DE295309C - - Google Patents

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DE295309C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/18Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing with means for adjusting the outlet for the solid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 295309 KLASSE 89 b. GRUPPE
in PRINZENTHAL β. BROMBERG.
Presse für Rübenschnitzel, Bagasse u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1913 ab.
Die Pressen für Zuckerrübenschnitzel, Bagasse und ähnliche kleingeschnittene Pflanzenteile pflegen aus einer mit Schraubenflügeln versehenen umlaufenden Spindel zu bestehen, die von einem Mantel umgeben ist. Am unteren Ende der Presse nähert sich der Mantel der Spindel, so daß der für den Durchgang der Schnitzel vorhandene Zwischenraum sich verengt. Von der Größe dieses
ίο Zwischenraumes hängt es unter sonst gleichen Umständen ab, in welchem Maße den Schnitzeln durch die Pressung die darin enthaltene Flüssigkeit entzogen wird. Um die Größe der unteren Öffnung der Presse abändern zu können, wird ein zylindrischer oder kegelförmiger Teil verstellbar am unteren Ende der Presse angebracht.
Die vorliegende Erfindung ist eine verbesserte Presse dieser Art und zeichnet sich durch neuartige Mittel zur Verstellung des erwähnten zylindrischen oder kegelförmigen Teiles aus. Die neuen Mittel bestehen darin, daß der zylindrische oder kegelförmige Teil an dem feststehenden Rahmen der Presse senkrecht geführt und seine Stellung durch ein selbstsperrendes Getriebe von solcher Übersetzung willkürlich regelbar ist, daß der Teil durch einen einzigen Mann während des Ganges der Presse verstellt werden kann.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Presse,
Fig. 2 ein wagejechter Schnitt nach A-B der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den unteren Teil einer zweiten Ausführungsform der Presse.
Die Spindel α der Presse ist in den Lagern δ oben und c unten an dem Gestell d der Presse gelagert. Sie ist von dem zylindrischen Siebmantel e umgeben, durch den die aus den Schnitzeln ausgepreßte Flüssigkeit abfließt. Der Mantel β ist von dem Mantel f umgeben. Die Spindel α ist mit schraubenförmigen Flügeln g besetzt. Auf je eine Schraubenwindung kommen vier Flügel, die durch Zwischenräume voneinander getrennt sind. In die Zwischenräume ragen Aufhalter h hinein. Die Aufhalter sind an dem Blechmantel f befestigt.
Die Spindel wird von einer Riemenscheibe i aus durch die beiden Rädervorgelege k und I angetrieben.
Während der Unterteil m des Siebmantels kegelförmig nach unten eingezogen ist, ist der untere Teil der Spindel η zylindrisch. Auf dem zylindrischen Teil η ist ein kegelförmiger Teil 0 senkrecht verschiebbar angeordnet. Der Teil 0 wird von einer Nabe φ getragen, die an einem rohrförmigen Teil q des Gestelles d der Presse senkrecht geführt ist. Eine Feder r an dem rohrförmigen Teil q und eine dazu' passende Nut in der Nabe p verhindern den Teil 0, an der Drehung der Spindel α teilzunehmen. Um den kegelförmigen Teiles senkrecht zu verstellen, sind an ihm zwei Zahnstangen s angebracht, die mit zwei am Gestell gelagerten Zahnrädern i kämmen. Die Zahnräder sind an Wellen befestigt, die am Gestell
der Presse fest gelagert sind und auf denen neben den Zahnrädern Schneckenräder u aufgekeilt sind. In die Schneckenräder u greifen Schnecken υ ein, die auf einer gemeinsamen Welle w befestigt sind, und von denen die eine Rechts- und die andere Linksgewinde hat. Die Schneckengetriebe u-v haben eine so hohe Übersetzung, daß sie selbstsperrend wirken, d. h. durch eine auf die Zahnräder t
ίο ausgeübte Kraft nicht bewegt werden können. Mit der Welle w, die am Gestell der Presse gelagert ist, ist eine Handkurbel χ verbunden. Wenn die untere öffnung der Presse geändert werden soll, so wird durch Drehung der Handkurbel χ der Teil 0 auf oder ab verstellt und dadurch die öffnung erweitert oder verengt. Die Selbstsperrung der Schneckengetriebe u-v verhindert, daß sich der Teil 0 unter dem Druck der Presse unbeabsichtigt senkt. Die Feder r verhindert, daß der Teil 0 von der Spindel α bei ihrer Drehung mitgenommen wird.
Die in Fig. 3 dargestellte zweite Ausführungsform zeigt den verstellbaren Verschlußteil 0 in zylindrischer Form. Der untere Teil m des Siebmantels ist dafür um so stärker eingezogen. Im übrigen ist die Ausführung unverändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Presse für Zuckerrübenschnitzel, Bagasse u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verstellung der unteren öffnung dienende zylindrische oder kegelförmige Teil (0) an dem feststehenden Rahmen (q) der Presse in bekannter Weise senkrecht geführt und seine Stellung durch ein selbstsperrendes, kein Drehmoment auf den Teil (0) ausübendes Getriebe (s, t, u, v, w, x) regelbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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