DE29303C - Verdampfungsanlage für die Zuckerfabriken-Dünnsäfte - Google Patents

Verdampfungsanlage für die Zuckerfabriken-Dünnsäfte

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DE29303C
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Germany
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juice
juices
evaporation plant
thin
sugar factory
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Application number
DENDAT29303D
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English (en)
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M. MELICHAR und J. KEYR in Wrbatek (Vrbateky), Oesterreich
Publication of DE29303C publication Critical patent/DE29303C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B25/00Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verkochen der Dtinnsäfte in Zuckerfabriken geschah bislang in der Art, dafs der in den Dampfkesseln erzeugte gespannte Wasserdampf in verschiedenartig construirte Verdampfapparate, sogenannte Robert-Apparate oder Vacuums, welche mit Heizröhren oder Heizschlangen versehen sind, eingeleitet wird.
In den Verdampfapparaten selbst befindet sich der zu verkochende Dünnsaft, und indem der. gespannte Wasserdampf seine Wärmemenge an die Heizrohre oder Heizschlangen abgiebt, werden die Säfte durch diese Wärmemenge verdampft.
Nach unserer neuen, durch eine besondere Anordnung und Verwendungsweise der Apparate ermöglichten Verdampfungsmethode der Dünnsäfte wird der zu verkochende Dünnsaft in Dampfkessel eingeleitet und in denselben durch directe Feuerung oder durch die von der Dampfkesselfeuerung abziehenden Verbrennungsgase theilweise verkocht.
Die Construction der hierzu verwendeten Dampfkessel kann eine beliebige sein, es lassen sich dazu alle bekannten Systeme der Dampfkessel, als-Bouilleur-, Cornwall-, Röhrenoder andere Arten der combinirten Dampfkessel, benutzen.
Die Feuerung, deren Verbrennungsproducte diesen Dampfkessel heizen, ist ebenfalls an bestimmte Bedingungen nicht gebunden, ebenso auch nicht das zum Heizen nothwendige Brennmaterial.
Die durch solche Feuerung in den Dampfkesseln aus den Dünnsäften sich entwickelnden Saftdämpfe werden entweder bei einem geringeren Drucke, als der gewöhnliche Barometerstand angiebt, oder bei einer geringeren Dampfspannung zuerst, durch einen oder mehrere Saftfänge beliebiger Construction durchgeleitet und dann in den bekannten Verdampfapparaten (Robert-Apparate, Vacuums etc.) zur weiteren Verkochung der Zuckersäfte und Syrupen oder zu anderen Zwecken, wie zur Anwärmung verschiedener Säfte oder des Wassers, verwendet. .
In der beiliegenden Zeichnung ist die Disposition einer solchen neuen Verdampfanlage systematisch dargestellt. Der zu verkochende Dünnsaft gelangt aus dem Reservoir A durch seinen eigenen Druck in den Dampfkessel B.
In der Zeichnung sind drei gewöhnliche Bouilleur-Kessel angenommen worden. Unter ihnen wird auf einem Roste das Brennmaterial verbrannt, durch dessen Wärmeentwickelung der in den Kesseln B sich befindende Dünnsaft ins Kochen geräth. Die aus diesem Dünnsaft sich bildenden Saftdämpfe werden in die Saftfänger C C und aus diesen in die Verdampfapparate FF eingeleitet, wo sie den darin befindlichen, schon vorgekochten Dünnsaft in bekannter Weise weiter verkochen. Der in den Dampfkesseln B theilweise verkochte Saft gelangt mittelst entsprechender Verbindungsrohre in einen Saftstands-Regulator G und wird von da mittelst eines geeigneten Beförderungsmittels, am besten einer Pumpe H, nach Bedarf abgezogen und in das Reservoir D eingeleitet. Aus dem letzteren erfolgt die Ueberführung des Saftes in die Verdampfapparate F F, worin dieser mit dem aus den Dampfkesseln B entwickelten Saftdampf auf die oben beschriebene Art weiter verkocht wird.
Die zu verkochenden Dünnsäfte können sowohl vor als auch nach ihrer Filtration in die Kessel B eingeleitet werden, und man kann einen oder mehrere solcher Dampfkessel B in Verwendung bringen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Verdampfungsanlage für die Dünnsäfte der Zuckerfabrikation, bestehend aus Saftdampfkesseln B, die mittelst directer Feuerung oder der von einer Dampfkesselfeuerung abziehenden Verbrennungsgase geheizt werden, in ihrer durch Saftfänger C und durch Saftstands-Regulator G, sowie durch ein Beförderungsmittel (z. B. die Fumpelf) hergestellten Verbindung mit Robertschen oder Vacuum-Apparaten F, in welchen das Weiterkochen des schon theilweise verkochten Saftes mit Hülfe der in B entwickelten Saftdämpfe erfolgt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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