DE286178C - - Google Patents

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DE286178C
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radiators
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7015Drying or keeping dry, e.g. by air vents by heating the ambient air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die in verschiedenen Ausführungen bekannten Trockenöfen zum Ausheizen von Räumen, Trocknen von Mauern und anderen Gebäudeteilen werden bekanntlich je nach den Abmessungen der zu heizenden oder zu trocknenden Räume bzw. Flächen in entsprechender Anzahl nebeneinander aufgestellt. Diese Art der Verwendung hat aber verschiedene Nachteile technischer und wirtschaftlicher
ίο Natur. Dadurch, daß jeder Trockenofen oder Heizkörper unabhängig von den übrigen zur Aufstellung gelangt, kommt er an seinem ganzen Umfang mit der umgebenden kalten Luft in Berührung, erfährt daher an seinen als Roste ausgebildeten Mantelflächen eine starke Abkühlung, die zu starker Aschenbildung nahe diesen Flächen Anlaß gibt, was Ursache für eine verminderte Wärmestrahlung ist. Außerdem bedarf jeder solcher Ofen oder
so Heizkörper für sich einer Wartung, benötigt naturgemäß mehr Brennstoff und erfordert einen besonderen Rauchabzug. Da aus wirtschaftlichen Gründen derartige Heizkörper nicht zu klein gebaut werden dürfen, weil der Wirkungsgrad unverhältnismäßig mit der Verminderung der Ofenabmessungen abnimmt, so tritt häufig der Fall ein, daß zur Trockenlegung einer Stelle die großenTrockenheizkörper ungeeignet sind oder nur in zu großem Abstand von diesen Stellen aufgestellt werden können, wodurch sie viel von ihrer Wirkung einbüßen.
Sind in dem auszuheizenden Raum mehrere Türen vorhanden, so ist die Aufstellung dieser großen Heizkörper wegen der zu starken Bestrahlung und dadurch hervorgerufenen Beschädigung der Wände und Türen überhaupt untunlich. Außerdem bedürfen diese -großen Heizkörper zu ihrer Aufstellung mindestens zweier Arbeiter und lassen sich bei schmalen Stiegen oder bei Wendeltreppen häufig nur durch die Fensteröffnungen mittels Flaschenzuges in die auszuheizenden Räume einbringen.
Die Erfindung hat den Zweck, kuppelbare Trockenheizkörper zu schaffen, die ebensogut einzeln als in beliebiger Zahl aneinandergekuppelt verwendet werden können, um sie dem jeweiligen Erfordernis des gegebenen kubischen Ausmaßes der auszuheizenden Räume anpassen zu können. Im gekuppelten Zustande wirken diese Heizkörper wie ein einheitlicher Heizkörper, der keine überflüssigen nachteiligen Abkühlungsflächen aufweist, einen gemeinsamen Rauchabzug erhalten kann und keiner mehrfachen Wartung bedarf.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die beliebig, z. B. aus Rosten zusammengebauten, kastenartigen und mit einer Haube versehenen Heizkörper an zwei gegenüberliegenden Seiten durch in Führungen gelagerte, ausziehbare Roste oder Wände abgeschlossen sind und nach Entfernen der letzteren durch rahmenförmige Kuppelglieder miteinänder verbunden werden können, die die Führungen an den aneinanderstoßenden Seiten zweier Heizkörper zusammenhalten.
Diese Kuppelglieder, deren Bodenstück vorteilhaft als Rost ausgebildet ist, während ihre Deckfläche den Raum nach oben abschließt, gestatten die Feuerführung durch die ganze Länge der gekuppelten Heizkörper hindurch,
so daß nur deren freiliegende Seitenroste als ununterbrochene Wärmestrahlungsflächen zur ! Wirkung kommen. j
Die freiliegenden Seitenroste sind von Führungsschienen überragt, auf denen die mit Führungen versehene Rauchhaube sowie die zum Abdecken notwendigen Deckel, die gleichfalls mit Führungen versehen sind, aufgeschoben und je nach der Zahl der gekuppelten
ίο Heizkörper in die entsprechende Stellung gebracht werden können. Die an den Stirnflächen einer derartigen Heizkörpergruppe eingeschobenen Roste oder Abschlußwände hindern Verschiebungen der Rauchhaube bzw. der Deckel.
In den Zeichnungen ist in Fig. 1 in beispielsweiser Ausführung ein Heizkörper ohne Endroste schaubildlich dargestellt. Fig. 2 zeigt einen der Endroste, Fig. 3 das Kupplungsglied, Fig. 4 die Rauchhaube und die Fig. 5 und 6 zwei Deckel, sämtlich in perspektivischer Ansicht. Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen in schematischer Weise die Stellung der Rauchhaube bei einem bzw. bei zwei und drei gekuppelten Heizkörpern.
Die Heizkörper a, welche zufolge ihrer Verbindungsmöglichkeit in kleinen Abmessungen gehalten sind und beispielsweise in einer Länge von etwa V2 m ausgeführt werden, bestehen aus einem die Form eines Kastens zeigenden, auf Füßen b stehenden Rahmen, dessen Boden und Längswände beispielsweise aus Roststäben c, d gebildet sind. Die Rostflächen d sind in ihrem oberen Teil durch aufklappbare Bleche / abgedeckt, um eine bessere Führung des Rauches nach der Haube g zu bewirken und den Austritt von Rauch in den zu beheizenden oder auszutrocknenden Raum möglichst zu verhindern. Die gegenüberliegenden Endseiten des Heizkörpers sind durch in Führungen h einschiebbare Roste i gebildet; doch kann auch eine der Endseiten aus fest angebrachten Roststäben mit Blechabdeckung bestehen, oder es können volle oder gelöcherte Abschlußwände eingeschoben werden. Zwischen den Führungen h und dieselben überragend ist je eine Führungsschiene/ angeordnet, die sich oberhalb der Roststäbe d über jede Längswand erstreckt. Diese Schielien / dienen als Gleitbahnen für die Führungen h1 bzw. h2, hs, welche an zwei gegenüberliegenden Rändern der Rauchhaube g bzw. der zum Abschluß der jeweils freiliegenden Stellen der Heizkörper dienenden Deckel k bzw. /e1 dienen. Die eingeschobenen Endroste i legen sich vor die Enden der Führungsschienen / und verhindern dadurch eine willkürliche Verschiebung der Haube g bzw. der Deckel k oder k1 aus den ihnen gegebenen Stellungen.
Sollen derartige Heizkörper gekuppelt werden, so werden die Roste i der aneinandergestellten Endseiten ausgezogen und an deren Stelle ein Kuppelglied m eingeschoben. Dieses Kuppelglied besteht aus einem Blechrahmen, dessen aufrechte Seiten als Führungsrinnen η ausgebildet sind, welche beim Einschieben in die Führungen h je zwei derselben, die nebeneinander liegen, umfassen und dadurch zusammenhalten. Die Bodenplatte 0 des Kuppelgliedes bildet eine die Enden der Heizkörpertragroste c überdeckende Rostplatte, während die Deckfläche p des Kuppelgliedes aus einer vollen Blechplatte besteht, die den Raum zwischen zwei gekuppelten Heizkörpern überdeckt, so daß eine gute Feuerfülirung durch sämtliche Heizkörper in deren Längsrichtung gegen die entsprechend aufgesetzte Rauchhaube g gewährleistet ist.
Ist eine langer dauernde feste'Verbindung der Heizkörper beabsichtigt, so kann dies mit Hilfe, von durch Ösen q durchgesteckten Schraubenbolzen in einfacher und rascher Weise bewerkstelligt werden.
Die Rauchhaube wird bei Verwendung eines einzigen Heizkörpers auf dessen Führungsschienen / aufgeschoben, und durch die Endroste i oder Abschlußwände festgehalten (Fig. 7) ; bei zwei gekuppelten Heizkörpern wird die Rauchhaube so in die Mitte gerückt, daß sie beide Heizkörper zur Hälfte überdeckt, während die freibleibenden Stellen durch die aufgeschobenen kleinen Deckel k abgedeckt werden (Fig. 8). Sind drei Heizkörper gekuppelt, so wird der mittlere durch die Rauchhaube, und die beiden anderen werden durch die größeren Deckel k1 abgedeckt. Auf diese AVeise kann eine beliebige Anzahl solcher verhältnismäßig kleiner Heizkörper zu einem einheitlichen Heiz-1- oder Trockenofen vereinigt werden, der den Abmessungen der Wände oder Räume, ihrer gegenseitigen Stellung und sonstigen jeweiligen Verhältnissen in günstigster Weise angepaßt werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kuppelbare Trockenheizkörper für Bauzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der kastenförmigen Heizkörper (α) an seinen Endseiten durch in Führungen gelagerte Roste (i) oder Wände abgeschlossen ist, an deren Stelle zum Zweck des Aneinanderschließens der Heizkörper rahmenförmige Kupplungsglieder (m) einschiebbar sind, die nach oben hin den Raum zwischen den benachbarten Heizkörpern abdecken.
2. Trockenheizkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwischen je zwei Führungen einer Längsseite überhöht angeordnete Führungsschienen (/) zum Aufschieben der mit Führungen versehenen Rauchhaube (g) und gegebenenfalls der
ο
Abschlußdecke] (/·.. />■'), welche durcii die ' Kaiichhaube über die Mille des Verbund-
Kinschubroste oder Wände der Stirn- heizkörper« eingestellt wird und beider-
ilächcn unverschieblich gehalten werden. | seits an die Rauchhaubc die Deckplatten.
3. Trockenheizkörper nach Anspruchs, (A'. Ic') angeschoben werden, die durch die
dadurch gekennzeichnet, daß je nach der j au den .Kiidllücheu eingeschobenen Roste
Zahl der gekuppelten Heizkörper die j oder Wände festgehalten werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
UERLIN. GtIJRUCKI' IN D£:i IiLlCHbDUUCKJiRE!.
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