DE2945229C2 - Einrichtung zur berührungslosen Schwingungsmessung mit Hilfe des Laser-Dopplereffekts - Google Patents
Einrichtung zur berührungslosen Schwingungsmessung mit Hilfe des Laser-DopplereffektsInfo
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- DE2945229C2 DE2945229C2 DE19792945229 DE2945229A DE2945229C2 DE 2945229 C2 DE2945229 C2 DE 2945229C2 DE 19792945229 DE19792945229 DE 19792945229 DE 2945229 A DE2945229 A DE 2945229A DE 2945229 C2 DE2945229 C2 DE 2945229C2
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01H—MEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
- G01H9/00—Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by using radiation-sensitive means, e.g. optical means
- G01H9/004—Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by using radiation-sensitive means, e.g. optical means using fibre optic sensors
- G01H9/006—Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by using radiation-sensitive means, e.g. optical means using fibre optic sensors the vibrations causing a variation in the relative position of the end of a fibre and another element
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur berührungslosen Messung der Schwingungen eines
Objekts mit einer Laser-Dopplereffekt-Apparatur, mit der ein erstes Laserstrahlenbündel mittels einer Optik
auf die Oberfläche des Objekts fokussiert ist, der dort reflektierte Anteil des ersten Laserstrahlenbündels mit
einem zweiten Laserstrahlenbündel überlagert und einer Auswerteeinheit zugeführt ist.
Eine derartige Einrichtung ist aus der Druckschrift »IEEE Transactions on Aerospace and Electronic
Systems«, Band AES-3, März 1967, Seite 154-157, bekannt Bei dieser Einrichtung wird ein Laserlichtbündel
in ein Meß- und ein Referenzbündel zerlegt, welche schließlich einen fotoelektrischen Wandler beaufschlagen,
dem eine Meßeinrichtung bzw. Auswerteschaltung zur Weiterverarbeitung nachgeordnet ist. Mittels einer
Optik wird das Meßstrahlenbündel auf der Oberfläche des schwingenden Objekts fokussiert. Die Messung
kann jedoch nur im direkten Laserlicht erfolgen, d. h. es muß eine geradlinige optische Verbindung zwischen der
Meßeinrichtung und dem Meßobjekt bestehen.
Aus dem DE-GM 69 23 679 ist es bekannt, die Auf- und Abbewegung eines Objekts zu messen, das über
Lichtleiter beleuchtet wird. Das am Objekt reflektierte Licht wird dabei ebenfalls über Lichtleiter zu einem
fotoelektrischen Wandler geleitet. Durch die Verwendung der Lichtleiter soll eine berührungslose Messung
an schwer zugänglichen Objekten ermöglicht werden. In diesem Zusammenhang ist es aus »Applied Optics«,
Band 17, Nr. 18, 1978, Seite 2867-2869, auch bekannt, daß Monomode-Lichtleitfasern verwendet werden
müssen, um das über die Lichtleitfasern gelenkte Licht zur Interferenz zu bringen.
Wie bereits erwähnt, ist mit der eingangs definierten Einrichtung eine Schwingungsmessung an einer beispielsweise
innerhalb eines geschlossenen Maschinengehäuses rotierenden Welle nur schwer möglich. In
manchen Fällen kann im Gehäuse eine Bohrung vorgesehen werden, um durch diese den Laserstrahl auf
die Weile auftreffen zu lassen. Auf diese Weise wird aber nur die Relativbewegung zwischen der Welle und
der an anderem Ort feststehenden Laserquelle ermittelt, aber nicht die Relativbewegung zwischen der Welle und
dem Gehäuse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laser-Dopplereffekt-Meßeinrichtung zur berührungslosen
Schwingungsuntersuchung zu schaffen bei weleher Schwingungen auch an Stellen von Objekten
meßbar sind, die einem sich geradlinig ausbreitenden Laserstrahl unzugänglich sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß das erste auf die Oberfläche des Objekts
gerichtete Laserstrahlenbündel und dessen an der Oberfläche des Objekts reflektierter Anteil über eine
Monomode-Lichtleitfaser geführt sind und daß das erste Laserstrahlenbündel auf seinem Weg zum Objekt
mittels der Optik so auf die Eintrittsendfläche der Monomode-Lichtleitfaser fokussiert ist daß alle einfallenden
Strahlen des zugehörigen Fokussierkegels mit der Achse der Monomode-Lichtleitfaser einen kleinen
Winkel bilden.
Ein durch die Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß das aus der Lichtleitfaser austretende Laserlicht auf beliebige Stellen des Meßobjekts fokussiert werden kann, und das an der Objektoberfläche diffus reflektierte Laserlicht in die gleiche Lichtleitfaser zur Meßeinrichtung rückgeleitet wird.
Ein durch die Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß das aus der Lichtleitfaser austretende Laserlicht auf beliebige Stellen des Meßobjekts fokussiert werden kann, und das an der Objektoberfläche diffus reflektierte Laserlicht in die gleiche Lichtleitfaser zur Meßeinrichtung rückgeleitet wird.
2-i Durch die flexible Lichtleitfaser können auch Relativbewegungen
zwischen zwei gegeneinander schwingenden Objekten gemessen werden. Die eigentliche Meßeinrichtung
kann dabei an einem beliebigen Ort positioniert sein, während allein die das Laserlicht leitende
jo Lichtleitfaser mit sehr geringem Außendurchmesser
(etwa 100 μπι) an den Meßort verlegt wird. Es ist
nunmehr möglich, das lichtabstrahlende Ende der Lichtleitfaser im Inneren des Gehäuses von Maschinen
mit bewegten Objekten anzuordnen (Kittung), wobei
j5 wegen der geringen Masse der Lichtleitfaser auch
Schwingungsmessungen an relativ leichtgewichtigen Objekten ohne wesentliche Masseveränderung durchführbarsind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung ist mit 1 eine an sich bekannte Laser-Dopplereffekt-Meßeinrichtung zur Schwingungsuntersuchung bezeichnet; der von dieser Einrichtung
ausgehende Lasermeßstrahl 2 wird nicht wie bisher unmittelbar auf ein Meßobjekt, sondern mittels einer
Linse 3 auf die Endfläche 4 einer flexiblen Lichtleitfaser
. 5 fokussiert, die als Monomode-Faser ausgebildet ist
und die in der Lage ist, das interferenzfähige Licht zu leiten. Die Fokussierung auf der Endfläche 4 erfolgt
dabei derart, daß alle einfallenden Strahlen des Fokuskegels mit der Lichtleitfaserachse nur einen
kleinen Winkel bilden, so daß die Grundmode in der Lichtleitfaser mit ausreichender Amplitude angeregt
wird. In der Lichtleitfaser breitet sich damit der Laserstrahl in Richtung auf die andere Endfläche 6 der
Lichtleitfaser 5 aus, ohne daß in der Faser 5 eine wesentliche Abnahme der Strahlintensität auftritt.
Wird eine Lichtleitfaser mit einem Außendurchmes-
bo ser von etwa 100 μιτι und einem Faserkern mit einem
Durchmesser von etwa 1 bis 5 μπι verwendet, so tritt das
Laserlicht an der objektseitigen Endfläche 6 annähernd punktförmig aus. Das austretende Licht wird mittels
einer Linse 7 auf die Oberfläche 8 eines zu
hi untersuchenden Objektes 9 fokussiert und von dieser
diffus reflektiert, so daß ein Teil des reflektierten Lichtes wieder auf den Austrittspunkt der Endfläche 6 der
Lichtleitfaser 5 gelangt, über diese zurückgeleitet wird.
an der meßeinrichtungsseitigen Endfläche 4 der Lichtleitfaser 5 annähernd punktförmig austritt und
dann in bekannter Weise von dem optischen System der Meßeinrichtung 1 empfangen und weiterverarbeitet
wird.
Zweckmäßig stehen die mittlere Strahlrichtung und die Objektoberfläche 8 annähernd senkrecht aufeinander.
Um zu vermeiden, daß die meSeinrichtungsseitige
Endfläche 4 der Lichtleitfaser 5 bei etwa auftreienden
Bewegungen der Lichtleitfaser als Objektoberfläche wirkt, was zu einer Fehlmessung führen würde, schließt
die Normale der Endfläche 4 einen dei artigen kleinen
Winkel gegen die Faserachse ein, daß der direkt
reflektierte Strahl nicht mehr auf die Linse 3 fällt
Der Laserstrahl fällt damit gegen die Normale unter einem bestimmten Winkel ein. Auch die objektseitige
Endfläche 6 der Lichtleitfaser 5 kann mit einer Schräge versehen sein, wie angedeutet ist so daß etwa durch
diese Flächen 4,6 verursachte Reflexe eliminiert sind.
Schwingt das zu untersuchende Objekt 9 in der durch den Doppelpfeil angedeuteten Richtung, so ergibt sich
eine Relativbewegung zwischen der Objektoberfläche 8
und der an der Endfläche 6 der Lichtleitfaser 5 gebildeten Strahlungsquelle.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur berührungslosen Messung der Schwingungen eines Objekts mit einer Laser-Dopplereffekt-Apparatur, mit der ein erstes Laserstrahlenbündel mittels einer Optik auf die Oberfläche des Objekts fokussiert ist, der dort reflektierte Anteil des ersten Laserstrahlenbündels mit einem zweiten Laserstrahlenbündel überlagert und einer Auswerteeinheit zugeführt ist dadurch gekennzeichnet, daß das erste auf die Oberfläche (8) des Objekts (9) gerichtete Laserstrahlenbündel und dessen an der Oberfläche des Objekts !-»flektierter Anteil über eine Monomode-Lichtfaser (5) geführt sind und daß das erste Laserstrahlenbündel auf seinem Weg zum Objekt mittels der Optik so auf die Eintrittsendfläche der Monomode-Lichtleitfaser fokussiert ist, daß alle einfallenden Strahlen des zugehörigen Fokussierkegels mit der Achse der Monomode-Lichtleitfaser einen kleinen Winkel bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792945229 DE2945229C2 (de) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Einrichtung zur berührungslosen Schwingungsmessung mit Hilfe des Laser-Dopplereffekts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792945229 DE2945229C2 (de) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Einrichtung zur berührungslosen Schwingungsmessung mit Hilfe des Laser-Dopplereffekts |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2945229A1 DE2945229A1 (de) | 1981-05-27 |
| DE2945229C2 true DE2945229C2 (de) | 1984-02-09 |
Family
ID=6085543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792945229 Expired DE2945229C2 (de) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Einrichtung zur berührungslosen Schwingungsmessung mit Hilfe des Laser-Dopplereffekts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2945229C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990015974A1 (en) * | 1988-06-09 | 1990-12-27 | Loughborough Consultants Limited | Method and apparatus for monitoring the tension in an elongate flexible member |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19548158C2 (de) * | 1995-12-22 | 1998-12-10 | Fraunhofer Ges Forschung | Vorrichtung zur berührungslosen Messung von Oberflächenschwingungen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6923679U (de) * | 1969-06-13 | 1969-10-16 | Oskar Prof Dr Vierling | Optische messsonde zur dynamischen wegmessung |
| DE2155853C3 (de) * | 1971-11-10 | 1975-02-06 | Lothar Ulrich Eberhard Dr. 7410 Reutlingen Kohlloeffel | Einrichtung zur Sichtbarmachung der schwingenden Oberflächenbereiche des Trommelfelles von Mensch oder Tier |
-
1979
- 1979-11-09 DE DE19792945229 patent/DE2945229C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990015974A1 (en) * | 1988-06-09 | 1990-12-27 | Loughborough Consultants Limited | Method and apparatus for monitoring the tension in an elongate flexible member |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2945229A1 (de) | 1981-05-27 |
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