DE2934874C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H1/16—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
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Description
Es sind Schneckengetriebe bekannt, bei denen das Schneckenrad eine
Stirnverzahnung aufweist, die eine nachträgliche Montage des
Schneckenrades gestattet, wenn die Schnecke schon in einem Gehäuse
montiert ist. Dies ist deshalb möglich, weil das Zahnprofil eines
stirnverzahnten Schneckenrades über die gesamte Zahnbreite gleich
und darüber hinaus parallel zur Drehachse des Schneckenrades ist.
Der Nachteil eines so ausgebildeten Schneckengetriebes ist darin zu
sehen, daß der jeweils im Eingriff befindliche Schneckengang immer
nur punktförmig an dem momentan im Eingriff befindlichen Zahn des
Schneckenrades anliegt. Die spezifische Belastung der Schnecke und
insbesondere der Stirnverzahnung ist dann besonders hoch, wenn die
auf das Schneckengetriebe einwirkende Belastung ihre maximale Höhe
erreicht. Es ist zwar bekannt, daß bei Verwendung eines Schnecken
rades mit einer Konkav- oder Globoidverzahnung die Berührung
zwischen der Zylinderschnecke und dem globoid-verzahnten Schnecken
rad eine linienförmige Berührung vorliegt, was die spezifische Be
lastung der Verzahnung erheblich vermindert, doch ist die Montage
eines so ausgebildeten Getriebes in der oben beschriebenen Weise
nicht möglich. Es muß nämlich zuerst das Schneckenrad montiert und
danach die Schnecke wie eine Schraube in die Verzahnung des
Schneckenrades hineingedreht werden.
Ein anderes bekanntes Schneckengetriebe (US-PS 33 98 590) für eine
Fensterhebereinrichtung weist sowohl ein Globoidschneckenrad als
auch eine Globoidschnecke auf, die auf ihrer von dem Schneckenrad
abgewandten Seite durch einen an die konkave Bezugsfläche des
Schneckenrades angepaßten, konvexen Gehäusevorsprung abgestützt ist.
Damit dieses Getriebe überhaupt montiert werden kann, hat man gemäß
einer ersten Ausführung, das Getriebegehäuse und das Schneckenrad in
einer Ebene geteilt, in welcher die Drehachse der Schneckenwelle
liegt. Die Herstellung und Montage eines solchen Getriebes ist je
doch sehr aufwendig. Dieser Nachteil ist aber vermieden, wenn man
gemäß einer anderen Ausführung in der einen Achsrichtung des
Schneckenrades - ausgehend vom kleinsten auf den Schneckenraddurch
messer bezogenen Radius des Schneckenrades als Stirnrad ausbildet,
so daß dieses durch tangentiale Schiebung zur bereits im Gehäuse
montierten Getriebeschnecke eingebaut werden kann.
Derart ausgebildete Schneckenräder sind auch aus anderen Vorver
öffentlichungen bekannt. So wird das Schneckenrad eines Fenster
hebergetriebes (US-PS 38 21 907), bei Ausfall der Antriebseinrich
tung in Richtung seiner Drehachse verschoben, so daß es außer Ein
griff mit der Schneckenwelle gelangt und eine Notbetätigung der
Fensterhebereinrichtung ermöglicht. Da der Ausfall der Antriebsein
heit in jeder möglichen Betriebsstellung passieren kann, ist diese
Veränderung des Zahnverlaufs am ganzen Umfang des Schneckenrades
vorgesehen.
Bei einem ebenfalls bekannten Schneckenrad (US-PS 28 12 663) ist
diese Veränderung des Zahnverlaufs zur Sicherung des Zahnkontakts
zwischen dem Schneckenrad und der Schneckenwelle angeordnet, so daß
die so gebildete Kontaktschulter ein Auslenken der Schneckenwelle in
der einen Richtung verhütet.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Schneckenrad mit einer konkaven Verzahnung für bei gleichen Zähnen
periodisch wechselnden Belastungen zu schaffen, das durch tangentiale
Schiebung zur bereits montierten zugehörigen Schnecke eines Ge
triebes eingebaut werden kann.
Ausgehend von einem Schneckenrad nach dem Oberbegriff der Schutzan
sprüche ist dies alternativ durch die kennzeichnenden Merkmale der
einander nebengeordneten Schutzansprüche erreicht.
Das erfindungsgemäße Schneckenrad mit den kennzeichnenden Merkmalen
der Nebenansprüche hat gegenüber bekannten Schneckenrädern den Vor
teil, daß, wenn auf das Getriebe die maximale Belastung einwirkt,
die als Konkav- oder Globoidverzahnung ausgebildeten Verzahnungsab
schnitte des Schneckenrades mit der Schnecke in Eingriff sind, was
eine Herabsetzung der spezifischen Belastung der Getriebeverzahnung
bedeutet. Andererseits kann das Getriebe aber auf einfache Weise
montiert werden, weil der ähnlich einer Stirnverzahnung ausgebildete
Bereich des Schneckenrades bei der Montage mit der Getriebeschnecke
in Eingriff gebracht wird, im Betrieb dort aber die minimale
Belastung stattfindet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar
gestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer Wischvorrich
tung für Kraftfahrzeugscheiben mit einem Schneckengetriebe,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Schneckenrad in Fig. 1 ent
lang der Linie II-II,
Fig. 2a eine andere Ausgestaltung des
Schneckenrades gemäß Fig. 2,
Fig. 2b eine weitere Ausgestaltung
des Schneckenrades gemäß Fig. 2 und
Fig. 3 einen Schnitt durch das Schneckenrad gemäß Fig. 1,
entlang der Linie III-III.
Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Prinzipdarstellung einer Wisch
vorrichtung für Kraftfahrzeugscheiben gehören zu dieser ein
Schneckengetriebe 10, dessen Schnecke 12 mit der Abtriebswelle
eines nicht dargestellten Antriebsmotors wirkverbunden ist.
Die als Zylinderschnecke 12 ausgebildete Getriebeschnecke
kämmt mit einem aus Kunststoff gefertigten Schneckenrad 14,
das mit einer Konkav- oder Globoidverzahnung versehen ist. Das
Schneckenrad 14 sitzt auf einer Schneckenradwelle 16, mit der
eine mit dem Schneckenrad 14 zusammen umlaufende Kurbel 18
fest verbunden ist. An dem freien Ende der Kurbel 18 ist eine
Schubstange 20 angelenkt, deren anderes Ende gelenkig mit
einer Schwinge 22 verbunden ist, die fest auf einer gestell
fest gelagerten Wischerwelle 24 sitzt. Über einen an der Wi
scherwelle 24 befestigten Wischerarm 26 ist ein Wischblatt 28
mit der Wischerwelle 24 wirkverbunden. Wenn die Wischvorrich
tung in Betrieb ist, läuft die Kurbel 18 in Richtung des
Pfeiles 30 um, wodurch die Schubstange 20 in Richtung des
Doppelpfeiles 32 bewegt wird und die Schwinge in Richtung des
Doppelpfeiles 34 mitnimmt. Dabei schwingt die Schwinge 22 über
einen Winkel α von einer Umkehrlage in eine andere Umkehrlage.
Die Kurbel 18, die Schubstange 20 und die Schwinge 22 bilden
also ein Pendelgetriebe. Mit der Schwinge 22 wird aber auch
die Wischerwelle 24 und damit das Wischblatt 28 in eine
Schwenkbewegung versetzt, welche durch die Doppelpfeile 36
und 38 dargestellt ist. Das Wischblatt 28 bestreicht ein
Wischfeld 40 auf einer nicht dargestellten Kraftfahrzeug
scheibe. Das Wischfeld 40 hat die Form eines Ringsegmentes
und der Schwenkwinkel β des Wischblatts 28 entspricht dem
Schwenkwinkel α der Schwinge 22.
Es leuchtet ein, daß sich das auf das Getriebe 10 einwirkende
Moment in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Wisch
blatts 28 im Wischfeld 40 ändert. Dabei geht dieses Moment
im Bereich der Umkehrlagen 42 des Wischblatts 28 auf nahe
Null zurück, während es aber einen maximalen Wert erreicht,
wenn sich das Wischblatt 28 in dem in Fig. 1 dargestellten
Mittelbereich des Wischfeldes 40 befindet. Das Schneckenge
triebe 10 wird also periodisch wechselnder Belastung unter
worfen. Aus Gründen einer vereinfachten Montage soll das
Schneckenrad 14 in ein das Schneckengetriebe 10 umgebendes Ge
häuse 44 erst dann eingesetzt werden, wenn die Getriebeschnecke
12 schon montiert ist. Das Schneckenrad 14 soll also senk
recht zur Zeichnungsebene mit der Getriebeschnecke 12 in Ein
griff gebracht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß
gleichzeitig auch die Schneckenradwelle 16 in ihre nicht
dargestellte Lagerung im Getriebegehäuse 44 gebracht werden
muß. Wenn das Schneckenrad eine sogenannte Konkav- oder Glo
boidverzahnung aufweist, ist eine solche Montage nicht mög
lich. Deshalb ist gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung
(Fig. 2) das Schneckenrad 14 in einem kleinen Umfangsbereich
von seiner einen Seitenfläche 46 aus mit einer Stirnverzahnung
48 versehen. Die Stirnverzahnung 48 reicht etwa bis zur Mitte
der Schneckenradbreite 50. Von dort aus geht die Stirnverzah
nung 48 in eine Globoidverzahnung 52 über. Alle anderen Um
fangsbereiche des Schneckenrades 14 sind mit einer Globoidver
zahnung 54 versehen, welche über die gesamte Breite 50 des
Schneckenrades 14 reicht.
Gemäß einer anderen Ausführungsform (Fig. 2b) kann ein relativ
kleiner Umfangsbereich des Schneckenrades 14 aber auch mit
einer durchgehenden Stirnverzahnung 60 versehen sein, die dann
wieder in die Globoidverzahnung 54 übergeht. Der Übergang
selbst kann allmählich oder in wenigstens einer Stufe erfolgen.
Gemäß einer anderen, in Fig. 2a dargestellten Ausführung der
Erfindung kann das Schneckenrad 14 aber auch an seinem ge
samten Umfang mit einer Globoidverzahnung 54 versehen sein.
Um jedoch die eingangs erwähnten Montageschwierigkeiten zu
umgehen, kann in einem relativ kleinen Bereich die Globoid
verzahnung 54 bis in den Mittenbereich der Schneckenradbreite
50 entfernt werden, so daß das Schneckenrad 14 in diesem Um
fangsbereich eine Globoidverzahnung 70 aufweist, die lediglich
von einer Seitenfläche 72 bis zur Mitte der Zahnradbreite 50
reicht.
Durch die eben beschriebenen besonderen Ausgestaltungen der
kleinen Umfangsabschnitte der jeweiligen Schneckenräder 14
ist gewährleistet, daß jedes Schneckenrad in der obenerwähn
ten Weise mit der vormontierten Getriebeschnecke 12 in Ein
griff gebracht werden kann. Bei der Montage ist jedoch da
rauf zu achten, daß das mit einem Moment auf das Schnecken
getriebe einwirkende Aggregat - im vorliegenden Fall also das
Wischblatt 28 - sich in einer Stellung befindet, in der nur
kleine, vorzugsweise Minimalkräfte auf das Schneckengetriebe
10 einwirken. Dadurch ist gewährleistet, daß bei der höheren
Belastung des Schneckengetriebes 10 durch das Aggregat die
Schnecke 12 mit der vollen Globoidverzahnung 54 in Eingriff
ist, wo die spezifische Belastung der Verzahnungen entschei
dend herabgesetzt wird.
Eine besonders wirtschaftliche Herstellung des Schneckenrades
14 mit den besonderen Ausgestaltungen 48, 52 bzw. 60 bzw. 70
ist dann möglich, wenn das Schneckenrad 14 aus einem Kunststoff
gefertigt, vorzugsweise gespritzt wird.
Claims (2)
1. Schneckenrad mit stirnverzahnten konkaven Bereichen, in denen die
Verzahnung kleinste Radien in bezug auf die Durchmesser aufweist und
periodisch wiederkehrende hohe Drehmomente überträgt sowie mit
anderen Bereichen mit stets wiederkehrender, minimaler Be
lastung, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang, gebildet auf dem
kleinsten Radius, vollständig verzahnt ist und daß in den Bereichen
minimaler Belastung die Zähne in mindestens einer Achsrichtung vom
kleinsten Radius bis zum Rand höchstens gleiche Zahnradien aufweisen.
2. Schneckenrad mit stirnverzahnten konkaven Bereichen, in denen die
Verzahnung kleinste Radien in bezug auf die Durchmesser aufweist
und periodisch wiederkehrende hohe Drehmomente überträgt sowie mit
anderen Bereichen mit stets wiederkehrender, minimaler Belastung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang, gebildet auf dem kleinsten
Radius, vollständig verzahnt ist und daß in den Bereichen minimaler
Belastung in der einen Achsrichtung auf dem gesamten Umfang überall
gleiche Verzahnungsgeometrie vorliegt und in der anderen Achsrich
tung der Radius höchstens so groß ist wie der kleinste Radius des
Fußkreises der Verzahnung.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19792934874 DE2934874A1 (de) | 1979-08-29 | 1979-08-29 | Schneckengetriebe fuer periodisch wechselnde belastung |
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| DE19792934874 DE2934874A1 (de) | 1979-08-29 | 1979-08-29 | Schneckengetriebe fuer periodisch wechselnde belastung |
Publications (2)
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|---|---|---|---|
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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