DE2948603C2 - Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage - Google Patents

Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage

Info

Publication number
DE2948603C2
DE2948603C2 DE2948603A DE2948603A DE2948603C2 DE 2948603 C2 DE2948603 C2 DE 2948603C2 DE 2948603 A DE2948603 A DE 2948603A DE 2948603 A DE2948603 A DE 2948603A DE 2948603 C2 DE2948603 C2 DE 2948603C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier gas
solvent
combustion
dryer
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2948603A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2948603A1 (de
Inventor
Christoph Dr.-Ing. 5810 Witten Pohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POHL, HANS CHRISTOPH, DR.-ING., 5810 WITTEN, DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2948603A priority Critical patent/DE2948603C2/de
Publication of DE2948603A1 publication Critical patent/DE2948603A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2948603C2 publication Critical patent/DE2948603C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/40Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects using gases other than air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/02Heating arrangements using combustion heating
    • F26B23/022Heating arrangements using combustion heating incinerating volatiles in the dryer exhaust gases, the produced hot gases being wholly, partly or not recycled into the drying enclosure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

a) das Trägergas als Trägergashauptstrom (T) in einem von dem Trockner (1) und einer äußeren Umwälzleitung gebildeten, geschlossenen Kreislauf umgewälzt wird,
b) der Trägergasteilstrom (t) aus dem Trägergashauptstrom (T) abgezweigt und der Kondensations- (3) und Nachverbrennungsanlage (7) zugeführt wird und
c) das Rauchgas (R) der thermischen Nachverbrennung (7) mindestens teilweise zur Begrenzung des Sauerstoffgehaltes in den umgewälzten Trägergashauptstrom (T) derart geregelt zurückgeführt wird, daß der Trägergashauptstrom (T) bezüglich der darin enthaltenen Lösungsmittel inert bleibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der thermischen Nachverbrennung zugeführte Trägergasteilstrom und/oder die Verbrennungsluft durch die Rauchgase der Nachverbrennung vorgewärmt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des abgezweigten Trägergasteilstromes und/oder der Verbrennungsluft in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt im geschlossenen Kreislauf bzw. im Rauchgas regelbar ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage, in der das mit dem Lösungsmittel behandelte Gut einem Trockner zugeführt wird, der zur Verdampfung der Lösungsmittel mit einem inerten Trägergas beschickt wird, welches im Kreislauf durch die Trocknungsanlage geführt wird und dabei die verdampften Lösungsmittel aufnimmt, einer Anlage zur teilweisen Kondensation des Lösungsmittels und einer thermischen Nachverbrennungsamage mit einem Zusatzbrenner in der unter Zufuhr von Verbrennungsluft die Lösungsmittel des Trägergasteilstromes verbrannt werden und deren Rauchgas als das inerte Trägergas verwendet wird.
Verfahren der voranstehend beschriebenen Art sind bekannt. Aus DE-OS 27 96 927 ist eine Anordnung bekannt, bei der der Trocknungsmittelhauptstrom im Durchlauf durch den Trockner geführt, anschließend durch Einrichtungen zur Trennung von Trocknungsmedium und Lösungsmittel unvollständig vom Lösungsmit
tel befreit und dem Trockner wieder zugeführt wird.
Ein Teilstrom aus diesem Kreislauf wird hinter der Lösungsmittelabtrennung abgezogen, einer Brennkammer zugeführt, deren Abgas als Sperrmedium am Ein- und Ausgang des Trockners verwendet wird.
Weiter beschreibt US-Patent 39 42 264 ein Trocknungssystem, das mit im wesentlichen geschlossenem Trocknungsmittelstrom arbeitet Dem Trocknerhauptstrom wird ein Teilstrom des beladenen Trägergases entzogen und evtl. mit Zusatzbrennstoff in einer Brennkammer verbrannt. Anschließend wird der warme Abgasstrom benutzt, um durch Wärmetausch im Trockner selbst oder durch Wärmetausch zwischen dem Rauchgas und dem Trocknungsmittelstrom dem Trocknungsprozeß Wärme zuzuführen. Inert-Betrieb ist nicht vorgesehen; das brennbare Lösungsmittel im Trägergasstrom dient lediglich mit zur Beheizung des Prozesses. Lösungsmittelrückgewinnung ist nicht vorgesehen.
Weiter ist es nach einer Firmendruckschrift der Firma Werner und Pfleiderer bekannt, bei der Erwärmung des Trocknungsmittels verschiedene Schaltungen zur Abwärmenutzung zwischen den Abgasen aus dem Trockner selbst oder Abgasen aus Brennkammern, in denen der Hauptstrom oder ein Teilstrom von mit Lösungsmittel beladenen Trägergasen verbrannt werden, zu benutzen.
Als Trägergas wird bei den bekannten Verfahren Luft verwendet, die innerhalb der Trocknungsanlage intensiv in Kontakt mit dem zu trocknenden Gut gebracht wird, so daß das Lösungsmittel verdampft und der Lösungsmitteldampf von der Luft aufgenommen wird.
Da es sich in den meisten Fällen um brennbare Lösungsmittel handelt, gibt es für die Konzentration des Lösungsmittels in der als Trägergas fungierenden Luft eine zulässige Obergrenze. Der Höchstwert für die zulässige Konzentration liegt im allgemeinen bei höchstens der Hälfte derjenigen Konzentration, die als untere Explosionsgrenze bekannt ist. Beispielsweise beträgt für in Trägerluft aufzunehmendes Isopropanol diese untere Explosionsgrenze 2 Volumenprozent bei 2O0C. Die zulässige Konzentration nimmt darüber hinaus mit höheren Temperaturen ab. Hieraus folgt, daß zur Aufnahme einer bestimmten Lösungsmittelmenge ein vergleichsweise großes Luftvolumen aufgewandt werden muß.
Aus Gründen des Umweltschutzes wird im allgemeinen die Abluft einer Trocknungsanlage einer thermischen Nachverbrennung zugeführt, und zwar dadurch, daß von dem im geschlossenen Kreislauf durch die Trocknungsanlage umgewälzten Trägergas ein Teilstrom abgezweigt und unter Zufuhr von Verbrennungsluft einem Zusatzbrenner zugeführt wird. Unter Berücksichtigung der zur Vermeidung von Explosionsgefahr sehr geringen Konzentration des brennbaren Lösungsmittels in der Trägerluft werden sehr große Nachverbrennungsanlagen benötigt, die ihrerseits eine groß ausgelegte Zusatzbrennereinrichtung benötigen. Die geringe Konzentration des Lösungsmittels in der Trägerluft ergibt schließlich ganz allgemein ein aufwendiges Vcrfahren und hohe Investitionen für eine Rückgewinnung des Lösungsmittels.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage zu schaffen, bei welchem die aus der Trocknungsanlage austretenden Volumenströme bedeutend kleiner sind, bei dem die Konzentration des Lösungsmittels im Trägergas so groß ist, daß eine Kondensation des Lösungsmittels mit geringem Auf-
wand möglich ist und bei dem die nach der Kondensation im Trägergas verbleibende Lösungsmittelmenge gerade ausreicht, um bei einer Nachverbrennung in einer thermischen Nachverbrennungsanlage gerade so viel Energie zu erzeugen, wie für den Trocknungsvorgang in der Trocknungsanlage benötigt v.ird, wobei dafür zu sorgen ist, daß der Trägergasstrom für alle Betriebszustände inert bleibt
Diese Aufgabenstellung wird mit der Erfindung durcn die Maßnahmen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst
Durch diese erfindungsgemäße Weiterbildung des bekannten Verfahrens wird erreicht daß das brennbare Lösungsmittel aufnehmende Trägergas durch das Rauchgas inertisiert und hierdurch eine Explosionsgefahr beseitigt wird. Da gleichzeitig im Vergleich zu nicht inerüsäerter Fahrweise eine höhere Konzentration des brennbaren Lösungsmittels im inertisierten Trägergas möglich wird, kann die Trocknungsanlage mit geringeren Trägergasströmen gefahren werden, wodurch sich erheblich niedrigere Anlagen- und Betriebskosten ergeben. Durch die direkte Beheizung der Trocknungsanlage mit dem Rauchgas der thermischen Nachverbrennung ergibt sich für die Wärmezufuhr zur Trocknungsanlage ein besserer Wirkungsgrad, der den Energiebedarf der Trocknungsanlage wesentlich herabsetzt
Durch die höhere Konzentration des Lösungsmittels im erfindungsgemäß inertisierten Trägergas besteht die Möglichkeit, gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung den abgezweigten Teilstrom des Trägergases. über eine Anlage zur teilweisen Kondensation des Lösungsmittels zu führen, bevor das Trägergas zur thermischen Nachverbrennung gelangt. Die Kondensation des Lösungsmittels erfolgt in einem derartigen Umfang, daß der im Trägergas verbleibende nicht kondensierte Rest des Lösungsmittels zum Betrieb der Nachverbrennung und damit zur Beheizung der Trocknungsanlage ausreicht, und zwar im wesentlichen ohne Zusatzbrennstoff. Diese erfindungsgemäße Weiterbildung hat den großen Vorteil, daß nicht nur Betriebsenergie für die Trocknungsanlage eingespart, sondern auch die Umweltbelastung weiter herabgesetzt wird. Da infolge der höheren Konzentration des Lösungsmittels im Trägergas, die etwa bei 10 Volumenprozent liegen kann, der Taupunkt des Lösungsmittels bei etwa 200C liegt, kann die Kondensationsanlage ohne Kältemaschine und damit mit geringem Aufwand und geringem Energiebedarf betrieben werden; bei den bekannten Verfahren mit einer maximal zulässigen Konzentration von etwa 2 Volumenprozent lag der Taupunkt des Lösungsmittels bei minus 15° C, weshalb ein großer Bau- und Energieaufwand für eine Kältemaschine oder für eine Adsorptionsanlage mit Regeneration betrieben werden müßte, sofern eine Rückgewinnung des Lösungsmittels überhaupt durchgeführt werden sollte.
So durchgeführt bewirkt das erfindungsgemäße Verfahren eine erheblich niedrigere Umweltverschmutzung, da die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren aus der Trocknungsanlage austretenden Rauchgasmengen bei nur 5 bis 10% der Rauchgasmengen liegen, die bei den bekannten Verfahren üblich sind.
Um den gesamten Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Verfahrens weiterhin zu verbessern, wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der der thermischen Nachverbrennung zugeführte Teilstrom des Trägergases und/oder die Verbrennungsluft durch die Rauchgase der Nachverbrennung vorgewärmt.
Schließlich wird vorgeschlagen, die Menge des abgezweigten Teilstromes des Trägergases und/oder die Menge der Verbrennungsluft in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt im geschlossenen Kreislauf bzw. im Rauchgas zu regeln.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Trocknungsanlage dargestellt anhand der das erfindungsgemäße Verfahren erläutert werden soll.
Die Trocknungsanlage besitzt einen Trockner 1, dem das mit Lösungsmittel behandelte Gut G über Schleusen zugeführt wird. Durch den Trockner 1 wird Trägergas Tim geschlossenen Kreislauf mittels einer Umwälzpumpe 2 umgewälzt Das in innigen Kontakt mit dem behandelten Gut G gebrachte Trägergas T nimmt das verdampfende Lösungsmittel auf, so daß das Gut G getrocknet und zugleich von Lösungsmittel befreit wird.
Aus dem im geschlossenen Kreislauf durch den Trockner 1 umgewälzten Trägergas T wird ein Teilstrom t abgezweigt, der durch einen Wäscher 3 geschickt wird. Dieser Wäscher 3 besitzt einen mit Wasser betriebenen Wärmetauscher 3a und einen mit Sole betriebenen Wärmetauscher 3b, die die Temperatur des Trägergas-Teilstromes t derart herabsetzen, daß ein Großteil des im Teilstrom f des Trägergases enthaltenen Lösungsmittels kondensiert wird. Das kondensierte Lösungsmittel wird einem Lösungsmittel-Sammelbehälter 4 zugeführt.
Der aus dem Wäscher 3 austretende Trägergas-Teilstrom f wird mittels einer Pumpe 5 über einen Vorwärmer 6 der Brennkammer 7 einer thermischen Nachverbrennungsanlage zugeführt, die mit einem Zusatzbrenner 8 ausgerüstet ist. Dieser Zusatzbrenner 8 wird bei Bedarf mit Erdgas E betrieben.
Der für die Nachverbrennung benötigte Sauerstoff wird der Brennkammer 7 in Form von Verbrennungsluft Vzugeführt. Auch diese mittels eines Gebläses 9 aus der Atmosphäre angesaugte Verbrennungsluft V wird über einen Luftvorwärmer 10 geführt, bevor sie in die Brennkammer 7 bzw. den Zusatzbrenner 8 gelangt. Das durch die thermische Nachverbrennung entstehende Rauchgas R wird mindestens teilweise zur geregelten Verminderung des Sauerstoffgehaltes in den umgewälzten Hauptstrom des Trägergases T zurückgeführt, so daß es das Trägergas Γ inertisiert. Der Sauerstoffgehalt im ständig umgewälzten Hauptstrom des Trägergases T und im Trockner 1 wird ständig durch Sauerstoff-Fühler 11 und 12 überwacht, welche zugehörige Ventile 13 bzw. 14a und 146 steuern. Durch einen Temperaturfühler 15 wird weiterhin die Temperatur im Trockner 1 ermittelt und ein Ventil 16 gesteuert, welches durch Mengenregelung des dem Trockner 1 zugeführten heißen Rauchgases R die Temperatur im Trockner 1 innerhalb enger Grenzen konstant hält.
Auch in dem aus der Brennkammer 7 austretenden Rauchgas R wird ständig durch einen Sauerstoff-Fühler 17 der Sauerstoffgehalt ermittelt. Dieser Sauerstoff-Fühler 17 steuert ein Ventil 18, das in der die Verbrennungsluft V dem Zusatzbrenner 8 zuführenden Leitung angeordnet ist. Durch einen Temperaturfühler 19 wird weiterhin die Temperatur im Rauchgas R ermittelt. Dieser Temperaturfühler 19 steuert einerseits ein Ventil 20, welches die Zufuhr von Erdgas E zwischen Null und einem Maximalwert regelt und bei Bedarf ein Ventil 21 öffnet, das im Luftvorwärmer 10 erwärmte Verbrennungsluft V in die Atmosphäre abläßt, wodurch bei Bedarf eine Temperaturverminderung des Rauchgases R erzielt werden kann, ebenso wie ein Schutz des Wärmeaustauschers gegen Überhitzung.
Außer zwei Ventilen 22a und 226, welche die Menge
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
65
5
des aus dem umgewälzten Hauptstrom des Trägergases T abgezweigten Teilstromes t bestimmen, besitzt die in der Zeichnung dargestellte Anlage noch einen Temperaturfühler 23, welcher unter Berücksichtigung der Temperatur im Trägergas-Teilstrom t nach Verlassen des Wäschers 3 die Kühlmittelmenge und damit die Kühlwirkung des Wärmetauschers 3b verändert. Selbstverständlich besitzt die Anlage noch eine weitere Anzahl von Meß-, Regel- und Sicherheitsvorrichtungen, die jedoch der besseren Übersichtlichkeit wegen auf der Zeichnung nicht dargestellt sind.
Das in der voranstehend beschriebenen Weise aus der Brennkammer 7 in den umgewälzten Hauptstrom des Trägergases T zurückgeführte Rauchgas R inertisiert das Trägergas T derart, daß nicht nur eine Explo- 15 *>
sionsgefahr vermieden wird, sondern die Konzentration JT
des Lösungsmittels im Trägergas T derart angehoben £
werden kann, daß sich die insgesamt umgewälzten Trä- f{
gergasmengen erheblich verkleinern. Durch die Einfüh- lining des Rauchgases R in den Trockner 1 wird dieser 20 f
und mit ihm das behandelte Gut G unmittelbar beheizt, S
wodurch sich eine erhebliche Verbesserung des Behei- ;
Zungswirkungsgrades ergibt Die durch die Inertisierung des Trägergases Terhöhte Konzentration des Lösungsmittels im Trägergas-Teilstrom t erlaubt eine Rückgewinnung durch Kondensation des Lösungsmittels mit geringerem Anlagenaufwand und Energiebedarf. Das in dem den Wäscher 3 verlassenden Teilstrom t enthaltene Lösungsmittel dient schließlich dem Betrieb der Brennkammer 7, so daß bei normalem Betrieb der Trocknungsanlage auf Zufuhr von Erdgas fim wesentlichen verzichtet werden kann. :

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage, in der das mit Lösungsmittel behandelte Gut einem Trockner zugeführt wird, der zur Verdampfung der Lösungsmittel mit einem inerten Trägergas beschickt wird, welches im Kreislauf durch die Trocknungsanlage geführt wird und dabei die verdampften Lösungsmittel aufnimmt, einer Anlage zur teilweisen Kondensation der Lösungsmittel und einer thermischen Nachverbrennungsanlage mit einem Zusatzbrenner, in der unter Zufuhr von Verbrennungsluft die Lösungsmittel des Trägergasteilstromes verbrannt werden und deren Rauchgas als das inerte Trägergas verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
DE2948603A 1979-12-03 1979-12-03 Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage Expired DE2948603C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2948603A DE2948603C2 (de) 1979-12-03 1979-12-03 Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2948603A DE2948603C2 (de) 1979-12-03 1979-12-03 Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2948603A1 DE2948603A1 (de) 1981-06-11
DE2948603C2 true DE2948603C2 (de) 1986-05-22

Family

ID=6087489

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2948603A Expired DE2948603C2 (de) 1979-12-03 1979-12-03 Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2948603C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3635833A1 (de) * 1986-10-22 1988-05-05 Hilmar Vits Durchlauftrockner fuer materialbahnen, insbesondere offset-trockner und verfahren zum thermischen betreiben eines durchlauftrockners
DE3725469A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-09 Ltg Lufttechnische Gmbh Verfahren zum betreiben einer einrichtung zum trocknen von beschichtungen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE19508140A1 (de) * 1995-03-08 1996-09-12 Tapken Hermannus Trocknungsverfahren und Trocknungsvorrichtung zum Trocknen eines Produktes, insbesondere eines landwirtschaftlichen Produktes

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4026591B4 (de) * 1990-08-23 2005-08-25 Pleva Gmbh Vorrichtung zur Bestimmung der Beladung von Luft mit Dämpfen
DE102013108054A1 (de) 2013-07-26 2015-01-29 Jenoptik Katasorb Gmbh Vorrichtung zum Aufbringen von Stoffgemischen auf eine Materialbahn und Verfahren zur Reinigung von Abgasen der Vorrichtung

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2254848B2 (de) * 1972-11-09 1976-08-05 Böhler-Zenkner GmbH & Co KG Strömungstechnik, 4005 Meerbusch Anordnung zur thermischen nachverbrennung
US3909953A (en) * 1974-02-28 1975-10-07 Midland Ross Corp Paint drying method and apparatus
US3909553A (en) * 1974-04-01 1975-09-30 Gte Automatic Electric Lab Inc Line card for key telephone systems adapted to provide music during hold condition
CH612003A5 (de) * 1976-03-02 1979-06-29 Kuelling Hans Peter
DE2616347C3 (de) * 1976-04-14 1983-12-01 Vits-Maschinenbau Gmbh, 4018 Langenfeld Durchlauftrockner für Warenbahnen
DE2746927A1 (de) * 1976-10-25 1978-04-27 Erich Pagendarm Verfahren zum betrieb eines durchlauftrockners und trocknungsanlage fuer die ausuebung dieses verfahrens
GB2022801A (en) * 1978-06-01 1979-12-19 Bebst Sa An Energy Recovery System for Use on a Printing Press or the Like

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3635833A1 (de) * 1986-10-22 1988-05-05 Hilmar Vits Durchlauftrockner fuer materialbahnen, insbesondere offset-trockner und verfahren zum thermischen betreiben eines durchlauftrockners
US4989348A (en) * 1986-10-22 1991-02-05 Hilmar Vits Continuous-flow dryer for material webs, in particular offset dryer process for the thermal operation of a continuous-flow dryer
DE3725469A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-09 Ltg Lufttechnische Gmbh Verfahren zum betreiben einer einrichtung zum trocknen von beschichtungen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE19508140A1 (de) * 1995-03-08 1996-09-12 Tapken Hermannus Trocknungsverfahren und Trocknungsvorrichtung zum Trocknen eines Produktes, insbesondere eines landwirtschaftlichen Produktes

Also Published As

Publication number Publication date
DE2948603A1 (de) 1981-06-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2039962B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rückkonzentration eines flüssigen Absorptionsmittels
EP0139626B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Wärme aus wasserdampfhältigen Gasen durch Absorption oder Adsorption
DE1054825B (de) Verfahren und Einrichtung zur Verwertung der bei der Verbrennung von Ablaugen oder Destillationsschlempen des Natron- und Sulfitzellstoffaufschlusses erzeugten Waerme beim Eindampfen solcher Ablaugen
DE10011335A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Salpetersäure
EP0022181B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren von Schwefelsäure
DE3637700A1 (de) Verfahren zum regenerieren einer mit feuchtigkeit beladenen trocknungspatrone sowie vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens
DE69206137T2 (de) Verfahren zur behandlung von biologischem material.
DE2948603C2 (de) Verfahren zur Abfuhr von brennbaren Lösungsmitteln aus einer Trocknungsanlage
DE2725890A1 (de) Zweistufige, waermebetriebene anlage mit indirekter waermeuebertragung
CH656549A5 (de) Verfahren und anlage zur rueckgewinnung von loesungsmitteln.
DD287418A5 (de) Verfahren zur desorption eines mit schadstoffen beladenen adsorptionsmittels und anlage zur durchfuehrung des verfahrens
DE3731882C1 (en) Process and plant for exhaust air purification
CH676675A5 (de)
DE3906430A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur katalytischen und/oder thermischen nachverbrennung von prozess-abluft
DE3210236A1 (de) Verfahren zur reinigung eines mit dampf- und/oder gasfoermigen schadstoffen beladenen abgasstroms
DE2514198A1 (de) Verfahren zur beseitigung von abfallstoffen
DE2757783C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung flüssiger Abfälle
DE2825683C3 (de) Verbrennungsvorrichtung für flüssigen Brennstoff mit einem porösen Körper
DE579524C (de) Verfahren und Einrichtung zum Eindampfen von Zellstoffablauge
DE2719126A1 (de) Anlage zur rueckgewinnung von loesungsmitteln
DE2626591C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abluftreinigung
AT412742B (de) Verfahren zur trocknung von entzündlichem trocknungsgut
DE3730651A1 (de) Verfahren zum aufbringen einer beschichtungsloesung
DE2506971C2 (de) Verfahren zur Konzentrierung hochviskoser Zellstoffablaugen
DE3506511A1 (de) Verfahren zur trocknung von abgasen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: POHL, HANS CHRISTOPH, DR.-ING., 5810 WITTEN, DE

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation