DE288709C - - Google Patents

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DE288709C
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fabric
roller
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supply roller
machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/16Applying the layers; Guiding or stretching the layers during application

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Laufmänteln mit Befestigungswulsten für Preßluftradreifen auf einem Kernring, und das Neue einer solchen Maschine besteht darin, daß die Vorratswalze für den zur Bildung eines Laufmantels dienenden Stoff- oder Gewebestreifen zusammen mit einer Spann- und mehreren Führungsrollen zu genanntem Kernring vertikal verstellbar angeordnet ist, so daß der bei Drehung des Kernringes von der Vorratswalze ablaufende Stoffoder Gewebestreifen mit größter Spann- oder Zugkraft und stets unter einem Winkel von 900, also tangential zum Kernring, auf letzterem aufgezogen wird. Gegen den.auf die Vorratswalze aufgewickelten Gewebestreifen kann eine mit Gewicht belastete Reibwalze andrücken, durch welche der Streifen unter Spannung von seiner Vorrätswalze abgezogen wird und die über den Führungswalzen liegende Spannwalze der Einwirkung einer auf die Achse dieser Walze aufgesetzten Bremsscheibe unterliegt. Das Band der letzteren ist einem einstellbaren Belastungsgewicht unterstellt und sichert eine Überführung des von der Vorratswalze abgezogenen Gewebestreifens nach den Führungswalzen unter gewünschter Spannung.
Eine Ausführungsform der vorstehend gekennzeichneten Maschine ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht den oberen Teil der Maschine, und Fig. 2 den zugehörigen Querschnitt. Fig. 3 zeigt in größerem Maßstabe, die Vorratswalze mit ihrer Spannwalze und den Führungswalzen für den von der Vorratswalze abzuziehenden Gewebestreifen in ihrer Lage zum Kernring. Senkrecht über dem Kernring 104 ist im freien Ende des Bockes 41 der zu einer Muffe ausgebildete hohle Kopf 43 gelagert, der zur Aufnahme eines verschiebbaren Hohlzylinders 61 dient; auf dem Kopf 43 ist durch Bolzen 45 der Stan- "■■ der 44 für die Schraubenspindel 46 gelagert, die durch die Nabe eines bei 48 gelagerten Kegelrades 47 hindurchgeht und an.ihrem gewindelosen Ende den Hohlzylinder lose trägt. Genanntes Kegelrad greift in ein Kegelrad 49 auf der kurzen bei 51 gelagerten Achse 50 ein, deren anderes Ende mit einem Kegelrad 53 besetzt ist. In letzteres greift ein am oberen Ende der Spindel 55 (Fig. 1) aufgekeiltes Kegelrad 54 ein. Genannte, lose in am Ständer 44 und am Kopf 43 durch die Bolzen 58 und 59 befestigten Schellen 56, 57 igelagerte Spindel ist unten mit einem Handrad 60 besetzt. .
Der vertikal verschiebbare Hohlzylinder 61 ist unten mittels Schrauben 63 an dem Ring 62 befestigt, und letzterer trägt zwei nach abwärts stehende Wangen 64, 65, welche die Lager für die Vorratswalze 66 mit dem auf ihr
aufgewickelten Stoff 67 zur Bildung des Laufmantels für die Spannwalze 68 aus Holz und für die Führungswalzen 69, 70; 71 (Fig. 2) bilden. Die Spannwalze 68 ruft mit ihrer Holzoberfläche eine starke Reibung auf dem Laufmantelstoff und demzufolge eine starke Spannung in demselben hervor. Die Führungswalzen 69, 70, 71 aus Metall (z. B. Stahl) sind so angeordnet, daß der Abstand zwischen den Achsen je zweier Walzen immer kleiner als der Durchmesser der Spannwalze 68 ist; auf der Achse der letzteren sitzt eine Bremsscheibe 72 von größerem Durchmesser, deren Band 73 mit veränderlicher Reibung dadurch wirkt, daß ein Gewicht auf der mit Einschnitteii versehenen, in Fig. 2 nur durch ein kurzes Stück angedeuteten Stange 75 sich verstellen läßt. In dem bei jy und 78 an den Wangen 64,65 angelenkten Schaukelrahmen 76 ist eine Preß- und Aufwickelwalze 79 für eine Stoffzwischenlage lose eingesetzt, die, wie üblich, zusammen mit dem Laufmantelstoffstreifen 67 auf der Walze 66 derart aufgewickelt wird, daß eine Stofflage immer zwisehen je zwei Lagen Mantelstoff liegt, um ein Zusammenkleben zweier solcher Lagen · zu verhindern. Die Aufwickelwalze 79 legt sich mit durch Verstellen eines Gewichtes 80 veränderlicher Reibung' gegen die Walze 66 an; dieses Gewicht ist auf einer am Rahmen 76 sitzenden Stange 81 verschiebbar und wird auf letzterer mittels der Preßschraube 82 festgehalten. Ein Haken 80* über dem nach oben geschwungenen Rahmen 76 kann sich in denselben einlegen und wird dadurch die Aufwickelwalze 79 vom Stoff 67 auf der Vorratswalze 66 abgehoben. Durch die unter Reibung erfolgende Berührung der Aufwickel-.. walze 79 mit der'Vorratswalze 66 wird erstere von letzterer mitgenommen, so daß beim Abziehen des Stoffes von der Vorratswalze 66 die Zwischenlage vom Stoff getrennt und auf die Walze 79 aufgewickelt wird.
Die iim Schaukelrahmen 76 befindlichen Teile lassen sich zusammen mit der Vorratswalze 66, der Spannwalze 68 und den Führungswalzen 69, 70, 71 in vertikaler Richtung durch den an der Schraubenspindel 46 lose befestigten Zylinder 61 einstellen, indem durch Drehung des Handrades 60 (Fig. 1) die Kegelräder 53, 49 sowie das Kegelrad 47 auf der Schraubenspindel 46 gedreht werden, wobei sich letztere in bekannter Weise allmählich nach oben oder unten dreht und der Ring 62 am unteren Rand des Zylinders 61 mit sämtlichen an ihm hängenden Teilen mitgenommen wird.
Statt einer von Hand zu drehenden Schraubenspindel zur vertikalen Verstellung der mehrfach genannten Walzen 66 bis 71 kann - natürlich auch jede andere geeignete, durch Hand oder mechanische Kraft angetriebene Vorrichtung Verwendung finden.
Zum Arbeitsvorgang der Maschine wird der Stoff oder das Gewebe 67 — gewöhnlich rauhes Segeltuch ·— für den Lauf mantel auf. die Vorratswalze 66 aufgewickelt, wobei eine Zwischenlage zwischen je zwei Stoff lagen des Gewebes ebenfalls eingezogen wurde, um ein Zusammenkleben der Stofflagen zu verhineiern. Der Stoff ist vorher vorzugsweise in schräge Längen geschnitten, und sein vorderes Ende wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, unter der Führungswalze 71, über der Spannwalze 68 und unter der Führungswalze 69 oder — falls das Bewickeln des Kernriiiges 104 in entgegengesetzter Richtung erfolgen soll — unter der Führungswalze 70 himveggeführt und auf dem Kernring 104 fest angedrückt, gleichzeitig aber der vordere.Rand der Zwischenlage um die untere Hälfte der Vorratswalze 66 und von dieser an der Aufwickelwalze 79 befestigt, die unter Reibung gegen den Stoff 67 auf der Walze 66 anliegt. Das Belastungsgewicht auf der Stange 75 wird so verstellt, daß der Drehung der Walze 68 ein Widerstand entgegenwirkt, und durch Drehung des Handrades 60 wird der Hohlzylinder 61 mit seinem Ring 62 solange nach abwärts verschoben, bis die Führungswalzen 69, 71 in gewünschtem Abstand g0 von der Außenfläche des Kernringes 104 stehen, um den Stoffstreifen 66 immer unter rechtem Winkel auf, d. h. tangential zu dem Kernring 104 aufzuziehen, was der Hauptzweck der Erfindung ist.
Der zum Antrieb des Kernringes 104 dienende Riemen 27 auf den Kegeln 25, 26 läßt sich so einstellen, daß die Außenfläche des Kernringes die richtige Umfangsgeschwindigkeit erhält, worauf die vor den Stirnseiten des oberen Kegels 26 angeordnete Kupplung 36 oder 37 mittels des Handhebels 38 so eingerückt wird, daß die Maschinenantriebswelle mit der gewünschten Geschwindigkeit in Drehung versetzt wird. Bei dieser Drehung wird der rauhe Stoff von der Vorratswalze 66 abgezogen und dicht auf den Kernring 104 aufgelegt. Für diesen Arbeitsvorgang kann der gegen die Walze 68 ausgeübte Widerstand abgeändert werden, damit die gewünschte n0 Streckung des rauhen Stoffes außen auf dem Kernring 104 genau erzielt wird und diese auf der gesamten Kernringaußenfläche ganz gleichmäßig sich gestaltet.
Nach dem straffen Herumlegen einer Stofflage um den Kernring erfolgt die Formierung derselben durch Anpressen an den Seiten des Kernringes mittels Formierungsscheiben, von denen in Fig. 3 eine solche angedeutet ist.
Nach Fertigstellung des Laufmantels wird der ihn tragende Kernring 104 mit dem oder ohne das Speichenrad 105 herausgenommen,
worauf Gummibelag aufgebracht und der Radreifen vulkanisiert oder sonstwie weiterbehandelt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: ο ^
1. Maschine zur Herstellung von Laufmänteln mitBefestigungswulsten für Preßluftradreifen auf einem Kernring, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stoffstreifen
ίο zur Bildung eines Laufmantels tragende Vorratswalze (66) mit den Spann- und Führungswalzen (68, 79, 70, 71) zum Kernring vertikal verstellbar ist.
2. -Maschine zur Herstellung von Läufmänteln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegen den auf die Vorratswalze (66) zugleich mit einer Stoffzwischenlage gewickelten Gewebestreifen (67) eine belastete Reibwalze (79) drückt, auf die sich beim Abwickeln des Gewebe-Streifens (67) die Stoffzwischenlage aufwickelt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über Führungswalzen ; (69,70,71) eine' Spannwalze (68) anggordnet ist, die unter der Einwirkung einer Bremsvorrichtung steht, durch welche die Spannung des von der Vorratswalze (66) abgezogenen Gewebestreifens verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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