DE291365C - - Google Patents

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DE291365C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in ERFURT.
Künstliches Bein.
Bisher sind die künstlichen Beine in der Länge nicht verstellbar gemacht worden; sie mußten also angepaßt werden. Dadurch, daß das Leder durch die Last des Körpers in sich zusammenschrumpft, werden die künstlichen Beine nach einigem Gebrauch kürzer und passen nicht mehr. Es muß dann entweder ein neuer Oberschenkel oder ein neuer Unterschenkel eingesetzt werden, was sehr hohe
ίο Kosten verursacht.
Diesem Übelstand hilft vorliegende Erfindung ab. Erfindungsgemäß ist der Oberschenkel aus zwei Rohrstücken gebildet, die teleskopartig ineinandergesteckt sind und durch Befestigungsmittel beliebig gegeneinander verstellt werden können. Vorteilhaft werden diese Rohre in bekannter Weise aus leichtem Blech (z. B. aus Aluminiumblech oder Aluminiumbronzeblech) hergestellt. Vorteilhaft erhält ferner der Oberschenkel als obere Auflagefläche in bekannter Weise einen Luftreifen, der be-, quem aufgeblasen werden kann und sich gegen die Weichteile sowie gegen den äußeren Umfang des Beinstumpfes legt.
Das künstliche Bein ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt dasselbe in Seitenansicht mit Schnitt durch die beiden den Oberschenkel bildenden Teleskopröhren; Fig. 2 zeigt dasselbe in Hinteransicht, und Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die obere Auflagefläche.
Der Oberschenkel A und der Unterschenkel B sind als Rohre, vorteilhaft aus Aluminiumblech oder Aluminiumbronzeblech, ausgebildet. Der Oberschenkel A besteht aus dem oberen Blechrohr 1 und dem unteren Blechrohr 2, die teleskopartig ineinandergeschoben sind. Das Unterteil 2 ist mit Schlitzen 3 und Löchern 4 versehen; das Oberteil 1 besitzt Löcher 5, durch welche Schrauben 6 oder ähnliche Befestigungsmittel zum Einstellen der Länge des Oberschenkels und Festhalten der beiden Teile 1 und 2 eingeführt werden können. Dadurch kann die Beinlänge entsprechend verändert werden.
An den Oberschenkel A schließt sich das Kniestück C an, das in das Rohr 2 eingelassen ist. Das Kniestück C ist vorteilhaft aus Holz gebildet, weil die Personen, die ein künstliches Bein tragen, bekanntlich leicht Neigung zum Fallen haben und hierbei auf das Knie fallen, also ein Blechstück leicht eingebeult werden könnte.
Die obere Auflagefläche D, welche das Bein mit dem Körper verbindet, ist aus einem geschlossenen Gummischlauch 7 gebildet, der sich mit Vorsprüngen 9 in geeignete Rinnen 10 des oberen Kranzes 11 des Rohres 1 einlegt. Der Gummischlauch ist vorteilhaft dort, wo er sich gegen den Körper anlegt, mit einer Decke 12 aus Stoffgewebe, Leder oder anderem geeigneten Material verbunden. Durch die Öffnung 13 ragt das Ventil 8.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Künstliches Bein, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberschenkel aus zwei Rohrstücken (i, 2) besteht, die teleskopartig ineinandergesteckt sind und mittels Schrauben oder anderer Befestigungsmittel, die durch Schlitze (3) und Löcher (5) ragen, beliebig gegeneinander verstellt werden können, um die Länge des künstlichen Beines verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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