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierteil (40) an seiner
in der Arretierstellung vom Ringbuchmechanik-Basisteil abgewandten Oberseite (55) im Bereich der ersten und zweiten
Auseahmung (52, 50) auf deren der jeweils anderen &iacgr;&ogr; Ausnehmung nähergelegenen Innenseite mit einer Abschrägung
(57) oder Abrundung ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die dritte Ausnehmung (54) an ihrer Innenseite mit
is einer Abschrägung (57) oder Abrundung versehen ist, wobei
diese Innenseite auf der gleichen Seite liegt, wie die Innenseite der zweiten Ausnehmung (50).
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Arretierteil (40) mit einem in die dritte Ausnehmung (54) einmündenden ersten Führungslangloch
(44) sowie mit einem in die zweite Ausnehmung (50) einmündenden zweiten Führungslangloch (48) versehen ist
zur Führung des Arretierteils (40) am jeweiligen Halteklammerschenkel
(28a, 3 0a) bei Bewegung des Arretierteils (40) außerhalb der Arretierstellung.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Führungslangloch (4 8) zur Verbindungslinie
zwischen der zweiten und der dritten Ausnehmung (50, 54) in Richtung zur ersten und dritten Ausnehmung (52, 54)
hin geneigt verläuft.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite und dritte Ausnehmung (52, 50,
54) jeweils im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie
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länglich ausgebildet ist und daß die erste Ausnehmung {52) zur dritten Ausnehmung (54) hin offen ist.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierteil (40) im
wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierteil (40) von einer Kunststoffplatte gebildet
&iacgr;&ogr; ist, vorzugsweise mit einer Dicke von 2 mm bis 5 mm, am
besten etwa 2,5 mm.
14. Ringbuch (12) mit Ringbuchmechanik (10) und Einrichtung zur Arretierung der Ringbuchmechanik (10) in einer
Schließstellung in Form eines Arretierteils (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
/users/ju/anmeldungen/kn-14494G-bes+axls 22 . 07.1996
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29612563U DE29612563U1 (de) | 1996-07-22 | 1996-07-22 | Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29612563U DE29612563U1 (de) | 1996-07-22 | 1996-07-22 | Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29612563U1 true DE29612563U1 (de) | 1996-09-12 |
Family
ID=8026718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29612563U Expired - Lifetime DE29612563U1 (de) | 1996-07-22 | 1996-07-22 | Einrichtung zur Arretierung einer Ringbuchmechanik eines Ringbuchs o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29612563U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006040219A1 (de) | 2004-10-13 | 2006-04-20 | Robert Bosch Gmbh | Anordnung zur verbesserung der sicht aus einem fahrzeug |
-
1996
- 1996-07-22 DE DE29612563U patent/DE29612563U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006040219A1 (de) | 2004-10-13 | 2006-04-20 | Robert Bosch Gmbh | Anordnung zur verbesserung der sicht aus einem fahrzeug |
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