DE289603C - - Google Patents

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DE289603C
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bevel gears
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centrifugal force
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/066Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Problem besteht in der Herstellung eines stoßenden oder schlagenden Werkzeugs, das von einer umlaufenden, durch Elektromotor o. dgl. angetriebenen Welle bewegt wird. Die Lösung erfolgt dadurch, daß als Stoßkraft eine Komponente der Zentrifugalkraft exzentrisch angeordneter, zwangläufig geführter Gewichte benutzt wird. Die Anordnung der Gewichte ist so getroffen, das die Kräfte jeweils nur in einer Richtung für das Werkzeug ausgenutzt werden, und zwar einmal für den Hingang, und das andere Mal für den Rückgang. Die zu dieser Kraftrichtung senkrechten Komponenten werden durch die Anordnung untereinander ausgeglichen.
In Fig. ι der Zeichnungen ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der. Vorschub von Hand aus bewerkstelligt wird. In dem Gehäuse α sind drehbar gelagert die Kegeiao räder b, c, d, e, die in ihren Radkörpern die exzentrisch angeordneten Gewichte tragen. - An dem Körper α ist das eigentliche Werkzeug (Bohrer u. dgl.) befestigt. Der Handgriff h kann fest oder elastisch mit dem Körper α verbunden sein. Der Antrieb erfolgt durch die Welle i mittels zweier Kegelräder k und Ί, die von dem Motor m angetrieben werden. In den beiden Kegelrädern k und / ist die Welle in achsialer Richtung verschiebbar. Der feststehende Teil des Motors m ist mit dem Gehäuse α elastisch so verbunden, daß eine Relativbewegung zwischen α und m möglich ist. Die elastische Verbindung wird durch Federn f oder einen Luftpuffer u. dgl. gebildet. Wird der Motor m in Umdrehung versetzt, so werden dadurch die Kegelräder b, c, i, e angetrieben, und die Anordnung ist so getroffen, daß die sich gegenüberliegenden Gewichte zwar verschiedene Drehrichtung haben, aber immer während eines ganzen Hubes des Werkzeugs alle vier exzentrischen Gewichte in bezug auf die Längsachse des Werkzeugs nach derselben Seite hin ausschlagen. Bei ihrer Bewegung heben sich die senkrecht zur Achse auftretenden Komponenten je zweier diagonal gegenüberstehender Gewichte auf. Die Momente dieser Kräfte sind immer gleich 0. Sobald die Gewichte ihre äußerste Stellung senkrecht zur Achse überschritten haben, wirken die ächsialen Komponenten ihrer Zentrifugalkräfte in umgekehrter Richtung zusammen, so daß nun eine Bewegung des Werkzeugs nach der andern Richtung entsteht. Die Hubzahl des Werkzeugs kann durch das Übersetzungsverhältnis der Kegelräder geändert werden. Die Rückzugskraft kann außerdem zu einer Drehung des Werkzeugs (Bohrers u. dgl.) mit Hilfe eines Klinkwerkes benutzt werden.
Der Vorschub kann bei dieser einachsigen Ausführung auch in der bekannten Weise durch eine Schraubenspindel bewirkt werden, wobei dann der schwingende Körper a in einem besonderen feststehenden Körper geführt wird, der zugleich die Mutter für die erwähnte Spindel trägt.
Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 2. Hier erfolgt der Antrieb durch einen Motor, der irgendwo in der Nähe des Werkzeugs aufgestellt wird. Die Verbindung geschieht durch eine biegsame Welle w, die zu einem Kegelräderpaar führt, das seinerseits in einem Ge-
häuse gelagert ist, welches mit dem schwingenden Körper in ähnlicher Weise verbunden ist, wie das Motorgehäuse in Fig. i.
Eine dritte Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser ist das Werkzeug (Bohrer, Meißel u. dgl.) nicht fest mit dem schwingenden Körper verbunden, sondern wird von ihm gestoßen. Der Antrieb kann in diesem Falle nach Fig. 1 oder 2 geschehen; der Vorschub geschieht zweckmäßig von Hand, und eine Drehung des Werkzeugs kann mit Hilfe der Hülse υ durch ein Klinkwerk bewirkt werden, das von dem schwingenden Körper beim Rückschub geschaltet wird.
Fig. 4, 4a und 4b stellen den in Fig. 1 benutzten Trieb mit vier schwingenden Gewichten näher dar.
Die Kegelräder b, c, d, e sind in den Fig. 4a und 4b in einem Augenblick der Bewegung dargestellt, in dem alle vier Gewichte in der Achsrichtung nach links wirken, und zwar im Augenblick ihrer höchsten Kraftentfaltung. Nach einer halben Umdrehung der Räder wirken alle Gewichte nach rechts hin, und in der Grenzstellung, also genau nach einer viertel Umdrehung, stehen die Gewichte der Räder b und e senkrecht nach unten, die der Räder c und d senkrecht nach oben, und ihre Zentrifugalkräfte heben sich in dieser Grenzstellung auf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stoßendes oder schlagendes Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her gehende Bewegung des Werkzeugs mit Hilfe einer Komponente der Zentrifugalkraft sich drehender exzentrischer Gewichte erzeugt wird, unter gegenseitiger Aufhebung der zur Bewegungsrichtung des Werkzeugs senkrechten Komponenten der Zentrifugalkraft dieser Gewichte.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271370B (de) * 1964-06-30 1968-06-27 Stihl Maschf Andreas Tragbare Motorkettensaege
US5849494A (en) * 1995-01-27 1998-12-15 The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services Methods for sensitive detection of reverse transcriptase

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