DE292015C - - Google Patents
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- DE292015C DE292015C DENDAT292015D DE292015DA DE292015C DE 292015 C DE292015 C DE 292015C DE NDAT292015 D DENDAT292015 D DE NDAT292015D DE 292015D A DE292015D A DE 292015DA DE 292015 C DE292015 C DE 292015C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/02—Divers' equipment
- B63C11/10—Rigid suits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Taucherrüstung aus Metall, deren Glieder gelenkig, und zwar
zumeist durch wasserdicht abschließende Kugelgelenke miteinander verbunden sind. Sie
besteht darin, daß die durch Kugelgelenke verbundenen Glieder von Hüllen umgeben sind,
durch die die eigentlichen Gelenkteile geschützt werden. Eine solche Maßregel ist
von großer Wichtigkeit, da das Wohl und
ίο Wehe des Tauchers natürlich von dem tadellosen
Zustand der Gelenkteile abhängt und daher dafür gesorgt werden muß, daß von diesen irgendwelche Beschädigungen, die von
außen erfolgen können, ferngehalten werden.
Als Beschädigung der Kugelgelenkteile kommen jedoch nur solche durch mechanischen
Stoß in Frage, und demzufolge sollen die Gelenke stets gedeckt sein, und die Hüllenteile
sich nur übereinander bewegen können, ohne z. B. zum Schütze gegen das Eindringen
von Wasser aufeinander zu gleiten oder zu schleifen.
Diese Hüllen sind zweckmäßig als Kugelzonen oder, wo dies durch die natürliche Beschaffenheit
der Gelenke geboten ist, als Teile von solchen ausgebildet und sind an den zu
schützenden Gelenkteilen so befestigt, daß sie sich aufeinander bewegen. Dadurch ist gleichzeitig
bei freien Kugelgelenken, also beispielsweise am Hand- und Fußgelenk, die Möglichkeit
gegeben, die eine Hülle als Anschlag bei der Kugelbewegung zu benutzen.
Bei solchen Gelenken, die Drehbewegungen um eine feste Achse beschreiben, z. B. dem
Hüft- oder Kniegelenk, kann man auch mehr als zwei Hüllen sich aufeinander bewegen lassen, indem man an dem Gelenkzapfen drehbar
Zwischenhüllen anordnet, die mit den an den Gelenkteilen befestigten Hüllen beweglich verbunden
sind. .
Auf der Zeichnung ist eine die Merkmale der Erfindung aufweisende Taucherrüstung als
Ausführungsbeispiel in Ansicht und im Schnitt dargestellt. An ihr sind sämtliche Gelenke,
die als Kugelgelenke ausgebildet sind, gemäß der Erfindung mit Schutzhüllen versehen. Die
freien Kugelgelenke A und B, das Hand- und Fußgelenk, weisen zwei übereinandergreifende,
als Kugelzone ausgebildete Blechkappen a, a1 bzw. b, b1 auf. Die Kappen α und δ sind 5"
dabei an dem einen Glied, die Kappen a1
und b1 an dem anderen Glied befestigt, und es ist ersichtlich, daß bei der Kugelbewegung
durch diese Schutzschalen ein Anschlag bewirkt werden kann.
Das Gelenk C ist als Zapfengelenk ausgebildet,
und bei ihm ist an der dem Körper zugekehrten Seite beispielsweise eine Doppelschutzkappe
vorgesehen, während nach außen hin lediglich die eine Kappe c wirkt, die, wie aus der Ansicht ersichtlich, das ganze Gelenk
umfaßt und am Unterarmglied befestigt ist. Diese Ausbildung ist durch die eigentliche
Form des Gelenkes in dem Ausführungsbeispiel bedingt.
Das Hüftgelenk D ist ebenfalls in Zapfen gelagert; bei ihm ist die Ausbildung so getroffen,
daß an den beiden angelenkten Gliedern je eine den Teil einer Kugelzone· bildende
Schutzkappe d, d1 befestigt ist, während
unter diesen beiden eine dritte, in den Gelenkzapfen gelagerte Kappe d2 angeordnet ist,
die, um ein Herunterklappen zu vermeiden, an der Kappe d1 mittels einer Kette k aufgehängt
ist. Bei. der Bewegung verschieben sich die Kappen d, d1 auf der Hülle d2; gegebenenfalls
kann natürlich die Anordnung auch so getroffen sein, daß die drei Hüllen sich sämtlich aufeinander bewegen können.
Das Kugelgelenk E schließlich ist in gleicher Weise wie das eben beschriebene Gelenk D
ausgebildet. Auch hier sind drei Schutzhüllen e, elt e2 vorgesehen, die in gleicher
Weise befestigt . und zueinander angeordnet sind, wie für das Gelenk D angegeben, so
daß sich eine nähere Beschreibung erübrigt.
Claims (2)
1. Starre Schutzhülle für die Kugelgelenke
von Taucherpanzern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle die Gelenkglieder
völlig umgibt und derart zweiteilig ausgebildet ist, daß jedem der beiden im Gelenk vereinigten Glieder ein Hüllenteil
zugeordnet ist, wobei die Teile gegebenenfalls bei der Bewegung übereinandergreifen.
2. Schutzhülle nach Anspruch 1, insbesondere für Hüft- und Kniegelenke, dadurch
gekennzeichnet, daß über einer dritten, in den Gelenkzapfen drehbar gelagerten
Schutzhülle die beiden anderen Hüllenteile sich bewegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292015C true DE292015C (de) |
Family
ID=546838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292015D Active DE292015C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292015C (de) |
-
0
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