DE2902290C2 - Rückschlagventileinrichtung in einer druckmittelbetätigten Reibscheibenkupplung - Google Patents
Rückschlagventileinrichtung in einer druckmittelbetätigten ReibscheibenkupplungInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Rückschlagventileinrichtung zur Steuerung dos Druckmitteldruckes einer
druckmittelbetätigten Reibscheibenkupplung, mit einem in einer Wand der Druckkammer einer Kolben-Zylindereinheit
zur Betätigung der Kupplung angeordneten Rückschlagventil, dessen Verschlußglied von einer
Blattfeder gebildet ist, die mit einem Ende am Ventilgehäuse befestigt ist und mit ihrem freien Ende
bei eingerückter Kupplung die Ventilbohrung abdeckt.
Sie betrifft insbesondere eine Rückschlagventileinrichtung, die eine zuverlässige Funktion der Kupplung
garantiert.
Ganz allgemein weist eine öldruckbetätigte Kupplung eine öldruckkammer auf und ist so konstruiert daß
das Ein- bzw. Ausrücken der Kupplung durch Zufuhr bzw. Ableitung des Drucköls zur bzw. aus der
Driickölkammer erreicht wird. Bei einer solchen Kupplung, bei der die ölzufuhr zur Öldruckkammer
zentral in radialer Richtung in die Kammer erfolgt wird dem Drucköl in der Druckölkammer eine Zentrifugalkraft
mitgeteilt da die Kupplung rotiert Infolgedessen verbleibt bei Entleerung der öldruckkammer stets ein
Rest an Drucköl in der Kammer. Dieser Druckölrest wirkt unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft auf einen
Kolben der Kupplung, so daß die Entkupplung verzögert wird oder unvollständig bleibt Dies tritt
besonders; dann verstärkt ein, wenn die öldruckkammer einen großen Durchmesser hat und die Kupplung mit
hoher Drehzahl umläuft
Zur Entfernung solchen Restöls wurde bisher ein Blattfederventil als Rückschlagventil benutzt Dieses
Blattfederventil benötigt jedoch eine Blattfeder mit hoher Federkraft, damit das Ventil selbst bei den
höchsten vorkommenden Drehzahlen sicher geöffnet wird, um die Zentrifugalkraft des Restöls in der
öldruckkammer selbst dann zu überwinden, wenn der Öldruck in der Öldruckkammer beim Auskuppeln gleich
null wird (US-PS 35 76 241). Durch die Auskuppelbewegung wind die Blattfeder von dem Kolben gegen den
Zylinderboden gedrückt, so daß sie auf die Bohrungsöffnung gedrückt wird und die Ventilöffnung verschließt.
Das Ventil öffnet jedoch bei Einführung des Drucköls in die Druckölkammer sofort, wenn der Kolben anfängt
sich zu bewegen und bleibt so lange offen, bis der Öldruck in der Kammer genügend groß ist, um das
Blattfederventil zu schließen. Infolgedessen wird die Zeit für die Bewegung der Kupplung verlängert,
wodurch die Abnutzung der Reibeflächen der Kupplung erhöht wird. Zusätzlich leckt das Drucköl während
dieser Zeit durch das Rückschlagventil so lange hindurch, bis das Ventil endgültig geschlossen ist, was zu
einem Absinken des Öldrucks im System führt. Wenn, um diese Nachteile zu vermeiden, die Kapazität der
Öldruckpumpe erhöht wird, ergeben sich folgende Nachteile: nach dem Einkuppeln verzehrt diese große
Pumpe eine nicht nutzbare Energiemenge, d. h. der Gesamtwirkungsgrad der Kupplung wird verschlechtert;
zum Einkuppeln muß eine große ölmenge schlagartig in die Öldruckkammer eingepumpt werden,
um das Blattfederventil zu schließen, wodurch ein Schock auf das System ausgeübt wird. Diese Unannehmlichkeiten
sind insbesondere bei niedriger Drehzahl, bei der die Auswirkung der Zentrifugalkraft an sich klein ist,
nachteilig.
Statt solcher Blattfederventile werden in der Kolbenoder Zylinderwand auch Ventile zur Abführung des
Restöls vorgesehen, die als Verschlußglied eine Kugel aufweisen (US-PS 35 76 241, DE-OS 2144 792). Der
Ventilkanal und damit der Ventilsitz ist unter einem Winkel zur Drehachse der Kupplung angeordnet. Die
Kugel wird durch den Strömungsmitteldruck auf den Sitz gedrückt. Bei hohen Drehzahlen soll sie durch die
Zentrifugalkraft vom Sitz entfernt werden, so daß das öl abfließen kann. Der Strömungsdruck des ebenfalls
der Zentrifugalkraft ausgesetzten Restöls kann aber die Kugel zumindest zunächst auf dem Sitz halten, so daß
der Abfluß des Öls zumindest verzögert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Rückschlagventileinrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet und zuverlässig öffnet bzw. schließt und bei der der
Schock infolge des Geschwindigkeitswechsels in automatischen Fahrzeuggetrieben ganz vermieden oder
zumindest wesentlich verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Nach der Erfindung ist also ein B!artfederv=ntil in
einer Druckkammer einer öldruckbetätigten Kupplung ι ο vorgesehen. Die Blattfeder ist mit einer Masse versehen,
die der Zentrifugalkraft unterliegt und unter dem Einfluß dieser Kraft die der Blattfeder eigene
Öffnungskraft unterstützt. So wird die auf das Restöl in der Öldruckkammer wirkende Zentrifugalkraft durch
die auf die Masse wirkende Zentrifugalkraft aufgehoben. Infolgedessen kann die Federkraft der Blattfeder
zur öffnung des Ventils kleiner gehalten werden, so daß eine zuverlässige Funktion der Kupplung auch bei
niedrigsten Drehzahlen und bei niedrigem Öldruck gesichert ist. Dementsprechend ist es n/cht erforderlich,
eine ölpumpe großer Kapazität vorzusehen und weiterhin ergeben sich keine nachteiligen Folgen, wenn
der Öldruck durch Leckagen absinken sollte. Der Öldruck in der Öldruckkammer kann in einem
vorbestimmten Maß des Druckanstiegs von einem niedrigem Druck aus erhöht werden, ohne daß ein
Druckstoß auftritt. Außerdem wird eine schleppende Funktion der Kupplung ausgeschaltet, so daß die
Lebensdauer der Kupplung erhöht wird. Durch die Anordnung eines Anschlages zur Begrenzung der
Federbewegung in Öffnungsrichtung wird erreicht, daß der Abstand zwischen Blattfeder und Öffnung der
Durchgangsbohrung klein gehalten werden kann, so daß ein an der Durchgangsbohrung durch die Strömung des J?
Drucköls verursachter Unterdruck sich als Schließkraft für das Ventil auswirkt. Dadurch wird der Verschluß des
Ventils zu Beginn eines Kupplungsvorgangs erleichtert. Durch die Anordnung der Masse in der Ausnehmung im
Kupplungskolben wird verhindert, daß die Unterbrin- ίο
gung der Masse einen zusätzlichen Raum erfordert und zur Volumenvergrößerung der Kupplung führt. Die
erfindungsgemäße Kupplung baut daher sehr kompakt. Wenn weiterhin die Blattfeder rechtwinklig zur
Radialrichtung der Druckölkammer angeordnet wird, fällt die Richtung der Öffnungskraft der Blattfeder mit
der Richtung der Zentrifugalkraft zusammen, so daß die Wirkung der Masse voll genutzt werden kann, so daß
nur ein kleineres Gewicht benötigt wird. Wenn die Feder und die Masse getrennt voneinander angeordnet >»
werden, kann die Federkraft zur öffnung des Ventils selbst verringert werden, so daß die Feder klein sein und
die Masse sehr genau kalibriert werden kann, so daß sehr exakte Öffnungs- bzw. Schließvorgänge des Ventils
erreicht werden.
Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Blattfederventils nach Fig. 1;
Fi g. 3 eine weitere Ausführung des Blattfederventils
nach F i g. 1;
F i g. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig.l;
Fig. 5 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
F i g. 6 eine Teilansicht eines wesentlichen Teiles der Fig. 5;
F i g. 7a eine Draufsicht eines abgewandelten Beispiels der Blattfeder nach F i g. 5;
F i g. 7b einen Schnitt durch die Blattfeder nach F i g. 5 in anderer Ausführung;
F i g. 8 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig.9 eine Frontansicht eines wesentlichen Teiles der F i g. 8;
F i g. 10 eine Schnittansicht durch das Rückschlagventil nach Fig. 9;
F i g. 11 einen Schnitt einer abgewandelten Ausführung
der Masse in F i g. 8;
Fig. 12 einen Schnitt mit einer abgewandelten Ausführung der Lecköffnung nach F i g. 8;
Fig. 13 eine Ansicht einer anderen Ausführung eines
wesentlichen Bauteils aus der F i g. 8;
Fig. 14 einen Schnitt durch das Bauteil nach Fig. 13.
In den Fig.l und 4 sind die Antriebswelle 1, die
Abtriebswelle 2 und die öldruckbetätigte Kupplung 3 gezeigt. Die Kupplung 3 besitzt einen Kupplungszylinder
4, der mit der Antriebswelle 1, eine Kupplungsnabe 5, die mit der Abtriebswelle 2 verbunden ist,
Reibscheiben 6, die abwechselnd aus antreibenden Scheiben 6a und angetriebenen Scheiben 6£>
bestehen und zwischen dem Zylinder 4 und der Nabe 5 angeordnet sind, einen Kupplungskolben 7 und eine
Druckkammer 9. Der Kolben 7 ist im Zylinder 4 so angeordnet, daß er an den Reibscheiben 6 zur Anlage
gebracht werden kann. Die Öldruckkammer 9 wird durch den Kupplungszylinder 4 und den Kupplungskolben
7 gebildet und ist an eine Öldruckleitung 8 in der Antriebswelle 1 angeschlossen. Der Kupplungskolben 7
wird durch eine Rückführfeder 10 in seine Ausgangslage zurückgeführt. In der Öldruckkammer 9 befindliches
Restöl wird durch ein Rückschlagventil 11 abgeführt. Dieses Ventil ist als Blattfederventil ausgebildet und
besitzt als Lecköffnung eine Durchgangsbohrung 12 in der Wand der Öldruckkammer 9 und eine Blattfeder 13
die der Öffnung 12 gegenüberliegt und den Ventildurchgang durch ihre Federkraft öffnet.
Die Durchgangsbohrung 12 ist in radialer Richtung innerhalb eines ausgewölbten, ringförmigen Teiles Ta
angeordnet, der vom Kolben 7 vorspringt und der an den Reibscheiben 6 zur Anlage kommen kann. Die
Blattfeder 13 ist radial in der Druckkammer 9 angeordnet. Sie ist mit ihrem radial inneren Ende mittels
eines Niets 14 am Kolben 7 befestigt. Ihr radial äußeres Ende reicht über die Durchgangsbohrung 12 hinaus und
liegt einer Ausnehmung Tb in der Auswölbung Ta gegenüber. An diesem Ende der Feder 13 ist eine Masse
15 befestigt, die infolge der Zentrifugalkraft die Öffnungskraft des Blattfederventils 11 unterstützt.
Dem Öffnungsbestreben unter der Zentrifugalkraft wirkt ein Anschlag 16 entgegen. Die Masse 15 wird
entweder gesondert hergestellt und dann an der Blattfeder 13 befestigt, wie dies in F i g. 1 und 3 gezeigt
ist, oder die Blattfeder wird an ihrem Ende zusammengefaltet, wie dies aus Fi g. 2 hervorgeht. Jede Form der
Masse 15 kann entweder in die durch die Auswölbung Ta gebildete Ausnehmung Tb des Kolbens 7 hineinragen
(si>.Se Fig.l und 2) oder aber außerhalb dieser
Ausnehmung Tb angeordnet sein (Fig. 3). Außerdem
kann der Anschlag 16 statt am Kolben 7 nach Fig. 1 auch gegenüber an der Wand des Zylinders 4
angeordnet sein. Das Ventil 11 kann auch an der Zylinderwand gegenüber der Kolbenwand der
ten Ausführungen angeordnet sein.
In den Ausführungen nach den F i g. 5 und 6 ist die Blattfeder 13 im rechten Winkel zur Radialrichtung in
der Öldruckkammer 9 angeordnet. Infolgedessen wirkt hier die Zentrifugalkraft der Masse 15 in der gleichen
Richtung wie die Federkraft in Öffnungsrichtung des Ventils 11. Infolgedessen kann bei dieser Anordnung die
Masse 15 kleiner sein und trotzdem wird ein weiches, gleichmäßiges und schnelles öffnen bzw. Schließen des
Ventils erreicht. Die Druckkammer 9 weist eine Auflagefläche 17 auf, die sich im rechten Winkel zur
Radialrichtung der Kammer erstreckt und innerhalb der Ausnehmung 7b, die durch die ringförmige Auswölbung
7a gebildet wird, angeordnet ist. Die Durchgangsbohrung 12 durchdringt die innere Wand der Auswölbung
und erstreckt sich in radialer Richtung nach innen. Die Blattfeder 13 gegenüber der Durchgangsbohrung 12 ist
mit einem Ende so an der Innenfläche der Ausnehmung 7b befestigt, daß sie sich quer zur Radialrichtung
erstreckt und die Masse 15 ist am freien, beweglichen Ende der Blattfeder 13 befestigt. Bei den in den Fig. 5
und 6 gezeigten Ausführungen ist die Masse 15 ein Gewicht, das getrennt von der Blattfeder 13 hergestellt
ist Es kann jedoch auch in Form einer Verbreiterung des freien Endes der Feder 13 (siehe Fig. 7a) oder
dadurch hergestellt werden, daß dies freie Ende gemäß F i g. 7b umgebogen wird. Der Anschlag 16 ist, wie
gezeigt, als aus der Wand hervorragender Stehbolzen ausgeführt, alternativ könnte er auch von einem
Wandteil, das sich radial von der Innenseite der Druckkammer 9 erstreckt, gebildet werden.
Das Rückschlagventil 11 ist, wie gezeigt, auf der Kolbenseite angeordnet, es kann jedoch auch auf der
Seite des Zylinders 4 vorgesehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.8 bis 10
ist die Masse 15 getrennt von der Blattfeder 13 angeordnet, so daß die Ventilöffnungskraft der Feder 13
verringert werden kann, und die Wahl der Eigenschaften der Feder 13 und der Masse 15 vereinfacht wird. Mit
dieser Ausführung wird trotzdem ein weiches, gleichmäßiges uns schnelles öffnen bzw. Schließen des Ventils 11
erreicht. Die Blattfeder 13 ist hier in radialer Richtung in der Druckkammer 9 angeordnet, und sie ist durch das
Niei 14 mit ihrem inneren Ende am Kolben 7 befestigt. Die Ausnehmung 18, der das äußere, freie Ende der
Blattfeder 13 gegenüberliegt, ist kegelstumpfartig ausgebildet und ihre schrägen Oberflächen divergieren
in Richtung auf die Blattfeder 13. Die Masse 15 wird von einer Kugel, einer Rolle oder dgl. gebildet, die in der
Ausnehmung 18 beweglich ist- In diesem Fall wird der Anschlag 16 von einer Platte gebildet, die am
K'jpplursgskolber! 7, wie in F i g. 9 gezeigt, befestigt ist
Wenn die Masse 15 volumenmäßig nur verhältnismäßig klein ist, werden vorzugsweise zwei Massekörper
vorgesehen, die auf einer Kreislinie des Kolbens 7 angeordnet werden, um das gewünschte Gewicht zu
erhalten. Die Durchgangsbohrung 12 kann wahlweise auch außerhalb der Ausnehmung 18, und zwar radial
außerhalb von ihr, angeordnet sein (siehe Fig. 12). Weiterhin kann die Blattfeder 13 auch, wie in Fig. 13
gezeigt, schräg zur Radialrichtung der Druckkammer 9 angeordnet werden (siehe F i g. 13).
Das Rückschlagventil 11 der Erfindung wird bei Rotation der Kupplung 3 mit einer Öffnungskraft F\, die
durch die Federspannung der Blattfeder 13 und einer Öffnungskraft Fi beaufschlagt, die durch die Zentrifugalkraft
der Masse 15 aufgebracht wird. Wenn dann in der Druckkammer 9 ein Druck P\ erzeugt wird, wirkt dieser
Druck, der durch die Zentrifugalkraft erhöht wird, mit einer Kraft F3 auf das Rückschlagventil in Schließrichtung.
Wenn in vorliegendem Fall die Einrichtung so abgestimmt ist, daß die Öffnungskraft Fi, die durch die
Zentrifugalkraft der Masse 15 aufgebracht wird und die Schließkraft F3, die durch die auf das Drucköl wirkende
Zentrifugalkraft aufgebracht wird, im wesentlichen gleich sind, d. h. F2 = F3 und dann eine Kraft F4 dadurch
auftritt, daß der Öldruck Pi in der Druckkammer 9 größer wird als die Öffnungskraft Fi, die von der
Federkraft der Blattfeder 13 herrührt, so wird das Ventil 11 unmittelbar geschlossen. Infolgedessen ist es durch
geeignete Wahl der Federkraft der Blattfeder 13 möglich, eine schnelle Funktion des Kupplungskolbens 7
zu erreichen, selbst dann, wenn der Öldruck in der Druckkammer 9 verhältnismäßig niedrig ist. Wenn der
Öldruck in der Druckölleitung gleich null wird, d.h. P] = 0, dann werden die auf die Blattfeder 13
einwirkenden Öffnungskräfte F] + F2 größer als die
Schließkräfte, d. h. größer als F3, so daß die Durchgangsbohrung sofort freigegeben wird.
Wenn die Masse 15 so gewählt wird, daß ihre in die Öffnungsrichtung gerichtete Kraft infolge der Beaufschlagung
durch die Zentrifugalkraft größer ist als die durch das Restöl erzeugte in Schließrichtung des Ventils
wirkende Kraft, kann die Durchgangsbohrung 12 bei einer oberhalb einer vorbestimmten Umlaufzahl liegenden
Drehzahl der Kupplung selbst dann nicht geschlossen werden, wenn Drucköl zur Betätigung der
Kupplung gefördert wird. Infolgedessen kann in der Druckkammer 9 kein ausreichender Öldruck erreicht
werden, so daß die Kupplung nur unvollständig eingerückt wird. Ein Überdrehen des Motors wird daher
durch die erfindungsgemäße Kupplungsanordnung sicher selbst dann verhindert wenn irrtümlicherweise
direkt von einer hohen Übersetzungsstufe auf eine sehr niedrige umgeschaltet wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Rückschlagver.tileinrichtung zur Steuerung des Druckmitteldruckes einer druckmittelbetätigten
Reibscheibenkupplung, mit einem in einer Wand der Druckkammer einer Kolben-Zylindereinheit zur
Betätigung der Kupplung angeordneten Rückschlagventil, dessen Verschlußglied von einer Blattfeder
gebildet ist, die mit einem Ende am Ventilgehäuse befestigt ist und mit ihrem freien
Ende bei eingerückter Kupplung die Ventilbohrung abdeckt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfeder (13) mit einer Masse (15) zusammenwirkt, die unter dem Einfluß der Schwerkraft auf die
Blattfeder (13) eine Kraft in Öffnungsrichtung des Ventils (Ii) ausübt
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Blattfeder (13) in radialer
Richtung erstreckt, wobei sie mit ihrem radial inneren Ende am Kolben (7) und die Masse (15) am
radial äußeren Ende der Blattfeder (13) befestigt ist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Druckkammer (9)
einen Anschlag (16) aufweist der die Bewegung der Blattfeder (13) in Öffnungsrichtung begrenzt
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Kolben (7) eine zur
Druckkammer (9) offene Ausnehmung (7b) zur Aufnahme der Masse (15) aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blattfeder (13) im rechten Winkel zur Radialrichtung der Druckkammer (9) angeordnet
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse (15) in einer weiteren von
der Blattfeder (13) überdeckten Ausnehmung (7b) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (7b) Oberflächen
aufweist, die zur Blattfeder (13) hin divergieren und die Masse (15) als Kugel oder Rolle ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (13) in radialer Richtung
in der Druckkammer (9) angeordnet und mit ihrem radial inneren Ende am Kolben (7) befestigt ist, und
die Masse (15) radial innerhalb der Durchgangsbohrung (12) im Kolben (7) angeordnet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (13) in radialer Richtung
in der Druckkammer (9) angeordnet und mit ihrem radial inneren Teil an Kolben (7) befestigt ist und die
Masse (15) radial außerhalb der Durchgangsbohrung (12) im Kolben (7) angeordnet ist.
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