DE29519740U1 - Absperrklappe - Google Patents

Absperrklappe

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/16Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
    • F16K1/18Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Anmelder:
Erhard GmbH & Co.
Meeboldstraße 22
89522 Heidenheim
Absperrklappe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperrklappe gemäß dem im Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 angegebenen Merkmals.
Die Armaturenbauart Klappe benötigt für den Weg von Auf nach Zu einen Schwenkwinkel von maximal 90°. Die Bedienung kann über einen Handhebel erfolgen, z.B. bei kleinen Nennweiten oder, wenn Betriebsmittel gefördert werden, die nicht zu Druckstößen neigen, wie z.B. Luft. Bei Betriebsmitteln, die bei schneller Veränderung der Strömungsgeschwindigkeit zu Druckstößen führen, wie z.B. Flüssigkeiten, muß die Bedienung über ein Getriebe erfolgen, das auch bei einfacher Handbedienung dafür sorgt, daß die Schließ- bzw. Öffnungsbewegung genügend langsam erfolgt. Für solche Fällen werden deshalb Klappen mit Untersetzungsgetrieben ausgerüstet. Derartige Untersetzungsgetriebe sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Verwendet werden Schneckenrad- oder Spindelgetriebe, die meist seitlich am Klappengehäuse angeordnet sind.
Was den gattungsprägenden Stand der Technik anlangt, ist festzustellen, daß die seitlich versetzte Anordnung vor allem bei erdeingebauten Klappen nachteilig wirkt, da durch die Lage der Bedienspindel, im Gegensatz zu der Bauart Schieber mit senkrecht über der Rohrachse stehender Bedienspindel, die Lage der Rohrleitung nicht oder nur vage erkannt werden kann. Nachteilig sind außerdem die hohen Kosten für derartige Getriebe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Absperrklappe der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Absperrklappen vermeidet, kostengünstig herstellbar ist und zuverlässig arbeitet.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Klappenscheibe mit einem Sporn ausgebildet ist, an dem an seinem freien Ende ein Hebel gelenkartig angeordnet ist, und daß der Hebel andererseits an einer Spindelmutter angelenkt ist, die auf einer senkrecht über der Rohrachse angeordneten Gewindespindel durch Drehen auf- und abbewegt werden kann, so daß der Sporn, dessen freies Ende, der Hebel, die Spindelmutter und die Gewindespindel zusammenwirkend als koaxiales Spindelgetriebe das Schwenken der Klappenscheibe übernehmen.
Mit der Erfindung wird eine große Anzahl von Vorteilen erzielt.
Aufwendige Schneckenrad- und Spindelgetriebe entfallen. Die Montagekosten bei erdverlegten Absperrklappen reduzieren sich aufgrund des geringeren Bauvolumens wesentlich. Die Lage der Rohrleitung kann bei erdverlegten Klappen sicher erkannt werden.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann die Klappenscheibe im Gehäuse zentrisch oder exzentrisch oder doppelexzentrisch gelagert sein. Damit wird der universelle Einsatz des koaxialen Spindelgetriebes in sämtlichen Klappenkonstruktionen gewährleistet.
Vorzugsweise ist das Gehäuse mit der Spindellagerung domartig verbunden und bildet mit der Spindellagerung eine Einheit, wodurch sich die Stückkosten für den Gußkörper reduzieren.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung bildet die domartige Spindellagerung eine eigenständige Einheit und ist mit dem Gehäuse verschraubt. Dadurch können Wartungs- und Reparaturarbeiten an Spindel oder Spindelmutter im Rohrleitungsgraben bei eingebauter Armatur kostengünstig ausgeführt werden.
Vorteilhafterweise kann die Spindelmutter innerhalb der domartigen Spindellagerung gegen Auslenken geführt werden.
·.. : .·.·..:—. &rgr; 5269
Die Erfindung ist nachfolgend anhand des in der Zeichnung (Figur 1) dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Figur 1 zeigt im Schnitt eine Armatur mit Klappenscheibe (2), wobei die Klappenscheibe z.B. doppelexzentrisch im Gehäuse (1) gelagert ist. Die Klappenscheibe (2) ist mit einem Sporn (3) ausgestattet, an dessen freien Ende (4) ein Hebel (5) gelenkartig angeordnet ist. Der Hebel (5) ist an seiner anderen Seite mit der Spindelmutter (6) gelenkartig verbunden. Die Spindelmutter (6) ist auf der Gewindespindel (7) aufgeschraubt und innerhalb der domartigen Spindellagerung (8) gegen Auslenken geführt. Durch Drehen der Spindel (7) wird die Spindelmutter (6) bewegt, so daß die Teile (3-7) zusammenwirkend als koaxiales Spindelgetriebe das Schwenken der Klappenscheibe (2) z.B. von Zu nach Auf oder umgekehrt ausführen.

Claims (5)

...... P 5269 Anmelder: Erhard GmbH & Co. Meeboldstraße 22 89522 Heidenheim Absperrklappe Schutzansprüche ^
1. Absperrklappe mit einer im Gehäuse gelagerten Klappenscheibe,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klappenscheibe (2) mit einem Sporn (3) ausgestattet ist, an dem an seinem freien Ende (4) ein Hebel (5) gelenkartig angeordnet ist, und daß der Hebel (5) andererseits an einer Spindelmutter (6) angelenkt ist, die auf einer senkrecht über der Rohrachse angeordneten Gewindespindel (7) durch Drehen auf- und abbewegt werden kann, so daß der Sporn (3), dessen freies Ende (4), der Hebel (5), die Spindelmutter (6) und die Gewindespindel (7) zusammenwirkend als koaxiales Spindelgetriebe das Schwenken der Klappenscheibe (2) übernehmen.
2. Absperrklappen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappenscheibe (2) im Gehäuse (1) zentrisch oder exzentrisch oder doppelexzentrisch gelagert ist.
3. Absperrklappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit der Spindellagerung (8) domartig verbunden ist und eine Einheit bildet.
4. Absperrklappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die domartige Spindellagerung (8) eine eigenständige Einheit bildet und mit dem Gehäuse (1) verschraubt ist.
5. Absperrklappe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (6) innerhalb der domartigen Spindellagerung (8) gegen Auslenken geführt wird.
DE29519740U 1995-12-13 1995-12-13 Absperrklappe Expired - Lifetime DE29519740U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003100302A1 (de) * 2002-05-23 2003-12-04 Friatec Aktiengesellschaft Absperrarmatur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2003100302A1 (de) * 2002-05-23 2003-12-04 Friatec Aktiengesellschaft Absperrarmatur
US7406983B2 (en) 2002-05-23 2008-08-05 Friatec Aktiengesellschaft Shut-off fitting

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