DE2931620C2 - Verpackungsbehältersystem - Google Patents
VerpackungsbehältersystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verpackungsbehältersystem, insbesondere für Flaschen-Geschenkpackungen
und dergleichen, aus einem schalenförmigen Unterteil und einem in den horizontalen Querschnittsabmessungen
hiermit übereinstimmenden schalenförmigen Oberbzw. Deckelteil, die mit ihren offenen Hauptflächen
einander zugewandt lösbar miteinander verbindbar sind.
Derartige Verpackungsbehälter sind beispielsweise in Holzausführung als Kistchen für Wein-, Sekt- oder
anderweitige Geschenkpackungen bekannt und üblich, in kleinerer Ausführung beispielsweise auch für
Tabakwaren wie beispielsweise Zigarren. Über dieses bevorzugte Anwendungsgebiet der Geschenkpackungsbehälter hinaus eignet sich die Erfindung grundsätzlich
für beliebige (Versand-)Verpackungsbehälter aus grundsätzlich beliebigen starren, selbsttragenden Werkstoffen,
insbesondere neben Höh auch aus Kunststoff, etwa für Spielwaren, Bauklötze (in Holz oder Kunststoff
wie etwa LEGO-Bausteine), handwerkliche Kleinmaterialien, wie Schrauben, Nägel, Dübeln und dergleichen.
Geschenkpackungsbehälter der vorstehend genannten Art, wie etwa Weinflaschen-Kistchen eignen sich nach ihrer im Regelfall nur einmaligen Versandbehälterfunktion zu keiner besonderen Weiterverwendung.
Geschenkpackungsbehälter der vorstehend genannten Art, wie etwa Weinflaschen-Kistchen eignen sich nach ihrer im Regelfall nur einmaligen Versandbehälterfunktion zu keiner besonderen Weiterverwendung.
Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, für derartige Verpackungsbehälter ohne Beeinträchtigung
ihrer Erstfunktion als Verpackungsbehälter und ohne nennenswerte Mehrkosten in der Herstellung eine
sinnvolle dauerhafte Zweitverwendung zu eröffnen, was neben dem technisch-volkswirtschaftlichen Nutzen für
den Verbraucher auch einen zusätzlichen Kaufanreiz bewirken kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verpakkungsbehällersystem
der eingangs genannten Art gemäß de; Erfindung vorgesehen, daß der Ober- bzw.
Deckeheil im vom Unterteil gelösten Zustand umgekehrt mit der geschlossenen Hauptfläche nach unten auf
das Unterteil unter Zwischenschaltung von Mitteln zur gegenseitigen seitlichen Ausrichtung und Halterung der
beiden Behälterteile aufsetzbar ist. Nach besonders vorteilhaften Ausgestaltungen können die Behälterteile
unter Zwischenschaltung von Tragsäulenzwischenstükken in den Ecken regalartig aufeinander aufsetzbar sein;
die Mittel zur seitlichen Ausrichtung und Halterung können Eckklötze in den Ecken der Unter- und
Oberteile, Dübelbohrungen an beiden Stirnseiten der Eckklötze sowie damit ausgerichtete Dübelöffnungen in
den geschlossenen Hauptflächen der Behälterteile sowie in die Dübelbohrungen einsetzbare Verbindungsdübel umlassen; vorzugsweise können die Verbindungsdübel einstückig an den beiden Stirnseiten der
« Tragsäulenzwischenstücke vorgesehen sein.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung lassen sich die Verpackungsbehälter nach Erfüllung ihrer
Versandpackungsfunktion in einfacher Weise einer dauerhaften, sinnvollen Zweitverwendung als Regal
b?v.. Stapelkassettenaggregat zuführen, wobei jeweils aus jedem Verpackungsbehälter ein Grunaregal bzw.
Kassettenstapel mit zwei Etagen gewonnen wird, das bzw. der mit weiteren erfindungsgemäßen Verpakkungsbehältern
im Sinn eines Aufbauregals zu einem gegebenenfalls vielbödigen Regal bzw. Stapelkassettenaggregat
erweitert werden kann.
Vorzugsweise sind die für die Umwandlung des Verpackungsbehälters zu dem Zweitverwendungszweck
erforderlichen Mittel, insbesondere die Tragsäu· lenabschnitte. dem Verpackungsbehälter, etwa der
Geschenkpackung, beigepackt: vorzugsweise sind dabei jedem Behälter jeweils sechs derartige Tragsäulenabschnitte
beigepackt, wobei die beiden nach Aufbau eines zweibödigen Regalabschnitts aus dem Verpackungsbe-
b5 hälter verbleibenden Tragsäulenabschnitte für die
eventuelle Erweiterung zu einem vierbödigen Regal mit Hilfe eines weiteren Verpackungsbehälters zur Verfugung
stehen.
Die Funktion des Verpackungsbehälters als Versandbehälter wird durch die erfindungsgemäß ermöglichte
Zweitverwendung in keiner Weise beeinträchtigt Die lösbare Verbindung der beiden Behälteiteile (Unter-
und Ober- bzw. Deckelteil) in ihrem Zustand als geschlossener Verpackungsbehälter kann in üblicher
Weise, beispielsweise mittels miteinander zusammenwirkender Schließorgane an Unter- und Oberteil oder
gegebenenfalls auch durch Verschnürung oder von Hand oder maschinell aufgebrachte Klebebänder und
dergleichen gewährleistet werden. Die im wesentlichen auf die Tragsäulenzwischenstücke beschränkten Mehrkosten
der Herstellung der erfindungsgemäßen Verpakkungsbehälter sind geringfügig und fallen nicht ins
Gewicht. Dies unisomehr, als die erfindungsgemäß vorgesehenen Verbindungs- und Ausrichtmittel gleichzeitig
auch für die seitliche Halterung und Ausrichtung der beiden Behälterteile im Zustand ihrer Verwendung
als Versandbehälter (d. h. mit ihren offenen Seiten einander zugewandt aneinanderliegend) genutzt werden
können.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser
zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Ansicht ein Geschenkpakkungskistchen gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung in dem der Verwendung als Versandbehälter entsprechenden geschlossenen Zustand in Außenansicht,
F i g. 2 den Verpackungsbehälter aus F i g. 1 ebenfalls 3P
in perspektivischer Ansicht mit abgehobenem Ob<_r-
bzw. Deckelteil,
F i g. 3 in perspektivischer auseinandergezogener Darstellung den erfindungsgemäßen Verpackungsbehälter
gemäß den F i g. 1 und 2 im Zustand des Umbaus in ein Aufbauregal für die erfindungsgemäß ermöglichte
Zweitverwendung,
F i g. 4 veranschaulicht, teilweise in Phantomdarstellung, die Erweitorungsmöglichkeit des Grundregals aus
F i g. 3.
Der in F i g. 1 im geschlossenen Zustand und in F i g. 2 im geöffneten Zustand mit abgehobenem Deckel
dargestellte, als Ganzes mit 1 bezeichneie erfindungsgemäße Verpackungsbehälter, im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Präsentflaschenpackung für Wein, Sekt
oder dergleichen, besteht aus zwei schalenförmigen Teilen, einem Unterteil 2 und einem Oberteil 3. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Schalen 2, 3 gleichartig und mit gleichen Abmessungen,
insbesondere gleicher Höhe, ausgebildet, was vor allem den Vorteil herstellungstechnischer Einfachheit besitzt.
Wie aus der Darstellung in Fig. 2 im geöffneten Zustand ersichtlich, kann in der Unterschale 2 eine
Fachunterteilungs- und Halterungsvorrichtung für das Versandgut, im gezeigten Ausfühlungsbeispiel ein
beispielsweise aus Karton oder Wellpappe bestehendes Faltteil 4, vorgesehen sein, welches den Schaleninnenraum
in Einzelfächer zur Aufnahme und rutschsicheren Halterung der Flaschen 5 unterteilt.
In den vier Eckpunkten beider Schalen sind jeweils Klötzchen 6 eingeleimt, welche in ihrer oberen
Stirnseite eine Dübelbohruiig 7 aufweisen. In dem in
F i g. 2 veranschaulichten Verwendungszustand als Versandbehälter sind in zwei diagonal gegenüberliegenden
Eckklötzchen 6 Zentrierdübel 8 zur gegenseitigen seitlichen Ausrichtung und Halterung der beiden
Schalen 2,3 angeordnet. Falls die Dübelbohrungen 7 der Eckklölzchen 6 der einfacheren Herstellung halber
durchgehend über die gesamte axiale Höhe der Klötzchen ausgeführt sind, können die vorzugsweise
leichtgängig in die Dübelbohrungen passenden Zentrierdübel 8 in etwa ihrer halben Höhe mit Querstiften
8a oder dergleichen zur Sicherung gegen ein zu tiefes Absenken in die Dübelbohrungen versehen sein. Beim
Aufsetzen des in Fig.2 abgehoben dargestellten Deckels 3 auf die Unterschale 2 kommen die
Zentrierdübel 8 mit den Dübelöffnungen 7 in den entsprechenden Eckklötzchen 6 der Oberschale in
Eingriff und gewährleisten so automatisch die richtige Aufeinanderlage von Boden- und Deckelschale in der
Schließstellung des Behälters bei seiner Verwendung als Verpackungsbehälter. Der vertikale Zusammenhalt der
beiden Behälterschalen 2, 3 kann in beliebiger Weise, beispielsweise mittels miteinander zusammenwirkender
Verschlußorgane gewährleistet werden; im gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Verschlußorgane ein an
einer Seitenwandung der Unterschale 2 angeordnetes scharnierartiges Glied 9a auf, das mittels einer Öffnung
druckknopfartig mit einem an der entsprechenden Seitenwandung der Oberschale 3 angeordneten Dorn
96 zusammenwirkt. Ein entsprechendes Verschlußorgan 9a, 9£>
kann an der· gegenüberliegenden Seitenwänden der beiden Schalen 2,3 vorgesehen sein. Gegebenenfalls
können selbstverständlich auch an allen vier Seitenwänden der Senaten derartige Verschlußorgane, gegebenenfalls
auch mehrere an jeder Seite, vorgesehen sein. Alternativ, insbesondere falls nur eine Einmalverwendung
als Versandbehälter in Frage kommt, kann der vertikale Zusammenhalt im Versandbehälterzustand
auch in beliebiger anderer Weise, beispielsweise durch Verschnürung, durch von Hand von maschinell aufgebrachte
Klebebänder und dergleichen gewährleistet werden.
Zum Zweck der erfindungsgemäß vorgesehenen Zweitverwendbarkeit des Verpackungsbehälters als
Regal sind dem Behälter klötzchenförmige Tragsäulen 10 zugeordnet die an ihren beiden stirnseitigen Enden
mit Dübeln 11 zum Einsetzen in die Dübellöcher 7 der Eckklötzchen 6 versehen sind. Vorzugsweise sind diese
Tragsäulen der Geschenkpackung unmittelbar beigepackt; im gezeigten Ausführungsbeispiel sind sie in
seitlichen Fachabteilen 12 angeordnet, welche zwischen den gegen die jeweiligen Eckklötzchen 6 anliegenden
Stirnwandungen 13 der Falteinsätze 4 und den hierzu parallelen Seitenwandungen des Behälterunterteils 2
gebildet sind. Vorzugsweise werden aus weiter unten noch dargelegten Gründen jeder Packung sechs
derartige Tragsäulenklötze 10 beigepackt. Die Tragsäulenklötze 10 sind in ihrem Querschnitt zweckmäßig den
Eckklötzchen 6 angepaßt; vorzugsweise sind diese Abmessungen so gewählt, daß zwei Tragsäulenklötze 10
in den Seitenfächern 13 übereinanderliegend angeordnet werden können.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Zweitverwendung der Verpackungsbehälter als Aufbauregal ist im
einzelnen in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht. Wie im einzelnen aus F i g. 3 ersichtlich werden zur Umwandlung
eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters in ein Aufbauregal nach dem öffnen des Behälters und
Abnehmen der oberen oder Deckelschale 3 vier Tragsäulenklötzchen 10 mit ihren Dübeln 11 in die
Dübelbohrungen 7 auf die Eckklötzchen 6 der unteren Schale 2 eingesteckt. Hierauf wird das Deckelteil 3 des
Verpackungsbehälters im umgekehrten Zustand, d. h. mit der öffnung nach oben, auf die ebenfalls mit
Zentrierdübeln 11 versehenen oberen Stirnseiten der
Tragsäulenklötze 10 aufgesteckt. Zu diesem Zweck weisen die Verpackungsbehälter Ober- und Unterteile
3, 2 an ihren horizontalen Hauptflächen mit den Dübelöffnungen der Eckklötzchen 6 ausgerichtete
Bohrungen 14 (vgl. Fig. 1 und 2) auf.
Auf diese Weise erhält man aus dem Verpackungsbehälter mit einfachen Mitteln ein Regal mit zwei Fachbzw.
Etagenböden als echtem Zweitverwendungszweck; dieses Regal kann zudem in einfacher Weise mit
weiteren gleichartigen Verpackungsbehältern im Sinn eines Aufbauregals zu einem vielbödigen Regal
erweitert werden. Die Trag- und Standfähigkeit ist beispielsweise bei einfacher Ausführung des Verpakkungsbehälters
als Präsentkiste für vier Flaschen Wein so groß, daß ohne weiteres ein Regal mit mindestens 10
Etagen übereinander aufgebaut werden kann. Eine derartige Erweiterung ist in F i g. 4 veranschaulicht.
Auf ein aus dem Unter- und Oberteil 2,3 eines ersten
erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters bestehendes Grundregal mit zwei Fachböden ist als (in Fig.4 in
Phantomdarstellung angedeutete) dritte Etage ein Behälterteil 2' eines weiteren erfindungsgemäßen
Verpackungsbehälters aufgesetzt, unter Zwischenschaltung von Tragsäulenklötzen 10; dabei entstammen die in
F i g 4 vollausgezogen dargestellten beiden hinteren Tragsäulenklötze 10 dem dem ersten Verpackungsbehälter
der beiden unteren Etagen beigepackten Satz von vorzugsweise sechs Tragsäulenklötzen, während die
beiden in Fig.4 in Phantomdarstcllung angedeuteten
vorderen Tragsäulenklötze 10' dem dem zweiten Verpackungsbehälter beigepackten Satz (von vorzugsweise
ebenfalls sechs) Tragklötzen entstammen; die vier weiteren Tragsäulenklötze dieses zweiten Behälters
können auf die dritte Etage 2' in Fig.4 aufgesteckt werden und als vierte Etage (in Fig.4 nicht mehr
dargestellt) den Deckelteil des zweiten Behälters aufnehmen.
Der erfindungsgemäße Verpackungsbehälter mit Zweitverwendbarkeit als Aufbauregal eignet sich
vorzugsweise zur Verwendung als Behälter für Flaschengeschenkpackungen, vorzugsweise in Ausführung
aus Holz als Geschenkpackungskiste. Das als Zweitverwendung erhaltene Aufbauregal kann dann entweder,
vorzugsweise unter Verwendung der im Versandbehälter enthaltenen Halterungseinlage 4, als Aufbewahrungsregal
für die Flaschen, oder aber auch für beliebige andere Zwecke dienen.
Die Erfindung ist jedoch weder auf die Verwendung für Flaschengeschenkpackungen, noch auf Ausführungen
in Holz als Geschenkkiste beschränkt. Auch hinsichtlich der Abmessungen bestehen keinerlei Einschränkungen.
So eignet sich die Erfindung beispielsweise auch zur Verwendung für Tabakwaren —
beispielsweise Zigarrengeschenkpackungen anstelle der üblichen Zigarrenkistchen — wobei man in der
Zweitverwendung ein Regal entsprechend kleiner
ίο Abmessungen, beispielsweise für Kleinmaterial erhält.
Statt in Holz kann der Behälter auch in einem anderweitigen starren, selbsttragenden Material ausgeführt
sein, insbesondere in Kunststoff. Derartige Behälter, insbesondere in durchsichtiger Ausführung
würden sich als Versand- und Verkaufsbehälter für die verschiedenartigsten Behälterinhalte, beispielsweise für
Kleinmaterial wie Schrauben, Dübel usw. ggf. mit entsprechender Fachunterteilung eignen, wobei zur
Verwendung als Versand- und Verkaufsbehälter zwisehen dem vorzugsweise ebenfalls mit Inhalt angefülltem
Behälteroberteil 3 und dem Unterteil 2 eine dem lichten Behälterquerschnitt entsprechende Zwischenplatte
eingefügt sein könnte, welche das Umkehren und Aufsetzen der zuvor angefüllten oberen Deckelschale 3
auf die Unterschale 2 gestattet. Derartige Behälter würden sich insbesondere auch für Spielbausteine, wie
Lego und dergleichen, oder für anderweitige Spielzeuge eignen; in der Zweitverwendung als »Regal« könnten
dabei ggf. die Behälterschalen mit nur kurzen Tragsäu-
3u len-Zwischenstücken oder sogar ganz unter Fortlassung
von Tragsäulenzwischenstücken jeweils mit der Öffnungsseite nach oben aufeinander gesetzt werden,
wodurch man, bei möglichst leicht gängiger Ausführung des Eingriffs zwischen den Verbindungsdübeln mit den
Dübelbohrungen der Eckklötzchen, ein platzsparendes vielbödiges Stapelkassettenaggregat erhielte.
Insgesamt wird durch die Erfindung ein in Herstellung,
Lagerhaltung und Verwendung außerordentlich einfaches, flexibles, an die mannigfachsten Anwendungszwecke
anpassungsfähiges Verpackungsbehältersystem mit Zweitverwendung als Aufbauregal bzw.
Stapelkassettenaggregat geschaffen, das ohne nennenswerte Mehrkosten eine nutzbringende dauerhafte
Weiterverwendungsmöglichkeit für die ansonsten bisher nach der Einmalverwendung als Versandbehälter
wertlosen Behälter eröffnet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verpackungsbehältersystem, insbesondere für Flaschen-Geschenkpackungen und dergleichen, aus
einem schalenförmigen Unterteil und einem in den horizontalen Querschnittsabmessungen hiermit
übereinstimmenden schalenförmigen Ober- bzw. Deckelteil, die mit ihren offenen Hauptflächen
einander zugewandt lösbar miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ober- bzw. Deckelteil (3) im vom Unterteil (2) gelösten Zustand umgekehrt mit der geschlossenen
Hauptfläche nach unten auf das Unterteil (2) unter Zwischenschaltung von Mitteln (6 bis 11) zur
gegenseitigen seitlichen Ausrichtung und Halterung der beiden Behälterteile (2,3) aufsetzbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur seitlichen Ausrichtung und
Halterung Eckklötze (6) in den Ecken der Unter- und Oberteile (2, 3), Dübelbohrungen (7) an beiden
Stirnseiten der Eckklötze (6) sowie damit ausgerichtete Dübelöffnungen (14) in den geschlossenen
Hauptflächen der Behälterteile (2, 3) sowie in die Dübelbohrungen einsetzbare Verbindungsdübel (11)
umfassen.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterteile (2, 3) unter
Zwischenschaltung von Tragsäulenzwischenstücken (10) in Jen Ecken regalartig aufeinander aufsetzbar
sind.
4. Systen. nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsdübel (11)
einstückig an den beiden Stirnseiten der Tragsäulenzwischenstücke (10) vorgesehen sind.
5. System nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Behälter (2, 3) jeweils
sechs Tragsäulenabschnitte (10) zugeordnet bzw. beigepackt sind.
6. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5 in Ausbildung mit einem
Fachunterteilungs- und Halterungseinsatz für das Behältergut, insbesondere Flaschen, in wenigstens
einem der beiden Behälterteile, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (4) ein oder mehrere
Abteil(e) (12) zur Beipackung der Tragsäulenzwischenstücke (10) abgrenzt.
7. System nach Anspruch 6, mit einem vorzugsweise als Faltkörper mit zu zwei Behälterseitenwandungen
parallelen Fachwänden ausgebildeten Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der Falteinsatz (4) mit
einer bzw. beiden Stirnwandung(en) (13) gegen die Eckklötze (6) der benachbarten Ecken anliegt und
damit gegenüber der nächst-benachbarten parallelen Behälterseitenwandung einen der Eckklötzchenbreite
entsprechenden Beipackraum (12) für die Tragsäulenzwischenstücke (10) abgrenzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792931620 DE2931620C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Verpackungsbehältersystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792931620 DE2931620C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Verpackungsbehältersystem |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2931620B1 DE2931620B1 (de) | 1980-09-18 |
| DE2931620C2 true DE2931620C2 (de) | 1981-04-30 |
Family
ID=6077600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792931620 Expired DE2931620C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Verpackungsbehältersystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2931620C2 (de) |
-
1979
- 1979-08-03 DE DE19792931620 patent/DE2931620C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2931620B1 (de) | 1980-09-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |