DE2853552C3 - Hydraulischer Motor - Google Patents
Hydraulischer MotorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Motor mit den im Oberbegriff des Hauptanspruches genannten
Merkmalen. Ein solcher Motor ist durch die GB-PS 42 381 vorbekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige hydraulische Motoren, die eine gedrängte Bauform
erlauben, durch eine einfache Hubraumverstellung in jedem Zylinder drehzahlumschaltbar zu machen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches
aufgeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weilerbildungen betreffende Merkmale sind in den Unteransprüchen
aufgeführt.
Zwar ist durch die DE-OS 23 31 273 bereits grundsätzlich bekannt, bei Hydraulikmotoren zur
Erzielung eines Vollast- oder Teillastbetriebes in jedem Zylinder eine Hubraumverstellung vorzunehmen, doch
wird dies nur durch eine konstruktiv sehr aurwendige Konstruktion mit trennbaren Kolbenböden in Verbindung
mit einem verdrehbaren Ventilblock erreicht. Demgegenüber betrifft die Erfindung eine konstruktive
Lösung, die herstellungstechnisch günstig ist, eine hohe ίο Betriebssicherheit garantiert und eine einfache Umschaltung
des Motors erlaubt Diese Eigenschaften fallen — neben der bereits erwähnten kompakten
Bauweise — vor allem bei der Verwendung solcher hydraulischen Motoren in Erschütterungen ausgesetzten
Fahrzeugen ins Gewicht, beispielsweise beim Einbau solcher Motoren in Radnaben. Der erfindungsgemäß
ausgebildete hydraulische Motor erlaubt eine Umschaltung zwischen mehr als zwei Drehzahlen. In
jeder Schaltstufe ist eine symmetrische Lastverteilung am Rotor beibehalten, was bei Radialkolbenmotoren,
bei denen eine Stufenschaltung durch die Abschaltung einzelner Kolben bewirkt wird, Schwierigkeiten macht.
Ein einfacher Aufbau des Motors ist sowohl bei der Ausbildung der Radialkolben/Zylinder-Anordnungen
als auch beim zentralen Steuerzapfen gegeben, der als Ganzes verstellt wird und nicht mehrteilig ausgebildet
sein muß. Die Stufenschaltung des Motors läßt sich problemlos durch eine ferngesteuerte Axiaiverstellung
des Steueniapfens allein mit Hilfe von Ventilen jo bewirken, beispielsweise eines in einer Leckölleitung
angeordneten Druckregelventils. Gesonderte Stellmotoren o. dgl. für den Steuerteil sind also nicht
erforderlich.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispie! des J5 Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 einen axialen Längsschnitt durch den drehzahlumschaltbaren
hydraulischen Motor;
Fig. 2 eine Ansicht einer der beiden im stationären
4(i Gehäuse des Motors ausgebildeten Steuerkurven aus der Schnittebene H-Il in Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Motor entlang der Linie IH-III in F i g. 1;
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Einzelkolben für den
•15 Kolbenstern des Motors;
Fig. 5 einen Schnitt durch den Kolben entlang der Linie IV-IVin Fig.4;
Fig. 6 einen zentralen Längsschnitt durch einen Zylinder des Motors;
Fig. 7 eine Einzeldarstellung des axial verschiebbaren
Steuerzapfens des Motors;
F ι g. 8 einen Querschnitt durch den Steuerzapfen
entlang der Linie VIII-VIII in F i g. 7;
Fig.9 einen Querschnitt durch den Steuerzapfen entlang der Linie IX-IX in Fig. 7;
Fig. 10 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt
durch den Motor bei einer unterschiedlichen Hubstellung eines Zylinders und einer anderen Steuerstellung des Steuerzapfens.
ho Fig. 1 zeigt einen zentralen Längsschnitt durch den
hydraulischen Motor 10. Sein stationäres Gehäuse besteht aus zwei gleichen zylindrischen Gehäusehälften
11 und 12, in denen jeweils eine aus F i g. 2 ersichtliche Steuerkurve 13.1 und 13.2 ausgebildet ist. Im Gehäuse
ist ein Rotor 14 über je ein Kugellager 15.1 und 15.2 in jeder Gehäusehälfte 11 und 12 gelagert. Der Rotor
weist einen rohrartigen Zentralbereich auf, dessen eine Stirnseite durch eine Flanschwandung 16 verschlossen
Ist, an welche eine nicht dargestellte Abtriebswelle
koaxial angeflanscht werden kann. In seine zentrale zylindrische Ausnehmung 17 ist von seiner offenen
Stirnseite her ein zylindrischer Steuerzapfen 18 mit einem verbreiterten äußeren Anschlußkopf 19 eingesetzt.
Ober welchen die Zufuhr und die Abfuhr des Druckmittels noch näher beschrieben wird.
Auf dem rohrartigen Mittelteil des Rotors 14 ist ein Stern von gleichmäßig über den Umfang des Rotors 14
verteilten, hohlen Kolben 22 ausgebildet Die Kolben 22 können zweckmäßig gesondert ausgebildet und »inschließend
auf dem rohrförmigen Zentralteil des Rotors 14 durch Hartlöten befestigt werden. Die F i g. 4 und 5
zeigen einen solchen gesondert herstellbaren einzelnen Kolben 22 des Kolbensternes des Rotors. Er weist zwei
konzentrische Ringwandungen, eine äußere Ringwandung 35 und eine innere Ringwandung 36, auf und ist in
zwei, jeweils radial nach außen offenen Kammern unterteilt Die erste Kammer wird durch den Ringraum
37 zwischen den beiden konzentrischen Ringwandungen 35 und 36 gebildet, während die zweite Kammer 38
durch den von der inneren Ringwandung 36 umschlossenen zylindrischen Innenraum 38 des Kolbens 22 gebildet
wird. Die äußere Kammer 37 weist eine innere Öffnung 39 und eine entsprechende Öffnung im rohrförmigen
Teil des Rotors 14 auf, während die zweite Kammer 38 eine innere Anschlußöffnung 40 aufweist, die gegenüber
der Öffnung 39 in Axialrichtung des hydraulischen Motors 10 versetzt ist.
Außerdem sind auf der Außenseite des Rotors 14 symmetrisch zu dem Kolbenstern und in gleichem
Abstand von ihm zwei aus einzelnen Mitnehmerstegen 24.1 oder 24.2 bestehende Mitnehmersterne ausgebildet.
Die Stege 24.1 und 24.2 der beiden Mitnehmersterne sind in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise so
geformt, daß die Zwischenräume zwischen den einzelnen Mitnehmerstegen parallel zueinander verlaufende
Ränder haben.
Der mit dem unterteilten Kolben 22 zusammenwirkende napfförmige Zylinder 25 ist einzeln in F i g. 6
dargestellt. Er weist an zwei einander gegenüberliegenden Seiten radiale gestufte Achszapfen 26 und 27 auf, die
einstückig mit ihm ausgebildet sind. Außerdem ist er innen mit einer Ringnut 28 zur Aufnahme eines
schmalen Dichtungsringes 29 mit kleinen Reibungskoeffizienten versehen. In seinem napfförmigen Teil weist er
einen konzentrischen zylindrischen Kolbenansatz 41 auf, der auf der Höhe der inneren Ringnut 28 des
Zylinders ebenfalls mit einer Ringnut 42 zur Aufnahme eines schmalen Dichtungsringes 43 (Fig. 1) mit
geringem Reibungskoeffizienten versehen ist. Der Kolbenansatz 41 ragt mit Spiel in die zylindrische
Kammer 38 des Kolbens 22.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, ist auf der inneren Stufe der beiden Achszapfen 26 und 27 jeweils eine
nadelgelagerte Steuerrolle 30.1 oder 30.2 angeordnet, die in Anlage gegen die Steuerkurve 13.1 oder 13.2 des
stationären Gehäuses ist. Auf der äußeren Stufe der beiden Achszapfen 26 und 27 eines jeden Zylinders 25 ist
jeweils eine Stützrolle 31.1 oder 31.2 angeordnet, die jeweils in einen Zwischenraum zwischen zwei Mitnehmerstegen
24.1 und 24.2 der beiden Mitnehmersterne des Rotors 14 ragen und dort gegen die parallelen
Flanken dieser Mitnehmerstege anliegen. Die von den Steuerkurven 13.1 und 13.2 auf die mit dem Rotor 14
umlaufenden Zylinder 25 ausgeübten tangentialen Reaktionskräfte werden nif^t über die Wandung der
hohlen Kolben 22, sondern über die auf den Achszapfen 26 und 27 der Zylinder angeordneten Stutzrollen 31.1
und 31.2 auf die Mitnehmerstege 24.1 und 24.2 des Rotors übertragen, an denen also die Zylinder 25 in
Umfangsrichtung abgestützt sind. Der schmale Dichtungsring 29 zwischen der Außenwand der Kolben 22
und den sie umschließenden Zylindern 25 muß also lediglich eine Abdichtung und keinerlei Abstützung
bewirken. Aus diesem Grunde kann auch ein relativ großes Spiel zwischen Kolben und Zylinder belassen
ίο werden, durch welches die Toleranzen der Mitnehmersterne
und der zwischen den Mitnehmerstegen 24.1 und 24.2 befindlichen Stützrollen 31.1 und 31.2 berücksichtigt
werden. Leckölaustritt in den radial außerhalb der Zylinder befindlichen Gehäusebereich erfolgt nicht. Die
Zylinder arbeiten also äußerst reibungsarm, zumal die Rollen 30 und 31 kugel- oder nadelgelagert sind.
Der Steuerzapfen 18 des Motors 10 ist in Achsrichtung zwischen insgesamt vier unterschiedlichen Steuerstellungen
verschiebbar, aber gegen Verdrehen gesichert gelagert Wie seine Einzeldarstellung in F i g. 7
und die beiden Querschnitte nach F i g. 8 und 9 zeigen, weist er für jeden seiner sechs inneren Längskanäle
44.1—44.6 jeweils vier in Axialrichtung gegeneinander
versetzte Öffnungen, beispielsweise 45.1—45.4, 46.1 — 46.4 und 47.1—47.4 auf. Außerdem weist der Steuerzapfen
18 zwei Ringnuten 48 und 49 auf. Die gleichrangigen Öffnungen aller sechs Längskanäle 44 liegen jeweils in
einer gleichen Querschnittsebene, so daß man — die beiden Ringnuten 48 und 49 eingerechnet — von sechs
Steuerebenen des axialverschiebbaren Steuerzapfens 18 sprechen kann. Wie die beiden Schnittbilder F i g. 8 und
F i g. 9 zeigen, sind die drei Öffnungen 45.1,45.3 und 45.4 des Längskanals 44.1 und entsprechend auch der
anderen Längskanäle in gleicher Relativstellung, so daß
sich für diese drei Öffnungen das gleiche Schnittbild nach F i g. 8 ergibt. Abweichend davon befinden sich die
zweiten Öffnungen 45.2, 46.2, 47.2 aller sechs Kanäle in einer anderen Relativstellung und sind am Umfang des
Steuerzapfens 18 um eine Öffnungsteilung versetzt angeoidnet, so daß sich in dieser Steuerebene das
Schnittbild nach Fig. 9 ergibt In bekannter Weise bilden die Längskanäle 44 teils Vorlaufleitungen und
teils Rücklaufleitungen.
In den F i g. 1 und 10 sind zwei verschiedene
■45 Steuerstellungen des Steuerzapfens 18 dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Steuerzapfen 18 in seiner innersten Steuerstellung. Hierbei stehen die Kammern 37 und 38
der Kolben 22 in Verbindung mit den gleichen Längskanälen. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Kolben
steht die Kammer 38 über die innere Öffnung 40 und die Öffnung 45.1 des Steuerzapfens 18 in Verbindung mit
dem Längskanal 44, während die Kammer 37 über die innere Öffnung 39 des Rotors 14 und die Öffnung 45.4
des Steuerzapfens 18 ebenfalls mit dem Längskanal 44.1 in Verbindung steht. Damit ist die gesatme wirksame
Fläche der Zylinder 25 beaufschlagt, und im Motor wird ein gleichsinniges Drehmoment mit der vollen Motorkapazität
erzeugt.
Fig. 10 zeigt den Steuerschieber 18 in seiner dritten
von vier Steuerstellungen, in welcher die dargestellte Kolbenkammer 37 mit der Öffnung 47.4 und damit mit
dem Längkanal 44.1 während die Kolbenkammer 38 mit der Öffnung 46.2 und damit mit dem benachbarten
Längskanal 44.6 des Steuerzapfens 18 kommuniziert.
Dies bedeutet, daß die eine Kolbenkammer mit einer Druckleitung und die andere Kolbenkammer mit einer
Ansaugleitung verbunden ist. Da der Kolben mit einer Ansaugleitung verbunden ist. Da der Kolben und
Zylinder miteinander kraftschlüssig verbunden sind, ist es möglich, daß die Kolbenansätze 41 der Zylinder 25 als
Pumpe arbeiten. Der wirksame Querschnitt der Kolbenkammer 38 wirkt also dem wirksamen Ringquerschnitt
der Kolbenkammer 37 entgegen.
Wie aus den Fig. 1 und 10 unschwer abgeleitet
werden kann, ist in der nicht dargestellten, zwischen den beiden in Fig. I und 10 dargestellten Steuerstufen
liegenden zweiten Stufe die Kammer 37 des dargestellten Kolbens 22 über die längliche öffnung 45.4 des
Steuerzapfens 18 mit dem Längskanal 44.1 verbunden, während die Kammern 38 aller Radialkolben über die
Ringnut 48 miteinander verbunden und damit praktisch kurzgeschlossen sind. Die Zylinder werden also nur mit
einem Teil ihrer wirksamen Fläche beaufschlagt. Das gleiche Bild ergibt sich in der vierten Schaltstellung des
Steuerzapfens iö, wenn die Kammern 37 aiier Kolben durch die Ringnut 49 des Steuerzapfens kurzgeschlossen
sind und die Kammer 38 des dargestellten Kolbens über die Öffnung 45.3 des Steuerzapfens 18 mit dem
Längskanal 44.1 verbunden ist.
Der Spalt zwischen Rotor 14 und Steuerzapfen 18 ist in der Nähe der Rotoröffnung durch einen Dichtungsring
50 abgedichtet. Das an der Peripherie des Steuerzapfens 18 auftretende Lecköl kann daher nicht
nach außen abfließen. Es können Maßnahmen getroffen werden, daß Lecköl in den Zwischenraum 51 zwischen
der Flanschwandung 16 des Rotors und der inneren Stirnseite des Steuerzapfens 18 gelangen kann. Wie aus
F i g. 1 ersichtlich ist, steht der gegen Verdrehen gesicherte Steuerzapfen 18 unter der Vorspannung
einer Druckfeder 52, durch die er in die aus F i g. 1 ersichtliche erste Steuerstellung gedrückt wird. Die
Verstellung des Steuerzapfens 18 in die beiden Steuerstellungen 2 und 3, in denen er durch eine
federbelastete Rastkugel 53, die in mit den Nummern der Steuerstellungen bezeichneten Rastkerben 1,2,3,4
fixiert ist, wird durch Einleitung von Lecköl in den Zwischenraum 51 bewirkt, wo ein sich aufbauender
Druck auf die gesamte Querschnittsfläche des Steuerzapfens 18 wirkt. Der im Zwischenraum 51 aufgebaute
Öldruck wird durch ein in F i g. 1 schematisch angedeutetes einstellbares Druckregelventil 55 in einer flexiblen
Leckölleitung 54 gesteuert, das in Abflußrichtung nachgeschaltet ist. Die Leckölleitung 54 ist mit dem
Zwischenraum 51 des Motors über einen zentralen Längskanal 56 des Steuerzapfens 18 verbunden. Bei der
großen Querschnittfläche des Steuerzapfens 18 genügt schon eine kleine Änderung des ölschaltdruckes, um
eine genügend große Schubkraftänderung am Steuerzapfen zu erzeugen, so daß genügend große Kräfte zur
Axialverschiebung des Steuerzapfens 18 aus einer
κι Federraststellung in die nächste Stellung gegen die
Kraft der Druckfeder 52 zur Verfügung stehen und ein exaktes Schalten gewährleistet ist. In der vierten
Steuerstellung und Endstellung kann der Steuerzapfen 18 zusätzlich durch einen Anschlag gehalten sein. Die
IS Haltekraft der Federrasten ist so ausgebildet, daß ihre
Rastwirkung erst durch eine Druckzunahme im Zwischenraum 51 überwunden wird, die eine Kraftänderung
ergibt, die ausreicht, den Steuerzapfen 18 gegen die Kraft der Druckfeder 52 bis zur nächsten Raststellung
zu verschieben.
Durch eine andere Ausbildung des Steuerzapfens lassen sich auch andere Steuervarianten bilden,
beispielsweise nur zwei oder drei Steuerstufen oder langsame Arbeitsgänge vorwärts und einen Eilrücklauf
rückwärts. Gibt man dem wirksamen Querschnitt der Kolbenkammer 38 und dem entsprechenden Querschnitt
des Kolbenansatzes 41 des Zylinders 25 eine Fläche, die einem Viertel der gesamten wirksamen
Zylinderfläche entspricht, so ergibt sich von der ersten bis zur vierten Steuerstufe des Steuerzapfens 18
folgende Abstufung der wirksamen Zylinderflächen: ausgehend vom Flächenwert vier, der bei der ersten
Steuerstufe vorhanden ist und der vollen wirksamen Zylinderfläche entspricht, ergibt sich bei der zweiten
Steuerstufe ein Flächenwert drei, bei der dritten Steuerstufe der Flächenwert zwei und in der vierten
Steuerstufe der Flächenwert eins. Bei konstanter zugeführter Druckölmenge ergeben sich dabei folgende
Drehzahlwerte, ausgehend vom Drehzahlwert 1 bei der ersten Steuerstufe: In der zweiten Steuerstufe beträgt
die Drehzahl das l,33fache des Wertes 1, in der Steuerstufe zwei den doppelten und in der Steuerstufe
vier schließlich den vierfachen Wert
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Hydraulischer Motor mit in einem stationären Gehäuse gelagerten Rotor, bestehend aus einem
Radialkolbenstern mit nach außen offenen Hohlkolben und einzelnen, über die Hohlkolben geschobenen
napfartigen Zylindern, die an zwei einander gegenüberliegenden, gegenüber dem Napfboden
einwärts versetzten Stellen radiale seitliche Achszapfen aufweisen, auf denen jeweils eine gegen eine
Kurvenbahn des Gehäuses anliegende Steuerrolle angeordnet ist, und mit einem konzentrischen
inneren Steuerzapfen, über welchen die Druckflüssigkeit den Radialkolben/Zylinder-Anordnungen zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (22) jeweils durch zwei konzentrische
Ringwandungen (35,36) in zwei Kammern (37, 38) mit gesonderten Druckflüssigkeitszuführ'ingen
(Öffnung 39,40) unterteilt sind, von denen eine erste
Kammer (37) durch den Ringraum zwischen den beiden Ringwandungen (35, 36) und eine zweite
Kammer (38) durch den zentralen Innenraum gebildet ist, daß in den zentralen Innenraum (38) ein
passender konzentrischer zylindrischer Kolbenansatz (41) des napfförniigen Zylinders (25) ragt und
daß die getrennten Druckflüssigkeitszuführungen (Öffnungen 39, 40) für die einzelnen Kammern (37,
38) der Kolben (22) in Axialrichtung des Rotors (14) gegeneinander versetzt sind und mit ebenfalls in
Axialrichtung gegeneinander versetzten Öffnungen (45.1 —45.4; 46,47) oder Nuten (48,49) des zentralen
Steuerzapfens (18) zusammenwirken, der in Axialrichtung zwischen verschiedenen Betriebsstellungen
verstellbar ausgebildet ist.
2. Hydraulischer Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzapfen (18') mittels
in eine zwischen seiner inneren Stirnseite und einer gegenüberliegenden Flanschwandung (16) des Rotors
(14) ausgebildete Druckkammer (Zwischenraum 51) einfließbarer Druckflüssigkeit gegen die Kraft
einer Rückstellfeder (52) axialverschiebb?r ist, wobei
die Betriebsstellungen durch Federrasten (Kugel 53 und Rastkern 1—4) und/oder Anschläge bestimmt
sind.
3. Hydraulischer Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwandungen
(35, 36) der Kolben (22) gesondert gefertigt und durch Hartlöten auf einem rohrartigen und mit
Zuführungsöffnungen (39, 40) versehenen Mittelabschnitt des Rotors (14) befestigt sind.
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| DE2853552C3 true DE2853552C3 (de) | 1981-08-13 |
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Family Applications (1)
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
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