DE2939232C2 - Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes, insbesondere eines Fernsprech-Gebührenzählerfeldes - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes, insbesondere eines Fernsprech-Gebührenzählerfeldes

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DE2939232C2 DE19792939232 DE2939232A DE2939232C2 DE 2939232 C2 DE2939232 C2 DE 2939232C2 DE 19792939232 DE19792939232 DE 19792939232 DE 2939232 A DE2939232 A DE 2939232A DE 2939232 C2 DE2939232 C2 DE 2939232C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes, insbesondere eines Fernsprech-Gebührenzählerfeldes, in welchem Zähler an den Kreuzungspunkten einer Schaltmatrix angeordnet und über in Zeilen- und Spaltenleitungen liegende Identifizierschalter in einer Schaltfolge vorbestimmter Zeitdauer individuell ansteuerbar und betätigbar sind.
Das frühzeitige Erkennen von Fehlfunktionen in einem Zählerfeld der leschriebenen Art ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Zähler zur Registrierung von Verbrauchsmengen dienen, die einzelnen Verbrauehern individuell in Rechnung gestellt werden. Ein Beispiel hierfür sind die Gebührenzähler in Fernsprechanlagen, insbesondere in Fernsprechnebenstellenanlagen etwa in Hoteibetrieben oder dergleichen.
Fehlfunktionen können Insbesondere bei weitverzweigten Leitungsnetzen durch Potentlalschlüsse, Berührungen und Unterbrechungen und mechanischen Störungen der Zähler auftreten. Es Ist wünschenswert, alle oder zumindest die am häufigsten auftretenden Fehlermöglichkelten möglichst bald zu erkeruv-o, um zu vermeiden, daß dem einzelnen Verbraucher unzutreffende Verbrauchsmengen In Rechnung gestellt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes anzugeben, die es ermöglicht. Störungen, welche zu einer Fehlfunktion der Zähler im Zählerfeld führen oder führen können, automatisch zu signalisieren und damit eine Möglichkeit fü' eine unverzügliche Fehlerbeseitigung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung
so mit den im Patentanspruch 1 beschriebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafterwelse sind die Ausgänge der Disjunktionsschaltungen einerseits direkt mit einem ersten und andererseits über das gesamte Zeltglied mit einem zwelten Eingang einer Konjunktionsschaltung verbunden, an deren Ausgang die erwähnte Alarmeinrichtung angeschlossen 1st.
Mit der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung Ist es möglich, Potentlalschlüsse in dem Zählerfeld oder seinen Zuleitungen, die in dem Zählerfeld die gleichen Bedingungen schaffen, wie sie während der Fortschaltung eines Zählers herrschen, die mithin also zu einer fehlerhaften Zählerbetätigung führen können, durch eine einfache Zeltüberwachung zu erkennen und zu slgnallsleren.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist In eine gemeinsame Versorgungsleitung der Spalten- oder Zellenleitung ein Stromdetektor eingefügt, der einen mit
Beginn der genannten Schaltfolge einschaltbaren den ersten Eingang der genannten Konjunktionsschaltung mit einem Signal beaufschlagenden und das genannte Zeitglied einschaltenden Schalter derart beeinflußt, daß die mit dem Ausgang der Konjunktionsschaltung verbundene Alarmeinrichtuns wirksam wi'd, wenn der erwähnte Stromdetektor das Ausgangssignal des genannten Schalters nicht innerhalb der Verzögerungszeit des Zeitgliedes negiert.
Diese Weiterbildung der Erfindung stellt sicher, daß mit Hilfe derselben Alarmeinrichtung auch Leitungsunterbrechungen erkannt werden, die eine ordnungsgemäße Weiterschaltung eines über die erwähnten Identifizierschalter angesteuerten Zählers verhindern. Gleichzeitig werden auch solche Unterbrechungen erfaßt und signalisiert, die durch eine Fehlfunktion der Identifizierschalter selbst verursacht sind.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schalter zur Betätigung einer zweiten Alarmeinrichtung vorgesehen Ist, dessen Einschaltung ebenfalls mit Beginn der genannten Schaltfolge vorbereitet wird und der durch das Ausguigssignal des Stromdetektors unwirksam geschaltet wird. Auf diese Weise lassen sich Leistungsunterbrechungen ebenfalls erkennen und von andersartigen Störungen wie Potentlalschluß eindeutig unterscheiden.
Vorteilhafterweise ist parallel zu der zweiten Alarmeinrichtung ein Kontrollzähler geschaltet, der diejenigen Zählimpulse registriert, die bei einer Ansteuerung des Zählerfeldes infolge einer Leitungsunterbrechung nicht zu einer Fortschaltung des jeweils angesteuerten Zählers führen können. Wenn erkennbar ist. daß die Leitungsunterbrechung im Zählerfeld durch unbefugte Abschaltung eines bestimmten Zählers verursacht ist, können die von dem Kontrollzähler ermittelten Zählimpulse diesem abgeschalteten Zähler zugeordnet und dem entsprechenden Verbraucher in Anrechnung gebracht werden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zeilenieltungen als auch die SpaltenlL.tungen der Schaltmatrix zur Ansteuerung des Zählerfeldes mit jeweils einer Spannungs- oder Strombewertungsschaltung verbunden sind und daß diese Spannungs- oder Strombewertungsschaltungen so bemessen sind, daß sie bei Auftreten von gleichem Potential an zwei oder mehr Zellen- bzw. Spaltenleitungen ein Ausgangssignal liefern, das zur Betätigung einer dritten Alarmeinrichtung führt.
Auf diese Welse können auch solche Fehler erkannt werden, die aus der potential freien Berührung zweier oder mehrerer Zellen- oder Spaltenleitungen oder durch die fehlerhafte Betätigung von mehr als zwei Identifizierschaltern entstehen und die dazu führen, daß Zählimpulse fälschlicherweise zu mehr als einem Zähler geführt werden.
Es sind Zähler bekannt, die einen sogenannten Quittungskontakt besitzen, der so angeordnet Ist, daß er nur bei ordnungsgemäßer Fortschaltung des Zählers betätigt wird. Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung läßt sich die ordnungsgemäße Fortschaltung der mit derartigen Quittungskontakten ausgerüsteten Zähler dadurch überwachen, daß dieser Quittungskontakt ein auswertbares Potential an die zu dem betreffenden Kreuzungspunkt der Schaltmatrix führende Zeilen- oder Spaltenleitung anlegt, daß eine mit dem genannten Stromdeiektor und der den Zellen- bzw. Spaltenleitungen zügeordneten Dlsjunktlonsschaltung verbundene Auswerteschaltung vorgesehen ibt, die ein Ausgangssignal zur Betätigung einer vierten Alarmeinrichtung erzeugt, wenn das Ausgangssignal der den betreffenden Zeilen- oder Spaltenleitungen zugeordneten Disjunktionsschaltung nach der Unterbrechung der Stromzufuhr zu der Schaiimatrix nicht um eine der Abfallzeit eines der Quittungskontakte entsprechende Zeitspanne langer ansteht als das Ausgangssignal des Stromdetektors.
Im folgenden sei die Erfinaung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
Die einzige Figur zeigt eine Schaltung zur Funktionsüberwachung eines Fernsprech-Gebührenzählerfeides. Das Gebührenzählerfeld ist mit ZF bezeichnet. Es bildet eine Schaltmatrix mit Zeilenleitungen rl, z2, ... zn und Spaltenleitungen si, 52,... sm. Die Gebührenzähler, von denen nur ein Exemplar mit GZ näher bezeichnet ist, sind über Entkopplungsgleichrichter zwischen die Zeilen- und Spaltenleitungen der Schaltmstrix gelegt. Jeder Gebührenzähler besitzt einen Quittungskontakt gz, über den die betreffende Spaltenleitung mit Massepotential verbindbar ist.
!n die Zeüenleitungen z\ bis zn uno die Spaltenleitungen si bis sm sind Identifizierkontakte iz\ bis izn bzw. is\ bis ism eingefügt. Durch Betätigung jeweils eines Paares dieser Identifizierkontakte wird der an dem Kreu^ungspunkt der betreffenden Zellen- und Spaltenleitung liegende Gebührenzähler ausgewählt und ein Fortschaltestromkreis für ihn vorbereitet. In diesem Stromkreis, der vom Massepotential zum Minuspol einer Versorgungsquelle verläuft befinden sich noch ein Kontakt gi zur Einsteuerung der Gebührenimpulse sowie zwei Hilfskontakte Λ1 und hl, deren Funktion weiter unten erläutert wird.
Die Zeilenleitungen rl bis zn sind mit den Eingängen eines aus Dioden 1, 2 und 3 gebildeten ODER-Gliedes verbunden, dessen Ausgang über eine Entkopplungsdiode 4 einerseits mit der Basis eines als UND-Glied fungierenden Transistors Π und andererseits mit der Basis eines weiteren Transistors Tl in Verb'ndunp steht. Der Kollektor dieses Transistors Tl Ist über ein Zeitglied ZG mit dem Emitter des Transistors TX verbunden. Die Bas'D und der Emitter des Transistors Tl stellen die beiden Eingänge des von diesem gebildeten UND-Gliedes dar. Im Kollektorstromkreis des Transistors ΓΙ befindet sich die Erregerwicklung eines Relais B.
Die Spaltenleitungen si bis sm des Zählerfeldes ZF stehen mit Eingängen eines weiteren von Gleichrichtern 5. 6 und 7 gebildeten ODER-Gliedes in Verbindung, dessen Ausgang mit der Basis eines als Inverter dienenden Transistors 73 verbunden ist. Dessen Kollektor Ist über Entkopplungsdioden 8 und 9 mit den Basiselektroden der Transistoren Tl bzw. Tl verbunden.
Die Transistoren Π und Tl. die - wie erwähnt - durcn die beschriebenen ODER-Glieder ansteuerbar find, sind ferner über einen weiteren Entkopplungsgleichrichter 10 mit dem Kollektor fines Transistors TA verbunden. Letzterer kann durch Betätigung eines Kontaktes ρ 1 in seinen leitenden Zustand gesteuert werden. In welchem er den Basiselektroden der Transistoren 7Ί und Tl Steuerstrom zuführt. Der Kontakt ρ 1 ist Bestandteil einer nicht näher dargestellter. Steuerung und wird zu Beginn einer Schalt-' folge zur Fortschaltung eines der Gebührenzähler GZ betätigt.
In die zu den Zellen-Identlflzlerkontakten Iz 1 bis izn ist ein Detektorwiderstand R eingefügt, an dem bei Stromschluß eine Meßspanriüng abfällt, mit der ein Transistor TS ansteuerbar Ist. Dieser Transistor TS dient seinerseits zur Ansteuerung zweier Transistoren 7"6 und Tl. Der Transistor 7"6 liegt mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke
der Basls-Emlttfir-Strecke des Transistors ΓΙ parallel und schaltet letzteren aus, wenn er selbst In den leitenden Zustand gesteuert wird. Der Transistor 77 dient zur Betätigung eineji Kontrollzählers PZ sowie eines Relais A. Die Zellenleltungen zl bis zn sind über Gleichrichter 11, 12 und 13 und Widerstände 14, 15 und 16 zu einem Schaltungspunkit öl zusammengefaßt, der über eine Entkopplungsdiode 17 mit der Basis eines Transistors 78 verbunden 1st. l>n ähnlicher Welse sind die Spaltenleltun-.gensl bis Iw über Entkopplungsgleichrichter 18, 19 und 20 •lr'.d Widerstünde 21, 22 und 23 zu einem Schaltungspunkt al zusammengefaßt, der über eine Entkopplungsdiode 24 mit dor Basis eines Transistors 79 verbunden ist. Die beiden Transistoren 78 und 79 bilden Strombzw. Spannungübewertungsschaltungen. Sie werden in ihren leitenden Zustand gesteuert, wenn den Schaltungspunkten öl bzw. al über mehr als einen der mit Ihnen verbundenen Widerstände Strom zugeführt wird, d. h. wenn mehr als eine Zeilen- oder Spaltenleltung gleichzeitig mit dem Minuspol der Versorgungsspannung bzw. mit Massepoteniial verbunden sind. Als Bezugselemente für die Strom- bzw. Spannungsbewertung dienen Zenerdloden 25 und 26, die in den Steuerkreisen der Transistoren 78 bzw. 79 wirksam sind. Die Transistoren Ti und T9 dienen nur Ansteuerung eines Relais C, das sich im Kollektorstromkrels eines Verstärkertransistors Γ10 befindet. Die Biisls dieses Transistors Γ10 Ist von dem Kollektor des Transistors Γ9 direkt und von dem Kollektor des Transistors Ti über einen als Inverter dienenden Transistor Γ11 ansteuerbar.
Die dargestellte Schaltung umfaßt ferner eine Auswerteeinrichtung ITiIt drei Eingängen el, el und e3 und einem Ausgang al. Die Eingänge el und el sind mit den Kollektoren der Transistoren TS bzw. Γ3 verbunden. Der Eingang el> steht mit dem Kontakt p\ In Verbindung. Über den Ausgang a3 der Auswerteeinrichtung A sind ein Relais D sowie der bereits erwähnte Kontrollzähler PZ erregbar.
Es sei noch irwähnt, daß die Relais A. B, C und D sich bei ihrem Ansprechen eigene Haltekreise über Kontakte a. b. c bzw. d schaffen, die so lange wirksam sind, bis sie durch Trenntasten /1 bzw. ti aufgetrennt werden.
Es sei außerdem noch erwähnt, daß die genannten Relais über weitere Kontakte nicht dargestellte Anzeigemittel, z. B. Lampen, einschalten, die das Auftreten von Fehlfunktionen und die Art dieser Fehlfunktionen signalisieren.
Im folgenden sei die Wirkungsweise der Schaltung näher erläutert:
Zur Fortschaltung eines der Gebührenzähler GZ des Zählerfeldes ZF werden die Identifizierkontakte der sich an seinem Lageort kreuzenden Zeilen- und Spaltenleitung geschlossen. Ferner werden die beiden Hilfskontakte hl und hl geschlossen. Anschließend wird der Kontakt gi betätigt, so daß der Zähler GZ fortgeschaltet wird. Die vorangehend beschriebene Schaltfolge hat eine vorbestimmte Zeitdauer.
Das bei der ordnungsgemäßen Fortschaltung eines der Gebührenzähler GZ an einer der Spaltenleitungen anliegende Erdpotenuial steuert über das aus den Dioden 5, 6 und 7 bestehende ODER-Glied den Transistor 73 in seinen leitenden Zustand. Dadurch wird auch der Transistor 72 in seinen leitenden Zustand gesteuert und das Zeitglied ZG eingeschaltet. Ferner wird die Basis des Transistors 71 Ober die leitende Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 73 vorbereitend mit dem Minuspol der Versorgungsquelle verbunden. Die Verzögerungszelt des Zeitgliedes ZG Ist größer als die vorbestimmte Zeitdauer der Schaltfolge zur ordnungsgemäßen Betätigung eines der Gebührenzähler GZ. Wenn das Massepotential an der Basis des Transistors 73 länger anliegt, als es der genannten Schaltfolge entspricht. Ist dies ein Indiz dafür, daß eine der Spaltenleitungen einen Masseschluß hat. Nach Ablauf der Verzögerungszelt des Zeltgliedes ZG wird der Transistor 71 in seinen leitenden Zustand gesteuert und schaltet das in seinem Kollektorstromkreis liegende Relais B an, das sich über den Kontakt b selbst hält und eine den Fehler anzeigende (nicht dargestellte) Signaleinrichtung einschaltet.
Wenn an einer der Zellenleltungen während einer Zeltspanne, die größer ist als die Verzögerungszelt des Zeitgliedes ZG, negatives Potential anliegt, wird das Relais B ebenfalls eingeschaltet. Die beiden Transistoren 71 und 72 werden In diesem Fall unter Umgehung des Transistors 73 unmittelbar über den Entkopplungsgleichrichter 4 angesteuert.
Zu Beginn jeder Schaltfolge zur Betätigung eines der Gebührenzähler GZ wird über den Kontakt ρ 1 der Steuereinrichtung der Transistor 74 in seinen leitenden Zustand gesteuert. Wenn während der vorbestimmten Zeltdauer infolge einer Störung Im Ablauf der Schaltfolge kein Gebührenzähler fortgeschaltet wird, wird der Transistör 77 leitend und schaltet den Kontrollzähler PZ fort und erregt das Relais A. Wenn während der erwähnten Schaltfolge ein zur Betätigung eines Gebührenzählers ausreichend großer Strom fließt, steuert der von diesem Strom an dem Widerstand R erzeugte Spannungsabfall Transistor 75 in seinen leitenden Zustand, so daß auch der Transistor 76 leitend wird, der den Steuerkreis für den Transistor 71 kurzschließt und damit ein Ansprechen des Relais B verhindert. Außerdem schließt der Transistor 75 mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke den Steuerstromkreis des Transistors 77 kurz, so daß weder der Kontrollzähler PZ noch das Relais A ansprechen können. Fails hingegen Im Ansteuerstrornkreis eines Gebührenzählers etwa Infolge einer Leitungsunterbrechung oder eines Kontaktfehlers kein Strom fließt, sprechen sowohl das Relais A als auch das Relais B an und signalisieren die Störung.
Eine weitere Fehlerfunktion, die erkannt und signalisiert werden muß, ist eine potentialfreie Leitungsberührung zwischen zwei Zellen- oder Spaltenleitungen oder eine Doppelidentifizierung, d. h. ein gleichzeitiges Ansprechen von mehr als einem Identifizierkontakt der Zellen- oder Spaltenleitungen. Wenn beispielsweise mehr als eine der Zeilenleitungen zl bis zn mit dem Minuspol der Versorgungsquelle verbunden ist, fließt über mehr als einen der Widerstände 14 bis 16 Strom zur Bar's des Transistors 78. Der Steuerkreis dieses Transistors 1st so bemessen, daß er in diesem Fall in seinen leitenden Zustand gelangt und den Transistor 711 einschaltet, der den Transistor 710 ansteuert und über diesen eine Erregung des Relais C bewirkt, das eine entsprechende (nicht dargestellte) Signalisiereinrichtung einschaltet. In entsprechender Weise wird der Transistor 79 leitend, wenn seiner Basis über mehr als einen der Widerstände 21 bis 23 Steuerstrom zufließt. Der Transistor 79 schaltet über den Transistor 710 ebenfalls das Relais C ein, das die Störung signalisiert.
Wenn der In dem Zählerfeld ZF angesteuerte Gebührenzähler GZ defekt ist, derart, daß er bei seiner Einschaltung zwar Strom aufnimmt, jedoch nicht ordnungsgemäß fortschaltet, werden die bisher beschriebenen Signalisiereinrichtungen nicht wirksam. Zur Signalisierung dieses Fehlers können die Quittungskontakte gz herangezogen werden. Sie sind derart mit dem
Zählermechanismus verbunden, daß sie nur dann schließen, wenn der betroffene Zähler tatsächlich fortgeschaltet wurde. Bei der Einschaltung eines Fortschaltestromkreises werden der Transistor Γ5 durch den Spannungsabfall am Widerstand R und der Transistor 7"3 über die betreffende Spaltenleitung im wesentlichen gleichzeitig in Ihren leitenden Zustand gesteuert. Bei ordnungsgemäßer FuiiKtlon des Zählers bleibt der Transistor 7"3 nach der Ausschaltung des Fortschaltestromkrelses während einer Zeitspanne länger leitend als der Transistor TS, die Im wesentlichen der Abfallzelt des QulttungSKontaktes gz entspricht. Durch die Kontakte Al und Λ 2 wird erreicht, daß die Ansteuerung der Zellen- und Spaltenleitungen Im gleichen Zeitpunkt verschwindet und die Funktion des Quittungskontaktes gz nicht durch Streuungen In den Abfallzelten der Identifizierkontakte verfälsch!! wird. Falls der angesteuerte Gebührenzähler GZ auf Grund eines Defektes bei ordnungsgemäßer Ansteuerung nicht anspricht, schließt der Kontakt gz nicht, so daß die Transistoren TS und Γ3 Im wesentlichen gleichzeitig leitend und gleichzeitig gesperrt werden. Die Auswerteeinrichtung A, der unter anderem die Kollektorsignale der Transistoren 7*3 und TS zugeführt werden, erkennt das (auf einer Fehlfunktion des Zählers beruhende) gleichzeitige Sperren dieser Transistoren und liefert ein entsprechendes Ausgangssignal, das den Kontrollzähler PZ weiterschaltet und ein Relais D erregt, welches eine entsprechende Signalisiervorrichtung einschränkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes, insbesondere eines Fernsprech-Gebührenzählerfeldes, in welchem Zähler an den Kreuzungspunkten einer Schaltmatrix angeordnet und über In deren Zeilen- und Spaltenleitungen liegende Identifizierschalter in einer Schaltfolge vorbestimmter Zeltdauer individuell ansteuerbar und betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenleitungen und/oder die Spaltenleitungen mit Eingängen jeweils einer Disjunktionsschaltung verbunden sind und daß ein durch Ausgangssignale dieser Disjunktionsschaltung bzw. Disjunktionsschaltungen einschaltbares Zeitglied zur Ansteuerung einer Alarmeinrichtung vorgesehen ist, wobei die Verzögerungszeit dieses Zeitgliedes größer ist als die vorbestimmte Zeitdauer der genannten Schaltfolge.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Disjunktionsschaltungen einerseits direkt mit einem ersten und andererseits über das genannte Zeitglied (ZG) mit einem zweiten Eingang einer Konjunktionsschaltung (Tl) verbunden ist, an deren Ausgang die genannte Alarmeinrichtung (B) angeschlossen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Beginn der genannten Schaltfolge einschaltbarer Schalter (TA) vorgesehen ist, der bei seinem Wirksamwerden den ersten Eingang (BasM der Konjunktionsschaltung (TX) mit einem Signal beaufschlagt und das genannte Zeitglied (ZG) einschaltet, und daß In einen gemeinsamen Strompfad der über die Zeilen- und Spaltenleitungen (z. B. z\ und si) verlaufenden Foiischaltestromkreise fOr die Zähler (GZ) ein Stromdetektor (R. T5) eingefügt ist, durch dessen Ausgangssignal der erste Eingang der Konjunktionsschaltung (T\) unwirksam geschaltet wird (über Γ6).
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schalter (Tl) zur Betätigung einer zweiten Alarmeinrichturtg (A) vorgesehen ist, dessen Einschaltung mit Beginn der genannten Schaltfolge vorbereitet wird und der durch das Ausgangssignal des genannten Stromdetektors (R. T5) unwirksam geschaltet wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der zweiten Alarmeinrichtung (A) ein Kontrollzähler (PZ) geschaltet Ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zeilenleltungen (zl bis zn) als auch die Spaltenleitungen (si bis sm) mit jeweils einer Spannungs-oder Strombewertungsschaltung (11 bis 17, Ti bzw. 18 bis 24, Γ9) verbunden sind, daß diese Spannungs- oder Strombewertungsschaltungen so bemessen sind, daß sie bei Auftreten von gleichem Potential (minus an Zellenleitungen bzw. Masse an Spaltenleitungen) an zwei oder mehr Zellen- bzw. Spaltenleitungen ein Ausgangssignal liefern, und daß die Ausgänge der Spannungs- oder Strombewertungsschaltungen •mit einer dritten Alarmeinrichtung (C) Verbunden sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die in der Schaltmatrix angeordneten Zähler mit Individuellen Quittungskontakten ausgestattet sind, die bei korrekter Zählerfortschaltung vorübergehend ein auswertbares Potential
an die betreffenden Zeilen- oder Spaltenleitungen anlegen, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem genannten Stromdetektor {R, TS) und der der betreffenden Zeilen- oder Spaltenleitung zugeordneten Disjunktionsschaltung verbundene Auswerteschaltung (AE) vorgesehen ist, die ein Ausgangssignal zur Betätigung einer vierten Alarmeinrichtung (D) erzeugt, wenn das Ausgangssignal der bstreffenden Disjunktionsschaltung nach der Unterbrecht ag der Stromzufuhr für die Schaltmatrix (ZF) nicht um eine der Abfallzeit eines der Quittungskontakte tgz) entsprechende Zeitspanne länger ansteht als das Ausgangssignal des Stromdetektors (R, TS).
DE19792939232 1979-09-27 1979-09-27 Schaltungsanordnung zur Funktionsüberwachung eines Zählerfeldes, insbesondere eines Fernsprech-Gebührenzählerfeldes Expired DE2939232C2 (de)

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