DE2934719A1 - In vergussbauweise hergestellter transformator - Google Patents

In vergussbauweise hergestellter transformator

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DE2934719A1 DE19792934719 DE2934719A DE2934719A1 DE 2934719 A1 DE2934719 A1 DE 2934719A1 DE 19792934719 DE19792934719 DE 19792934719 DE 2934719 A DE2934719 A DE 2934719A DE 2934719 A1 DE2934719 A1 DE 2934719A1
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Toshio Shimizu
Takashi Tahara
Ryozo Takeuchi
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen in Vergußbauweise hergestellten Transformator, der Wicklungen aufweist, die um einen Schenkel eines Eisenkerns gewickelt sind und die unter Bildung eines Stücks durch Vergießen oder Umgießen unter Verwendung eines Kunstharzes angeordnet sind. Die Erfindung betrifft insbesondere den isolierenden Tragaufbau zum Abstützen der verpreßten oder vergossenen Wicklung in dem verpreßten oder eingekapselten Transformator.
  • Neuerdings verwendet man in zunehmendem Maße durch Verpressen oder Vergießen hergestellte Transformatoren, die eine Hochspannungswicklung und einer Niederspannungswicklung aufweisen, welche um einen Abdeckschenkel gewickelt sind und durch Vergießen ein Stück bildend angeordnet sind, wobei ein wärmehärtendes Harz, beispielsweise ein Epoxyharz verwendet wird. Man erhält einen Transformator, der im Hinblick auf einen in öl eingetauchten Transformator, der separate, durch das öl isolierte Wicklungen aufweist, für eine relativ niedrige Spannung und eine geringe Kapazität geeignet ist.
  • Bei einem in herkömmlicher Weise durch Vergießen hergestellten Transformator liegt die in der Hochspannungswicklung induzierte Spannung im Bereich von 20 bis 30 kV. Demzufolge kann die elektrische Isolierung, die für einen solchen Transformator erforderlich ist, auf relativ einfache Weise ausgeführt werden. Neuerdings besteht jedoch ein großer Bedarf an durch Vergießen hergestellten Transformatoren, die in zufriedenstellender Weise für Spannungen im Bereich von 60 bis 70 kV verwendet werden. Im Falle der in herkömmlicher Weise durch Vergießen hergestellten Transformatoren mit einer Nennspannung im Bereich von 20 bis 30 kV genügt ein isolierender Luftspalt oder eine atmosphärische Isolationsentfernung von etwa 120 mm. Auch wenn bei dem Transformator eine Isolierfläche dem Einfluß von Verunreinigungen ausgesetzt ist, kann eine ausreichende Isolierung durch einen Isolierabstand in der Größenordnung von 200 mm erhalten werden.
  • Die bei dem bekannten durch Vergießen hergestellten Transformator verwendete vergossene Wicklungsanordnung besteht aus einer Hochspannungswicklung und einer Niederspannungswicklung, die koaxial um einen Schenkelabschnitt eines Eisenkerns gewickelt und in einer vorgegebenen Position isoliert von Tragteilen aus Metall, tragenden Isolierblöcken, elastischen Materialien und dergleichen getragen werden, die an beiden Enden der vergossenen Wicklungsanordnung vorgesehen sind.
  • Bei einer solchen Konstruktion wird der atmosphärische Isolierabstand für die Hochspannungswicklung in der nachstehend beschriebenen Weise festgelegt. So befindet sich insbesondere das tragende Metallteil, das an dem Eisenkern befestigt ist, auf Erdpotential. Andererseits tritt an der Hochspannungswicklung eine Hochspannung auf, während der Spannungspegel an der Niederspannungswicklung sich näher am Erdpotential als der Hochspannung befindet. Demzufolge bilden ein Zwischenkernkriechpfad, der sich zwischen dem tragenden Metallteil und der Hochspannungswicklung befindet, sowie ein Zwischenwicklungskriechweg, der sich zwischen der Niederspannungswicklung und dem Hochspannungskern erstreckt, ein kritisches Problem om Standpunkt der Isolierung aus.
  • Diese Kriechpfade oder Krlechoberflächen können bei Verunreinigung eine beträchtliche Verringerung der Spannungswiderstandseigenschaft aufweisen. Somit wird es erforderlich, die mittlere Feldstärke auf einem Bereich von weniger als 0,1 kV/mm einzuschränken, was bedeutet, daß eine Kriechentfernung von etwa 300 mmm für einen durch Vergießen hergestellten Transformator mit einer Kapazität im Bereich von 20 bis 30 kV erforderlich ist.
  • Aus dem gleichen Grund ist im Falle eines durch Verießen hergestellten Transformators mit einer hohen Kapazität von beispielsweise 70 kV ein Kriechabstand von 700 mm erforderlich, was eine merkliche Verschwendung bedeutet, wenn man in Betracht zieht, daß ein Isolierabstand von 280 mm für die rein atmospärische Isolierung ausreicht, die keine massive Isolatoroberfläche hat.
  • Die niedrige Spannungswiderstandskapazität der massiven Isolatorfläche vergleichen mit der atmospärischen Isolation oder der Luftisolation erklärt sich aus der Tatsache, daß die Isolatoroberfläche wahrscheinlich einer Verunreinigung ausgesetzt wird, wodurch der Oberflächenwiderstand verringert wird. Insbesondere wenn ein massives Isoliermaterial mit einem Innenwiderstand in der Größenordnung von 1015l) einer Oberflächenverunreinigung ausgesetzt wird, reduziert sich der Oberflächenwiderstand möglicherweise auf 108Q . Demzufolge trägt in Ausdrücken der Potentialverteilung ein nicht verunreinigter Abschnitt einen größeren Anteil der Potentialverteilung3, was zu einer Entladung an diesem Abschnitt führt, die schließlich zu einem dielektrischen Durchschlag führen kclin.
  • Es sollte deshalb eine Steuerung derart vorgenommen werden, daß das Auftreten einer ungleichförmigen Potentialverteilung an der Oberfläche eines Isolierelements auch im verunreinigten Zustand verhindert wird.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, einen durch Vergießen hergestellten Transformator zu schaffen, bei dem die Kriechstrecke zwischen dem tragenden Metallteil auf Erdpotential und dem Leiter der vergossenen Wicklung, insbesondere einer Hochspannungswicklung, verringert wird, so daß die gesamte Transformaorkonstruktion in geringerer Größe ausgeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Transformator der Vergußbauweise gelöst, der einen Eisenkeril, der aus einem Schenkelabschnitt und Jochabschnitten zusammengesetzt ist, die miteinander durch Klemmeinrichtungen verbunden sind, wodurch ein magnetischer Kreis gebildet wird, eine vergossene Wicklungsanordnung mit einer Hochspannungswicklung und einer Niederspannungswicklung, die um den Schenkelabschnitt des Eisenkerns gewickelt sind, tragende Metallteile, die an beiden Enden der vergossenen Wicklungsanordnung einander gegenüberliegend angeordnet sind, und Isolierelemente aufweist, von denen jedes jeweils zwischen einem Ende der vergossenen Wicklungsanordnung und einem der tragenden Metallteile angeordnet ist. Erfindungsgemäß wird dabei ein Potentialsteuerungskondensator in jedem der Isolierelemente vorgesehen, von dem ein Ende elektrisch mit einem elektrisch leitenden Abschnitt der vergossenen Hochspannungswicklung verbunden ist, während das andere Ende des Kondensators mit dem tragenden Metallteil verbunden ist.
  • Dieses Metallteil befindet sich auf Erdpotential. Dadurch, daß Kondensatoren in der beschriebenen Weise vorgesehen werden, ist das Oberflächenpotential des Isolierelements vorgeschrieben, wodurch der Kriechisolierweg zwischen tragendem Metallteil und der vergossenen Wicklungsanordnung speziell der Hochspannungswicklung verringert werden kann, so daß der vergossene Transformator in Kleinbauweise hergestellt werden kann.
  • Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beisFielsweise näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Stirnansicht eines durch Vergießen hergestellten Dreiphasentransforators, der erfindungsgemäß ausgestaltet ist; Fig. 2 in einer Seitenansicht den Transformator von Fig. 1, wobei ein Teil geschnitten ist; Fig. 3 in einer Schnittansicht ein Hauptteil einer ersten Ausführungsform eines durch Vergießen hergestellten Transformators; Fig. 4 in einer Schnittansicht einen isolierenden Tragblock einer weiteren Ausführungsform eines durch Vergießen hergestellten Transformators; und Fig. 5 in einem Diagramm die charakteristische Anderung der Kriechüberschlagsspannung als Funktion einer elektrostatischen Kapazität eines Kondensators, wie sie erhalten wird, wenn das Potential an der Kriechfläche des isolierenden Tragblocks durch Verwendung von Kondensatoren gesteuert wird, die erfindungsgemäß angeordnet sind.
  • Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten durch Vergießen hergestellten Dreiphasentransformator wird ein Eisenkern 10 von einem Schenkelabschnitt 10A und einem oberen und einem unteren Joch loB für jede Phase gebildet, die miteinander unter Bildung eines Magnetkreises zusammenwirken. An beiden Seiten des oberen und unteren Jochs 10B sind Klemmteile 11 angeordnet, die ein Verbinden des Eisenkerns 10 durch Bolzen, eine Bandverbindung oder dergleichen (nicht gezeigt) ermöglichen, wobei die Klemmteile 11 miteinander durch Kupplungseinrichtungen 12 verbunden sind. An dem unteren Klemmteil 11 ist an einem einer Mittelposition für jede Phase entsprechenden Abschnitt eine Montagebasis 13 festgelegt. Der Schenkel 10A des Eisenkerns 10 ist mit einer vergossenen rlieders;allnungswicklung 14 und einer vergossenen Hochspannungswicklung 15 von innen her aufeinanderfolgend smwickelt. Jede der vergossenen Niederspannungs- und Hochspannungswicklungen 14 und 15 ist in überlicher Weise durch Wickeln von Leiterstreifen 14A und 15A, die eine relativ große Breite aufweisen, in einer vorgegebenen Anzahl von Wicklungen hergestellt, wobei eine festgelegte Anzahl der Wicklungen 14 und 15 axial übereinander angeordnet werden. Wenn die Wicklungen 14 und 15 elektrisch in einem gewünschten Schaltmuster verbunden sind, werden sie zu einem Stück mittels eines wärmehärtbaren Harzes, beispielsweise mit Epoxyharz eingegossen. Natürlich können die vergossenen Niederspannungs- und Hochspannungswicklungen 14 und 15 getrennt hergestellt und danach miteinander verbunden werden, wobei Kanäle für Kühlluft zwischen den Wicklungen 14 und 15 ausgebildet werden, wie dies in den Figuren gezeigt ist.
  • Die vergossenen Niederspannungs- und Hochspannungswicklungen 14 und 15 jeder Phase, die um den Schenkelabschnitt 10A des Eisenkerns 10 gewickelt sind, sind für den Einsatz in einer vorher festgelegten Dreiphasenschaltung verbunden. Im Falle des Dreiphasentransformators von Fig. 1 ist die vergossene Hochspannungswicklung 15 jeder Phase an Leitungsklemmen U, V und W auf der Oberseite befestiqt, deren Neutralpunktklemmen X, Y und Z von der Unterseite herausgeführt werden. Mittels Verbindungsleiter 15 wird eine Dreiphasen-Sternverbindung hergestellt. Die Regulierung der Spannung auf einen gewünschten Pegel wird mittels eines Umschaltendschalters 20 mit einem toten Abgriff erreicht, wobei jeweils ein Schalter 20 an einem mittleren Oberflächenabschnitt jeder Phase vorgesehen ist.
  • Die Wicklungsanordnung mit den Niederspannungswicklungen 14 und den Hochspannungswicklungen 15, die um den Schenkelabschnitt 10A des Eisenkerns 10 gewickelt sind, wird in einer vorgegebenen Stellung elektrisch isoliert und sandwichartig zwischen elektrisch isolierten Tragblöcken 17 getragen, die auf der Oberseite und der Unterseite der Wicklungsanordnung zwischen Tragplatten 11A angeordnet sind, die von flachen Bundabschnitten der ringförmigen Kleminteile 11 und den oberen und unteren Enden der Wicklungsanordnung qebildet werden, wobei jeweils elastische Schichten 18 dazwischen angeordnet sind. Die Wicklungsanordnung wird in einem kompakten Zustand unter einem Druck gehalten, der mittels Klemmbolzen 19 ausgeübt wird.
  • Obwohl jeder isolierende Tragblock 17 in einem Stück ausgebildet ist, so daß er bei dem Transformatoraufbau nach Fig. 1 und 2 sowohl zur vergossenen Wicklung 14 als auch zur vergossenen Wicklung 15 gehört, ist zu bemerken, daß der isolierende Tragblock 17 entsprechend den Wicklungen 14 und 15 unterteilt werden kann.
  • In jedem Fall sind das Potential regulierende Kondensatoren in Abschnitten des isolierten Tragblocks 17 eingebettet, von denen jeder der vergossenen Hochspannungswicklung 15 entspricht und die Oberflächenpotentialverteilung des isolierenden Blocks 17 steuern soll, um dadurch die Isolierleistung zu verbessern.
  • Der in dem Isolierblock vorgesehene, das Potential regulierende Kondensator ist so auszuwählen, daß die durch den Kondensator gegebene Impedanz niedriger wird als die Oberflächenimpedanz, die infolge der Verunreinigung einem Verlust unterliegt. Nimmt man an, daß die Oberflächenimpedanz 108al beträgt,sollte die Kapazität so gewählt werden, daß folgender Bedingung genügt wird: 1 2 T f C wobei f die Frequenz und C die elektrostatische Kapazität des Kondensators sind.
  • Wenn die Frequenz 50 Hz ist, ist der Wert von C größer als 30 pF. Das heißt mit anderen Worten, daß die kombinierte Kapazität aller Kondensatoren, die nicht kleiner als 30 pF ist, theoretisch wirksam zum Erzielen des beabsichtigten Zwecks ist.
  • Fig. 3 zeigt im einzelnen den Aufbau eines isolierenden Tragbocks 17 und der zugehörigen Teile des vergossenen Transformators gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
  • Da keine massive Isolation vorgesehen ist, die einen Kriechweg zwischen der vergossenen ochspannun-sicklung 15 und der vergossenen Niederspannungswicklung 14 bilden würde, genügt eine Luftisolierung, bestehend aus einem Kühlluftkanal, um einen dielektrischen Überschlag zu verhindern. Andererseits muß der isolierende Tragblock 17 zwischen wenigstens der vergossenen Hochspannunqswicklung 15 und der tragenden Metallplatte 11A vorgesehen werden. Der obere und der untere isolierende Tragblock 17 dienen zum Festlegen der vergossenen Hochspannungswicklung 15 über jeweils dazwischenliegende elastische Elemente 18. Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, ist eine Vielzahl von elektrisch leitenden planparallelen bzw. planaren Platten 21, die sich parallel zueinander erstrecken, in den isolierenden Tragblock 17 eingebettet. Die leitenden Platten 21 sind in einem vorgegebenen Abstand in Axialrichtung der Wicklung voneinander angeordnet und bilden eine entsprechende Anzahl von Kondensatoren.
  • Die Platte 21, die der Hochspannungswicklung am nächsten liegt, ist elektrisch mit einem Wicklungsleiter 15A über einen Kontakt 22 verbunden. Die Kondensatorplatte 21, die angrenzend an das tragende Metallteil 11A angeordnet ist, ist elektrisch damit unter Verwendung des Klemmbolzens 19 verbunden. Die Kondensatorplatte 21 kann aus einem Metallnetz oder aus einer massiven Metallplatte bestehen. Andererseits können auch Kohlenstoffbahnen, elektrisch leitende Kautschukbahnen oder dergleichen als Kondensatorplatte 21 verwendet werden. Man sieht, daß Paare von jeweils gegenüberliegend angeordneten Platten 21 eine entsprechende Anzahl von Kondensatoren bilden. Um eine hohe elektrostatische Kapazität zu erreichen, hat der isolierende Tragblock 17 vorzugsweise eine Ringform und verläuft um den ganzen Umfang der vergossenen Hochspannungswicklung 1 5.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines isolierenden Tragblocks eines Transformators der Vergußbauweise. Der isolierende Tragblock 17 von Fig. 4 hat einen zylindrischen Mantel mit äußeren Rippen 23, in welchem eine Vielzahl von elektrisch miteinander verbundenen Kondensatorelementen 24 und eine entsprechende Anzahl von elektrisch leitenden Abschirmplatten 25 abwechselnd übereinander in Axialrichtung der Transformatorwicklungen angeordnet ist. Auf dem oberen und auf dem unteren offenen Ende des zylindrischen Mantels 22 ist jeweils eine Abdeckplatte 26 angeordnet. In die Abdeckplatten 26 sind jeweils Leiterdrähte 27 eingebettet, um die Anschlüsse der Kondensatoranordnung nach außen zu führen.
  • Wenn der isolierende Tragblock 17 relativ klein ist, erhält man mit dem in Fig. 3 gezeigten Aufbau eine ausreichend große elektrostatische Kapazität. Bei den Anwendungsfällen, bei denen eine große elektrostatische Kapazität erwünscht ist, wird deshalb der in Fig. 4 gezeigte Aufbau verwendet. Insbesondere steigert die Verwendung keramischer Kondensatoren als Kondensatorelemente 24 die elektrostatische Kapazität beträchtlich.
  • Fig. 5 zeigt in einem Diagramm Meßergebnisse für die Kriechüberschlagspannung, die mit einem isolierenden Tragblock erhalten werden, der eine das Oberflächenpotential regulierende oder steuernde Kondensatoranordnung gemäß der Erfindung aufweist und der, nachdem verunreinigendes Salzwasser über ihn gesprüht worden ist, eine Stunde ruhengelassen wird. Als Meßvariable wird die elektrostatische Kapazität der Kondensatoranordnung geändert. Man sieht, daß die Kriechüberschlagspannung zunimmt, wenn die elektrostatische Kapazität erhöht wird bis eine elektrostatische Kapazität erreicht wird, die höher als 100 pF ist. Danach bleibt die Kriechüberschlagspannung im wesentlichen konstant. Obwohl die elektrostatische Kapazität von mehr als 30 pF theoretisch ausreichend ist, wie dies vorher beschrieben wurde, sind die elektrostatischen Kapazitäten nach Fig. 5 in der Praxis erforderlich, da das Potential aufgrund der Kondensatoranordnung bei der Übertragung zur Kriechoberfläche auf einen elektrischen Widerstand trifft. Dementsprechend soll der Kondensator in dem isolierenden Tragblock eine elektrostatische Kapazität von wenigstens 50 pF haben.
  • Bei einem anderen Versuch läßt man einen durch Vergießen hergestellten Transformator mit einer Leistung von 10 MVA und einer Nennspannung von 77 kV/6,6 kV, der einen isolierenden Tragblock des erfindungsgemäßen Aufbaus mit einer elektrostatischen Kapazität von 150 pF hat, sechs Monate in einer staubigen Atmosphäre von 50 bis 70 % RII zusammen mit einem durch Vergießen hergestellten Transformator der gleichen Leistung und der gleichen Nennspannung arbeiten, der jedoch mit einem islierenden Tragblock der bisher üblichen Konstruktion versehen ist. Danach wird die dielektrische Durchschlagspannung bezüglich Erde gemessen. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle in Ausdrücken des Verhältnisses der Durchschlagspannung aufgeführt.
  • Tabelle herkömmlicher Transformator Transformator nach der Erfindung Durchschlag- 100 + 50 200 t 20 spannung Aus der Tabelle sieht man, daß bei dem erfindungsgemäßen Transformator der Abstand zwischen der tragenden Metallplatte und dem Leiter der vergossenen Hochspannungswicklung um 50 % verglichen mit dem Abstand des herkömmlichen Transformators für eine gegebene Spannungswiderstandscharakteristik verringert werden kann, während die Betriebssicherheit auch entsprechend erhöht wird.
  • In der vorstehenden Beschreibung wird angenommen, daß die vergossenen Wicklungen an beiden Enden durch tragende Metallplatten 11A über jeweils einen isolierten Tragblock 17 und ein plastisches Element 18 getragen werden. Die tragende Platte 11A kann von einem einstückigen Bundansatz des Klemmelements 11 gebildet werden, das sich über die vergossenen Wicklungen erstreckt. Alternativ kann auch eine getrennte Tragplatte vorgesehen werden.
  • Der in der erfindungsgemäßen Weise durch Vergießen hergestellte Transformator ermöglicht es, daß das elektrische Potential einer Isolierfläche durch eine Kondensatoranordnung für die Potentialsteuerung zwangsweise vorgegeben oder vorgeschrieben wird, die in dem isolierenden Tragblock angeordnet ist. Dabei können der Kriechisolationsweg zwischen der tragenden Metallplatte und der vergossenen Hochspannungswicklung verringert werden, was wiederum ermöglicht, daß der durch Vergießen hergestellte Transformator in kleinerer Größe mit einer höheren Isoliersicherheit ausgeführt werden kann.

Claims (5)

  1. In Vergußbauweise hergestellter Transformator Patentansprüche 1. In Vergußbauweise hergestellter Transformator mit einemLEisenkern, der einen Schenkelabschnitt und Jochabschnitte aufweist, die miteinander durch Klemmeinrichtungen zur Bildung eines magnetischen Kreises verbunden sind, mit einer vergossenen Wicklungsanordnung, die eine Hochspannungswicklung und eine Niederspannungswicklung aufweist, die um den Schenkelabschnitt des Eisenkerns gewickelt sind, mit metallischen Tragteilen, die an den beiden Enden der Wicklungsanordnung einander gegenüberliegend angeordnet sind, und mit Isolierelementen, von denen jedes jeweils zwischen einem Ende der vergossenen Wicklungsanordnung und einer der Tragteile aus Metall angeordnet ist, d a du r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß in jedem der Isolierelemente (17) ein Potentialsteuerungskondensator (21, 24) vorgesehen ist, von dem ein Ende elektrisch mit einem elektrisch leitenden Abschnitt (15A, 22) der vergossenen Hochspannungswicklung (15) und von dem das andere Ende mit dem Tragteil (11A) aus Metall verbunden ist.
  2. 2. Transformator nach Anspruch 1, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Potentialsteuerungskondensator aus einer Vielzahl von elektrisch leitenden ebenen Platten (21) besteht, die übereinander mit einem vorgegebenen Abstand zwischen sich in Axialrichtung der vergossenen Wicklungsanordnung angeordnet sind.
  3. 3. Transformator nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Potentialsteuerungskondensator von einer Vielzahl von keramischen Kondensatorelementen (24) gebildet wird, von denen jeder zwischen Abschirmelementen (25) angeordnet ist, die übereinander mit einem vorgegebenen Abstand zwischen sich in Axialrichtung der vergossenen Wicklungsanordnung angeordnet sind.
  4. 4. Transformator nach Anspruch 1, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Potentialsteuerungskondensator (21, 24) eine elektrostatische Kapazität hat, die nicht kleiner als 50 pF ist.
  5. 5. Transformator nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Potentialsteuerungskondensator (24) ringförmig ausgeführt ist und im wesentlichen der einen Endausbildung der vergossenen Wicklungsanordnung entspricht.
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