DE2930765A1 - Gelochte stuetzscheibe fuer die membran einer membranpumpe - Google Patents

Gelochte stuetzscheibe fuer die membran einer membranpumpe

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    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/067Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description

Gelochte Stützscheiben werden für die Membran einer Membranpumpe angeordnet (US-PS 2 345 693), um zu verhindern, daß die Membran unter der Dauerbeanspruchung zerstört wird. Die Löcher in diesen Stützscheiben haben eine Größe von z.B. 3 bis zu 10 mm Durchmesser, die dazu ausreicht, daß die Pumpenflüssigkeit ohne erhebliche Energieverluste hindurch pulsieren kann. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Membran in diese Löcher hineingezogen und durch diese Beanspruchung mit der Zeit zerstört wird. Abgesehen von dem sofortigen Ausfall der Pumpe ist auch der Austausch der Membran aufwendig und zeitraubend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützscheibe zu entwickeln, die die Membran vor der Zerstörung bewahrt und andererseits der Pumpenflüssigkeit ein einwandfreies Pulsieren erlaubt.
Die Aufgabe wird grundlegend durch die im 1. Anspruch gekennzeichneten erfinderischen Merkmale gelöst. Mehrere Ausführungsformen der Erfindung und die Erfindung ausbauende Merkmale sind in den Ansprüchen 2 bis 6 gekennzeichnet.
Die Erfindung berücksichtigt die Erfahrung, daß die Herstellung von kleinen Löchern oder Schlitzen, von z.B. 0,2 mm Durchmesser in einer relativ dicken Platte technische Schwierigkeiten bereitet, erst recht wenn in die Platte eine große Anzahl kleiner Löcher gebohrt oder Schlitze angebracht werden sollen.
lh der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Beispielen dargestellt und
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zwar zeigt:
Fig. 1 und 2 eine Membran mit dahinter angeordneter Stütz
scheibe, im Schnitt und in Draufsicht,
Fig. 3 einen Teil einer Membranpumpe mit eingesetz
ter Stützscheibe nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Membranpumpe s
mit einer dem Pumpenschlauch in Kreissegmentform angepaßter Stützscheibe,
Fig. 5, 6 und 7 die Verwendung eines topf artigen, in seinem
Boden mit Schlitzen versehenen Stopfens,
Fig. 8, 9 und 10 die Verwendung eines Röhrchen-Bündels als
Stopfen.
In die Stützscheibe 1 sind Löcher 2 von z.B. 6 mm Durchmesser gebohrt, in die die Stopfen 3 von gleicher Dicke eingedrückt und durch Ankörnungen 4 fest verbunden sind. Die Löcher 2 sind auf der Seite der Membran 5 um ein geringes Maß im Durchmesser, z.B. 3 mm, größer und auch der Stopfen ist in diesem Bereich um ein geringes Maß, z.B. 2 mm dicker, sodaß ein Kreisring 6 von 0,5 mm Breite entsteht. Bis in den Bereich dieses Kreisrings sind von der Pumpenseite her Durchflußlöcher 7 für die Pumpenflüssigkeit eingebracht. Der Stopfen hat im gleichen Bereich eine Eindrehung 8.
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Die Ausführung nach den Fig. 1 und 2 ist in einen Pumpenzylinder 9 derart eingesetzt, daß auf der rechten Seite der Stützscheibe 1 der Pumpenkolben 10 arbeitet und auf der anderen Seite die Membran 5 liegt.
Wenn bisher die Membran 5 bei jedem Rücklauf des Pumpenkolbens 10 in die Löcher 2, die bei bekannten Ausführungen offen sind, hineingezogen wurde, was mit der Zeit zum Zerreißen der Membran geführt hat, wird sie nunmehr gegen den Stopfen 3 herangezogen, kann aber nicht mehr in den schmalen Kreisring 6 eindringen, sodaß sie vor Zerstörung bewahrt bleibt. Weil der Ringschlitz 6 auf den Durchfluß der Pumpenflüssigkeit einen gewissen Widerstand ausüben würde, wird er durch die Eindrehung möglichst kurz gehalten.
Die vorstehend beschriebene Ausführungsform ist für eine Membranpumpe entwickelt, die mit einem Druck von 1000 bar arbeitet und deren Membranblech eine Dicke von 0,25 mm hat.
lh Fig. 4 ist eine Stützscheibe 21 in gekrümmter Form dem Pumpenschlauch 22 angepaßt.
Bei geringeren Drücken lassen sich auch einfachere Ausführungsformen verwenden, wie sie z.B. in den Fig. 5, 6, 7 und 8, 9, 10 dargestellt sind.
Jn den Fig. 5, 6, 7 ist in die Bohrung 32 der Stützscheibe 31 der topfartige Stopfen 33 mit seinem Boden zur Membran 35 hin eingedrückt. Hierbei greifen die auf dem Topf mantel angebrachten Sägezahn-artigen Rändel in die Wand des Bohrloches 32 ein und ergeben so einen festen Sitz. In dem Boden befinden sich die Schlitze 36, die dem Durchfluß der Pumpenflüssigkeit dienen. Diese Schlitze können je nach der Höhe des Arbeitsdruckes
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und der Art der Druckflüssigkeit, Wasser oder öl, bis zu 0,2 mm lichte Weite haben.
Ih den Fig. 8, 9, 10 ist in die Bohrung 62 der Stützscheibe 61 ein Bündel feinster Röhrchen 66, von dem Ring 67 zusammen gehalten, eingesetzt und durch Ankörnungen 64 mit dem Bohrungsrand fest verbunden. Die Zwischenräume zwischen den Röhrchen sind mit einer Füllmasse 63 ausgegossen, die zugleich dem festen Zusammenhalt des Bündels mit dem Ring dienen. Mit 65 ist die Membran bezeichnet.
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Claims (6)

  1. Anm.: BURDOSA
    Ing. Herwig Burgert Industriestraße 3 6300 Gießen-Rödgen
    24. Juli 1979 Dr.Lo/h
    Gelochte Stützscheibe für die Membran einer Membranpumpe
    Ansprüche
    f 1. Gelochte Stützscheibe für die Membran einer Membranpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in die Löcher stopfenartige Körper eingesetzt sind, die Durchlässe für die Pumpenflüssigkeit von einer Größe, mindestens auf der Seite zur Membran hin, bilden, die einerseits die Pumpenflüssigkeit ohne erhebliche Energieverluste pulsieren und andererseits die Membran nicht in die Durchlässe eindringen lassen.
  2. 2. Stützscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß topf artige Körper (33) mit Durchlässen (36) im Topfboden in die Löcher (32) in der Stützscheibe (31) eingesetzt sind.
  3. 3. Stützscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe parallele Schlitze (36) sind.
    -fcc
  4. 4. Stützsehej nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der topf artige Körper mit auf dem Topfmantel angebrachten, Sägezahn-artigem Rändel (34) in ein Loch (32) eingedrückt ist.
  5. 5. Stützscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bündel feinster Röhrchen (66) in die Löcher (62) in der Stützscheibe (6l) eingesetzt sind.
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  6. 6. Stützscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Löcher (2) der Stützscheibe (l) Stopfen (3) eingesetzt und mit der Scheibe fest verbunden sind, die mindestens auf der Seite der Membran (5) hin zwischen vergrößerten Durchmessern von Loch (2) und Stopfen (3) einen Ringspalt (6) bilden, der durch seitlich des Stopfens angebrachte feine Kanäle (7) den Durchfluß für die Pumpenflüssigkeit bildeA.
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DE2930765A 1979-07-28 1979-07-28 Gelochte Stützscheibe für die Membran einer hydraulisch betätigten Membranpumpe Expired DE2930765C2 (de)

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US06/169,044 US4621989A (en) 1979-07-28 1980-07-15 Support disc for pump diaphragm
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